wozu macht man eigentlich eine EKS ? (meine erfahrungen)

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

warpcorebreach

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
4 Februar 2009
Beiträge
1.925
Bewertungen
487
die frage ist nicht ganz ernst gemeint. meiner erfahrung nach wiederspricht man sich im umgang mit dieser jedoch offensichtlich.

kurz gesagt mein neuer antrag war nach ca. 5 wochen noch immer nicht bearbeitet und ich bin dort heute aufgeschlagen. die sache ist jetz wohl geklärt aber es hatte den anschein das allein die fehlenden kontoauszüge der grund der nichtbearbeitung war.
in weiser vorraussicht hatte ich die geschwärzt und digital :)icon_twisted:) dabei.
die aussage war auch das man sehen wolle ob ich einnahmen hatte um mir dann für die zukunft meine knete entsprechend zu kürzen. meine standardantwort ist mitlerweile: weniger als 100 euro im monat. (war auch nie anders)
weil meine einfach gehaltene vorrausschauende eks mehrfach nicht akzeptiert wurde habe ich es mit eür probiert was allerdings auch nicht akzeptiert wurde und schlussendlich will man sich doch an den kontoauszügen orientieren um die zahlungen zu beschneiden was kaum statthaft sein dürfte denn dafür gibt es ja die abschliessende eks. der eine vorgang hatt meiner meinung nach mit dem anderen nichts zu tun. wenn wir plötzlich riesenumsätze machen müssten wir im grunde eh meldung machen (würde im traum nicht drann denken) um eine überzahlung zu vermeiden.

welchen sinn soll also die vorrausschauende eks haben ausser uns zu schikanieren? erfahrungsgemäss wird auch gerne mal die eks ignoriert und fiktives einkommen veranschlagt was als ermessensentscheidung unhaltbar ist weil nicht den geringsten beleg gibt um diese zahl dann auch zu stützen.

welchen sinn macht die abschliessende eks wenn sie durch forderung aller möglichen belege eh in frage gestellt wird?

schlussendlich muss ich jedesmal hinrennen (auf eigene kosten) um z.b. einsicht in die kontoauszüge zu gewähren.
ich lass mir meine geschäfte aber nicht vermiessen.
 

DeppvomDienst

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
28 September 2011
Beiträge
956
Bewertungen
516
Was glaubst Du, was ich seit Monaten hier schreibe? :icon_kinn: :biggrin:

Das System wird von den Ämtern deswegen missbraucht, weil sie Dich aus der Selbständigkeit drängen wollen, schließlich stehst Du deren "Arbeitsmarkt" nicht zur Verfügung.
Das heisst, Dein Sanktionsvermittler kann Dich nicht in dümmliche Maßnahmen oder 1-Euro-Jobs stecken und herumkommandieren - un das gefällt dem nicht, Du hast diesem unterwürfig zu sein und zu Füßen zu liegen.

Außerdem machen Selbständige einfach zu viel Arbeit, wobei das ganz alleine DEREN Problem ist, denn diese Arbeit, die sich diese Behörde macht, ist einfach nur unnötig.
Aber so kommt das eben, wenn man jeden Leistungsempfänger unter Generalverdacht stellt und lückenlos überwachen will.

Dagegen hilft nur eines:
Ständig in den Widerspruch gehen und auch klagen.
Das kostet zwar selbst viel Streß, Zeit und Arbeit, aber wer sich nicht wehrt, hat bereits verloren...

Fakt ist:
Die Prognosen gehören abgeschafft, sie sind meiner Ansicht nach verfassungswidrig. Ich hatte mir überlegt, Verfassungsbeschwerde diesbezüglich einzureichen, jedoch wird hier dringend auf juristische Unterstützung hingewiesen, die ich aber derzeit noch nicht habe.
Wenn sich also ein Anwalt hierzu findet und mir sagen kann, was die Vorbereitung einer Verfassungsbeschwerde kosten soll: Immer gerne!

Das System kann nur mit dem System selbst besiegt werden, und das habe ich mir zum Ziel gesetzt. Denn das System widerspricht sich in vielen Punkten selbst.
Mal abgesehen davon, dass hier wohl eher Straßbourg zuständig wäre.
 

Mollmops

Elo-User*in
Mitglied seit
9 März 2011
Beiträge
498
Bewertungen
105
Wenn sich also ein Anwalt hierzu findet und mir sagen kann, was die Vorbereitung einer Verfassungsbeschwerde kosten soll: Immer gerne!
Schön wäre es, wenn sich ein Anwalt oder eine Anwältin fände, die im unmittelbaren Familien- oder Freundeskreis solch ein Problem hat und dem/der es eine Herzensangelegenheit ist diesen Weg kostenfrei zu gehen, um das mal zu klären.

Ich schreibe das, weil ich heute schon wieder drei Anfragen von Interessenten hatte, die meine Leistungen gern in Anspruch nehmen möchten, aber huch!-erschrocken-erstaunt sind, dass ich meine Arbeitsleistung schon ganz gern vergütet haben möchte.
Ich bin sauer.
 

DeppvomDienst

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
28 September 2011
Beiträge
956
Bewertungen
516
Nunja.
Hier geht es ja auch im Steigerung der Reputation, für den Anwalt wäre es schlicht: "Werbung", wenn er/sie sich aktiv vor dem Verfassungsgericht für die Stärkung der Rechte einsetzt.
Das heisst dann auch, dass im Erfolgsfall die Kanzlei voll mit Mandanten sein dürfte, denn das spricht sich ja herum.

Dass niemand gerne kostenlos arbeitet, ist auch klar.
Es sei denn, man macht es aus persönlicher Überzeugung oder eben deswegen, sich selbst und anderen damit langfristig zu helfen.

Deswegen ist ja auch die Frage nach den zu erwartenden Kosten, so dass man generell einen Überblick bekommt, mit was zu rechnen ist.
Niemand erwartet, dass man kostenlos arbeitet - das mache ich auch schon zu genüge, Du bist nicht der Einzige, der öfter mal auf Erstaunen trifft, wenn man sagt, dass die Arbeit auch etwas kosten soll.

Das "geilste" war ein Auftraggeber aus dem anderen Ende der Republik, rund 700 Kilometer entfernt, der mich für einen zweitägigen Auftrag buchen wollte und dann entsetzt war, dass ich dafür realistische Fahrt- und Übernachtungskosten kalkulierte und die Anreise nicht "inklusive" war bei einem Auftragswert von 500 Euro *lol*
Oder in einem anderen Fall ich 14 Stunden lang arbeiten sollte, dabei professionelle Leistung erbringen, dabei sämtliche Publikations- und Verwertungsrechte abtreten und man erstaunt war, dass dafür von mir ein knapper vierstelliger Betrag kalkuliert wurde, wobei das Angebot meiner Einschätzung nach noch sehr günstig war.
Dabei ging es um ein Event mit über 3.000 zahlenden Gästen.

Aber scheinbar gibt es eben Leute, die das tatsächlich mitgehen und dagegen kann man mit seriösem Angebot kaum noch mithalten :icon_kotz:
 

Bunny Lake

Elo-User*in
Mitglied seit
1 März 2011
Beiträge
74
Bewertungen
3
icon1.gif
wozu macht man eigentlich eine EKS ? (meine erfahrungen)

Um dich zu beklauen und deine Selbständigkeit zu boykottieren. Hast du bei der ersten EKS Einstiegsgelder erhalten, kriegen sie die bei nächster Prognose wieder zurück, indem sie dir sogar das Geld für die Miete abhacken.

:icon_neutral::icon_neutral::icon_neutral:

Nicht nur kriegen sie alles wieder zurück, sie begehen Diebstahl auch mit dem Geld, das es dir zum Überleben zusteht, denn du bist ja reich, egal ob du Einnahmen hast od. nicht. Also, sie klauen doppelt und machen aus dir einen gemästeten Schwein, aus dem alles geschlachtet wird. Das Milleniumgeschäft. :biggrin:


 

DeppvomDienst

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
28 September 2011
Beiträge
956
Bewertungen
516
Momentchen stop.
So ist es ja nicht.
Die nehmen ja kein Geld weg, sondern enthalten Gelder vor, die rechtlich zustehen.
Die verknappen allerhöchstens die Zahlung - und letzten Endes müssen sie ja trotzdem zahlen.
Nur eben absurderweise viel später.

Da ALG-II dazu geschaffen wurde, den Lebensunterhalt abzusichern ist die aktuelle Handhabe, aufgrund von Schätzungen die Leistungen zu kürzen und diese irgendwann 12-18 Monate später auszubezahlen, einfach nur sinnfrei.
Das Geld wird im jeweiligen Monat benötigt und wenn es dort nicht zur Verfügung steht, droht schlicht Obdachlosigkeit und Verhungern.

Abgesehen davon kann dann oftmals die Tätigkeit nicht fortgesetzt werden, weil die Mittel aus der Selbständigkeit zweckentfremdet werden müssen für den Lebensunterhalt - und zwar so gravierend, dass die Selbständigkeit dadurch leidet oder nicht fortgeführt werden kann.

Sogesehen schädigen sich die Jobcenter selbst, da sich zwangsläufig die Hilfsbedürftigkeit dadurch wieder erhöht, denn wenn die Umsätze nicht fließen, weil nicht gearbeitet werden kann, weil z. B. Investitionskosten für Aufträge nicht vorgeschossen werden können oder Reisekosten nicht getragen werden können, entstehen schlichtweg keine Umsätze, somit auch keine Gewinne.
Wenn aber keine Gewinne entstehen, erfolgt auch keine Reduzierung der Hilfsbedürftigkeit und letztlich muss dann das Jobcenter doch wieder zahlen.

Diesen Kreislauf haben die aber bis heute offensichtlich nicht verstanden.

Das "Kapital" aus der Selbständigkeit (die Umsätze) darf nicht dazu missbraucht werden, dass davon der Lebensunterhalt bestritten werden muss. Denn dann fehlt dieses Geld nämlich zur Bearbeitung von weiten Aufträgen, sprich: Umsatzeinbrüche.

Meine Rechnung ist die:
Solange man im Leistungsbezug ist, erhält man den Regelsatz, KdU sowie die KV bezahlt und NACH dem Bewilligungszeitraum wird dann geprüft, inwiefern Leistungen zu erstatten sind.
Hier kann man dann die Selbständigen auch gerne in die Verpflichtung/Haft nehmen, dass dieser zuviel gezahlte Leistung tatsächlich auch erstatten MUSS, d. h. wenn er davon Kenntnis hat, eben Rücklagen bilden muss von seinen Gewinnen.
Das würde ich sogar unterschreiben, weil es in Ordnung ist.

Im wiederholten Missbrauchsfall (also dass jemand das Geld verbraucht und dann sagt, dass er die Erstattung nicht leisten kann) kann man dann entsprechend sanktionieren bzw. schlicht pfänden.

Das gesamte Prozedere vorausschauende Prognose kann dann ersatzlos abgeschafft werden.
Das würde die Arbeit der Jobcenter und Sachbearbeiter massiv entlassen, die Gerichte entlasten, die Widerspruchsstellen entlasten und auch den Selbständigen das Gefühl geben, er kann wirklich auf Dauer etwas bewirken und seine Hilfsbedürftigkeit beenden.

Aber so wie das aktuell der Fall ist, ist es ein reines Willkür-System.
 

Der Ratlose

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 September 2009
Beiträge
2.065
Bewertungen
349
mal offensiv denken und handeln.

- Firmen sind nur im Ausland zu gründen.
- dann auch nur eigenständige juristische Personen
bzw.Gesellschaften.
- so keine abschließende EKS, begründung für ständige
Auslandsaufenthalte.

- Konten laufen natürlich nur auf die Firma.
so hat das Jobcenter keinen Einblick.

- Steuern und abgaben sollten nur im Ausland anfallen.
Man möchte ja nicht die ,die einen drangsalieren mit seinen
Steuergeldern unterstützen.

- Fahrzeuge sind nur im Ausland auf die Firma anzumelden.

- Anwendung ausländischen Steuerrechts. Da gibt eigentlich jede
Arge und jedes SG einfach auf.

Die Firma kann dann ein kleines "Gehalt" an die teilhaber auszahlen.

usw.usw.
 

Mollmops

Elo-User*in
Mitglied seit
9 März 2011
Beiträge
498
Bewertungen
105
Blödsinn. Als ob im Ausland alles easy wäre. Meine halbe (engere) Familie arbeitet mittlerweise arbeitsmarktbedingt im Ausland. Die freuen sich dort über Dinge, die in Deutschland haarsträubend sind und kriegen Augen wie der Wolf beim Kacken bei dortigen Dingen, die hier milde gehandhabt werden. Für meinen saisonalen Zweitjob würde ich z. B. in den meisten europäischen Ländern eine Zulassung brauchen - hier ist das eine freie Tätigkeit, für die IHK & Co. erst in den letzten paar Jahren eine Fortbildung mit Zertifikat entwickelt haben, um sich daran einen goldenen Löffel zu verdienen (genehmigungspflichtig ist die Tätigkeit aber dennoch nicht).

Nur weil hier vieles "doof" ist, heißt das lange nicht, dass im Ausland prinzipiell alles viel besser und einfacher ist.
 
E

ExitUser

Gast
Dem Ratlosen geht es wohl nicht um das Arbeiten im Ausland, sondern lediglich um den Firmensitz. So hat das Jobcenter keinen Zugriff auf die Bücher. Man kann frei über alle Geschäftsaktivitäten entscheiden. Die Chance aus der Bedürftigkeit heraus zu kommen, dürfte somit extrem steigen.
 

arbeitslos in holland

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
16 August 2010
Beiträge
9.533
Bewertungen
1.947
natürlich kann man sich den umstand der eu zu nutze machen. viele ebax-betrüger sitzen in belgien und werden von den behörden nicht belästigt, solange sie nur deutsche ebax-lemminge über den tisch ziehen

in den NL haben xfach-vorbestrafte dt. einen schwunghaften kaffeehandel. die behörden hier weigern sich die arbeit der faulen beamtenbrut in germania zu übernehmen !
->kaffee kauft man bei ebax nur bei kriminellen<-

bka ist eben die abkürzung für

bitte
keine
arbeit

:icon_twisted:

die freaks in wiesbaden können mich......ja am arm lecken, der nachtwächterverein !

anzeigen wegen §263 stgb werden spätesten dann eingestellt, wenn verbindungen ins eu-ausland bestehen. dahin reichen die befugnisse dt. ermittler nicht.

durch konstruktionen wie pp(danke ihr idioten von der (park)bankenaufsicht in LUX :icon_dampf:), gibt es eine prima geldwaschmaschine, die schon der KKK zum einsammeln der spenden verwendete(kkk=ja die junx mit den weissen bettlaken über der rassistischen hohlrübe)


ich kann mir auch einen polnischen briefkasten dauermieten und firma und kfz dort anmelden. dank grüner karte können mich deutsche behörden mal kreuzweise. horrorsummen für kfz-steuern in d-land war gestern
meine firma ist dann eine britische ltd, nur echt mit nem lächerlichen pfund als mindesteinlage. damit kann ich dann in ganz europa niederlassungen errichten und der dt. staat guckt in die röhre.

da ich schon bei eintragung der ltd. pleite war, sofern die mindesteinlage gründungskapital war, ist es wirklich schick, dass meine gläubiger nach drei jahren für 100% mit dem ofenrohr ins gebirge gucken(wer macht schon in deutschland eine pi=die ahnungslosen!)

wissen ist macht, aber nix wissen macht auch nix :icon_party:
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten