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avalokitshvara

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  Th.Starter/in  
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#1
Ich fange morgen am 1.9. eine Umschulung an, gefördert durch die Rentenversicherung. Vorher hatte ich ALG 2, das wurde zuletzt am 1. August bezahlt für August. das Unterhaltsgeld von der BFA kommt aber immer erst zum 15ten des Monats, also kriege ich erst wieder am 15.9. Geld. Hätte ich bis dahin noch Anspruch auf ALG2? Dire Arge hat den Bewilligungsbescheid vond er BFA bekommen und weiß Bescheid, hat aber zum 31.8 einen Aufhebungsbescheid geschickt. Wovon soll ich in den zwei Wochen existieren? Gespart habe ich nix, wovon auch?
 

Die Antwort

Elo-User/in

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#3
Früher gab es eine Nahtlosigkeitsverordnung.

Ich würde der DRV den Fall schilder und Vorschuss fordern. Ohne kann die Maßnahme nun mal nicht beginnen.
Die gibt es immer noch. Der Fall ist klar: Die ARGE muss zahlen!
 

Erolena

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#4
Tja, ihr widersprecht euch. Entweder sorgt Rentenversicherungsträger für Nahtlosigkeit oder die ARGE? Würde mich mal interessieren, was stimmt.

Die ARGE vermute ich ja wohl nur als Darlehen?
Die DRV könnte einen Vorschuss zahlen.
Aber trotzdem reicht ja eine Monatsleistung nicht für Miete und andere Fixkkosten für zwei Monate - nämlich für September und Oktober. Im Oktober gibt es wieder erst am 15. Geld.
Also würde doch auch bei der Rentenversicherung nur ein Darlehen helfen.
Oder gibt es in der Rentenversicherung so etwas wie Überbrückungsgeld
- wie ehemals im SGB III?
 

ich965

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#5
Ich sehe das mal so. Das letzte Geld von der Arge war ja für den ganzen August. Da ab 01.09. die DRV für dich bezahlt ist der Aufhebungsbescheid der Arge wohl richtig. Nur ist dein Problem dass die DRV erst am 15ten für den laufenden Monat bezahlt. Du solltest also versuchen bei der DRV einen Vorschuß zu beantragen. Über kurz oder lang wirst du aber nicht drum herum kommen diese 14 Tage Geldeingangsversetzung zu überbrücken. Du hast ja deswegen nicht weniger Geld nur ist der Eingangszeitraum des Geldes versetzt.
Mir fällt da gerade mal was ein. Wie macht man das eigentlich wenn man einen neuen Job bekommen würde? Die Arge zahlt ja immer für den Monat im vorraus. Der neue Arbeitgeber aber erst im nachhinein. Beispiel: Arge macht noch Zahlung für August. Ab ersten September hat man eine neue Arbeit, also zahlt die Arge ab da nicht mehr. Der neue Arbeitgeber zahlt aber erst frühestens (Abschlag oder Gehalt) am ersten Oktober den Lohn für September aus. Wie überbrückt man den ganzen Monat ohne Zahlung. :icon_neutral: :confused: Geld für diesen Fall sparen? Wie du schon richtig sagtest, wovon?
Noch einen Tip zur Zahlung der DRV. Überprüfe immer den pünktlichen Zahlungseingang deines Geldes, bei denen geht auch gerne mal eine Überweisung Aufgrund Computerproblemen unter. Dann musst du sofort da anrufen.
Ich habe nach meinem Unfall selbst zweieinhalb Jahre Geld von der DRV bezogen und Erfahrung damit.

Grüße D.
 

Erolena

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#6
Und ich habe die Erfahrung mit der Arbeitsaufnahme und späterer Gehaltszahlung.

Da hast Du doch Glück, wenn das Geld erst im Folgemonat 1. des Monats eingeht. Für den ersten Arbeitsmonat hast du noch vollen ALG 2-Anspruch. Weil kein Zufluss von Gehalt = kein anrechenbares Einkommen = volle ALG 2-Zahlung.
Bekommst Du dann am 1. d.M. Lohn, ist auch alles in Ordnung. Bezahlst eben die aktuellen Rechnungen davon.

Schlimm wird es eben, wenn es das Gehalt für den ersten Arbeitsmonat erst Mitte des 2. Arbeitsmonats gibt. Dann bleiben 15 Tage ohne Einkommen. Und es sind aus dem ersten Gehalt zwei Mieten zu bezahlen. Da hilft nur ein Antrag auf Darlehen. Ein Überbrückungsgeld gibt es nicht mehr. Das Darlehen stotterst Du dann ab.

Jedenfalls ganz verkehrt ist, wenn Du das Gehalt erst nach Erhalt meldest. Ich meine, Du nimmst auch im 2. Arbeitsmonat noch das ALG 2 und meldest das Einkommen erst nach Zufluss am 15. d. zweiten Arbeitsmonats.
Die einfach Lösung, dass Du das ALG 2 dann vom laufenden Lohn zurückzahlst - das wäre nachvollziehbar und nicht schlimm.
Aber bei mir sind sie erst aufgewacht, als ich nach 1 Jahr wieder ALG2 beantragen musste (siehe oben) Unterstellt wurde grobe Fahrlässigkeit und dann vollstrecken sie gegen Dich wg. Rückzahlung.
Oder ich könnte mir auch vorstellen, sie kürzen die laufende Leistung.

Und so geht es ja jedem, der nun ohne Überbrückungsgeld ein Arbeitsverhältnis anfängt. Oder eben die Rente erstmals am 15. des Monats bekommt.
Ein Vorschuss löst es eben nicht. Denn wenn Du am 1. einen Vorschuss beziehst, dann fehlen dir die z.B. 500 Euro am 15. an der Rente. Aber die nächste Miete 500 euro ist ja in 15 Tagen wieder fällig. Deshalb hilft nur Darlehen, nicht ein Vorschuss.
 
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