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Wohnungssuche - ARGE will nicht unterstützen.

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olzki

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Hallo :|

Eine junge Frau mit Kind ist von ihrem Vermieter wegen Eigenbedarf gekündigt worden. Angeblich soll das Haus abgerissen werden. :cry:

Nun ist es so, dass die zuständige Sachbearbeiterin die Frau nicht unterstützen will, mit der Begründung, dass sie hier keine Hilfe anbieten kann und dementsprechend die Frau nicht bei der Wohnungssuche unterstützt.

Ist Sie nicht sogar verpflichtet hier eine Unterstützung anzubieten, da ja drohende Wohnungsobdachlosigkeit herrscht. Die Frau hat nur noch bis zum 30.09.05 Zeit sich eine Wohnung zu suchen und genehmigen lassen.

Dazu eine Ergänzungsfrage: Kann Sie sich dem örtlichen Bauverein und beim zuständigen Wohungsamt zusätzlich wohnungsuchend melden? (Quelle: Leitfaden ALG II/Sozialhilfe)

Vielen Dank schon mal für die Antworten
 

Martin Behrsing

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Hallo,

ich kann mir kaum vorstellen, dass eine solche kurze Kündigungszeit wegen Eigenbedarf möglich ist. Selbst weenn es ein Zeitmietvertrag gibt muss mind. 4 Monate vorher vom Vermieter gekündigt werden. Dieser Kündigung kann wiedersprochen werden.

Zum Thema Arge. Bei drohender Obdachlosigkeit muss diese die Frau mit allen Mitteln unbterstützen, was aber nicht heißt, dass die Frau deswegen keine Wohnung suchen muss. Sie sollte auf jeden Fall sich auch beim Whnungsamt erkundigen und sonstige Stellen einschalten.
Weiteres, wenn Du ein paar konkretere Infos lieferst.
 
E

ExitUser

Gast
... als Zusatz: Sie sollte die Übernahme bzw. ihre Notsituation dem Amt schriftlich mitteilen und um Abhilfe, in Form einer Zuweisung von Wohnraum beantragen, sowie die Kostenübernahme des Umzuges bis hin zur Kautions und Renovierungskostenübernahme. Dazu eine Frist festlegen, welche "angemessen" zur Kündigungsfrist des alten Mietverhältnisses steht.

Hier ist das Amt in voller Verpflichtung und eine Angemessenheit nicht anwendbar, da hier eine Wohnungslosigkeit droht, welche abzuwenden gilt.

Stelle entsprechenden Antrag und bei Ablehnung, übers Sozialgericht - Klage einreichen, gegen das Amt (Richter freuen sich, wenn unterlassene Hilfeleistung im Amt auf dem Tisch liegt, und die StPO neben dem SGB II noch dazu kommen)
 
E

ExitUser

Gast
........ und möglichst genau die Forderungen auflisten und nachweisbar schriftlich bei dem Amt einreichen.
Jede Kleinigkeit zählt.
Kostenübernahme für den Herdanschluss, Renovierung, Lampen/ Regale/ Schränke anbringen/ aufbauen ( machen die Umzugshelfer nicht automatisch mit), Umzugswagen, Genügende Umzugshelfer( mit Kleinkind kann sie ja wohl schlecht noch selbst mit anpacken) neue Möbel beantragen , die nicht von den alten reinpassen ( Teppich steht ihr mit Kleinkind auch zu)- Ummeldegebühren beim Einwohnermeldeamt, Telefonneuanschlussgebühr, Mietsicherheit, doppelte Miete.

Das ganze Programm mit Kostenhöhe.
Man sollte solche SB anzeigen eigentlich wegen Amtsmissbrauch und unterlassener Hilfeleistung.
Unglaublich!
:dampf:
 
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