Wurden mir falsche Infos zwecks Mitwirkungspflicht/Einsicht Krankenakte beim Jobcenter gegeben? (17 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 7, Gäste: 10)

gila

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eine Antwort auf das Schreiben, die mir in den Sinn kommt und werde da die Punkte aufgreifen, die mich stören. Damit das alles in meiner Akte ist und mir nicht wieder Verweigerung/Sabotage unterstellt wird.
Davon kann ich pers. nur abraten!
Das ist zunächst ein freiwilliger Termin, den kann man absagen und gut isses. Abwarten was kommt und dann rechtssicher und mit ärztlicher Unterstutzung reagieren.
Ich würde denen auf keinen Fall nun noch Futter geben.
Das ist hier und jetzt nicht gefragt!
Das zeigt denen nur, dass noch genug Energie in dir steckt zum streiten.

Außerdem kostet das alles viel zu viel Kraft wie du nun siehst!
 

Infinit

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Oh, @gila ich meinte nicht, dass ich denen eine gepfefferte Antwort gebe. Sondern das ich mein Fernbleiben schriftlich begründe, einfach auf Grund der anscheinenden Freiwilligkeit. Meine letzte Antwort an die war nur so ausführlich, weil ich die Verhaltensweise etwas suspekt fand und sicher gehen wollte, dass der korrekte Ablauf diesmal auch in meiner Akte auftaucht. Ich hätte sonst liebend gerne ein "Nein, danke. Mit freundlichen Grüssen" an die zurückgeschickt. Was in diesem Wisch jetzt alles verkehrt ist, wissen wir alle.

So in etwa hatte ich mir das vorgestellt, sollte ich beim Psychiater vorher durchkommen: "Nach Rücksprache mit meinem behandelnden Arzt werde ich Ihre Einladung für den X nicht wahrnehmen". Erreiche ich ihn nicht, könnte ich schreiben: "Da Sie mir keinen Grund und keinen Ablauf für die ärztliche Untersuchung genannt haben und ich mein Recht auf barrierefreie Begutachtung gefährdet sehe, werde ich ihre Einladung (oder: "eine Untersuchung durch Sie") für den X ablehnen". Oder vielleicht sollte ich mir auch das sparen und lediglich mitteilen, dass ich nicht erscheinen werde?

Meine Sorge ist natürlich, dass wenn ich den Termin nicht wahrnehme, ich als Konsequenz wieder als Verweigerer und für Leistungsfähig erklärt werde. Dann immer gegen Aufforderungen, Massnahmen anzutreten oder mich wo vorzustellen zugehen, da das Gutachten falsche Informationen enthält, kann meiner Gesund nicht helfen. Ist blöd gelaufen und mal wieder sehr schlechtes Timing, aber wie gesagt, sonst könnte ich mich immer noch morgen krank schreiben lassen und erst mal warten, was mein Psychiater schreibt, bevor ich die Untersuchung kategorisch ablehne. Was ich aber liebend gerne tun würde. Kann natürlich ebenso sein, dass die mir nach meinem Schreiben den nächsten Termin zur Untersuchung zwangsverordnen. Also frage ich vorsichtshalber, könnte ich aus so einem Termin mit einer AU rauskommen?
 

abcabc

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Besser nichts schreiben. Für verpasste Termine kann es maximal 10% Sanktion geben. Dagegen kann man dann in Ruhe vorgehen.
Wenn du hingegen direkt schreibst, dass du dich weigerst zum Termin zu gehen, könnte ein einfacher SB auf die Idee kommen direkt mal die Leistungen komplett zu 100% einzustellen wegen fehlender Mitwirkung. Das ist dann viel mehr unnötiger Stress um dagegen im Eilverfahren vor dem SG vorzugehen (zzgl. Existenzängsten).

Meine Sorge ist natürlich, dass wenn ich den Termin nicht wahrnehme, ich als Konsequenz wieder als Verweigerer und für Leistungsfähig erklärt werde. Dann immer gegen Aufforderungen, Massnahmen anzutreten oder mich wo vorzustellen zugehen, da das Gutachten falsche Informationen enthält, kann meiner Gesund nicht helfen.
Da kann nichts passieren. Du hast doch einen Arzt, der hinter dir steht. Dann lässt du dich halt krank schreiben. Dann kann dich das JC weder zu Maßnahmen, noch zu Vorstellungsgesprächen oder sonstigem Schwachsinn zwingen. ;)
 

Infinit

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Besser nichts schreiben. Für verpasste Termine kann es maximal 10% Sanktion geben. Dagegen kann man dann in Ruhe vorgehen.
Meinst du wirklich, nicht antworten und nicht erscheinen ist hier der beste Weg? Ich denke mit Unzuverlässigkeit mache ich es mir am Schwersten.

Du hast doch einen Arzt, der hinter dir steht. Dann lässt du dich halt krank schreiben.
Das ist bei mir noch nicht so ganz angekommen, weisst du. Mir hat vorher noch nie jemand Hilfe in dieser Hinsicht angeboten. An den Gedanken muss ich mich noch gewöhnen. Ich war noch nie nach der Schulzeit krank geschrieben, egal wie elendig es mir ging. Mir wurde immer von Ärzten gesagt, ich muss das schon irgendwie können.
 

abcabc

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Nimm ruhig den Vorschlag von gila um 20:50 Uhr.
Da der Termin ausdrücklich freiwillig ist, kannst du ruhig so höflich sein abzusagen......

Aber bloß keine ausführliche Rechtfertigungen o.ä.
 

Infinit

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Ich fand den Unterschied zwischen ihrer und meiner Begründung nicht sehr gross. Aber gut, ich warte jetzt erst mal ab, ob ich bis morgen Mittag noch meinen Psychiater ans Telefon bekomme, bevor ich meine Entscheidung treffen muss.
 

grün_fink

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Hallo,
du kannst dich schon krank schreiben lassen, oder von deinem Arzt ein Attest dorthin schicken. Haben so einige Leute schon so gemacht, dass sie mal nicht begutachtungsfähig waren.
Gruß
 

gila

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Aber gut, ich warte jetzt erst mal ab, ob ich bis morgen Mittag noch meinen Psychiater ans Telefon bekomme, bevor ich meine Entscheidung treffen muss.
Genau das machst du jetzt und teilst uns heute mit, was du mit dem Psychiater besprochen hast. Vielleicht ist er in der Lage dir kurzfristig heute ein Attest auszustellen, dass seiner Meinung nach die Erwerbsfähigkeit nicht gegeben ist und daher weiterführende Leistungstest etc auf deine Gesundheit negative Auswirkungen haben können, daher aus seiner fachärztlichen Sicht eine Teilnahme an diesem Termin nicht geboten ist.
 

Infinit

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Ich hatte die Sekretärin am Telefon - Welche bisher immer TOP war. Er ist heute und Montag und Dienstag nicht da. Er hatte wohl gestern etwas angefangen, für sie zu diktieren. Das ist nicht fertig aber auch nicht diese Stellungnahme oder das Attest. Wir haben da wie gesagt mehrere Baustellen. Sie meinte, er hat ihr Bescheid gegeben, mir eine Krankmeldung zu schicken wenn ich mich in der Zwischenzeit melde und das ich dafür auch nicht persönlich vorbeikommen brauche (ist eine längere Fahrt dorthin). Eine Kopie des Briefes vom ÄD habe ich auch schon geschickt. Er sagte ihr auch, dass bis alles fertig ist so um die zwei Wochen dauern kann. Sie meinte aber, sie schreibt mich besser bis zu unserem nächsten Termin in der Klink krank, damit wir uns auf die nächsten Schritte zusammen vorbereiten können. Also sollte ich morgen oder spätestens Montag die Krankmeldung für vier Wochen im Briefkasten haben. Ich denke, damit kann ich das Nichterscheinen unkommentiert lassen und hoffe, dass die mir zwischenzeitlich nicht eine Unfreiwillige Begutachtung aufdrücken.

Gilt der Tipp, diese Meldung nur dem ÄD zu geben und darauf zu warten, dass die es dem SB mitteilen noch immer? Das Schreiben kam zwar lächerlicher Weise von meinem SB, aber die Person, bei der ich einen Termin habe, ist ja letzendlich mein Ansprechpartner. Und das ist der Amtsarzt dort. Überlegt euch das mal, mein Sachbearbeiter lädt mich zu einer freiwilligen medizinischen Untersuchung ein. Nächster Schritt: Er nimmt diese selber vor! Interessanterweise ist die Vorwahl, bei der ich mich melden soll (sollte ich den Termin nicht wahrnehmen) aus einer anderen Stadt und nicht die, von unserem ÄD. Ich habe das mal nachgeschaut und es scheint mir die Nummer von einer Oberstelle/Zentrale zu sein. Keine Sorge, über mich geht alles rechtssicher schriftlich oder persönlich abgegeben und bestätigt.
 

gila

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Ich drösel das mal aus meiner Sicht (und Erfahrungen mit Tochter 2) etwas auf, damit du für heute vielleicht KLAR sehen kannst und dich
entspannst:

Sie meinte, er hat ihr Bescheid gegeben, mir eine Krankmeldung zu schicken wenn ich mich in der Zwischenzeit melde und das ich dafür auch nicht persönlich vorbeikommen brauche (ist eine längere Fahrt dorthin).
(y) wunderbar! Das ist sehr hilfreich - gerade bei psychischen Geschichten entlastend.

Sie meinte aber, sie schreibt mich besser bis zu unserem nächsten Termin in der Klink krank, damit wir uns auf die nächsten Schritte zusammen vorbereiten können.
(y) ebenso super - denn das bisherige Hickhack ist sehr unproduktiv gewesen. Es ist und bleibt (mir zumindest) höchst unverständlich, warum
man mit aller "Gewalt" an deiner Erwerbsfähigkeit herumbasteln will - mit 1000%-iger Sicherheit gibt es derzeit mit deinen Problematiken nicht einen einzigen Job, der am Ende dann für dich bereit stünde.
Wenn der Psychiater bereit ist, die nächsten Schritte mit dir zu unternehmen ist das viel mehr, als so manch anderer von seinen - sehr ausgelasteten - Ärzten erwarten kann.
Ich bin in deinem Thema nicht zur Gänze drin - aber wahrscheinlich muss es auf ein neues Gutachten hinaus laufen, unter Berücksichtigung aller bisher nicht wahrgenommenen Parameter. Unter Umständen auch vorbei am JC und ÄD - wenn die das nicht raffen - und direkt mit Antrag beim Sozialamt. Welche Strategie - das wird man dann sehen, wenn dein Doc seine Stellungnahme abgegeben hat und wenn das JC hier dann antwortet!
Bis dahin: coooool down!

Ich denke, damit kann ich das Nichterscheinen unkommentiert lassen und hoffe, dass die mir zwischenzeitlich nicht eine Unfreiwillige Begutachtung aufdrücken.
Ich denke auch, dass du das genau so machen kannst. AU einreichen und absagen. Die werden sich dann schon rühren, wenn sie es mit der "Freiwilligkeit" nicht so gemeint haben ;) - können aber NICHTS machen!
:popcorn:

Gilt der Tipp, diese Meldung nur dem ÄD zu geben und darauf zu warten, dass die es dem SB mitteilen noch immer? Das Schreiben kam zwar lächerlicher Weise von meinem SB, aber die Person, bei der ich einen Termin habe, ist ja letzendlich mein Ansprechpartner.
Yes - aus meiner Sicht schon, denn der SB hat ja die Kommunikation DIREKT mit dem ÄD so vorgegeben. Selber schuld ;-)
Du = Termin ÄD = dort absagen (Adresse einfach wie im Brief angegeben, wo du hin sollst), fertisch.

Die werden dann dem SB rückmelden, dass eine AU eingegangen ist und der Termin abgesagt.
Dann kann SB überlegen, OB und WAS er nun machen will...

Überlegt euch das mal, mein Sachbearbeiter lädt mich zu einer freiwilligen medizinischen Untersuchung ein.
JA - das ist seine Aufgabe, hier derartige Dinge zu veranlassen und die Einladung zu versenden.

Nächster Schritt: Er nimmt diese selber vor!
Dazu fehlt ihm die Ausbildung, medizinische Kenntnis, die Aufgabenstellung und Kompetenz.
Keine Angst - das KANN man nicht.

Interessanterweise ist die Vorwahl, bei der ich mich melden soll (sollte ich den Termin nicht wahrnehmen) aus einer anderen Stadt und nicht die, von unserem ÄD. Ich habe das mal nachgeschaut und es scheint mir die Nummer von einer Oberstelle/Zentrale zu sein. Keine Sorge, über mich geht alles rechtssicher schriftlich oder persönlich abgegeben und bestätigt.
An die in der Einladung angegebene Anschrift.

Den Rest des Tages nun das hoffentlich auch bei Dir schöne Wetter genießen und ein paar Skills zur Entspannung ausprobieren :coffee-animated-emoji:
 

Infinit

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Das Wetter ist schrecklich hier, es regnet sich so richtig ein... Trotzdem danke!

JA - das ist seine Aufgabe, hier derartige Dinge zu veranlassen und die Einladung zu versenden.

Dazu fehlt ihm die Ausbildung, medizinische Kenntnis, die Aufgabenstellung und Kompetenz.
Keine Angst - das KANN man nicht.
Das ist mir sehr bewusst! Mein Kommentar war schon sarkastisch gemeint. Ich würde ihn auch gerne zu einer freiwilligen Teilnahme an einer ärztlichen Untersuchung einladen. Termin ist der 19.01. im Boxring bei Dr. Wladimir Klitschko. Wir erproben seine körperliche Belastbarkeit. Ich gucke mir das Ergebnis dann später im TV an. Den Termin wahrzunehmen ist in seinem Interesse!

An die in der Einladung angegebene Anschrift.
Das ist das Problem. Es ist keine Adresse (ausser Job Center Stadt Strasse so und so) vermerkt. Weder oben rechts beim Absender, noch unter dem "Im Auftrag - Ihre Agentur für Arbeit" für den ärztlichen Dienst. Lediglich die Telefonnummer aus einer anderen Stadt. Da ich ja aber den Termin bei dem Amtsarzt im ÄD habe wo auch meine Akte vorliegt, wollte ich die Krankmeldung dort abgeben. Denke nicht, dass das alles Zufall ist. Da ich ja aber letzes mal diesen dreisten vorfrankierten Brief von denen bekommen habe, wo das genaue Postfach mit angegeben war... Kann ich da zukünftig direkt Sachen hinschicken, ohne sie am Schalter abzugeben.
 

gila

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Was steht denn auf der Einladung im geschwärzten Teil drin? Das muss doch eine konkrete Adresse sein mit Zimmer etc. oder nicht?
Würde das dort hin schicken - oder telefonisch die konkrete Anschrift erfragen (und schon mal telefonisch absagen (egal ob das einer notiert oder nicht!) - oder als letztes Mittel: an den SB senden mit der Anmerkung, dass eine schriftliche Übermittlung an den ÄD nicht möglich war mangels konkreter Anschrift - telefonisch hättest du abgesagt, zur Sicherheit und um des Nachweises willen auch nun an ihn schriftlich.

Was für ein "Beratungsgespräch" hat hier denn über diese "Eignungsfeststellung" stattgefunden?
 

Infinit

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Ich habe wirklich keine Ahnung, was der SB meint. Ich habe ihn letzten Monat ein mal gesehen, um meine "Erwerbsfähigkeit" zu besprechen. Dies tat ich ja nicht und bat ihn, den ÄD für ein neues Gutachten einzuschalten. Beim ÄD hatte ich selber auch noch keinen Termin, bin da lediglich spontan reingegangen, um meinen Fragebogen und ein Schreiben meines Psychiaters abzugeben und mir das bestätigen zu lassen.

Die geschäwrzte Adresse ist die des JC Gebäudes allgemein. Was ich oben meinte, ist das sonst kein kein Postfach und auch keine hauseigene Nummer genannt wurdem, weder für SB, JC Info oder ÄD, an welche ich mich an meinen eigtl. Ansprechpartner wenden könnte. Somit müsste ich (wenn ich mir das Postfach nicht letztes mal selber notiert hätte!) die AU wohl am Schalter abgeben, wobei die ja wollen, dass ich in einer anderen Stadt zum absagen anrufe. Das werde ich nicht tun, da ich von jetzt an mein Recht auf barrierefreie Begutachtung stur durchsetze. In dem Urteil ist vermerkt, dass ich nicht mit Behörden telefonieren muss und alle Anliegen schriftlich aus einem sicheren Umfeld heraus verfassen darf.
 

Kerstin_K

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Wenn der äD im Hause es JCs sitzt, dann hat der keine eigene Anschrift.
 

gila

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Also irgendwie spottet diese Vorgehensweise jeder Beschreibung ...
Wenn es eine Nachbegutachtung wäre - dann müsste der SB da anders herangehen - dies so auch kenntlich machen und es wäre kaum freiwillig.
Er spricht ja auch von "Eignung" ... also eher "Test"? Kann durchaus auch ein "berufspsychologischer Test" sein - jedoch "Untersuchung"?
Nun wirklich nicht, wenn man nicht genau weiß, was einen da erwarten soll !!!

oder als letztes Mittel: an den SB senden mit der Anmerkung, dass eine schriftliche Übermittlung an den ÄD nicht möglich war mangels konkreter Anschrift - telefonisch hättest du abgesagt, zur Sicherheit und um des Nachweises willen auch nun an ihn schriftlich.
Ich würde es nun einfach so machen - dann hast du "Bescheid" gegeben wie verlangt - und weil das telefonisch nicht nachweissicher ist, schriftlich an den SB hinterher.
Dann ist auch aktenkundig, dass es keine konkrete Angaben gibt.
Durch so viel "Umsicht" und Rücksichtnahme kommt man (du) in die Bredouille und weiß letztlich nicht, was die von einem wollen.

Ich würde ab jetzt mal die Strategie fahren: keine zusätzlichen Infos, Diskussionspunkte, Rechtfertigungen etc.!
Warten, was mit dem Psychiater herauskommt. Dann kurz, knapp, gezielt.
Ich glaube durch deine "Fähigkeit" dich "trotz" deiner Befindlichkeiten und dass es dir ja offensichtlich nicht gut geht damit, dennoch zur Wehr zu setzen und alles auch zu belegen und kommentieren, glaubt man, du seiest ja grundsätzlich "fit" und "so schlimm" kann es auch nicht sein, solange man seine Dinge selbst in die Hand nimmt und selbst kämpft.
Das kommt auch aus dem Unverständnis und fehlenden Kenntnissen für psychische Bilder - und oft auch dem "Empfängerhorizont".
Manche denken da wohl sehr platt: Na ... nach den Briefen, die die/der schreibt, kann sie/er ja nicht soooo krank sein.

Also mal zurückfahren das Ganze und dich ruhig von der "verletzlichen" und "kranken" Seite zeigen, die eben NICHT alles so einfach wuppen kann ohne Folgen.
Ein Mittel hier könnte sein, dass eine Zeit lang eine Vertrauensperson mit Vollmacht deine Briefe schreibt!
Im Falle meiner Töchter (oder auch mal eines Schützlings) bin das immer ich :devilish: - und übernehme zeitweise die Korrespondenz - begründe die Vollmacht damit, dass sich die Person auf eine unbestimmte Zeit nicht in der Lage sieht, die Korrespondenz selbst zu tätigen.
Das klappt gut - die Strategien kannst du ja trotzdem bestimmen und Argumente einbringen - nur stellt sich eine Person dann vor dich!
Das JC sieht dann auch, dass jemand ein Auge drauf hat und nimmt sich häufig etwas mehr in Acht!
 

Infinit

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Ich weiss nicht, ob das eine gute Idee wäre, aber als wir das Thema mit dem Postfach hatten, habe ich von meiner Mutter angeboten bekommen, dass sie die Krankmeldung für mich beim ÄD abgeben würden. Damit an meiner Wegeunfähigkeit nicht gezweifelt wird und ich jetzt nicht den nächsten Termin nachgeworfen bekomme. Das es nicht sein muss, dass das JC den Eindruck hätte, die ganze Familie springt auf Kommando, hatten wir ja schon. Aber da wurde ich gerade durch deinen Vorschlag mit der Vollmacht dran erinnert. Mein Psychiater kann so etwas ja auch nicht direkt weiterleiten, wenn ich keine SE unterschrieben habe.

So oder so, die Idee mit der Vollmacht für den Schriftverkehr merke ich mir gut.
 

gila

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Lass dich nicht ins Bockshorn jagen - mit der "Wegeunfähigkeit" - die gibt es SO und in deinem Falle (freiwillige Teilnahme an einer wie-auch-immer-Untersuchung) nicht.
Du bist "krank" - und "möchtest" nicht und fertig.
Der Psychiater kann dann zu gegebener Zeit (sollte es Probleme geben mit dem JC) dies durchaus noch differenzierter in einem Attest ausdrücken und mitteilen,
dass derzeit grundsätzlich keine Stabilität und psych. Befähigung für Termine mit den Behörden besteht - und sich dadurch dein allgemeiner Gesundheitszustand verschlechtert, so dass eine Bewältigung des Alltages für dich erschwert wird.
So in der Art haben wir das auch formuliert erhalten für Tochter 2, als ein Zeitpunkt erreicht war, dass die Gängeleien immer unerträglicher wurden.

Tritt ein wenig aus dem Vordergrund zurück - deine Ma oder eine andere Person, die auch bereit ist, mit ihrem Namen für dich zu stehen, kann mal das Ruder offiziell übernehmen - was die antworten und schreiben soll, wenn es mal dazu kommt, kannst du auch aus der 2. Reihe formulieren und bestimmen.
 

Infinit

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Hatte die Krankmeldung auch jetzt im Briefkasten. Ist ein gelber Zettel mit einer Durchschrift darunter. Muss ich denen das Original geben, oder bekommen die eine Kopie?

Und danke für die Tipps. Das mit der Vollmacht für werde ich sofort absprechen.
 

Infinit

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Mal was von einer anderen Stelle. Heute kam der Antrag auf Kindergeld in Kopie zurück, da meine Mutter angeblich nicht alle Informationen angegeben hätte und der Fall so nicht bearbeitet werden kann.

Ich fügte damals ein Attest (ein Vordruck der Familienkasse) bei, welches bescheinigt, dass ich von Geburt an und lebenslang eine Behinderung haben werde. Da im Antrag mehrere Optionen anzukreuzen waren, haben wir natürlich das angekreuzt, sowie den ersten Bescheid des Landesamtes über einen GdB von 30 und einen Brief vom VDK, dass der Widerspruch noch läuft, mit angehängt. Das Landesamt behauptet jetzt, ich bräuchte eine ärztl. Bescheinigung zum möglichen Umfang meiner Erwerbsfähigkeit. Das Gutachten vom ÄD über die Leistungsunfähigkeit hatten wir beigefügt, aber zu meiner Erwerbsfähigkeit gibt es ja noch kein Urteil, da ich noch nichts mit der DRV zu tun hatte. Gut, da ich jetzt zumindest schon mal ein Attest von meinem Psychiater erhalten habe, dass sich meine, Zitat, Leistungseinschränkungen und Leistungsfähigkeit nach seiner Sicht sich auf Dauer, zumindest aber die nächsten drei Jahre, nicht verbessern kann, könnten wir das miteinreichen und die Sache damit hoffentlich klären.

Wir haben uns ja vor dem Ausfüllen beraten lassen und uns wurde gesagt, wir können die Angaben zu meinem Vater (zu welchem kein Kontakt besteht)) leer lassen, da wir sowieso nicht in einem gemeinsamen Haushalt leben und auch keine Unterhaltsansprüche bestehen. Jetzt will die Familienkasse, dass wir seine Kontaktgaben angeben. Diese Informationen oder irgendetwas über sein Einkommen hätten wir, bis auf seinen Vor- und Nachnamen, nichtmals. Habt ihr hier einen Tipp? Ich habe auch damals bei dem Antrag auf Autismustherapie mehrfach darauf hingewiesen, dass er bitte nicht kontaktiert werden darf, da die Sicherheit meiner Mutter und mir sonst gefährdet ist. Das hat soweit auch geklappt und wir haben die Kostenübernahme damals genehmigt bekommen.

Ebenfalls wollen sie meinen Bescheid über ALG II haben, den wir aber natürlich schon eingereicht hatten!
 

gila

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Das Landesamt behauptet jetzt, ich bräuchte eine ärztl. Bescheinigung zum möglichen Umfang meiner Erwerbsfähigkeit.
Das ist richtig, wenn du über 25 bist und das Kindergeld auch aus dem Grunde gezahlt werden soll dass du aufgrund deiner Einschränkungen nicht in der Lage bist deinen Lebensunterhalt durch eigenen Verdienst zu decken

Jetzt will die Familienkasse, dass wir seine Kontaktgaben angeben. Diese Informationen oder irgendetwas über sein Einkommen hätten wir, bis auf seinen Vor- und Nachnamen, nichtmals.
hier würde ich zurück schreiben aufgrund von welcher Bestimmung hier die Kontaktdaten des Vaters angegeben werden müssen und noch mal betonen dass es keine Kenntnisse über den Aufenthaltsort des Mannes gibt und explizit noch mal darauf hinweisen dass es gute Gründe gibt dass der Vater euren Aufenthaltsort nicht in Erfahrung bringt.

habt ihr euch mal auf dieser Seite eingelesen:

 

Infinit

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Danke. Dabei hatten wir uns extra bei der Familienkasse beraten lassen, was wir einreichen müssen. Ist blöd, wenn wir immer falsche Auskünfte bekommen und sich das ganze dadurch verzögert. Und ja, wir haben uns reingelesen und sichergestellt, dass auch wirklich ein Anrecht besteht und das ganze auch nach einer Tabelle ausgerechnet. Deinen Link hatte ich vorher noch nicht gesehen, hatte aber was ähnliches ausgedruckt. Werden wir dann mal so ausfüllen.
 

Infinit

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Hatten das bei der Familienkasse nachgereicht und bei dem Beizettel eine Begründung reingeschrieben, warum wir nicht wollen, dass der Vater kontaktiert wird und das das eine Attest vom Psychiater nach dem nächsten Termin erst nachgesendet werden kann. Von da und vom JC noch nichts gehört. Mein Psychiater riet mir, beim VDK auf den Tisch zu hauen und eine formelle Beschwerde wegen Nichttätigkeit gegen das Landesamt einzureichen, sobald die drei Monate wieder verstrichen sind. Das sei wohl nicht das gleiche, wie eine Dienstaufsichtsbeschwerde. Ich rechne mal so garnicht damit, dass sich hier noch das Blatt wendet. Ich stelle mich auf eine Klage und auf ein weiteres Jahr ohne den SBA ein. Und, wenn ich Pech habe, ein weiteres Jahr in dieser Abteilung bei diesem SB.

Eine Forumsuche ergab zu folgendem Thema erst mal nichts... Ich werde jetzt die kommenden Wochen hoffentlich einen neuen Vor- und Nachnamen und Personenstand (Geschlechtseintrag) bewilligt bekommen, sollte das bei der Behörde alles glatt laufen.

Als erstes fragt meine Mutter: Werde ich einem neuen SB beim JC zugeteilt, da mein Nachname mit einem anderen Buchstaben anfängt?

Meine Frage: Wo melde ich das dem JC/AA genau? Und wie? Ich weiss, dass ich keine Kopien meines Ausweises machen lassen muss, also müsste ich ja auch keine selber machen und dort lassen. Reicht es demnach, meinen neuen Ausweis vorzuzeigen (die Ausstellung würde ja noch 2-3 Wochen nach der eigtl. Bewilligung dauern), oder muss ich meine neue Geburtsurkunde oder sogar einen Auszug aus dem Geburtenregister vorlegen? Eine reguläre Urkunde kriege ich vom Standesamt nicht, meinte die Mitarbeiterin dort. Ich heirate ja nicht. Selbst sollte das JC das Sozialamt oder die DRV meinen einzuschalten, muss ich ja trotzdem meinen Papierkram dort noch up to date haben, bis die sich einigen, wer erst mal weiter für mich zuständig ist.
 

Kerstin_K

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Als erstes fragt meine Mutter: Werde ich einem neuen SB beim JC zugeteilt, da mein Nachname mit einem anderen Buchstaben anfängt?
Das wird wohl darauf ankommen, nach welchen Kritrien Dein Jobcenter die Les auf die SBs verteilt. Da gibt es ja auch noch andere Möglichketen als den Namen.
 

Infinit

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Ich habe gerade den Tipp erhalten, dass wenn ich die Namens und Personenstandänderung der Rentenversicherung melde, die das automatisch dem JC/AA weiterleiten würden. Weiss nicht, ob das stimmt. In der Selbsthilfegruppe meinten die vorher, ich soll mir einen Termin biem SB holen und eine Kopie meiner neuen Geburtsurkunde vorzeigen, bzw. sogar da lassen. Letzteres werde ich definitiv nicht tun.
 
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