Wurden mir falsche Infos zwecks Mitwirkungspflicht/Einsicht Krankenakte beim Jobcenter gegeben? (17 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 9, Gäste: 8)

gila

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Hallo Infinit. Ich habe jetzt nur die letzten Sachen mitbekommen, bin noch in Urlaub und lese gerade deine neuesten Posts hier.

Das wichtigste hat ja Hermine schon alles erklärt. Ich will nur noch einen Denkanstoß einbringen, wenn ich von dem ganzen hin und her bei meiner eigenen Tochter über Jahre ausgehe und dann mit deinen sogenannten Einschränkungen vergleichen. Wenn dein Psychiater und deine Psychologin der Meinung sind dass eine Rehabilitation nicht zielführend ist, haben sie wahrscheinlich recht.

Man kann seine Einschränkungen nicht immer "rehabilitieren", mit manchen Dingen muss man einfach zurecht kommen und sich das Leben einrichten.
Ich vermute jetzt mal, dass das Jobcenter mit dir nicht wirklich etwas anfangen kann, sie können dies auch nach den sechs Monaten nicht.

Bei meiner jüngsten Tochter war es auch jahrelang eine einzige Quälerei und versucherei bis man mal eingesehen hat, dass sie mit ihrem psychischen Einschränkungen eben in kein Muster für den Arbeitsmarkt passt und es nichts gibt.

Momentan hat sie eine kleine Rente, da ihre Behinderung schon sehr früh eingetreten ist... war witzigerweise irgendein Anspruch da... Wussten wir auch nichts von... Und ist dann ins Sozialamt übergegangen.
somit war auch unnötiger Druck weg

Zusätzlich, und ich glaube das habe ich vielleicht schon bei dir angesprochen, wird sie durch das "Persönliche Budget" unterstützt.

Sowas in der Art könnte ich mir bei dir auch vorstellen, dass du ein Budget bekommst, und dir die unterstützenden Hilfen im Alltag einkaufen kannst, die dir erst einmal eine Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft erleichtern.
und dann wird man im Laufe der Zeit sehen, ob du dir noch mehr zutrauen könntest und wie man hier weiter unterstützen könnte. Über diesen Weg würde ich mich mal erkundigen...
 

Infinit

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Vielen lieben dank, Gila. Es tut mir weh, wenn Leute über mich reden, als ob ich schauspielere oder mich mehr anstrengen müsste. Ich strenge mich jeden Tag sehr an. Und jeder der mit mir bisher zusammenarbeitet, bestätigt selbst schriftlich wie kooperativ und bemüht ich bin. Sie sagen auch immer, dass ich sehr verlässlich bin. Das kann man in jedem meiner Befunde lesen. Auch meine Stärken und Resourcen sind dort gelistet. Aber genauso kenne ich meine Defizite. Und die sind nunmal von Geburt an da und werden auch mein Leben lang bleiben. Was während dessen noch alles dazu gekommen ist, ist einfach nur unglücklich, aber auch da arbeite ich täglich dran.

Mit Reha hast du auch Recht. Wegen “Reha vor Rente” hatte mir die GPS gesagt, muss ich mich in Zukunft auf Versuche von der Krankenkasse oder der DRV einstellen, mich daran zu binden. Das Thema Krankschreibung kann ich jetzt ja zum Glück erst mal die nächsten Monate auch liegen lassen.

Momentan hat sie eine kleine Rente, da ihre Behinderung schon sehr früh eingetreten ist... war witzigerweise irgendein Anspruch da... Wussten wir auch nichts von... Und ist dann ins Sozialamt übergegangen.
somit war auch unnötiger Druck weg
Mir wurde an mehreren Stellen gesagt, ich hätte keine EM Renten Ansprüche, da ich nicht genügend Jahre in die Kasse eingezahlt habe. War erst freiberuflich und dann in der Selbständigkeit im Familienbetrieb unterwegs. Deshalb kam das Thema Grundsicherung schon bei einer Beratung auf, sollte das JC mich als nicht Leistungsberechtigt sehen. Ob es da noch andere Ansprüche gibt, weiss ich selber nicht. Mir wird aber immer wieder nein gesagt, wenn ich mich beraten lasse.

Dann stiess ich auf das Thema Auszahlung des Kindergeldes für erwachsene Behinderte. Meine Mutter erhielt kein Kindergeld für mich, ich habe auch keine Ausbildung gemacht. Ich habe bei der GPS eine Beraterin, die ist sehr viel engagierter und erfahrener als meine Therapeutin. Mit der werde ich mich bald wieder zusammensetzten und meine Möglichkeiten durchsprechen. Das ist eine meiner engsten Vertrauenspersonen geworden, bei der ich weiss, dass mein Wohlergehen ihr am Herzen liegt.

Sie hatte mir auch die Bedingungen und Urteile zwecks Auszahlung dieses Kindergeldes geschickt und meinte, dass wird sehr, sehr schwer. Dafür wären eine nachgewiesene Erwerbsunfähigkeit von der DRV, mein SBA und eine Stellungnahme des Psychiaters wohl notwendig. Ein Pflegegrad würde wohl auch nicht schaden. Ich habe diese Dokumente noch alle zuhause auf dem Computer, könnte sie später teilen. Mit der DRV habe ich so noch nie etwas zu tun gehabt. Mein Antrag auf SBA zieht sich seit 2017 schleppend hin und mein Psychiater will eben erst eine Stellungnahme schreiben, wenn der nächste Bescheid dann endlich kommt. Deshalb riet sie mir, jetzt noch nicht dieses Kindergeld quasi ohne Papiere (habe vieles, aber eben noch nicht das wichtigste) zu beantragen.

Jetzt kommt zu meiner Lage ja noch dazu, dass das Finanzamt mich in die Betriebsaufgabe und Insolvenz getrieben hat (eigene Worte des Vorsitzenden), ohne dass ich selber jemals Schulden gemacht habe. Das mein Budget und Handeln so oder so stark eingeschränkt sein wird, sei es bei spontaner Wunderheilung, Erbschaft oder Lottogewinn, hilft das natürlich nicht.

Und das war auch, weshalb ich meinte, ich mach mir über die Zukunft beim JC oder eben Sozialamt viele Gedanken. Ich weiss nicht mal, was für mich von beidem auf Dauer belastender sein wird. Egal wie viel oder wenig Einfluss ich selber darauf habe. Der Instinkt sagt erst mal, vom JC weg heisst keine Vermittlung und weniger Stress. Da könnte ich aber auch sehr falsch mit liegen.
 

gila

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Du liegst schon richtig, das Jobcenter muss versuchen dich zu vermitteln wenn du über 3 Stunden erwerbsfähig wärst, und das kann sich für beide Seiten dann zu einem Drama entwickeln, denn die haben mit Sicherheit nichts.

Also Sozialamt. Ob du irgendeinen Rentenanspruch hast oder nicht wird dann bei der Gelegenheit die Rentenversicherung ausrechnen. Meine Tochter hatte auch außer ein bisschen angefangene Ausbildung nie gearbeitet und trotzdem kam etwas über 200 € Rente dabei heraus.

Ist aber auch egal, genauso wie das Kindergeld für dich nicht wirklich wichtig ist, denn beim Sozialamt wird das auf die zu zahlende Leistung alles voll angerechnet.
Es sei denn, deine Eltern können das Kindergeld beantragen und bekommen es.

So läuft es jedenfalls bei uns, das Jobcenter wollte damals das Kindergeld für meine Tochter auch einkassieren, aber ich habe geltend gemacht, dass ich das Kindergeld bekomme, da ich auch Aufwendungen habe für meine Tochter.

Der liebe Sachbearbeiter des Jobcenters hat sich daran die Zähne ausgebissen und seit 7 oder 8 Jahren läuft das bei uns reibungslos so, dass ich das Kindergeld bekomme und es somit nicht wieder in der Versenkung verschwindet.

Für dich und deine Betreuerin von der GPS hier meine damalige Info

Vielleicht kann sie damit etwas anfangen und wenn ihr drüber nachdenkt findet ihr vielleicht einen Weg dass deine Eltern das Kindergeld bekommen, ansonsten kommt es nicht da an wo es wirklich gebraucht wird und ist, wie so vieles in unserem schönen Sozialstaat, nur Augenwischerei und weiterreichen von einer Tasche in die andere, nur nicht da wo es nötig ist

Hier noch der Link über die Info der Bundesagentur was alles benötigt wird, es ist etwas weniger als du denkst


Die wichtigste Tatsache ist, dass man aufgrund seiner Erkrankung nicht in der Lage ist seinen Lebensunterhalt selbst zu bestreiten... in den letzten acht Jahren hat die Familienkasse bei uns genau zwei mal nachgefragt ob dies der Fall ist. Man ist natürlich verpflichtet, eine Änderung zu melden.
 

Infinit

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Genau den Link von der AA hatte ich auch zu meinen Beratungen ausgedruckt, der ist ja sehr übersichtlich gestaltet. Und daraufhin kam von allen Seiten, dass ich darauf keinen Anspruch hätte und das ohne SBA und Erwerbsunfähigkeits Bescheid schon mal garnicht einreichen brauche. Dies auch erfahrungsgemäss von den Therapeuten und Klienten der GPS. Wenn ich sehe, wie das mit meinem SBA bisher abgelaufen ist, klingt das alles sehr bekannt. Der VDK meinte auch, dass bezieht sich nicht auf mich, da ich vielleicht eines Tages für erwerbsunfähig befunden werde, aber nicht für hilflos. Das B im SBA zu bekommen ist Moment schon eine Qual. Mein Psychiater meinte letzten Monat zu mir, dass keiner seiner Patienten dieses Kindergeld bewilligt bekommen hat, auch nicht die, die einen Pflegegrad haben.

Diesen Link hatte ich auch ausgedruckt: Kindergeld bei Behinderung - Anspruch für behinderte Kinder

Vielleicht liegen die da auch alle falsch. Aber es klang für mich erst mal schon sinnig, erst mit SBA und eventuellem ELO Bescheid der DRV dort einen Antrag zu stellen. In sofern ich/meine Mutter dieses Geld dann überhaupt behalten würden dürften.

Angehängt ist noch etwas, was die GPS mir geschickt hatte. Das ist zwar aus Bayern (bin in Niedersachsen), die meinten aber, das wäre hier gleich.

Vielleicht ist das an dieser Stelle relevant zu sagen, mein Bundesland hat einen sehr schlechten Ruf was die Bearbeitungszeiten der Anträge und Qualifikationen der Mitarbeiter angeht. Ich kenne viele in anderen Bundesländern, die einen Bescheid innerhalb von 2 Wochen erhalten haben. Und dann auch sehr oft zu ihren Gunsten. Je besser man selber mitarbeitet, desto schneller und zufriedenstellender ist das Ergebnis. Das ist bei uns hier immer anders.
 

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gila

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In diesem Thema findest du den genauen Werdegang wie es damals 2011 bei uns gelaufen ist. Meine Tochter war noch im Jobcenter betreut, es gab noch keine Feststellung durch die DRV, dass sie eventuell eine Rente bekäme oder eine Erwerbsminderung hätte, das war lediglich durch den ärztlichen Dienst des Jobcenters per Aktenlage festgestellt worden. Ihr Behinderungsgrad war damals aufgrund der psychischen Erkrankungen 50.
Wichtig war die Erklärung, dass die Behinderung vor dem 25. Lebensjahr eingetreten war und dass sie ihren Lebensunterhalt nicht selbst bestreiten kann.
Und das war alles noch lange vor dem Übergang ins SGB XII!

Ich würde dir jetzt einfach mal empfehlen, dass deine Eltern mithilfe deiner Betreuerin einen Antrag auf Kindergeld stellen und die momentane Situation schildern, dass du auch vom ärztlichen Dienst zunächst einmal auf die Dauer von sechs Monaten als unter 3 Stunden erwerbsfähig begutachtet worden bist, was sich aufgrund deines Krankheitsbildes nicht ändern wird.
Sie sollen den Antrag stellen, sollen schreiben wie lange diese Behinderung schon besteht und dass du aufgrund der aktuellen Situation nicht in der Lage bist für deinen Unterhalt selbst zu sorgen.

Wie ich nun aus deinen Unterlagen gelesen habe, hat sich ja seit dem Jahr 2011 einiges getan und auch in Sachen Abzweigung hat es sehr wichtige Entscheidungen gegeben.

Das war bei mir damals nicht so einfach, wie man aus dem Link lesen kann... hätte ich dem Sachbearbeiter des Jobcenters gesagt, ich zahle Unterhalt für meine Tochter und bekomme deswegen das Kindergeld, wäre mein Unterhalt als Einkommen abgezogen worden.

Folglich habe ich in etwa einen Gegenwert zu dem Kindergeld aufgeführt, für den ich Leistungen an meiner Tochter erbringen und Aufwendungen habe, die nicht anzurechnen sind.

In dem Schreiben der Lebenshilfe, was Du eingestellt hast, stehen sehr wertvolle Vorgehensweisen darin.
Daran sollten sich deine Eltern ganz genau halten.
So schnell wie möglich einfach den Antrag stellen, erwähnen was jetzt Fakt ist und dann die Familienkasse auffordern, euch mitzuteilen was an Unterlagen genau benötigt wird, um das Kindergeld bewilligt zu erhalten.

Dann wird es nämlich auch wenn es etwas dauern sollte rückwirkend ab Antrag gezahlt... Wichtig ist dass ihr eben den Antrag schon jetzt stellt!

Einfach stellen mit den Informationen und Bestätigungen eventuell von Therapeuten die ihr schon habt und fragen ob was benötigt wird und was noch benötigt wird damit das Ganze ins Laufen kommt


Noch ein Nachtrag: das Kennzeichen H ist nicht die "Bedingung"!
es heißt in den Informationen der Bundesagentur lediglich, dass wenn man einen Schwerbehindertenausweis mit dem Kennzeichen H besitzt, dann sind alle Voraussetzungen automatisch gegeben.

Aber man muss dieses Kennzeichen H nicht haben, es gibt ja auch andere Arten von Behinderungen mit denen man nicht in der Lage ist, für seinen Lebensunterhalt selbst zu sorgen, deswegen ist man aber nicht komplett hilflos.

Weiter heißt es dort ja auch:
Sie müssen nachweisen, dass eine Behinderung vorliegt. In der Regel reicht dafür der Schwerbehindertenausweis.

Wenn das noch läuft, kann man angeben dass der Antrag für einen Schwerbeschädigten noch beim Versorgungsamt bearbeitet wird, dass der ärztliche Dienst schon mal aufgrund vorliegender Befunde bis 6 Monate eine Erwerbsfähigkeit von unter 3 Stunden festgestellt hat, und dass durch Ärzte und langjährige Therapeuten der Nachweis vorgelegt werden kann, dass sich an den Einschränkungen nichts ändern kann.

Nicht so viel auf andere hören die irgendetwas erzählen, sondern einfach den Antrag stellen damit das Datum feststeht und dann auf sich zukommen lassen wie die Familienkasse antwortet. Dann kann man immer noch schauen wie man reagieren muss.
 

Infinit

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Super, Gila. Den Link lese ich mir noch in Ruhe durch. Ich werde dann versuchen, von meinem Psychiater einen Einzeiler/Zweizeiler zu bekommen, dass meine Behinderung angeboren und lebenslang ist. Denn die Stellungnahme für den SBA, auf die lässt sich ja warten. Der hat sich schon wieder 4 Wochen nicht bei mir zurückgemeldet.

Meine Eltern sind geschieden, kein Kontakt zum Vater. Belasse es mal dabei, dass er zu meinem Gesundheitszustand viel beigetragen hat. Er hatte auch nie Unterhalt gezahlt. Ich hatte auch beim Antrag auf Autismustherapie und SBA darauf hingewiesen, dass meine Sicherheit gefährdet ist, wenn mein Vater kontaktiert wird. Meine Mutter hat jetzt selber erst mal letzten Monat ALG I bewilligt bekommen.

Beim JC in der Leistungsabteilung sind meine Mutter und ich gefragt worden, ob wir eine Bedarfsgemeinschaft bilden. Mit einem Kind von über 25 Jahren ist diese ja nicht mehr automatisch gegeben, auch wenn ich noch zuhause wohne. Das wäre jetzt eine reguläre Wohngemeinschaft. Die SB fragte dann, ob meine Mutter für mich aufkommt, wenn es mir an Geld oder Resourcen mangelt und meinte, dass müssen wir verneinen. Sonst hätte ich keine Ansprüche (Zitat). Demnach haben wir das verneint.

Ändert irgendetwas davon was? Und was meinst du mit Familienkasse? Meine private Krankenversicherung?
 

Kerstin_K

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Die Familienkasse ist für das Kindergeld zuständig.
 

Infinit

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Oops. Von der Familienkasse hatte ich noch nichts gehört. Dann werde ich morgen mal wieder versuchen, meinen Psychiater zu erreichen.

Hatte gerade mit ihr telefoniert. Meine Mutter hat, bis ich 18 war Kindergeld bekommen. Sie will übrigens morgen Aufstockung beim AA beantragen. Ich selber habe dann am Donnerstag einen Termin zur Besprechung meines Gutachtens mit dem SB. Ich spreche das nachher mit ihr durch und dann beantragen wir das Kindergeld mal einfach, (wenn’s passt) nachdem wir das durchgerechnet haben. Meine Mutter würde sich nämlich gerne demnächst wo melden und dazuverdienen.
 

gila

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Wenn deine Mutter arbeitslos ist und ALG1 bekommt, und dieses zu wenig ist, muss sie die Aufstockung nicht bei der Arbeitsagentur Beantragen sondern beim Jobcenter und hier dann Vorsicht, siehe deine Rechtsinformationen der Lebenshilfe die Du eingestellt hast dort steht ein Absatz:

Nur in Ausnahmefällen ist eine Abzweigung noch möglich. Dann muss der Grundsicherungsträger besondere Umstände darlegen, die für eine nicht ausreichende Unterhaltsleistung sprechen. Das kann z. B. dann der Fall sein, wenn die Eltern selbst auf
existenzsichernde staatliche Transferleistungen wie Grundsicherung oder Arbeitslosengeld II angewiesen sind.

Na meinem Verständnis könnte das bedeuten, dass dann das Kindergeld bei deiner Mutter als Einkommen angerechnet wird, da sie ja sowieso "theoretisch" nicht in der Lage wäre Unterhalt an dich zu leisten. Da das Ganze auch noch eine Weile laufen wird, muss momentan noch nichts darüber angegeben werden... vielleicht hat deine Mutter ja auch das Glück aus ALG2 Aufstockung bald wieder herauszukommen
 

Infinit

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Und genau dieses Thema hatten wir dann auch heute Abend. Sie möchte sich so oder so etwas suchen und sich erst mal zum dazuverdienen melden lassen, bevor sie wieder Vollzeit arbeitet. Sie hatte jetzt auch 10 Jahre lang keinen Urlaub. Update: Es ist kein Termin zur Beantragung der Aufstockung. Sie bekommt das Prozedere morgen erläutert und entscheidet dann im Laufe der nächsten Tage. Ich werde nach ihrem Termin morgen mit ihr das ausgedruckte im Detail durchsprechen. Die Familienkasse sagte ihr auch sofort etwas und im Prinzip fand sie die Idee ganz gut, das Kindergeld jetzt zu beantragen. Insofern uns das halt nicht angerechnet wird.

Also erst mal vielen lieben Dank für den Denkanstoss, Gila. GPS und VDK fühlen sich für sowas einfach nicht zuständig.
 

Infinit

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Bei der Familienkasse sind wir telefonisch nicht beraten worden und die wollten uns auch keinen Termin bei der für uns zuständigen Stelle geben. Die meinten nur, die senden uns da jetzt einen Antrag zu. Die hatten uns garnicht in ihrem Verzeichnis gefunden und sahen sich deshalb wohl nicht zuständig, aber wir haben Druck gemacht.

Sekretariat des Psychiaters gestern im vierten Anruf erreicht - Urlaub. Kollege/Vertretung geht seit gestern auch nicht ans Telefon. Also werde ich jetzt erst mal meine neuen Unterlagen kopieren und dem VDK vorbeibringen, so dass sie den Leistungsunfähigkeitsbescheid beim Amt vorlegen können. Vielleicht hilft das ja auch beim SBA, aber die Stellungnahmen des Psychiaters müssen leider noch warten.

Beim SB war ich dann weniger als 5 Minuten drinnen. Er wirkte auf mich wieder leicht erbost. Hatte das nicht mitgeteilt bekommen, dass ich mir das Gutachten schon eine Woche vorher selber geholt habe, also dachte er, er würde mir Neuigkeiten mitteilen. Hab ich ihm natürlich nicht auf die Nase gebunden. Er meinte dann, der ÄD hat so und so befunden und daran "würde er sich jetzt auch halten" und mich die nächsten 6 Monate nicht versuchen, zu vermitteln. Er würde mich Ende des Jahres oder anfang nächsten Jahres anschreiben und vorladen. Ich solle ihm dann "Angaben zu meinem Gesundheitszustand machen" und wenn dieser nach eigener aussage nicht besser ist, wird ein neues Gutachten erstellt um meine "Erwerbsfähigkeit" noch mals zu überprüfen. Wenn der Zustand nach eigener Aussage besser ist, würde ich so vermittelt werden können. Vom Sozialamt oder Rentenantrag fiel noch kein Wort. Dann fragte er mich, ob ich das so okay finde oder es lieber anders regeln würde. So neugierig war ich dann auch nicht, dass noch weiter zu erörtern und meinte nur, dass es okay ist. Erstaunlich, was ich nicht auf einmal alles für Bestimmungsfähigkeiten habe. Vielleicht kann ich mich jetzt ja selber wunderheilen und über das ärztliche Gutachten hinwegsetzen, wenn ich unbedingt vermittelt werden möchte?

Das ich jetzt erst mal ein halbes Jahr lang Zeit habe, mich um meine wichtigen Papiere zu kümmern und zu meinem Recht zu kommen, muss ich erst mal sacken lassen. Meine Mutter ist auch extrem erleichtert, die hatte sich glaube ich Sorgen um mich gemacht. Zu meiner jetzigen Situation hat das Elo-Forum viel beigetragen und so bedanke ich mich nochmals für die Hilfe, die ich bis jetzt hier erhalten habe. Ich möchte diesem Forum gerne erhalten bleiben und werde in Zukunft sicherlich noch viele Fragen haben.
 
G

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Familienkasse und Beratung? Hinter welchem Mond lebst du? :D

Stellt den Antrag, wartet auf die Ablehnung (die kam bei uns innerhalb von drei Werktagen, obwohl wir explizit noch darum gebeten haben, noch fehlende Unterlagen zu benennen, damit wir diese nachreichen können, ein Kindergeldantrag für ein erwachsenes behindertes Kind ist nunmal nicht trivial... Dieses Jahr wird es noch lustiger, bin inzwischen verheiratet) und klärt dann alles im Widerspruch.

Anders läuft es mit der Familienkasse eh nicht.
 

Infinit

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Naja, auf deren Webseite hiess es, man soll sich einen Beratungstermin holen. Das Prozedere bin ich schon vom Landesamt gewohnt, was die Beantragung des SBA angeht. Drei Tage klingt Rekordverdächtig. Hier warte ich auf meine Ablehnungen immer mindestens drei Monate.
 

gila

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Familienkasse und Beratung? Hinter welchem Mond lebst du? :D

Stellt den Antrag, wartet auf die Ablehnung (die kam bei uns innerhalb von drei Werktagen, obwohl wir explizit noch darum gebeten haben, noch fehlende Unterlagen zu benennen, damit wir diese nachreichen können, ein Kindergeldantrag für ein erwachsenes behindertes Kind ist nunmal nicht trivial... Dieses Jahr wird es noch lustiger, bin inzwischen verheiratet) und klärt dann alles im Widerspruch.

Anders läuft es mit der Familienkasse eh nicht.
Ziemlich genau das gleiche wollte ich jetzt auch schreiben: Beratung bei einer Institution der Bundesagentur? Ein guter Gag... Antrag stellen, Ablehnung abwarten und dann geht das ganze Geschiss los...

Kostpröbchen in 2012: Familienkasse Kempten = absoluter Sauhaufen!
 

Infinit

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Habe heute vom Landesamt den Bescheid meines Verschlechterungsantrages auf SBA erhalten. Nach diesem Schreiben wurde der Bescheid schon bereits Anfang April getätigt.

Ich hätte "kein Anrecht auf eine Neufeststellung". Es gäbe "keine wesentlichen Änderungen in meinen gesundheitlichen Verhältnissen" seit 2017. Meine neuen Diagnosen der komplexen PTBS und des ADS seien "ohne Bedeutung" und würden "nicht zum GdB beitragen". Von meiner Autismusspektrumsstörung sei ich immer nur noch "leicht eingeschränkt" und meine Diagnosen bezogen auf körperliche Leiden sind allesamt "nicht zu berücksichtigen". Es konnte laut meiner Akte "kein Hinweis auf verschlechterung meiner Gesundheit" festgestellt werden. Die Stellungnahmen, die ich selber dazu geschrieben hatte, wie mich meine Behinderung und meine Krankheiten im Alltag beeinträchtigen, wurden nicht berücksichtigt.

Ich liege jetzt immer noch mit Ach und Krach bei GdB 30. Mein Psychiater spricht von 70. Jetzt niemanden mehr dort erreicht, habe ihm aber den Bescheid sofort zugesendet, in Hoffnung das er mir jetzt die versprochene Stellungnahme innerhalb der Frist schreibt. Auch meine Therpeutin habe ich angeschrieben. Ich weiss nicht, ob das beim Widerspruch noch punktet, wenn man dermassen asozial gegenüber mir eingestellt ist. Ich denke, dieser Fall wird leider vors Sozialgericht gehen müssen. Dabei hätte mir das extrem geholfen, wenn ich innerhalb der nächsten 6 Monate endlich meine Schwerbehinderung anerkannt bekommen hätte. Beim VDK werde ich jetzt natürlich Akteneinsicht fordern. Ich weiss ja schon, dass sie meinen Psychiater und meine Therapeutin garnicht um Stellungnahme gebeten hatten.
 

gila

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unbedingt Widerspruch einreichen und nicht locker lassen zur Not auf ein ordentliches Gutachten bestehen!
 

Infinit

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Ich lege definitiv Widerspruch ein, möchte aber das Schreiben meines Psychiaters abwarten. Habe ihm eine Nachricht bezüglich der Frist hinterlassen. Ohne dieses macht der Widerspruch jetzt nicht mal Sinn. Meine Therapeutin werde ich auch um ein Schreiben bitten. Ich hole mir auch eine Beratungsstunde beim SoVD, einfach um mal kennenzulernen, wie die da arbeiten. VDK war bis jetzt einfach nur frustrierend.

Mein Psychiater hat mir übrigens in der Zwischenzeit ein Attest (vorgefertigtes Formular im Kindergeldantrag) ausgefüllt, dass ich von Geburt an behindert bin und bei meiner Erwerbsfähigkeit (ja, die fragten da nach der Einschätzung des Arztes, nicht nach der der DRV!) eingeschränkt sein werde. Ich hatte gehofft, das endlich mit besseren Chancen mit einem SBA beantragen zu können.
 

gila

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Du kannst vorab fristwahrend Widerspruch einlegen und dazu schreiben "Begründungen werden nachgereicht".
Das schafft etwas Zeit
 

Kerstin_K

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Das würde ich dann aber eher zum Ende der Frist hin machen.
 

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Seine Sekretärin meinte jetzt, das wird noch dauern. Sie kann nicht sagen, wann der Psychiater dazu kommt. Die Frist habe ich als erstes in der Kopie markiert. Werde mir einen Termin beim VDK holen und sollte bis dahin noch keine Stellungnahme des Arztes vorliegen, es wie gila vorschlägt, kurz vor Ende der Frist machen und die Unterlagen nachreichen. Meiner Therapeutin hatte ich natürlich sofort davon erzählt. Diese will aber für mich keine Stellungnahme schreiben. Sie hätte schon genug getan und am Ende wäre ich sowieso nur enttäuscht, wenn es dann wieder abgelehnt wird. Ich soll meinen Psychiater fragen. Ja, schon geschehen. Dann soll ich halt noch mal nachfragen. Dann kam sie auf die Idee, ich sollte mir einen neuen Psychiater innerhalb von zwei Wochen suchen, der mich aufnimmt, sofort einen Termin vergibt und mir meine Stellungnahme schreibt, ohne mich überhaupt zu kennen. Ist das alles lachhaft.
 

gila

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Diese will aber für mich keine Stellungnahme schreiben. Sie hätte schon genug getan und am Ende wäre ich sowieso nur enttäuscht, wenn es dann wieder abgelehnt wird.
Dann kam sie auf die Idee, ich sollte mir einen neuen Psychiater innerhalb von zwei Wochen suchen, der mich aufnimmt, sofort einen Termin vergibt und mir meine Stellungnahme schreibt, ohne mich überhaupt zu kennen. Ist das alles lachhaft.
und sie ist sicher, dass sie THERAPEUTIN ist? :icon_hihi: :icon_kinn:
 

Infinit

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Sie ist recht jung und hat keine Lebenserfahrung. Es ist immer alles sehr simpel bei ihr und oft nur hören-sagen. Erlebt hat sie das immer alles nicht, wovon sie so philosophiert. Und ist dann ganz erstaunt, wenn etwas anders kommt, als sie es sich ausgemalt hatte. Man kann ihr das dann auch an drei Folgeterminen erklären, aber beim nächsten Mal ist sie wieder ganz erschrocken.

Es ist aber die einzige Stelle, die Autismustherapie regional anbietet. Selbst mein Psychiater bietet diese in seiner Klinik nicht an. Mir wurde auch von allen Stellen geraten, trotz der Frustration in Therapie zu bleiben, da das wohl sowohl für den SBA, den Kindergeldantrag, beim ÄD und JC und später mal beim Sozialamt und der DRV Welten egagierter und hilfebedürftiger aussehen würde, als wenn ich diese abbrechen würde.
 
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Gelöschtes Mitglied 28373

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Ich glaub da würd ich mir eher nen Therapeuten suchen, der nicht auf Autismus spezialisiert ist, aber als Therapeut was taugt.
 

Infinit

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Der darf dann halt keine Autismustherapie anbieten und das bringt mich auch überhaupt nicht weiter, weder bei all diesen Behördengängen, noch bei der Minderung meiner Defizite. Wobei ich natürlich mit dem Sentiment zustimme. Ich bin eigentlich immer froh, wenn sie mal absagt oder Urlaub hat. Mein Psychiater verkneift sich auch öfters ein Lachen, wenn ich ihre Aussagen weiterleite. Die gute Frau beschloss jetzt ebenfalls, sie würde mir nie wieder ein Schreiben für irgendwas fertig machen, da sie schon "genug getan hätte". Sie war genaustens darüber informiert, dass ich wochenlang meinen Psychiater nicht erreicht hatte, obwohl dieser versprach, mir den Papierkram zukommen zu lassen. Sie wusste, dass ich Widerspruch einlegen musste. Ihr Ratschlag war dann, nachdem ich sagte, ich hätte das letzte Mal vor 10 Minuten versucht anzurufen, ich könnte ja eine E-Mail schreiben. Als ich versuchte ihr klarzumachen, dass ich in dem Moment ohne alles da stand, meinte Sie wieder, Sie wäre "nur Psychologin, keine Psychiaterin" und ihre Aussagen hätte kein Gewicht und am Ende wäre ich ja sowieso enttäuscht, wenn mein Widerspruch abgelehnt würde. Als ich sie dann fragte, ob man nicht schon meinen könnte, dass ihre Aussagen als meine behandelnde Therapeutin in der langjährigen Autismustherapie Gewicht hätten und das ich vielleicht auch enttäuscht bin, wenn meine behandelnden Ärzte und Therapeuten micht nicht unterstützen, nickte sie nur und stimmte zu?!

Meine ALGII Leistungen wurden vor ein paar Tagen weiterbewilligt und bis Oktober 2020 zugesprochen. Ist es normal, dass man für so einen langen Zeitraum die Bewilligung bekommt? Die Umstellung meiner PKV in den Basistarif ist jetzt abgeschlossen und von seiten des JC unproblematisch verlaufen. Die KV macht leider nach wie vor recht viele Probleme. Entschuldigt die späte Rückmeldung, aber ich hatte so ziemlich jeden Tag einen Termin. Beim ersten ruhigen Moment wird der Antrag auf Auszahlung des Kindergeldes gestellt (müssen uns noch reinlesen, ob meine Mutter oder ich den stellen müssen), denn das Schreiben vom Psychiater, dass bei mir seit Geburt eine Behinderung und auch Lebenslang besteht, ist jetzt da.

Auch habe ich endlich meine Stellungnahme zwecks Widerspruchs der erneuten Ablehnung meines Antrages auf den Schwerbehindertenausweis von meinem Psychiater erhalten; sprich das und in wie fern ich im Alltag beeinträchtigt bin. Da eine Diagnose alleine ja nicht reicht. Das die komplexe PTBS und das ADS, welche wir jetzt im Verschlechterungsantrag mit Diagnosen und Stellungnahmen eingereicht haben (Erstantrag war 2017) mir laut Landesamt keinerlei gesundheitlichen Schwierigkeiten machen und sie medizinisch keine Relevanz hätten, beschrieb ich ja schon letztes Mal. Bin heute beim VDK gewesen. Da meinte der Anwalt sofort, ich werde jetzt wohl leider bald vor das Sozialgericht ziehen müssen, da er den SB so einschätzt, dass auch die ärztliche Stellungnahme nicht im Widerspruch gewertet wird. Das ich meinen Beruf aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste und von der Selbständigkeit im ALG II Bezug gelandet bin, wäre ebenfalls nicht relevant. Auch nicht, dass diese Behörde mich für derzeit Leistungsunfähig eingestuft hat. Wie die darauf gekommen sind, meine Autismustherapeutin anzuschreiben, sie solle die Wohneinrichtung für behinderte Menschen angeben, in der ich angeblich lebe (ich wohne in einer Wohngemeinschaft mit einem Elternteil, was auch mehrfach hinterlegt wurde), sie aber nicht über meine Therapie befragt wurde, wurde uns nicht beantwortet. Auch mein Psychiater wurde wieder nicht angeschrieben.

Als einzige Begründung woran festzumachen wäre, ich hätte keine Anpassungsschwierigkeiten im Alltag,war dass ich ja den Realschulabschluss gemacht hätte. Ich habe aber nach frühzeitigem Abgang lediglich den Hauptschulabschluss - Und den auch mit sehr schlechten Noten und negativen Bemerkungen im Arbeits- und Sozialverhalten. Dies bezieht sich wohl auf einen Fehler den mein Psychiater in einem Schreiben von 2017 gemacht hat und fälschlicher Weise von einem Realschulabschluss sprach. Hoffe, er wird diesen schriftlich korrigieren, bei unserem nächsten Termin. Ich fragte, ob ich mein Zeugnis vorlegen sollte, doch da sagte der VDK sofort, mir würde sowieso unterstellt werden, einfach das Zeugnis der 10. Klasse verschwinden haben zu lassen. Ich solle mich wohl auf ein weiteres Gutachten bei der Sozialklage einstellen.
 
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