Work First Orientiert sich an den Niederlanden

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Martin Behrsing

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In ihrer Koalitionsvereinbarung vom Oktober 2009 beschloss die Bundesregierung, die „Effizienz der Arbeitsmarktinstrumente“ zu steigern und die Eingliederungsmittel für Langzeitarbeitslose radikal zu kürzen. In Folge der Umsetzung des „Sparpakets“ vom Herbst letzten Jahres dann wurde das Budget für die Eingliederungsmittel im SGB II von 6,2 Milliarden auf 4,6 Milliarden € heruntergefahren.
Kürzlich wurde bekannt, dass von den Jobcentern in diesem Jahr bis einschließlich Oktober erst 67,5 Prozent dieses Betrages ausgegeben wurden (nach Ablauf von 83,3 Prozent des Haushaltsjahres). Für Berlin betrug die Quote 71,8 Prozent. [1] Der Bundesregierung, der Bundesagentur für Arbeit und den Jobcentern sind die bisherigen Methoden, die Langzeiterwerbslosen in den ersten oder „zweiten“ Arbeitsmarkt zu bringen, zu teuer. Es ist also kaum verwunderlich, dass auch der öffentliche Beschäftigungssektor erodiert.



.....


Leitbild Niederlande

„Work first“ in Deutschland orientiert sich am Vorbild in den Niederlanden. Deren „Hartz IV“ fand bereits im Jahr 2004 statt, also ein Jahr früher als bei uns. Die damalige Einführung des neuen Fürsorge- und Sozialgesetzes („Wet Werk en Bijstand“) erleichterte einen erzwungenen Arbeitseinsatz von Arbeitslosen. Auffallend war, dass der von der Regierung propagierte Grundsatz eines Arbeitszwangs auf eine breite Akzeptanz in der niederländischen Bevölkerung stieß.
Über ein begleitendes und offensichtlich Wirkung erzeugendes Orwellsches „Neusprech“ wird im Nachbarland berichtet: Eine unter Androhung von sozialen Kürzungen auferlegte Arbeit wird als ein „Angebot“, eine „Herausforderung“ oder „neue Chance“ verkauft. Man wird offiziell nicht gezwungen einen bestimmten Job auszuführen,.....
Work First
 

arbeitslos in holland

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dieser blödsinn wird durch x-maliges wiederholen von falschen behauptungen nicht wahrer ! :icon_neutral:

Es spricht manches dafür, dass der Workfare-Variante die Zukunft gehört. Denn einerseits bedeutet die erkennbare Schwächung der Qualifizierungs- und Beschäftigungsträgerlandschaft nicht, dass eine Pflichtarbeit für Erwerbslose künftig nicht mehr organisiert werden soll – vielmehr wird überlegt, wie sie effektiver, kostengünstiger abgeleistet werden kann. Andererseits sollen Erwerbslose sich daran gewöhnen, für ein Entgelt auf Höhe des Existenzminimums zu arbeiten. Damit es gesellschaftlich akzeptabel wird, dass auch das Niveau der mittleren und niedrigen Vollzeitlöhne und -gehälter sich tendenziell dem Grundsicherungslevel annähert.
der autor hat nicht mehr alle tannen an der nadel ! :icon_kotz:
macht das sprachrohr für die erwerbslosen-industrie und merkt es nicht mal !

In der Freien Wohlfahrtspflege gibt es rund 1.000 Unternehmen. Etwa 200 dieser Beschäftigungs- und Qualifizierungsträger sind unter dem Dach des Paritätischen organisiert. Im Rahmen einer Umfrage unter den Mitgliedsorganisationen äußerten sich 140 Träger zur weiteren Entwicklung in 2011. Bereits in diesem Frühjahr mussten demnach 60 Prozent von ihnen Stammkräfte entlassen (insgesamt etwa 20 Prozent). Fast die Hälfte der Träger verfügt über nicht mehr als fünf Vollzeitstellen, so dass eine drastische Reduzierung der Aufträge für sie sofort existenzbedrohend ist. 53 Prozent der Unternehmen berichteten in der Befragung von deutlichen Einschränkungen ihrer Arbeit durch die Kürzungspolitik und 37 Prozent sogar von massiven, ggf. zur Insolvenz führenden Restriktionen. Insgesamt wurde mit einem Maßnahmenrückgang von 37 Prozent gerechnet. [7]
ein fürsprecher der hartz4-reformen bei ausübung seines propagandistischen broterwerbs !

kommt aber noch besser. dieser ahnungslose und völlig bescheuerte autor bezieht sich auf eine andere dämliche völlig bekloppte autorin, die die ard mit ihrem schrott betrogen hat !

Dennoch sendete die ARD am 14. November eine Reportage mit dem Titel „Die Hartz-Maschine“, in der die Beschäftigungsindustrie als Profiteur der Arbeitslosigkeit angegriffen wurde. [8] Demnach füttern hierzulande die Jobcenter auf Kosten der Steuerzahler mit Milliardenbeträgen eine Vielzahl von Trägern, die als Gegenleistung die erwerbslosen Teilnehmer/innen mit größtenteils unsinnigen Trainings- und Beschäftigungsmaßnahmen nerven. Verwöhnt werden aber auch die Jobcenter-„Kunden“, die ihren Hartz-IV-Status als „Eintrittskarte in eine Fast-Gratiswelt“ nutzen können (kostenlose Nahrungsmitteln bei den vielen Tafeln in der Republik). Aber: Arbeiten wollen viele „Hartzer“ nicht. Die verantwortliche Journalistin reiht in ihrem Beitrag Klischee an Klischee, um zu resümieren: Schluss damit! Es geht auch anders! Eine Reise über die Grenze in die Niederlande beweist es. Dort, so berichtet sie, müssen alle, die „Geld vom Amt“ wollen, arbeiten oder sich ausbilden lassen. Für die Arbeit gibt es nichts zusätzlich, sondern nur das monatliche Arbeitslosengeld von 873 €, so die Stimme aus dem Off. Ein Teilnehmer einer Maßnahme sagt in die Kamera: „So ist das Leben. Du musst arbeiten, wenn du Geld haben willst!“ Und wird dabei, so heißt es, in der Frage von einer breiten gesellschaftlichen Übereinkunft gestützt. Der Beitrag hinkte der aktuellen Entwicklung allerdings bereits meilenweit hinterher, denn viele Träger haben ja zurzeit mit einem starken Auftragsrückgang zu kämpfen und der öffentliche Diskurs übt nicht erst seit gestern einen deutlich wahrnehmbar Druck auf alle arbeitsfähigen Menschen im Land aus, sich nach Kräften zu engagieren.
falsch. das ist nicht einmal die summe der niederländischen sozialhilfe(wwb) :icon_neutral:

„Work first“ in Deutschland orientiert sich am Vorbild in den Niederlanden. Deren „Hartz IV“ fand bereits im Jahr 2004 statt, also ein Jahr früher als bei uns. Die damalige Einführung des neuen Fürsorge- und Sozialgesetzes („Wet Werk en Bijstand“) erleichterte einen erzwungenen Arbeitseinsatz von Arbeitslosen. Auffallend war, dass der von der Regierung propagierte Grundsatz eines Arbeitszwangs auf eine breite Akzeptanz in der niederländischen Bevölkerung stieß.
blödsinn. der scheißdreck wird aus deutschland importiert und hat einen dt. vordenker. es gibt keine erzwungenen arbeitseinsatz für arbeitslose !
es gibt keine akzeptanz in der bevölkerung für idiotische konzepte aus deutschland !

m letzten Jahr besuchte Arbeitsministerin Ursula von der Leyen das Nachbarland, in dem die Erwerbslosen aufgefordert werden, schnell wieder im ersten Arbeitsmarkt Anschluss zu finden oder in den Städten und Gemeinden, von denen sie die Transferleistungen beziehen, gemeinnützige Arbeit leisten müssen. Die Niederländer seien der deutschen Entwicklung voraus, sagte die deutsche Ministerin. Aber sie ergänzte auch: „Wir haben ähnliche Gesetze. Wir fangen nicht bei Null an“
schäbigste lügenpropaganda. kein arbeitsloser in den nl muß arbeit leisten. in deutschland werden hartz4 empfänger mit sanktionen gezwungen. die nl wehren sich dagegen, dass dieser dreck aus deutschland hier umgesetzt wird !

ab frühjahr 2012 "droht" mir übrigens wwb in den nl :biggrin:
 

Der Ratlose

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Wo ist eigentlich immer das Problem?

Die ELOS bräuchten sich nur zusammenzurotten, eigene Firmen zu gründen, sich gegenseitig beschäftigen,eingliederungshilfen abzukassieren , die Mitbewerber zu unterbieten, Steuern nur im Ausland zu bezahlen (Mwst,Einkommenssteuer usw.) und ende im Gelände.

das tun sie aber nicht.

da kommt dann so etwas wie "das passt nicht zu meinem Lebensmodell" oder "früher war alles besser" , "im Osten wars eh so schön kuschelig" usw.

Die Lösung ist eigentlich recht einfach.
Auch die Elos sind in der Regel kleine Egoisten, Besserwisser und haben die "deutsche Krankheit".
Jeder will der Führer sein.

Hartz IV ist eine der unübersichtlichsten Geschichten und läd geradezu dazu ein das system ins absurde zu führen.

Und was machen die Elos ? Die weinen rum weil es nicht genug Geld für die sportlichen Aktivitäten der Kinder gibt.

Was meint ihr eigentlich wieso diese ganzen Arbeitervereine , Turnvereine , Gewerkschaften usw. entstanden sind.
Wären die Leute damals so wie ihr draufgewesen dann würde es das alles gar nicht geben.

Viel Spaß noch beim Fernsehen.
 

arbeitslos in holland

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alle änderungen, die in den nl für 2013 anstehen, sind heute schon gängige praxis im hartz4-system.

-arbeiten unter einem(in dt. gar nicht bestehenden(!!) mindestlohn :icon_party:)
-arbeiten verrichten, die nicht zusätzlich sein müssen(dh. reguläre arbeitsplätze verdrängen)
-zusammenfassen in bedarfsgemeinschaften

Eerste Kamer gaat akkoord met strengere bijstandswet. Explosie van zwerfjongeren verwacht.

sozusagen war der angebliche informationsbesuch von der v/d labertasche, nichts weiter als ein verkaufsgespräch für das dt. hartz4-konzept in den nl :icon_daumen: ->und wurde auch verkauft :icon_kotz:
 

pinguin

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Die ELOS bräuchten sich nur zusammenzurotten, eigene Firmen zu gründen, sich gegenseitig beschäftigen, eingliederungshilfen abzukassieren, die Mitbewerber zu unterbieten, Steuern nur im Ausland zu bezahlen (Mwst,Einkommenssteuer usw.) und ende im Gelände.
Du machst Deinem gewählten Nicknamen alle Ehre. :icon_daumen:

Um eine Firma zu gründen braucht es zu erst einmal
1.) eine Idee; (bei vielen wird es schon daran scheitern, weil sie keine eigenen haben bzw. bloß kopieren können, was andere schon tun);

2.) genug von dem Tauschmittel namens Geld, denn ganz ohne diesem geht nichts;

3.) ausreichend Energie und Power, die Anfangsphase durchzustehen;

4.) möglichst viele Kunden, die einen Bedarf für das eigene "Produkt" haben UND dafür auch bezahlen wollen;

So, viele Bürger, (also nicht nur Erwerbslose), scheitern schon an 1.); wenn 1.) da ist, werden gerade viele Erwerbslose oder Geringverdiener an 2.) scheitern; etc. Die allerwenigsten schaffen 5.), eine gut laufende Firma.
 

Archibald

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Wo ist eigentlich immer das Problem?

Du zeigst es gerade anschaulich auf, unausgegorene Gedanken ziehen halbgare Ideen und Geschwätz auf dem selben Niveau nach sich.

Die ELOS bräuchten sich nur zusammenzurotten, eigene Firmen zu gründen, sich gegenseitig beschäftigen,eingliederungshilfen abzukassieren , die Mitbewerber zu unterbieten, Steuern nur im Ausland zu bezahlen (Mwst,Einkommenssteuer usw.) und ende im Gelände.

Da hast du aber die Rechnung ohne den "Wirt" gemacht. Keine ArGr vergibt an solche "Unternehmer" Aufträge. Dazu brauchst du Beziehungen und musst aus der selben "Liga" kommen.

Schau dir doch mal die Vergabepraxis an bevor du dich hier so offensichtlich lächerlich machst.

Dein "Das kann jederman" stimmt schon, nur "darf" nicht jeder. Die echte Sozialmafia achtet genau darauf, den Kreis der Erlauchten um die Fleischtöpfe klein und den Kreis der nutzbaren "Kunden" möglichst groß zu halten. Das war schon zu Einführung der Hatzgesetze so, oder warum glaubst du bekommt ein Träger je "Kunde" mehr Geld zugesprochen, als selbiger im ganzen Monat zum Leben zur Verfügung hat?

Viel Spaß noch beim Fernsehen.

Keine Zeit, muss arbeiten - auch heute, bin aber noch immer nicht sozial verroht oder gar geistig/moralisch so verwahrlost, solch Bildzeitungs bzw. Stammtischgewäsch von mir zu geben.

Einen guten Rutsch Dir dennoch,
LG, Archibald
 

bennobenz

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Da hast du aber die Rechnung ohne den "Wirt" gemacht. Keine ArGr vergibt an solche "Unternehmer" Aufträge. Dazu brauchst du Beziehungen und musst aus der selben "Liga" kommen.

Demnach ist also eine abhängige Beschäftigung die Deiner Meinung nach allerbeste Lösung?
 

bennobenz

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Da hast du aber die Rechnung ohne den "Wirt" gemacht. Keine ArGr vergibt an solche "Unternehmer" Aufträge. Dazu brauchst du Beziehungen und musst aus der selben "Liga" kommen.

Das ist es ja gerade. Immer nur Ausreden und Ausflüchte. Nie aber Mut und Ideen.
 

gelibeh

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@AiH Der Google Übersetzer funktioniert leider nicht so ganz. Ich kann zwar einiges im Original verstehen, aber nicht ganz. So wie ich das verstehe, geht das um Bedarfsgemeinschaften/Haushaltsgemeinschaften und deren Einkommen. Aber so genau verstehe ich den Text leider nicht.
 

arbeitslos in holland

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Eerste Kamer gaat akkoord met strengere bijstandswet. Explosie van zwerfjongeren verwacht.

20 december 2011 besliste de Eerste Kamer over de invoering van belangrijke wijzigingen in de Wet Werk en Bijstand (WWB). Bij het CDA in die kamer bestonden evenals bij de oppositie grote bezwaren tegen de invoering van een toets op het huishoudinkomen. Tot nu toe was er een partnertoets in de bijstand. Het inkomen van twee samenwonenden wordt opgeteld, om te bepalen of het inkomen van de beide partners voldoende is, dwz gelijk is aan of meer dan het sociale minimum. Is dit niet het geval, dan heeft men recht op (aanvullende) bijstand. Bij de nieuwe regels, die 1 januari ingaan wordt ook het inkomen van een meerderjarig kind meegerekend. Dus het inkomen van het totale huishouden wordt als uitgangspunt genomen. Het gaat daarbij wel om bloedverwanten in de eerste graad, dus bloedverwanten in de tweede graad (broers en zusters) vallen er buiten. Door de bezwaren van het CDA in de Eerste Kamer was er grote onduidelijkheid ontstaan over wat er ging gebeuren. Duizenden bijstandsgezinnen verkeerden daardoor in onzekerheid.Aan die onzekerheid is een einde gekomen in negatieve zin. De Eerste Kamer gaat akkoord met het kabinetsvoorstel voor een strengere bijstand.Staatssecretaris De Krom wil uitgaan van het gezinsinkomen. Zoals gezegd, behalve de oppositie maakte ook het CDA zich zorgen over de gevolgen van het plan. Als een volwassen inwonend kind gaat werken,zouden ouders hun uitkering kunnen kwijtraken.
Op een bijeenkomst in Bos en Lommer, georganiseerd door FNV lokaal kwam zondag naar voren, dat er bij hulpverleners een explosie van zwerfjongeren wordt verwacht, omdat als ouders geen uitkering meer krijgen en ze moeten leven van het baantje van zoon of dochter veel ouders zullen besluiten de kinderen uit hun huis te zetten. Met name in gezinnen waar de verhoudingen verstoord zijn zou dit het geval zijn. Ook kunnen de jongeren zelf besluiten het oduerlijk huis te evrlaten, zonder dat ze een andere vaste woon- of verblijfplaats hebben. Naar schatting van de regering zelf zullen minstens tienduizend gezinnen in Nederland op die manier worden gesplitst. In 8000 andere gezinnen zal de maatregel van toepassing zijn. Dit zijn officiele cijfers. De precieze omvang van de gevolgen is onbekend. Daarvoor heeft in veel gemeenten nog geen uitgebreid dossieronderzoek plaatsgevonden. Wajongers die gaan werken en thuis wonen, moeten dan van hun inkomen uit werk plotseling hun oduers gaan onderhouden. Daardoor zullen Wajongers al helemaal niet aan het werk gaan. (Wajongers met een Wajong uitkering die thuis wonen hoeven hun ouders niet te onderhouden). Er werden oa door de Vereniging van Nederlandse Gemeenten nog veel meer bezwaren naar voren gebracht, oa dat de maatregel belastingtechnisch onuitvoerbaar is omdat daar een heel andere definitie van huishoudinkomen wordt gehanteerd. De Krom beloofde dat hij gaat praten met de gemeenten om werk meer lonend te maken, zonder dat hij iets verandert aan de uitgangspunten van zijn plan. Na die toezegging ging ook het CDA akkoord.


Die Erste Kammer stimmt strengeren Regelungen in der Sozialhilfe zu. Explosive Zunahme obdachloser Jugendlicher erwartet.


Am 20. Dezember entschied die Erste Kammer über weitreichende Änderungen in der Sozialhilfe(WWB).
Bei der CDA in Parlament als auch bei der Oppostiion gab es viel Vorbehalte gegen eine Einführung von Bedarfsgemeinschaften(Überprüfung des Einkommens aller Mitglieder einer Bedarfsgemeinschaft)

Bis dato wurden nur Ehepartner gemeinsam veranlagt(dh. Einkommen des (Lebens)Partners wurde berücksichtigt).
Das Einkommen zweier (Lebens)Partner wurde zusammengerechnet, um zu bestimmen ob das Einkommen über dem sozialen Minimum (WWB) liegt, bzw. diesem entspricht.
Ist das nicht der Fall, wird das Einkommen bis zum sozialen Minimum "aufgestockt". Ab Januar 2013 wird auch das Einkommen eines Jugendlichen bei der Berechnung des Haushaltseinkommens voll angerechnet. Dh. das Einkommen der gesamten Bedarfsgemeinschaft wird dann als Ausgangspunkt genommen. Es geht bei der Berechnung aber nur um direkt Blutsverwandte ersten Grades, für Blutsverwandte zweiten Grades(Bruder, Schwester)gilt das nicht.
Durch die großen Bedenken, die die CDA in der 1. Kammer vorbrachte, war eine große Unsicherheit enstanden, was eigentlich jetzt passieren würde. Tausende von Bedarfsgemeinschaften waren deswegen lange verunsichert. Diese Verunsicherung wurde im negativen Sinne jetzt beseitigt. Die Erste Kammer hat dem Vorschlag des Kabinetts zur Verschärfungen in der Sozialhilfe zugestimmt. Staatssekretär De Krom will das ganze Einkommen einer Bedarfsgemeinschaft veranlagen.
So wie schon genannt, macht sich neben der Opposition, auch die CDA in der 1 .Kammer Sorgen über die Auswirkungen der geplanten Änderungen. Arbeitet ein jugendliches Kind einer Bedarfgemeinschaft, könnten die Eltern ihren Anspruch auf Beihilfe verlieren.
Auf einem Treffen der Gewerkschaft FNV in Bos en Lommer, wurde am Sonntag erläutert, dass Ersthelfer eine explosive Zunahme bei den Jugendlichen Obdachlosen erwarten, wenn Eltern tatsächlich keine Beihilfen mehr bekommen würden und damit vom Einkommen ihrer mündigen Kinder leben müßten und möglicherweise beschliessen müßten, ihre Kinder aus dem elterlichen Haushalt zu werfen.
Gerade in Problemfamilien könnte das die Folge sein.
Ebenso könnte die Jugendlichen selbst entscheiden das Elternhaus zu verlassen, ohne das sie ein anderen festen Wohnsitz haben.
Nach Einschätzung der Regierung selbst, sollen mindestens 10.000 Familien auf diese Weise auseinandergerissen werden.
In 8000 Familien würde die Regelungen greifen. Das sind die offiziellen Zahlen. Der genaue Umfang der Folgen ist unklar. Diesebezüglich gibt es noch keine offizielle Untersuchungergebnisse der betroffenen Gemeinden
Jugendlche Hilfeempfänger(Wajongers)die arbeiten und zu hause wohnen, müßten dann von ihrem Einkommen ihre Eltern finanzieren. Dadurch könnten Wajongers überhaupt nicht mehr arbeiten wollen(Wajongers, die zu hause wohnen und nicht arbeiten, müßten/können ihre Eltern nicht unterstützen)
Es werden desweiteren vom Niederländischen Gemeindebund noch weiter Beschwerden geäußert, ua. das die Umsetzung steuerrechtlich unmöglich umzusetzen sei, weil steuerrechtlich das Haushaltseinkommen, völlig anders berechnet wird. Staatssekretär De Krom versprach, mit dem Gemeinden zu verhandeln, um Arbeitsaufnahne attraktiver zu machen, ohne das wesentliche Punkte seines Planes geändert werden müßten. Nach dieser Zusage stimmte auch die CDA den Änderungen zu.

frei übersetzt by aih :icon_smile:

danke für dein interesse gelibeh :icon_knutsch:

anmerkung: beim heutigen hartz4 werden völlig fremde in bedarfgemeinschaften zusammengewürfelt, wenn sie ein jahr zusammenleben !
 

gelibeh

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Danke, dann hatteich das doch richtig verstanden. Hier in D ist da,s meiner Meinung nach, so, dass ein Kind mit genügend eigenem Einkommen, nicht mehr in der BG ist, also nicht für seine Eltern aufkommen muss. Vielleicht hat sich Uschi ja auch ein paar Anregungen aus den NL geholt.
 

Der Ratlose

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Du machst Deinem gewählten Nicknamen alle Ehre. :icon_daumen:

Um eine Firma zu gründen braucht es zu erst einmal
1.) eine Idee; (bei vielen wird es schon daran scheitern, weil sie keine eigenen haben bzw. bloß kopieren können, was andere schon tun);

2.) genug von dem Tauschmittel namens Geld, denn ganz ohne diesem geht nichts;

3.) ausreichend Energie und Power, die Anfangsphase durchzustehen;

4.) möglichst viele Kunden, die einen Bedarf für das eigene "Produkt" haben UND dafür auch bezahlen wollen;

So, viele Bürger, (also nicht nur Erwerbslose), scheitern schon an 1.); wenn 1.) da ist, werden gerade viele Erwerbslose oder Geringverdiener an 2.) scheitern; etc. Die allerwenigsten schaffen 5.), eine gut laufende Firma.

Es ist beschämend zu sehen wie wenig Phantasie ihr so habt.
Ihr seit in dem System so verwuzelt das ihr auch nur noch Systemkonform denken könnt.

Es ist Neujahr und ich bin doch ehrlich gesagt völlig erschrocken darüber das ihr wohl das system hartz IV nicht verstanden habt.

Bei jemanden der Hartz IV bekommt ist es egal ob sein Unternehmen einen Gewinn einfährt. Es ist auch egal ob sein gewerbe überhaupt sinn macht.
Es geht um den Status eines Gewerbetreibenden.

Da Neujahr ist will ich es kurz und schmerzlos machen.

Jedesmal wenn ihr euch eine Hose , ein paar Stiefel , Autoersatzteile oder irgendetwas kauft zahlt ihr den vollen Preis ihr Atlehten.
Wenn ich mir so etwas kaufe dann zahle ich den Händlereinkaufspreis.
Also im Schnitt locker 40% weniger als das günstigste Angebot im Laden.

Wenn die Firma heute Lebensmittel kauft wo Donnerstag das MHD abläuft dann sind diese ab Donnerstag bzw.Freitag buchhalterisch Müll. Also Abfall.
Wenn ich mir das nehme ist das kein Zufluss der Anrechenbar ist.(Tafelprinzip)

Wenn es nun also ein Netzwerk gibt in dem die Hartz IV Empfänger
die unterschiedlichsten Gewerbe betreiben dann kommen da sehr seltsamme Konstruktionen zu Tage.

Egal ob EAO ,Auslandsaufenthalte, Teilzeit oder Vollzeitjobs, Vereine oder Verbindungen,
Das System Hartz IV ist so chaotisch das es selbstverständlich unterlaufen werden kann.

So wie die gutverdienenden permannent das Steuerrecht legal unterlaufen.

Aber, und das meine ich jetz ganz ehrlich,

dazu müsstet ihr erstmal in der Lage sein ein Problem ohne ideologische Scheuklappen aus den unterschiedlichsten Sichtweisen zu betrachten , zu bewerten , eine Analyse zu erstellen , Gegenmaßnahmen zu überlegen und dann auch noch abzuschätzen welche Auswirkungen werden die Gegenmaßnahmen in den verschiedenen Ebenen und auch untereinander an Auswirkungen haben.

Dann kommt da noch persönlicher einsatz hinzu gepaart mit einer gewissen unbeugsamkeit.

Aber da fängt das Problem ja schon an, die deutschen, in der regel nur Radfahrer,nach oben beugen und nach unten treten.
Eigentlich müßten die deutschen jedes Jahr alle oberen Plätze der Tour de France belegen. Das liegt ihnen im Blut.

@ pinguin und archibald
ihr versteht nichts, ihr habt wahrscheinlich ein wenig ins BWL hereingeschnüffelt, und seit bei euch der einäugige unter den Blinden.

Nur mal ein Beispiel.
Wenn ihr einen Fahrradhandel aufmacht als Hartzer.
Kein Großhändler wird euch den Händlerstatus verwehren.
Ihr könnt also alle bedürftigen und vor allem allen Kindern von bedürftigen so zu extrem preiswerten Fahrrädern und ersatzteilen verhelfen.
Händlerpreis +10 % +MwSt.

Folglich würde es bei euch in der gegend keine bedürftigen mehr geben die keine fahrräder mehr haben und alle Kinder von bedürftigen hätte ein Fahrrad und vor allem, sie könnten Fahrrad fahren!
Ergo !
Du hast vielen geholfen , hast selbst Geld dazuverdient , hast ein gutes soziales Ansehen in deinem Umfeld, hebelst den Großteil des Hartz IV Irrsinns aus und solltest wenn du ein bescheidener typ bist doch zufrieden sein.

Wenn nun ein anderer Hartzer in deiner Stadt anfängt mit Autoteilen, ein anderer Hartzer mit Schreibwaren,ein anderer Hartzer mit Lebensmitteln, der nächste sich zb.als Rechtsanwalt selbständig macht, dann wird das alles doch sehr seltsam und bekommt eine Eigendynamik die das leben extrem erleichtert.
Es wird eine Paralellwelt!

Wer will diese kontrollieren können?

Es ist letztendlich das System das Einwanderer / Migranten immer anwenden um klarzukommen.
 

arbeitslos in holland

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Danke, dann hatteich das doch richtig verstanden. Hier in D ist da,s meiner Meinung nach, so, dass ein Kind mit genügend eigenem Einkommen, nicht mehr in der BG ist, also nicht für seine Eltern aufkommen muss. Vielleicht hat sich Uschi ja auch ein paar Anregungen aus den NL geholt.

seit dem bsg-urteil von 2006 nicht mehr

https://www.elo-forum.org/25/25440-kinder-ausreichend-eigenem-einkommen-gehoeren-bg-urteil-bsg.html

das wird man aber in holland erst durchklagen müßen und das dauert. inzwischen werden die U25 versuchen eigene wohnungen zu beziehen und ab dann ist es nur eine frage der zeit, bis U25 in holland auch bis zu 100% sanktioniert werden dürfen+100% kdu !
die situation(der U25)in deutschland kennt dieser erwerbslosenfuzzi aus a'dam nicht und man hat sie ihm auch nicht erläutert. hätte man sie ihm erläutert, hätte man gemerkt, dass es regelungen aus dem dt. hartz4-system sind, die aus deutschland übertragen wurden. in deutschland sieht man doch die folgen der 100% sanktionen und merkt man die zunahme obdachloser, gerade der U25, die man in den NL jetzt auch befürchtet.
(befürchten heißt, dass man sie bis jetzt noch nicht hat !!)

es ist schon die ganz große kunst, henne und ei auseinander zu halten. offensichtlich ist man in der erwerbslosenbewegung damit schon überfordert ! :icon_neutral:
 

pinguin

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Bei jemanden der Hartz IV bekommt ist es egal ob sein Unternehmen einen Gewinn einfährt.
Das dürfte anfangs so sein, auf Dauer ist diese Sicht eher unpassend. Denn irgendwann, ok, mag regionale Unterschiede geben, kommt das Amt und fragt, warum Du keinen Gewinn machst und noch immer Unterstützung benötigst.

Jedesmal wenn ihr euch eine Hose , ein paar Stiefel , Autoersatzteile oder irgendetwas kauft zahlt ihr den vollen Preis ihr Atlehten.
Ist mir schon klar, worauf Du hinaus willst.

Wenn ich mir das nehme ist das kein Zufluss der Anrechenbar ist.(Tafelprinzip)
Dieser Gedankengang erschließt sich mir nicht.

ihr versteht nichts, ihr habt wahrscheinlich ein wenig ins BWL hereingeschnüffelt, und seit bei euch der einäugige unter den Blinden.
Verstehen ist relativ, nicht jeder neigt bzw. eignet sich dazu, andere bloß auszunutzen, um selber einen Vorteil zu haben.

Wenn ihr einen Fahrradhandel aufmacht als Hartzer.
Kein Großhändler wird euch den Händlerstatus verwehren.
Hm, und woher beziehst Du die ersten Räder, die Du verkaufen willst? Das Geld dafür muß erst einmal da sein? Oder meinst, die werden alle auf Kommissionsbasis verkauft? :icon_kinn:

Und dann schau Dir die potentielle Klientel an; mich dünkt, ein Großteil davon, spart ein ganzes Jahr, um es zu Silvester in die Luft zu jagen. (Im ärmsten Viertel der Stadt liegen heute die meisten Böllerreste).

Wenn nun ein anderer Hartzer in deiner Stadt anfängt mit Autoteilen, ein anderer Hartzer mit Schreibwaren,ein anderer Hartzer mit Lebensmitteln, der nächste sich zb.als Rechtsanwalt selbständig macht, dann wird das alles doch sehr seltsam und bekommt eine Eigendynamik die das leben extrem erleichtert.
Die Praxis schaut anders aus; für alles benötigst Du ein Geschäft, und wenn es auch eines auf Rädern ist, so müssen denn auch dafür die Mittel erst einmal da sein.
 

pinguin

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Hieß es nicht mal, die Neugründung von Vereinen hätte seit 2005 stark zugenommen?
Weiß ich nicht, bei uns im Ort jedenfalls nicht; eher im Gegenteil, die haben alle zu tun, Mitglieder zu halten bzw. neue zu finden, wo Ältere alterbedingt aufhören.
 

Schlupp

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Und warum dürfen/können/sollten Transferleistungsempfänger für die Alimentation nichts gegenleisten?
 
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