Worauf muss ich achten wenn ich einen Antrag auf ALG II stelle wenn ich Ü25 bin und im Haus meiner Eltern lebe?

xeitus

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Hallo an alle Leser und Helfer!

Ich schreibe den beitrag da ich für 1-2 Monate zwangsweise ALG II beantragen muss und im vorfeld sicherstellen wollte das alles richtig gemacht wird, da ich Horrorgeschichten von Strei mit SB bis hin zu Bußgelderen gelesen habe.

Meine derzeitige Situation sah aus wie folgt:
  • Über 25 Jahre alt.
  • Umschulung erfolgreich beendet und auf Jobsuche
  • voraussichtlicher Job zum 01.12, aber nicht sicher
  • bis zu 06.12 auf ALG I
  • Wohnhaft bei den Eltern
  • eigenes Haus also keine Miete sonder Kredit
  • 200€ monatliche Kostenbeteiligung seit September
Ich habe mich schon mit meinem SB vom Arbeitsamt erkundigt was man machen kann und als Antwort kam stumpfes Schreiben mit ALG II als antwort.
Aktuell laufe ich auf ALG II das gerade reicht um meine Kosten zu decken. Davor habe ich seit 2014 gearbeitet und die Umschulung 2018 angefangen.
Ich war bis auf ein halbes Jahr immer wohnhaft bei meinen Eltern, die haben nie Mieter verlangt und gezahlt bis ich meinen ersten Jobn hatte.
Da ich jetzt 30 wollten die monatlich eine "Miete" als Beteiliung an Wasser, Strom, usw. . Alles andere wie Essen, Handy, Fahrtkosten, Versicherung, Kleidung zahl ich seit Jahren selbst.
Ich hab den jetzt natürlich die 200€ seit September überwiesen mit dem Vermerk Miete.
Jetzt ist die Frage wie das JC und ob ich mir mit der Überweisung ins Bein geschossen habe. Ich will meinen Elteren auf keinen Fall in die Sache mit reinziehen.
Lohnt es sich überhaut einen Anrtag aufzusetzten oder soll ich gleich nach alternativen suchen?
 

abcabc

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Hallo und willkommen im Forum.
Horrorgeschichten von Strei mit SB bis hin zu Bußgelderen gelesen habe.
Meinungsverschiedenheiten mit SBs kommen öfter mal vor. Aber um ein Bußgeld zu bekommen musst du schon schlimmere Dinge anstellen (Einkommen verschweigen, falsche Angaben machen,.....).

200€ monatliche Kostenbeteiligung seit September
Da habt ihr doch sicher eine auf Ende August datierte schriftliche Vereinbarung drüber. ;)
Es gibt zwei Optionen: Ein "echter" Mietvertrag mit einer Pauschalmiete oder eine Kostenvereinbarung.
Da ich jetzt 30 wollten die monatlich eine "Miete" als Beteiliung an Wasser, Strom, usw. .
In der Kostenbeteiligung darf Strom etc. nicht einfach drinstehen, da Strom eigentlich vom Regelsatz zu zahlen ist. Eine feste Pauschale ohne Aufschlüsselung, wie die sich zusammensetzt, wäre da eine Option (neben einem echten Mietvertrag).

Ich hab den jetzt natürlich die 200€ seit September überwiesen mit dem Vermerk Miete.
Jetzt ist die Frage wie das JC und ob ich mir mit der Überweisung ins Bein geschossen habe. Ich will meinen Elteren auf keinen Fall in die Sache mit reinziehen.
Deine Eltern müssen diese Miete beim Finanzamt melden und versteuern. Ein engagierter SB vom JC kann durchaus mal beim Finanzamt nachfragen, ob das versteuert wird. Ansonsten ist das 0 Problem und zieht deine Eltern überhaupt nicht hinen. Ganz im Gegenteil: Die Tatsache, dass du Miete bezahlst ist ein Indiz, dass ihr eine WG seid und keine Haushaltsgemeinschaft.

Lohnt es sich überhaut einen Anrtag aufzusetzten oder soll ich gleich nach alternativen suchen?
Natürlich lohnt es sich. Und falls es zu viel Stress und Probleme gibt und du ein Verfahren vor dem Sozialgericht vermeiden willst, kannst du jederzeit "abbrechen". Dann wird halt im schlimmsten Fall der Antrag abgelehnt, weil du nicht mehr reagierst.....
 

HermineL

Super-Moderation
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Moderation Themenüberschrift:

Hallo ,

Ich möchte dir Forenregel 11 in Erinnerung bringen, immer eine aussagekräftige Überschrift für neue Themen zu erstellen.
Ein ganzer Satz oder eine vollständige Frage, die sich auch auf den Inhalt deines Erstpostings, bzw. dein Anliegen bezieht, soviel Zeit sollte sein.
Ergänzend verlinke ich auf Forenregel #11 und den Hinweis der Administration dazu...

Um dein Thema wieder allgemein für weitere Antworten zu öffnen, kannst du rechts oben, über deinem Beitrag, in dem 3 Punkte Menü "Deine Themenüberschrift bearbeiten" wählen und selbige aussagekräftiger gestalten.
Danach informiere bitte hier im verlinkten Forum einen Moderator
dass das Thema wieder geöffnet werden kann.

Wir bitten zukünftig um Beachtung und wünschen dir weiterhin einen angenehmen und hilfreichen Aufenthalt im Forum.


Stell dir einfach folgende Situation vor und frage dich selbst, ob du so auch mit deinen Mitmenschen kommunizierst:

Elo: "Hey du, ich brauch mal Hilfe."
Helfer: "Was gibt's denn?"
Elo: "Erster Antragsversuch ALG II - Ü25, wohnhaft bei Eltern, NRW"
Helfer: "????.Worum geht es dir da jetzt genau?.... Und wie ist jetzt deine Frage?...."
 

xeitus

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Hi abcabc,

erstmal danke für deine Antwort!
Da habt ihr doch sicher eine auf Ende August datierte schriftliche Vereinbarung drüber. ;)
Es gibt zwei Optionen: Ein "echter" Mietvertrag mit einer Pauschalmiete oder eine Kostenvereinbarung.
Einen Vertrag gibt es nicht. Ich bin an einem Sonntag in die Küche gekommen um wir was zu essen zu machen und meine Eltern haben das Thema angestoßen. Natürlich kann ich ein Schreiben dafür aufsetzten aber würde gerne darauf verzeichten.

Deine Eltern müssen diese Miete beim Finanzamt melden und versteuern. Ein engagierter SB vom JC kann durchaus mal beim Finanzamt nachfragen, ob das versteuert wird. Ansonsten ist das 0 Problem und zieht deine Eltern überhaupt nicht hinen. Ganz im Gegenteil: Die Tatsache, dass du Miete bezahlst ist ein Indiz, dass ihr eine WG seid und keine Haushaltsgemeinschaft.
Keine Ahnung ob die das gemeldet haben. Das ist aber das was ich mit Streit und Bußgeld meine. Was meine Elteren machen ist deren Sache und icxh misch mich da nicht ein, ich will den aber auch keine Probleme machen nur weill ich ALG II beziehen muss.
 

abcabc

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Natürlich kann ich ein Schreiben dafür aufsetzten aber würde gerne darauf verzeichten.
Erstmal abwarten. Falls das JC da was schriftlches verlangt, könnt ihr ja immer noch was aufsetzen. Würde mich aber wundern, wenn die da nichts verlagnen.

Sag deinen Eltern doch einfach, dass Mieteinnahmen beim Finanzamt zu versteuern sind und SBs vom JC evtl. beim Finanzamt nachfragen, wenn das JC ne KdU zahlt.
Ob sie das dann Versteuern oder nicht, ist deren Problem - aber du solltest sie darauf hinweisen.
 

xeitus

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Sag deinen Eltern doch einfach, dass Mieteinnahmen beim Finanzamt zu versteuern sind und SBs vom JC evtl. beim Finanzamt nachfragen, wenn das JC ne KdU zahlt.
Ich hab das gerade mal mit meinen Elteren angesprochen. Die sehen die 200€ weniger als Miete sonderen als Rückzahlung meiner Studienkosten bei den sie mir, als ich 25-26 war, geholfen haben. Keine Ahnung wie das JC und das Finanzamt das sehen.
Ich mach den Antrag in den näachsten Tagen mal fertig und mal schauen was das JC sagt.
 

Kerstin_K

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Deine Eltern müssen diese Miete beim Finanzamt melden und versteuern. Ein engagierter SB vom JC kann durchaus mal beim Finanzamt nachfragen, ob das versteuert wird.

Keine Ahnung ob die das gemeldet haben. Das ist aber das was ich mit Streit und Bußgeld meine.
Das ist docj jetzt noch kein Problem und da muss auch jetzt noch nichts beim Finanzamt gemeldet werden. Das passiert erst mit der Steuererklärung für 2020. Und wenn as über eine Kostenbeteiligungsvereinbarung läuft, dann ist da gar nichts zu versteuern.
 

grün_fink

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Die Rückzahlung von Schulden aus der Studienzeit müsstest du aus deinem Regelbedarf abstottern, weil Schuldenrückzahlung im Unterschied zu Kosten der Unterkunft nicht vom JC übernommen werden.
 
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