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Wolfgang Bosbach, CDU: "Auf Sarrazins Spuren"

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Mario Nette

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#1
Politik
Dienstag, 13. Oktober 2009
Ausländer-Schelte von Bosbach
"Auf Sarrazins Spuren"

Der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion denkt laut drüber nach, arbeitslose Ausländer abzuschieben, wenn sie sich nicht "ernsthaft" um einen Job bemühen. Dafür bekommt er Schelte von Grünen und Linken, aber auch vom künftigten Koalitionspartner FDP.

Unionsfraktionsvize Wolfgang Bosbach (CDU) will den Druck auf ausländische Arbeitslose erhöhen, die wegen schlechter Deutschkenntnisse schwer vermittelbar sind. Wer nicht an Deutschkursen teilnehmen wolle und "sich nicht ernsthaft um Arbeit bemüht, der kann nicht erwarten, dass er hier dauerhaft auf Kosten des Steuerzahlers lebt", sagte Bosbach dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Die Grünen kritisierten seine Aussage als "dumpfen Populismus", die Linken sprachen von "pauschalen Verunglimpfungen".

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Mario Nette
 

Smudo

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#2
"Wer nicht an Deutschkursen teilnehmen wolle und "sich nicht ernsthaft um Arbeit bemüht, der kann nicht erwarten, dass er hier dauerhaft auf Kosten des Steuerzahlers lebt"
Damit hat er recht! Da er aber was öffentlich gegen Ausländer gesagt hat, wird es ihm wie Herrn Sarrazin gehen! Leider. In Deutschland ist die Meinungsfreiheit weniger wert als die Politische Korrektheit.
 
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ExitUser

Gast
#3
Die Linke hat recht. Es geht ihm ausschließlich darum Ressintements zu schüren um zu verschleiern das die einzige Grenze zwischen Oben und Unten gezogen wird.

Von solcherlei CDU-Gebahren sollte man sich nicht ablenken lassen. Zudem möchte ich zu gerne wissen, welche Jobs genau er denn meint.
 

Fortunatus

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#4
Es ist wohl mal wieder eine Kampagne, die wahrscheinlich von konservativen Kreisen durch den schwarz-gelben Wahlsieg gefördert wurde. Sarrazin ist die Galionsfigur, die ja mal wieder nur "Wahrheiten" laut ausspricht. Man will wohl mal wieder versuchen einen Keil zwischen die Menschen in Deutschland zu treiben. Dieses Mal sind es arbeitslose Migranten. Demnächst werden dann auch mal wieder alle Hartz IV-Empfänger mit so einer Kampagne beglückt werden. Sozialkürzungen werden so vorbereitet, irgendwer muss ja die Zeche für den Casinobetrieb der Banken bezahlen. Die Sündenbockmentalität funktioniert halt doch immer wieder. Da wird mal wieder ausprobiert, ob man für bestimmte Politrichtungen Mehrheiten findet. Florida-Rolf und Co. lassen grüßen. Man zeigt ja auch immer nur die schlechten Beispiele. Die, auf die man mit dem Finger zeigen kann. Der nicht eingegliederbare Migrant, der faule Arbeitslose, der kaffeesaufende Beamte, usw. Hauptsache, das Klischee wird bedient.
 

Berenike1810

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#5
Aus möglichst neutraler Perspektive:


Ein Ex von mir (in meinem Alter hat Frau gewöhnlich mehr als einen EX)

Ist Gymnasiallehrer. Nach seinem Studium ( ca.1983) hielt er sich mit Jobs wie bei der Volkshochschule und Abendkurse „“ „*Deutsch für Ausländer* über Wasser.

Ich erinnere mich noch sehr gut, wie frustriert er nach der Arbeit heim kam !

Manchmal war er so fertig, dass es schon mal eine Träne gab.

Nicht mal 50 % der angemeldeten *„Studenten*, allesamt Erwachsene,“ kamen zum Unterricht - aber viele Gelbe Zettel.

Beleidigungen, seitens der zuunterrichtenden waren nicht selten, wenn er Aufmerksamkeit forderte.

Einer hat ihn mal am Hemd gepackt.

Die, die kamen unterhielten sich lieber in ihrer Landessprache, während er mit einem kleinen Prozentsatz, 3 / 4 Leute, wie er berichtete, Deutsch paukte.

Freiwillig ist wohl keiner gekommen - die hat alle das Amt hin zitiert.

Tja, da könnte ich noch viel berichten, was da alles geschehen ist.

Traurig - oder ?

1986 bekam er dann (den Göttern sei gedankt...) eine Anstellung in einem Mädchen-Gymnasium ..... wie schön.
 

basou

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#6
Aus möglichst neutraler Perspektive:


Ein Ex von mir (in meinem Alter hat Frau gewöhnlich mehr als einen EX)

Ist Gymnasiallehrer. Nach seinem Studium ( ca.1983) hielt er sich mit Jobs wie bei der Volkshochschule und Abendkurse „“ „*Deutsch für Ausländer* über Wasser.

Ich erinnere mich noch sehr gut, wie frustriert er nach der Arbeit heim kam !

Manchmal war er so fertig, dass es schon mal eine Träne gab.

Nicht mal 50 % der angemeldeten *„Studenten*, allesamt Erwachsene,“ kamen zum Unterricht - aber viele Gelbe Zettel.

Beleidigungen, seitens der zuunterrichtenden waren nicht selten, wenn er Aufmerksamkeit forderte.

Einer hat ihn mal am Hemd gepackt.

Die, die kamen unterhielten sich lieber in ihrer Landessprache, während er mit einem kleinen Prozentsatz, 3 / 4 Leute, wie er berichtete, Deutsch paukte.

Freiwillig ist wohl keiner gekommen - die hat alle das Amt hin zitiert.

Tja, da könnte ich noch viel berichten, was da alles geschehen ist.

Traurig - oder ?

1986 bekam er dann (den Göttern sei gedankt...) eine Anstellung in einem Mädchen-Gymnasium ..... wie schön.
das ist harmlos 2009 wird der Lehrer verprügelt die Lehrerin als ***** bezeichnet.


Das habe ich selbst gesehen und musste als Zeuge aussagen.
 
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