Wonach geht der ärztliche Dienst

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stuu

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Weiss jemand wonach der ärztliche Dienst bei der Einschätzung der Erwerbsfähigkeit geht? Mir kommt es so vor als würden Entscheidungen dort teilweise ziemlich willkürlich getroffen.
Ich habe damals ohne ärztliche Atteste eine "Befreiung" durch den Amtsarzt erhalten und ein Freund,welcher ernsthafte Probleme hat und auch Nachweise ueber Therapieplatzsuche etc., bekam keine Erwerbsunfähigkeit bescheinigt,wobei die Sachbearbeiterin sogar verwundert reagierte.
Habe jetzt momentan auch einen Antrag zur Feststellung der Erwerbsfähigkeit laufen und besitze jetzt auch Gutachten/Diagnosestellungen.Jetzt habe ich allerdings Angst das ich als erwerbsfähig für 3-6 Stunden eingeschätzt werde,da das bei dem Freund eben auch so gelaufen ist. Ich weiss das ich dagegen vorgehen kann,aber das bedeutet dann ja auch wieder puren Stress:mad:.
Ich kann ja im Moment nur abwarten,bisher habe ich noch nichtmal eine Einladung vom ÄD erhalten,obwohl die Unterlagen schon im Juli eingereicht worden sind.Vielleicht werde ich ja auch gar nicht eingeladen und es wird anhand der Unterlagen entschieden.
Weiss jemand wie lange sowas dauern kann,normal dachte ich maximal ein paar Wochen....?
Und wie kann ich ggf. gegen die Entscheidung vorgehen,muss ich da über das Sozial Gericht agieren?
Kann es auch sein das ich gar nichts von Amt höre, wenn ich anhand der Akte als erwerbsunfähig eingestuft werde und dann erst wieder in 6 Monaten angeschrieben werde?
 

stuu

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Kann mir hierzu niemand etwas sagen?

Kann sich das Verfahren ueber mehrere Monate hinziehen oder werde ich bei Ergebnis -Erwerbsunfähigkeit - vielleicht nicht zwingend vom Sb eingeladen?

Moechte gerne mal wissen woran ich bin,wo kann ich Infos ueber den Status der Bearbeitung meiner Sache erhalten?
 

axellino

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Hallo,

ich denke Du müsstest deine Fragen ein wenig genauer formulieren oder mehr Infos raus geben.

Hast Du Leistungen beantragt? welche?
Beziehst Du derzeit Leistungen? ALG1,ALG2 etc

Gruss

axellino
 

Kleeblatt

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BIS zum Termin beim ÄD hat es bei meinem Bekannten 10 Tage gedauert.
DANACH dauerte es knapp 9 Wochen bis der ÄD den Teil B an den SB geschickt hatte.

Dann nochmal weitere 3 Wochen bis - obwohl gleich nach dem Termin beim ÄD im Abstand von 3 Wochen 2 Faxe beim ÄD auf Zusendung Teil A und B abgingen - beide Teile bei meinem Bekannten ankamen.
(Auch nur deshalb, weil er beim SB-Termin noch immer keine Teile hatte und der SB das so auch sagte und die SB ! dann dem ÄD auf die Füße trat damit der endlich beide Teile an meinen Bekannten sendet.)

Soweit ich das hier gelesen habe ist das Vorgehen sehr !!! unterschiedlich.

Manche warten monatelang auf einen Termin beim ÄD, Andere - die ihre Unterlagen vorab dorthin sendeten - bekommen plötzlich beide Teile weil nach Aktenlage entschieden wurde und Manche warten nach dem Termin auch mal monatelang auf das Ergebnis.

Ebenso ist es bei der Einschätzung der Behinderungen / Einschränkungen.
Schwerkranke werden da gerne mal - mit leichten Einschränkungen - als voll erwerbsfähig beschieden.
Manche mit - im Verhältnis dazu - leichten "Gebrechen" sind plötzlich voll erwerbsunfähig oder -gemindert.

Ich sage es mal so, - wären die Ärzte beim ÄD wirklich Fachärzte und wären sie auch gut in ihrem Fach, dann würden sie nicht dort arbeiten müssen, sondern hätten entweder eine eigene Praxis, eine Gemeinschaftspraxis oder im KH.

Meine Erfahrungen beim MDK und beim ÄD als Begleitperson sind desaströs.
Überwiegend kommen die Leute eben zu KEINEM FACHarzt, die "Untersuchung" ist die Bezeichnung nicht wert - vor allem nicht bei Organschäden, die man eben nicht über Blutdruckmessung und äußerliche Fleischbeschau erkennen kann, zudem als NICHTfacharzt ect. pp.

Auch hier geben KK und Bundesagentur sehr viel Geld für überwiegend extrem schlechte Dienstleistung aus.
Aber wen kratzt das schon, - ist doch üblich und normal heutzutage.

Hat man Glück und kommt danach an eine(n) SB mit gesundem Menschenverstand, ist man dann noch nach jahrelanger durchgehend Krankheit über 59 Jahre alt, dann kommt man mit viel Glück auf den § 53 a und hat so seine Ruhe, kann seinen Körper und seine Nerven schonen und hat so die bessere Chance überhaupt das offizielle Rentenalter zu erreichen.

Hat man Pech mit ÄD und SB, tja, dann sieht es dunkel aus.
 

stuu

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Sorry,fuer die verspaetete Antwort,dachte es antwortet niemand auf meinen Beitrag.
Bisher ist immer noch keine Antwort da.
Ja,ich beziehe Alg 2, habe nichts beantragt,es ist nur so eine halbjaehrliche Ueberpruefung durch den Aerztlichen Dienst,da ich erwerbsunfaehig bin.

Kann es sein das ich nicht zur Eroeffung des Ergebnisses eingeladen werde,wenn der ÄD nach Aktenlage entschieden hat?
Kann ich irgendwie Informationen ueber den Stand der Bearbeitung erhalten?

Ich denke nicht das ich noch von ÄD eingeladen werde,da ich aerztliche Gutachten besitze.
Finde es aber komisch das jeder Sachbearbeiter scheinbar unterschiedlich agiert.Das letzte Jahr musste ich immer so einen Bogen ueber die Einschaetzung der Leistungsfaehigkeit ausfuellen lassen und der neue Sachbearbeiter kannte diesen Bogen gar nicht und hat die Pruefung ueber den ÄD angeordnet.
Achso falls es interessiert,ich bin wegen Depressionen und Persoenlichkeitsstoerungen erwerbsunfaehig.
Bezueglich Erwerbsminderungsrente wurde ich bisher nicht beraten,bin jetzt schon bald 3 Jahre beim Jobcenter erwerbsunfaehig und bekomme Alg2.
 

Sonntagsmaja

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Wonach geht der ärztliche Dienst?

Danach was Dein SB "bestellt" hat.
z.B. er will Dich abschieben zum Sozi oder zur Rente, dann wünscht er vom ÄD die Aussage "unter drei Stunden erwerbsfähig".

Will er Dir eins auswischen und in eine Massnahme oder einen 1-Euro-Job stopfen, dann bist Du auf jeden Fall "vollschichtig erwerbsfähig", sogar wenn Du eigentlich den Kopf unterm Arm trägst.:mad:

Ich habe selbst beides erlebt: zwei SBs, zwei verschiedene Wünsche, zwei verschiedene Ergebnisse....je nach Gusto:icon_pfeiff:
 

stuu

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Hm,ich habe schon mehrmals bei den halbjaehrlichen Ueberpruefungen, entweder vom ÄD oder vom behandelnden Psychiater, -erwerbsfaehig unter 3 Stunden- erhalten und wurde nie in die Sozialhilfe oder Rente abgeschoben.

Denke das haengt damit zusammen das ich ja nicht attestiert chronisch krank bin und man bei mir noch die Moeglichkeit "zu genesen" sieht.
Leider geht bei mir der Marathon schon drei Jahre so.
Erst ueber ein Jahr Therapeutensuche,dann ueber ein Jahr Therapie ,nun wieder Leerlauf,Therapie war so ziemlich erfolglos.Sonstige Prognose bezueglich Job sieht auch nicht gut aus.

Ich denke nicht das Sachbearbeiter mich in eine Massnahme stecken will,ich bin extra bei einem Fallmanager und mir wurde gesagt er muss es nur wenn der ÄD mich als erwerbsfaehig einstuft und da koennte ich ja auch Widerspruch einlegen.Es liege nicht in seiner Hand.
 

Sonntagsmaja

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Ich denke nicht das Sachbearbeiter mich in eine Massnahme stecken will,ich bin extra bei einem Fallmanager und mir wurde gesagt er muss es nur wenn der ÄD mich als erwerbsfaehig einstuft und da koennte ich ja auch Widerspruch einlegen.Es liege nicht in seiner Hand.

:icon_lol::icon_lol::icon_lol: Göttlich!
Man man.........die können lügen.....:icon_biggrin:
 

stuu

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Das hilft mir jetzt nicht wirklich weiter.
Ein Sachbearbeiter kann doch meine gesundheitliche Lage gar nicht beurteilen und selbst wenn es negativ fuer mich ausfaellt,dann kann ich doch Widerspruch einlegen.
Ich bin aufgrund meiner gesundheitlichen Probleme derzeit so eingeschraenkt das ich nichtmal einen Arzt aufsuchen kann um mich ggf. krankschreiben zu lassen.
Du denkst also der Fallmanager hat mir den Bogen zur Einschaetzung der Leistungsfaehigkeit nicht ausgehaendigt,weil er mich auf Biegen u d Brechen vom ÄD gesundschreiben lassen will?
 

Muzel

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Du brauchst einen Arzt, der auch Hausbesuche macht. Eine au-Bescheinigung ist für dich wichtig. Wie willst du denn nachweisen ohne Bescheinigung, dass du au bist.
 
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