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Wohnungswechsel nicht bewilligt!

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CluBeb

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#1
Hallo,

ich habe da mal eine Frage. Und zwar würde ich gern meine jetzige Wohnung mit meiner Mutter tauschen, da meine Wohung im Untergeschoss liegt und ihre in der zweiten Etage. Sie befürchtet, dass sie im Laufe der Zeit die Treppen einfach nicht mehr bewältigen kann insbesondere mit schweren Einkaufstaschen.
Die Wohnungen liegen beide im selben Häuserblock und sind auch gleich geschitten. Die Wohnung in die ich ziehen würde, hat gerade mal 0,73m² mehr.
Mit der Hausverwaltung ist auch bereits geklärt, dass die Miete exakt die selbe wäre (obwohl die andere Wohnung schon komplett renoviert ist), was bei meiner nicht der Fall war.

So nun habe ich das Wohnungsangebot meiner Beraterin beim Jobcenter vorgelegt und sie unterstellte mir prompt, das Angebot wäre absichtlich so berechnet worden um das Arbeitsamt zu täuschen, da am Jahresende 5 EURO mehr zusammenkommen würden (durch die Heizungskosten) als bei meiner jetzigen Wohnung.

Da es von meiner Seite nicht wegen 5 EURO im Jahr, scheitern sollte habe ich mich auch bereit erklärt, den Betrag selbst zu begleichen bzw. es könnte mir auch von meinem Arbeitslosengeld abgezogen werden. Darauf hin hat meine Beraterin, jedoch sofort dicht gemacht und kommentierte dies nur mit der Aussage 'Das ginge nicht!'.


Muss ich das wirklich so hinnehmen? :|
 

Arco

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#2
Nein ! ! !

:shock: :shock: es gibt nichts was es nicht gibt :shock: :shock:

..... stelle sofort nochmal schriftlich den Antrag / bzw. lege Widerspruch ein, und ich würde mir da eine Dienstaufsichtsbeschwerde überlegen.

Hast du bei dem Gespräch einen Zeugen dabei - immer jemanden mitnehmen, wir sagen das hier immer und immer wieder ....
 
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#3
Muss ich das wirklich so hinnehmen?
Zwar habe ich keine Ahnung wie es rechtlich aussieht, die Leute die sich da besser auskennen als ich werden sich bestimmt zu Wort melden, aber ich würde mir sowas auf keinen Fall gefallen lassen! :motz:
Die sind wohl nicht ganz dicht! :motz:
KLAGEN wenn's nicht anders geht :!: :!: :!:
 

CluBeb

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#4
Ich hatte das Wohnungsangebot lediglich hingefaxt. Und meine Beraterin heute morgen angerufen, da mir gestern nach zwei Stunden Wartezeit gesagt wurde, dass nur sie dafür zuständig ist. Sie wollte sie sich meine Akte raussuchen sich das Wohnungsangebot ansehen und mich zurück rufen. Daraufhin hatte ich wieder zwei Stunden zu Hause gesessen und auf ihren Rückruf gewartet. Bis ich mich dann wieder bei ihr gemeldet habe und sie mir dann sagte das sie den Wohnungswechsel nicht bewilligen kann, eben wegen diesen 5 Euro. Ich habe daraufhin erstmal garnichts mehr sagen können, weil ich diese Lächerlichkeit und die Art und Weise wie sie mit mir gesprochen hat erstmal verkraften musste. (Und das bei einer die vielleicht gerade mal fünf Jahre älter ist als ich, bin 19)

Jedenfalls war meine Mutter ganz aufgebracht und hatte sie nochmals angerufen um eine genaue Begründung von ihr zu hören. Woraufhin diese Dame dann auch noch frech zu meiner Mutter wurde. Von wegen "das sind alles Steuergelder"! Dazu meine Mutter nur, sie sei selbstständig und zahle im Jahr genug Steuern.
Diese Dame hätte meine Familie am liebsten als irgendwelche ALG Smarotzer dargestellt, das lag ich sicher schon auf der Zunge. :motz:


Ich werd sehen, dass ich mich mit der ihrem Vorgesetzten in Verbindung setze. (Falls es sowas überhaupt gibt beim Jobcenter, denn die scheinen alle nicht ganz klar im Kopf zu sein...)
 

Arco

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#5
.... bitte nochmal - hin mit Zeugen (Mutter und evtl. noch eine neutrale Person) und den Antrag schriftlich mit Kopien mitnehmen und persönlich abgeben. Abgabe bestätigen lassen - und wenn dann noch trabbel - ab zum Vorgesetzten ....
 

CluBeb

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#6
Okay! Supi...danke für die Tipps! :)

Hab auch gleich nächsten Donnerstag einen Termin bei der Dame.
Die wird sich noch freuen. *sich die Hände reibt*
 

vagabund

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#7
Die bisherige Miete muß in jedem Fall weiter übernommen werden, wenn sie angemessen ist; und die 5 € kannst du auf jeden Fall auch im ungünstigsten Fall aus dem Regelsatz bezahlen, denn du bist in der Verwendung der Regelleistung frei.. und 5 € mehr pro Jahr ist ja lächerlich. Das ist reine Schikane... Dienstaufsichtsbeschwerde wäre die Antwort!

Drohe bei Ablehnung mit dem Rechtsweg...der ist garantiert teurer für die ARGE, als dein Wohnungswechsel.... :twisted:
 

lolobeng

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#8
ich würde auch ohne zustimmung der arge tauschen,es ist das gleiche haus ,die gleiche wohnung ,die gleiche miete,und was relevant ist ,die miete ist jetzt gleich und was am jahresende st,interessiert noch keinen...
kann ja sein,daß du bis dahin arbeit hast!!!!
und ansonsten mama zum doc und attest,und klagen,klagen klagen,aber das ist zypisch für berlin profilneurosen und macht gail,sitzt bestimmt auch ne ehemalige stasitante,kenne es,die meinen sie machen es besonders gut,kriegen die statt gehalt fixum und provision?
 
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