Work First

Leser in diesem Thema...

E

ExitUser0090

Gast
Die Forumsuche hat nichts ergeben, also poste ich das mal hier, da man sich wohl was "neues" in Sachen "Förderung" ausgedacht hat.

Work First (auch "Herner Modell") nennt sich ein neues Konzept, das von den JC selber gemacht wird. Das JC ist quasi selber der Maßnahmeträger. Also alter Wein in neuen Schläuchen.

„Herner Modell“: Sofort suchen!
Der „Work first“-Ansatz für erwerbsfähige Leistungsberechtigte im SGB II

Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung erwerbsfähiger Leistungsberechtigter im SGB II werden in der Regel im Auftrag der jeweiligen Jobcenter an Maßnahmeträger vergeben. Einige Jobcenter entwickeln ähnliche Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Integration in eigener Regie und mit eigenem Personal.
Beispiele sind die Werkakademien Hessischer Optionskommunen, aber auch Jobcenter in Nordrhein-Westfalen, so etwa das Jobcenter Herne. Die Maßnahmen basieren auf dem sog. Work-first-Ansatz. Er zielt auf eine schnelle und vorrangige Integration in Arbeit und dabei auf die Eigenverantwortung und Aktivierung der Betroffenen.
Jetzt hat sich das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales (MAIS) NRW in Abstimmung mit der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit entschlossen, diesen Ansatz im Rahmen eines Modellprojekts in ausgewählten Jobcentern in NRW zu testen.
Aber hängen nicht die Chancen auf Reintegration in den Arbeitsmarkt, ließe sich der auf schnelle Vermittlung zielende Ansatz kritisch hinterfragen, vor allem von der Aufnahmefähigkeit des Arbeitsmarkts, sprich: von der Zahl offener Stellen ab? In Herne gibt es davon gerade mal knapp über Tausend, exakt 1.031, bei gleichzeitig 9.591 Arbeitslosen und einer Arbeitslosenquote von 12,5 Prozent. Was also nutzt die beste Vermittlung, wenn es kaum offene Stellen gibt?

Peter Heckmann sieht das differenzierter. „Unser Ziel ist, Menschen, die früher nur schleppend den Weg in einen neuen Job gefunden haben, schneller in den Arbeitsmarkt zu integrieren und für sie Stellen zu akquirieren,
Sollte das nicht eigentlich die Aufgabe eines FM, SB oder wie immer die sich auch nennen mögen, sein? Der ganze Kram hört sich wie ein Bewerbertraining 2.0 in Regie der JC an.
gegebenenfalls auch mit einfacher strukturierten Tätigkeiten.“ Der Grund: „Wichtig ist, sie überhaupt erst einmal im Betrieb unterzubringen, denn hier können sie sich beweisen.“ Sind berufliche Anpassungsweiterbildungen erforderlich, besteht – etwa über „WegeBau“ – die Möglichkeit zur betrieblichen Qualifizierung.
Der
 
E

ExitUser

Gast
Demnächst in Ihrem Kino: Hartz IV - Eine geschlossene Gesellschaft

Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung erwerbsfähiger Leistungsberechtigter im SGB II werden in der Regel im Auftrag der jeweiligen Jobcenter an Maßnahmeträger vergeben. Einige Jobcenter entwickeln ähnliche Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Integration in eigener Regie und mit eigenem Personal.
 
Oben Unten