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Hasenzahn

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#1
Hallo Gemeinde,

kurzer Abriss: Er (52) noch ALGI-Bezug, Sie (42) voll erwerbstätig mit 2 im Haushalt lebenden Kindern (ihre, aber nicht seine), die sie alleine ernährt, weil der Vater der Kinder bereits im ALGII versunken ist. Anfang 2008 droht ALGII, bei dem Alter und dem Umstand, dass bei über 100 Bewerbungen trotz hoher Qualifikation nicht einmal ein einziges Vorstellungsgespräch rumkam, wohl recht wahrscheinlich.

wir wohnen seit jeher etwas "gediegen": Jeder hat sein eigenes Wohn-Schlaf-Arbeitszimmer, getrennte Konten, eigene Hausrat- und Haftpflichtversicherungen, eigene Mitgliedschaften im Mieterschutz usw. usf. Wir haben eine Liebesbeziehung, waren aber noch nie bereit, finanziell für einander einzustehen (er hat selber 2 Kinder für die er zahlt) Für meine Kinder wäre das mit herben Konsequenzen verbunden. Meine Große besucht ein bilinguales Gymnasium und geht im Sommer in die USA. Könnte ich schnupfen, wenn ich für ihn einstehen müsste. Mein Sohn, ehemals Förderkind, braucht dringend seinen Sportverein und gelegentlich Nachhilfe, weil es vor allem im Sozialverhalten noch hapert - könnte ich mir finanziell nicht mehr leisten.... usw. usf. Kurzum: Ich bin weder bereit, meine Kinder mit so wenig Geld groß werden zu lassen solange ich das nicht vermeiden kann, noch lasse ich meine bis dahin 16jährige ihren Taler aus Schülerjob auf sein ALGII anrechnen oder gar mit erweiterem Hausarrest belegen (Meine Mutter lebt 200km weit weg und ist durch ihr Alter hilfebedürftig. Ich will nicht immer fragen müssen, ob ich sie besuchen darf).

Lange Rede, kurzer Sinn. Wenn ein Hausbesuch käme, würde er oben beschriebene Wohnsituation ebenso vorfinden wie 2 Kühlschränke, 2 Messerblöcke, 2x Geschirr etc. pp. Allein: Es wiederstrebt uns zutiefst, unsere Grundrechte beizugeben, nur weil wir nichts zu verbergen haben. Ach ja: Wir leben dieses Modell bereits seit 4 Jahren.

Was würdet Ihr machen?

fragt sich
Hasenzahn
 

RobertKS

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#2
Hallo Hasenzahn,

das Modell beibehalten, denn es symbolisiert in Vollendung eine perfekte WG.Von Bedarfsgemeinschaft kann dabei keine Rede sein.Es ist natürlich nicht auszuschließen, das man bei einem Hausbesuch - wie es oft zu unrecht geschieht - eine eheähnliche Gemeinschaft annehmen könnte, nur das dürfte an der wunderbaren Aufteilung eures Models scheitern, denn es ist erkennbar, das hier getrennte Haushalte geführt werden, so wie das in deiner Ausführung zu lesen ist.

Gruß Robert ;)
 
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