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Würde ein Antrag auf Erwerbsminderungsrente Sinn machen ?

IngolfH

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Hallo,

wie ich ja schon in einem anderen Thread schrieb habe ich einige gesundheitliche Einschränkungen.
https://www.elo-forum.org/schwerbehinderte-gesundheit-rente-pflege/198558-widerspruch-einstufung-gdb-abgelehnt-klagen.html

Außerdem bin ich im Klageverfahren mit der DRV bzgl. Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben.
https://www.elo-forum.org/schwerbehinderte-gesundheit-rente-pflege/198573-leistung-teilhabe-arbeitsleben-klageverfahren.html

Nun stellt sich mir außerdem noch die Frage ob es bei meinen Erkrankungen auch Sinn machen würde eine EMR zu beantragen. Die Frage stellt sich da sich mein Gesundheitszustand verschlechtert hat und ich mittlerweile, durch meinen Arzt bestärkt, Zweifel daran habe das LTA bei mir noch überhaupt Sinn macht.

Ich wurde Ende letzten Jahres aus der Reha als weiterhin arbeitsunfähig bis zum Beginn LTA entlassen und bin auch bis heute noch arbeitsunfähig (Aktuell mit neuer AU bis 31.01.2019).
Des Weiteren mit unter 3 Stunden im Bezugsberuf und über 6 Stunden auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nach erfolgter LTA.

Nun haben sich seit der Entlassung aus der Reha noch Krankheiten dazugesellt die nach meiner Meinung nach das Bild ein wenig anders erscheinen lassen. Habe unten mal die Erkrankungen aus dem anderen Trööt kopiert. Das was rot markiert ist war zum Zeitpunkt der Entlassung aus der Reha noch nicht diagnostiziert.

Mir ist klar das hier keiner hellsehen kann und mir verbindlich sagen kann ob ich eine EMR durchbekommen würde aber mir geht es in erster Linie momentan nur darum einzuschätzen ob ich überhaupt eine reelle Chance hätte eine EMR zu bekommen oder ob ich das besser direkt vergessen sollte.

Danke euch schon jetzt für eure Einschätzungen.


Herz und Kreislauf

Chronische ischämische koronare Herzkrankheit - Nach der Reha hinzugekommen
Mitralklappen Insuffizienz
Tachykardien
Periphere Verschlusskrankheit rechtes Bein mit implantierten Stent der nur bedingt Abhilfe geschaffen hat.
Essentielle Hypertonie
Vaskuläre Degenerative Mikroangiopathische Läsionen (Blutgefäße Kopf,kleine Infrakte)

Wirbelsäule

Gesamte Wirbelsäule
Facettengelenksarthrose - Nach der Reha hinzugekommen
Uncovertebralarthrose - Nach der Reha hinzugekommen
Osteochondrose
Iliosakralgelenk-Syndrom leichte Ausprägung

Halswirbel
HWS-Schmerzsyndrom
Barré-Lieou-Syndrom (Zervikozephales Syndrom)
Zervikobrachiai-Syndrom mit Wurzelkompression
Prolaps und Protusion HW C6/C7 links
Foramenstenose beidseitig HW 5/6 und HW 6/7 degenerativ - Nach der Reha hinzugekommen - OP folgt

Lendenwirbelsäule
LWS-Schmerzsyndrom
Protusion
Spinalkanalstenose LW L3/4, L4/5, L5/S1 degenrativ - Nach der Reha hinzugekommen - OP folgt

Sonstiges
Migräne mit visueller Aura (Folge der HWS)
Spannungskopfschmerz
Stoffwechselerkrankung Hyperlipoproteinämie
Myalgie M.Piriformis (Piriformis-Syndrom)
Gonarthrose rechts Grad II (Knie)
Gonarthrose links Grad III (Knie)
Arthrose des Atlantodentalgelenks (Das hält den Kopf /Wackeldackel lol) - Nach der Reha hinzugekommen
Karpaltunnel-Syndrom beidseitig operiert rechts ohne Erfolg
Impingementsyndrom beide Schultern
Rechte Schulter nach der Reha hinzugekommen

Psyche
Chronische rezidivierende schwere Depression mit Pwersönlichkeitsakzentuierung
PTBS
 

Susanne42

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Hi, es kommt gar nicht so auf die Menge der Krankheiten an.
Manche haben nur eine Krankheit und bekommen Erwerbsminderungsrente und mache haben einen ganzen Stapel davon und haben keine Chance.
Es kommt darauf, wie sehr dich das einschränkt.
Das beurteilt der Gutachter oder die Reha.
Warst du auf einer Orthopädische oder Kardiologischen Reha?
 

IngolfH

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Hi, es kommt gar nicht so auf die Menge der Krankheiten an.
Das ist mir schon klar.

Es kommt darauf, wie sehr dich das einschränkt.
Was für Einschränkungen ich dadurch habe schrieb ich ja schon in meinem Thread zum GDB.(https://www.elo-forum.org/schwerbehinderte-gesundheit-rente-pflege/198558-widerspruch-einstufung-gdb-abgelehnt-klagen.html).

Das beurteilt der Gutachter oder die Reha.
Was sie ja auch getan haben wie ich Eingangs schon schrieb.
Außerdem steht weiter in der sozialmedizinschen Beurteilung bei pos/negatives Leistungsvermögen:
Positiv:
Leichte bis mittelschwere Arbeiten
zeitweise im Stehen
zeitweise im Gehen
überwiegend im Sitzen
Nur Tagschicht
Negativ:
psychomentale Funktionen
bewegungsbezogene Funktionen
kardio-pulmonale Funktionen

Mir geht es ja nur darum ob es überhaupt Sinn macht einen Antrag auf EMR zu stellen.

Warst du auf einer Orthopädische oder Kardiologischen Reha?
Psychosomatische.
 

cibernauta

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Sinn macht es für dich dann, wenn du weniger als sechs Stunden täglich unter den auf dem Arbeitsmarkt üblichen Bedingungen arbeiten kannst und zudem auch von der erwarteten Rente leben könntest.

Was wäre denn die Alternative? Wovon würdest du leben, wenn nicht von der Rente? Die Träger anderer Sozialleistungen können auch zum Rentenantrag auffordern.
 

IngolfH

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Sinn macht es für dich dann, wenn du weniger als sechs Stunden täglich unter den auf dem Arbeitsmarkt üblichen Bedingungen arbeiten kannst
Genau das ist der Fall. Ich kann seit gut 7 Monaten keine 3 Stunden mehr arbeiten auf Grund
meriner hinzugetretenen Krankheiten.

und zudem auch von der erwarteten Rente leben könntest.
Leider ist das kein Wunschkonzert wenn man nicht mehr wirklich kann.

Was wäre denn die Alternative? Wovon würdest du leben, wenn nicht von der Rente? Die Träger anderer Sozialleistungen können auch zum Rentenantrag auffordern.
Was glaubst du wovon ich jetzt lebe nach dem ich seit gut 5,5 Jahren mit einer kleinen Unterbrechnung durchgehend krankgeschrieben bin und die Aussteuerung so wie ALG 1 lange hinter mir liegt ?
Wenn du da eine Alternative hast dann bitte immer her damit.
 

cibernauta

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Was glaubst du wovon ich jetzt lebe?
Ich glaube gar nichts, deshalb frage ich dich.

So wie es aussieht, musst du doch früher oder später Rente beantragen, weil sie vorrangig ist vor anderen Leistungen, vor allem wenn jetzt die LTA aus gesundheitlichen Gründen auch nicht mehr möglich sind.

Es kann lange dauern mit Klage oder in einem Rutsch durchgehen.
Das kann niemand wissen.
 

hansklein

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Ob man von der Rente leben kann ist tatsächlich leider kein Argument. Wenn die Rente zuwenig ist, kann man ergänzend entweder Grundsicherung bei voller oder ALG2 bei teilweiser EM erhalten. Wenn man noch ein paar Std. arbeiten kann, evtl. auch mit Teilzeitarbeit/450èr Job etwas dazu erhalten.

Die EM Rente könntest du beantragen, denke die LTA ( bzw. der Widerspruch) würde sich bei Genehmigung einer EM Rente von selbst erledigen. Mehr wie eine Ablehnung, kann dir eh nicht passieren.
 

cibernauta

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Ich meinte damit auch eher, ob es Sinn macht, nun selbst aktiv zu werden oder auf die Aufforderung zu warten.
 

Muzel

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Solange die DRV über irgendeine Reha (LTA) nachdenkt, bekommst du keine Rente. Das Denken wird allerdings beschleunigt, wenn du den Rentenantrag stellst (Eilverfahren).
 

IngolfH

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Solange die DRV über irgendeine Reha (LTA) nachdenkt, bekommst du keine Rente.
Na ja, denken kann man das ja nicht nennen sonst hätten sie ja nicht abgelehnt und ich wäre nicht im Klageverfahren.

Ich für meinen Teil muss halt abschätzen ob ich bei einem Antrag EMR überhaupt eine Chance habe denn sobald ich den einreiche ist die Geschichte mit LTA gegessen.
 

Kerstin_K

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Der springende Punkt ist, wenn die LTA abgelegt wurde, weiß l du darüer zu krank bist, dann müsstest Du gute Chancen auf Rente haben.
[>Posted via Mobile Device<]
 

cibernauta

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Möglicherweise wäre es sinnvoll, einen versierten Anwalt mal das ganze Chaos entwirren zu lassen.

Vielleicht kann er das laufenden Verfahren auch in Richtung Rente lenken (Umdeutung).

Die Voraussetzungen für Prozesskostenhilfe sollten ja gegeben sein.

Das ist doch eine weitere psychische Belastung, wenn man da ewig rumwurstelt und keine Klarheit hat.
 

Muzel

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Wenn du ernsthaft über die Teilhabe anstrebst, solltest du den Verfahrensausgang abwarten. Ein Antrag auf Rente wäre nicht förderlich. Wie lange dauert denn schon die Prozedur? Der Gesundheitszustand kann sich ändern.
 

Susanne42

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Es fehlt definitiv eine Reha zur Haupterkrankung.
Das war bei mir auch so.
Ich hatte dann noch eine zweite Reha gemacht und dann hab ich sofort Ewerbsminderungsrente bekommen.
Denn vorher soll die DRV sonst die Infos erhalten
 

Kerstin_K

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Die Infos können auch aus aussagekräftigen Befundberichte der behandelnden Ärzte kommen.
[>Posted via Mobile Device<]
 

Susanne42

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Ja, reicht aber oft der DRV nicht.
Ein Rehabericht ist schon eigentlich das, was die DRV am ehesten glaubt.
 

Muzel

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Mein Em Antrag ging auch ohne Reha durch. Einer Reha wäre ich überhaupt nicht gewachsen gewesen. Da hat mir der HA geholfen.
 

saurbier

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Hallo Susanne42,

Ja, reicht aber oft der DRV nicht.
Ein Rehabericht ist schon eigentlich das, was die DRV am ehesten glaubt.
Nun ja, ein Reha-Abschlussbericht ist zwar ein sozialmedizinisches Gutachten, nur leider besagt dies noch lange nicht das sich die DRV diesem auch so ohne weiteres anschließt. Warum wohl gibt es denn sonst soviele EMR-Klagen.

Die DRV kann den Reha-Abschlussbericht übernehmen, sie kann aber genauso gut noch zusätzlich einen oder mehrere Gutachter einschalten bis ihr dann mal das Ergebnis in den Kram paßt. Sowas hab ich leider bereits mehrfach miterleben dürfen.

Und wenn du das nicht glauben magst, dann schau mal hier wie die DRV so tickt.

Ich habe aktuell ein Klageverfahren mit der DRV am laufen (es geht um eine Rentenrückforderung von mehreren tausend Euro) und da kam jetzt ein Antrag seitens der Beklagten (DRV) auf Aussetzung des Verfahrens mit folgender Begründung:

... Es ist üblich, daß die Fachausschüsse der Rentenversicherungsträger zunächst die für sie ggf. einschlägigen BSG-Urteile beraten, ob und ggf. in welchen Fällen diesen gefolgt oder eventuell auch nicht gefolgt wird. ...
Der große Witz dabei ist, daß bereits seit dem 25.05.2018 der Urteilstenor des BSG schriftlich auf der Homepage vorliegt, man aber nun 6 Monate später nochmals 3-4 Monate über die Urteile (wurden 3 Verfahren hier B 13 R 3/17 R, B 13 R 33/15 entschieden) und deren Umsetzung beraten muss.

Hier frage ich mich jetzt ernsthaft, in was für einem Rechtstaat leben wir eigentlich, wenn ich mich an Gesetze und Urteile halten muss, eine Behörde wie die DRV jedoch keineswegs.

Bitte bedenke, daß BSG (Bundessozialgericht) ist die höchste Rechtsinstanz in Sozialrechtsfragen, danach wären nur noch das BVerG.


Grüße saurbier
 

IngolfH

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Der springende Punkt ist, wenn die LTA abgelegt wurde, weiß l du darüer zu krank bist, dann müsstest Du gute Chancen auf Rente haben.
[>Posted via Mobile Device<]
Es wurde dem Grunde nach bewilligt und eine Umschulung/Weiterbildung aus gesundheitlichen Gründen abgelehnt. Wie ich mittlerweile aber weiß ohne das der SMD der DRV im Antrags und Widerspruchsverfahren zur gesundheitlichen Situation Stellung genommen hat. Dies erfolgte erst Monate nach der Ablehnung.
Siehe Post #1 und #9 hier: https://www.elo-forum.org/schwerbehinderte-gesundheit-rente-pflege/198573-leistung-teilhabe-arbeitsleben-klageverfahren.html


Möglicherweise wäre es sinnvoll, einen versierten Anwalt mal das ganze Chaos entwirren zu lassen.
Ein wirkliches Chaos gibt es ja gar nicht. Es geht im Klageverfahren um LTA und mittlerweile sind Krankheiten hinzu gekommen auf Grund dessen ich mir Gedanken mache.


Das ist doch eine weitere psychische Belastung, wenn man da ewig rumwurstelt und keine Klarheit hat.
Das hast du Recht aber ich komme da nicht drum herum. Ein Anwalt ist auch keine Option da es im näheren Umkreis nur einen im SGB gibt und der ist unfähig wie ich schon leidvoll feststellen musste.


Wenn du ernsthaft über die Teilhabe anstrebst, solltest du den Verfahrensausgang abwarten. Ein Antrag auf Rente wäre nicht förderlich.
Genau das ist auch mein Gedankengang aber ich muss mich auch zwangsläufig mit der Alternative auseinandersetzen da ich nicht weiß wann das SG entscheidet und wie sich mein Gesundheitszustand bis dahin entwickelt.


Wie lange dauert denn schon die Prozedur?
Seit Rehaende letztes Jahr im November. Also rund 1 Jahr.


Es fehlt definitiv eine Reha zur Haupterkrankung.
Das war bei mir auch so.
Ich hatte dann noch eine zweite Reha gemacht und dann hab ich sofort Ewerbsminderungsrente bekommen.
Denn vorher soll die DRV sonst die Infos erhalten
Haupterkrankung für die durch die Reha festgestellte Erwerbsunfähigkeit im Bezugsberuf war einzig die psychische Erkrankung. Andere Erkrankungen wurde zwar mit einbezogen aber nur am Rande da es sich um eine psychosomatische Reha handelte. Wenn ich jetzt EMR beantragen würde, oder versuchen würde oder die Klage auf LTA in EMR ümzumünzen, stimmt das sicherlich aber es gibt ja auch entsprechende Befunde. Ob die DRV innerhalb eines Jahres einer neuen Reha zustimmen würde kann zumindest in Zweifel gezogen werden. Aber dafür müsste die DRV erst Kenntnis von den gesundheitlichen Veränderungen haben was ich momentan in Anbetracht der LTA-Klage vermeide.


Ja, reicht aber oft der DRV nicht.
Ein Rehabericht ist schon eigentlich das, was die DRV am ehesten glaubt.
Wäre schön wenn das so wäre. Die "glauben" immer nur das was ihnen Geld spart. Mein Rehaentlassungsbericht empfiehlt eine berufliche Neuorientierung mittels Weiterbildung. Die angeratene Weiterbildung wurde in der Reha ausgearbeitet und man bestätigte das ich dazu gesundheitlich in der Lage bin.
Wie du zuvor lesen konntest schert das die DRV nicht und sie hat aus gesundheitlichen Gründen abgelehnt.


Nun ja, ein Reha-Abschlussbericht ist zwar ein sozialmedizinisches Gutachten, nur leider besagt dies noch lange nicht das sich die DRV diesem auch so ohne weiteres anschließt. Warum wohl gibt es denn sonst soviele EMR-Klagen.
Die DRV kann den Reha-Abschlussbericht übernehmen, sie kann aber genauso gut noch zusätzlich einen oder mehrere Gutachter einschalten bis ihr dann mal das Ergebnis in den Kram paßt. Sowas hab ich leider bereits mehrfach miterleben dürfen.
Das kann ich nur bestätigen. Diese sozialmedizinischen Gutachten mittels Reha beauftragt durch die DRV sind für alle anderen SGB-Ämter bindend nur für die DRV selber nicht. Egal ob AFA, JC oder KK alle halten sich bei mir exakt an das was im Entlassungsbericht steht eben mit der Begründung das sie dazu verpflichtet sind.

Das handeln der DRV hat für mich schon etwas willkürliches und in Sachen Rechtsauslegung sind die noch wesentlich krativer als die AFA oder irgendein Jobcenter.

Die DRV hat derzeit keine Kenntnis von einer gesundheitlichen Verschlechterung und ich beabsichtige nicht sie davon zu unterrichten es sei denn ich würde mich für den Weg EMR entscheiden oder meine Gesundheit verschlechtert sich weiter.

Für mich wichtig ist momentan auszuloten was ich alternativ zur Klage LTA machen könnte wenn ich den endgültig feststellen muss das es nicht mehr geht. Im Moment will ich das Verfahren durchziehen weil es dabei auch um einiges an Kohle geht aber ob ich das durchhalte kann ich nicht vorher sagen. Deswegen ist es sinnvoll sich bei Zeiten Gedanken zu machen und zu schauen was geht und Sinn macht. Daher auch mein Posting.
 

IngolfH

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Nachdem heute das Rentenpaket beschlossen wurde werde ich definitiv erst im kommenden Jahr über einen Antrag auf EMR nachdenken.
 
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