Wohnungskündigung durch Vermieter, wer zahlt Umzug? Vermieter, JC, Mieter? Verhandlungssache, wer hat Hinweise für mich? (1 Betrachter)

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Gemcitabine

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Hallo Gemeinde,

es geht wie o.g. um eine vom Vermieter ausgehende Kündigung der Wohnung, mit Einhaltung der gesetzl. Kündigungsfrist (9 Monate in diesem Fall), Grund: Plattmachung des gesamten Blocks. Neubebauung (genauen Wortlaut kenne ich jetzt nicht) ist vage geplant für 2019/20. Dieser Punkt ist glaube ich wichtig für die Wirksamkeit der Kündigung.

Wie sieht denn hier grob die Rechtslage aus, insbesondere folgende Punkte:

- wer zahlt Umzug? Vermieter, JC, Mieter? Verhandlungssache?

- ist in jedem Fall bzw unter welchen Umständen eine anwaltliche Beratung sinnvoll? Mieterverein wird nicht als sinnvoll erachtet im Moment, außer Spesen (Mitgliedsgebühren) nix gewesen in bisherigen teilweise langjährigen Mitgliedschaften. Immer, wenn die mal tätig werden sollten, kam eine Ausrede, ähnlich Versicherungsgesellschaften.

- ist es weiterhin sinnvoll, der Kündigung zu widersprechen innerhalb der Widerspruchsfrist von 4 Wochen? - auf diese Möglichkeit wurde in der Kündigung auch hingewiesen

- Muss Vermieter Angebote für neue Wohnungen machen bzw kann eine etwa Gleichwertigkeit verlangt werden?

- falls in der Kündigungszeit, also innerhalb der 9 Monate, Reparaturarbeiten anfallen, die auch als durchaus notwendig erachtet werden vom Mieter, wie zB Haarrisse im Toilettenbecken, schwarzes, sich bereits auflösendes Silikon in der Abdichtung der Badewanne - muss Vermieter diese Mängel noch beheben? Wie geht man vor, tut er dies einfach nicht nach Aufforderung mit Fristsetzung?

Hoffe auf eure wie immer wertvollen Tipps und Hinweise, danke!
 

Badener

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Hallo,

- Widerspruch würde ich auf jeden Fall einlegen (wenn man da wohnen bleiben will)
- dann entsprechend einen Anwalt einschalten/befragen vielleicht mit den anderen Mietern?
- evtl. kann man beim Amt nachfragen, was die "empfehlen" da es oft (je nach Stadt) sehr schwer ist eine neue Wohnung (im angemessenen Etat) zu finden
- natürlich kann man Mängel in der Wohnung beseitigen lassen bzw. Mietminderung überlegen, dies sollte man aber nicht ohne Wissen/Anwalt machen. Es könnte sich ja lange hinziehen bis man wirklich ausziehen muss.
Viel Glück
 

TazD

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Könntest du die Kündigung mal anonymisiert hochladen?
So einfach kann ein Vermieter nämlich nicht kündigen, wobei ich mich auch jetzt schon dem Tipp anschließe, sich an einen Fachanwalt für Mietrecht zu wenden.
 

Franz Pfaff

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Hallo Gemcitabine,

Du könntest ja glatt ein Nachbar von mir sein, da ich in fast exakt der selben Situation bin :)

Die Frage mit den noch anstehenden Reparaturen stellt sich mir grad auch (Wasserflecken in der Decke aus der leerstehenden Wohnung über mir)....

Die Sache mit dem Mieterschutz stellt sich bei mir allerdings völlig anders dar. Ich habe in meinem direkten Umfeld nur gute Erfahrungen machen können (das Haus meiner Eltern sollte auch von einer Wohnungsbaugesellschaft abgerissen werden...das ist über 10 Jahre her - sie wohnen nach immer noch darin :)

Der Kündigung sollte man m.M.n. auf jeden Fall widersprechen (wenn man da bleiben will)! Allerdings weiß ich nicht was das mit den 4 Wochen soll? Der Kündigung muss erst 2 Monate vor Ablauf der Kündigungsfrist widersprochen werden (was allerdings pünktlich zu geschehen hat) und das hebt man sich natürlich als Überraschung auf :)

Einen Rechtsanspruch auf gleichwertigen Ersatzwohnraum hat man wohl nicht, allerdings liegt es doch im Interesse des Vermieters sich darum zu bemühen (was bei mir allerdings auch nur unzureichend geschieht), sonst bleibt man halt wo man ist und wartet auf eine Räumungsklage (natürlich nachdem man vorher der Kündigung widersprochen hat) .... und das kann alles ziemlich lange dauern :)
Also 'nen brauchbaren Rechtsbeistand braucht man schon denk ich...

VG Franz
 
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Hartzeola

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Abriss eines sanierungsbedürftigen Wohngebäudes und Mieterkündigung

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat mit seinem Urteil vom 28.01.2009 - VIII ZR 7/08 sowie den Urteilen vom gleichen Tag (VIII ZR 8/08 und VIII ZR 9/08) klar gestellt, dass ggf. die Rechte des Vermieters für eine angemessene wirtschaftliche Verwertung stärker zu berücksichtigen sind als die Mieterrechte. Zum Streitpunkt sind daher insgesamt 3 Urteile des BGH ergangen. Weitere Informationen zur Abrisskündigung sind auch unter Verwertungskündigung wegen Abriss abrufbar.
https://www.finanztip.de/abrisskuendigung/
 

Franz Pfaff

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Auf diese Urteile bin ich auch schonmal gestoßen, aber ich denke und werde trotzdem nicht einfach so klein beigeben. Diese Urteile sind wohl auch kein Freifahrtschein für Vermieter. Allerdings würde ich sowas auch nie ohne Anwalt durchziehen...ein Wagnis bleibt's natürlich!

VG Franz
 

Gemcitabine

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Vielen dank euch erstmal für die Rückmeldungen.

Hochladen hatte ich eh vor, komme aber voraussichtlich erst abends bzw morgen vormittag dazu.
Ich bin jetzt schon sicher, dass in diesem zweiseitigen Schriebs einiges zu bemängeln ist....

@ Heinz Pfaff
Auch wenn wir uns aus unschönem Anlass hier "treffen", bin ich froh, einen weiteren Betroffenen hier zum Austausch zu haben, vier Augen und Ohren kriegen mehr mit und Ergänzungsgedanken aus anderer Persepktive sind immer gut.

Da ich gestern auch von einer Bekannten den Tipp Mieterbund bekam, werde ich das doch mal in meine Überlegungen einbeziehen. Es kann ja nicht schaden, sich alle Unterstützungsmöglichkeiten zumindest mal anzuschauen. Ich muss erstmal rauskriegen, ob es hier so einen Verein überhaupt ortsnah gibt.

Ich möchte zwar aus mehreren Gründen (Straßenlärm, unmögliche Nachbarn auf meiner Etage und einiges mehr) schon längerfristig hier raus, aber ich hatte eben mit noch 1-2 Jahren Zeit gerechnet, bis die ihre Fördermittel mal unter Dach und Fach gebracht haben. Ging scheinbar doch leider schneller als gedacht.
Also keine akuten Gründe, hier rauszuwollen, zumal die Wohnung an sich sehr schön ist und auch diverse Vorteile hat, in meiner jetzigen Lage überwiegen auch die Vorteile deutlich die Nachteile. Mit Nachbarn zB muss man sich ja nicht unbedingt näher befassen....

Also ausziehen auf längere Sicht ja, aber keinesfalls (kurzfristig) zu deren beschissenen Konditionen ausziehen und mal wieder kleinbeigeben..... neinneinneinneinnein, da bin ich absolut im Kampfmodus, da ich mich in den letzten Monaten eh schon so sehr über diesen Vermieter geärgert habe (zB berichtete ich ja, er behält immer rotzfrech die Nebenkostenguthaben ein, man ist dann quasi gezwungen, selbst aktiv zu werden und die Miete zu kürzen - nervt einfach!).

Da an anderer Stelle bereits Häuser abgerissen wurden und dort bisher keinesfalls irgendwas neues entstand und es auch hier von vornherein nicht geplant war (Grund für den Abriss ist ja gerade zB der Straßenlärm, durch den Bau einer Umgehungsstraße vor nicht langer Zeit) und nun behaupten sie frech, sie hätten vor, hier was neues hinzustellen...
ist doch lächerlich und zielt sicher nur darauf ab, wehrhaften Mietern gleich mal Wind aus den Segeln zu nehmen, indem sie so tun, als würden sie gesetzliche Vorgaben einhalten.
Einfach wegreißen weil das aus Unternehmersicht am günstigen ist, geht nämlich nicht, soweit ich die gesetzl. Vorgaben auf die Schnelle verstanden habe.

Irgendwie freu ich mich sogar ein klein wenig, diesem Mistvermieter endlich mal eins reinwürgen zu können, denn diesmal wollen die was von mir und ich kann feilschen und handeln. Es geht ja auch um nichts geringeres als meinen Lebensmittelpunkt und da wird mit Zähnen und Klauen zugeschlagen.

Vor einiger Zeit war ich mal bei dieser kostenkosen Rechtsberatung am Amtsgericht, wegen einer anderen Sache, und hatte bei der Gelegenheit gleich mal die Vermieter-Abriss--Geschichte angesprochen.
Der kannte den Vorgang schon und meinte dazu nur, sobald tatsächlich die Kündigung da ist, die einmalig gute Verhandlungsposition knallhart ausnutzen und verhandeln. Am besten dann auch zu einem FA für Mietrecht.

Sobald es mir möglich ist, stelle ich die Kündigung hier ein.
 

Gemcitabine

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Hier nun die zweiseitige Kündigung,
habe eben nochmal nach der Widerspruchsfrist geschaut - dort steht wirklich der 28. Februar 2018, also vier Wochen.

Wäre toll, wenn ihr mal drüberschaut.

danke!
 

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Franz Pfaff

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Hallo Gemcitabine,

kleiner Hinweis von mir: Bei uns gibt's für ALG2-Empfänger eine kostenlose einjährige Blitz-Mitgliedschaft im Mieterschutzbund :)!

Weiß nicht ob das überall so ist, aber ich empfehle Dir mal bei der nächstgelegenen Vertretung vom Deutschen Mieterschutzbund nachzufragen!!!

VG Franz
 

Gemcitabine

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Hallo Franz,

einen Mieterverein gibt es, habe dort aber noch niemanden erreicht. Telefonisch versucht, geht keiner dran und auch kein AB.
Werde nächste Woche mal dort vorbeigehen, ist eh zentral in der Stadt.

Blitz ist doch eine Zeitung, oder verwechsle ich da jetzt was?

Was ich dich noch fragen wollte - wohnst du jetzt eigentlich noch in deiner abzureißenden Bude oder bist du inzwischen raus?

Würde mich interessieren, wie das bei dir weiterging. Deinen thread hatte ich mir durchgelesen, aber danach hast du dazu dann ja nichts mehr hier geschrieben (habe jedenfalls nichts gefunden).
 

Gemcitabine

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Noch eine allgemeine Frage, vielleicht schaut ja doch noch irgendwer mal hier herein......

Ich möchte am Dienstag ein Schreiben an Vermieter (Forderung Reparaturen) persönlich während der Öffnungszeiten bei der mir bekannten Dame abgeben.

Habe mit einer Freundin verabredet, dass sie als Zeugin mitkommt.

Sie würde auch als Bote fungieren und das Ding abgeben für mich - ist das eine gute Idee?

Ansonsten hatten wir es so geplant - anklopfen, ich trete ein, übergebe Schreiben, neben mir meine Freundin, sichtbar.

Reicht das oder sollte in dem Schreiben noch ein Vermerk sein: persönliche Übergabe mit Zeugin?

Nein, ich werde nicht um eine Kopie mit Empfangsstempel bitten wie beim Jc..... damit dieser Vorschlag erst gar nicht aufkreuzt.

Habe heute mal versucht, einen Faxdienst einzurichten, das aber auf die Schnelle nicht hinbekommen, wenn auch ein qual. Sendebericht dabei sein soll.
Bei EPost ist es eine sehr aufwändige Prozedur, pdf24 erkennt keine Faxnummern und morgen wollte ich mal simply fax noch testen, da die auch einen kostenlosen Kundendienst tel. haben. Dafür ist es ein kostenfreier Dienst, das wäre mir aber egal, so selten wie ich mal faxe.

Vorab würde ich aber das Schreiben gerne unverzüglich abgeben und das ist kein Aufwand, da eh dort in der Umgebung unterwegs.

wie ich das dann beim Widerspruch mache, weiß ich noch nicht.
 

Hansgeorg Januar1963

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Eine "Verwertungskündigung" im eigentlichen Sinne ist das nicht. Die ist nur bei Grundsanierung eines Hauses oder wenn dies nicht vertretbar ist Abriß und Neuaufbau zulässig. Oder bei einem geplanten Verkauf,wenn das leer gezogene Gebäude einen wesentlich höheren Verkaufserlös als das vermietete erzielt.

Ein bloßer Abriß,der unter anderem dem Abbau von Überkapazitäten auf dem Wohnungsmarkt oder eventuellen spekulativen Zwecken mit dem Baugrund dient,rechtfertigt keine Verwertungskündigung.
 

Franz Pfaff

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@Gemcitabine:

Ich habe bis jetzt hier nichts mehr geschrieben, weil es bis jetzt keine wesentlichen Neuerungen mehr gegeben hat. Ich wohne immer noch da; hatte 2 unpassende Wohnungsangebote; hatte nochmal ein Gespräch mit Vertretern der Wohnungsbaugesellschaft, in dem ich nochmals meine Vorstellungen von einer neuen Wohnung erläutert habe (prompt kam das 3. Wohnungsangebot das dem diametral entgegen stand: kein eigener Garten und Fernwärme, so dass ich auch dieses abgelehnt habe).
Von meiner Mitgliedschaft im Mieterschutzverein wissen die noch immer nichts und gekündigt haben die mir auch noch nicht (denke die 9-monatige Kündigungsfrist hat die bis jetzt davon abgehalten und man will wohl in diesem Frühjahr abreissen, da ich aber nun wirklich der letzte verbliebende Mieter in den 5 Häusern bin wird wohl bald die Kündigung ins Haus flattern :)

VG Franz
 

Franz Pfaff

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@Gemcitabine:

Sorry, ganz vergessen: Blitz-Mitgliedschaft heißt das man die Hilfe des Mietervereins sofort bekommt. Normalerweise muss man erstmal 'ne gewisse Zeit Mitglied sein ehe man die volle Hilfe in Anspruch nehmen kann, was m.M.n. durchaus nachvollziehbar ist... An schweizer Schmierpresse hab ich dabei nicht gedacht :))

VG Franz
 

Gemcitabine

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kleines update:

Ich war gestern bei unserem Mieterverein, hatte kurzfristig einen Termin bekommen.

Der Herr war sehr souverän und kompetent und hat mich eine Stunde lang beraten, obwohl er das hätte gar nicht dürfen, da so ein Mieterverein quasi wie eine Versicherung funktioniert....

kommt man erst, wenn es lichterloh brennt, bekommt man keine vollumfängliche Unterstützung, selbst wenn man Mitglied wird.
Daran ändert sich auch ein halbes oder dreiviertel Jahr später nichts, dann erhielte man in einer neuen Sache zwar das Rundumpaket (wobei ich mir da gar nicht ganz sicher bin, wieviel Zeit der Mitgliedschaft ins Land gehen muss), in meiner Angelegenheit jedoch ist der Zug einfach abgefahren.

Sie würden mich außergerichtlich beraten, d.h. Anwälte empfehlen usw - aber mich eben nicht offiziell vertreten, zB. bei Gericht.

Er hatte inzwischen auch unsere Kündigung vorliegen von einem anderen Betroffenen, die mit meiner identisch ist, benötigt aber noch Zeit, um sich dort einzuarbeiten bzw auch deren Anwälte/Chef hinzuzuziehen.

Ich soll mich in zwei Monaten nochmal melden, dann könne mir etwas zur Wirksamkeit der Kündigung sagen.

Das ist ja sehr nett und entgegenkommend, er hat da wirklich mit offenen Karten gespielt und mir indirekt mehr oder weniger von der jetzigen Mitgliedschaft abgeraten.
Kostet für mich 38 Euro pro Jahr, aber vor allem bringt es mir genau in dieser Sache nicht wirklich viel.

Außerdem empfahl er mir noch, das JC in den Kahn zu bugsieren, denn das ist auch deren Sache.
Gehört ja eh zu meinen Pflichten, über Veränderungen zu informieren, und die Kündigung der Wohnung gehört dazu (spätestens, wenn man ne neue Anschrift hat, sei es auch Brücke No 3 :wink:)

Das Gespräch war schon hilfreich, ein paar neue Gedankenanregungen für mich in Richtungen, in die ich noch gar nicht so gedacht hatte (nicht nur JC, auch andere Kleinigkeiten), aber effektiv weitergeholfen hat es mir nicht.

Habe nun mit meinem FA für Sozialrecht, der mich seit einigen Jahren erfolgreich gegen Jc vertritt Rücksprache gehalten und für Mo einen ebenfalls kurzfristigen Termin vereinbaren können.
Der will allerdings dann auch wissen, was mein Ziel in der ganzen Sache ist.... darüber muss ich mir dann mal Gedanken machen oder ich improvisiere im Gespräch, je nachdem, welche Optionen sich überhaupt auftun.

Am WE werde ich dann auch mal den Angriff aufs liebe Jobcenter in Angriff nehmen.
Dazu gibt es ja sicher hier schon einige Themen, bezüglich Umzugskosten bei Kündigung durch Vermieter..... falls ich dazu dann Fragen habe, werde ich die hier stellen, aber zuerst mal alleine suchen und mir einen Überblick verschaffen.

Ach ja, der Mieterbund-Typ wälzte nochmal kurz sein Gesetzestexte und bestätigte mir dann, dass die vier Wochen Widerspruchsfrist Kokolores sind und wie schon hier von jemandem angemerkt, zwei Monate vor Ablauf der Kündigung Widerspruch einzureichen ist.

Darauf werde ich nicht hinweisen, falls ich Widerspruch einlege, mache ich das natürlich erst kurz vor knapp.
Er riet mir auch davon ab, den Vermieter auf die Mängel der Kündigung hinzuweisen, da der einfach ruckzuck eine neue ausstampfen würde, im Moment weiß ich zur Wirksamkeit dieser Kündigung ja eh noch nichts genaues.

Nächte Woche setze ich mich auch mal mit der Maklerin (die in der Kündigung als Ansprechspartner erwähnt wurde) in Verbindung, um mir einfach mal anzuhören, was die so zu texten und vor allem anzubieten hat.
Wenn das eine Maklerin ist, wird sie wohl nur für Ersatzwohungen zuständig sein und keine Fragen zu Umzugskosten usw. beantworten können.....
aber das höre ich mir erstmal an.
 

Franz Pfaff

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Zumindest hat das Gepräch beim Mieterverein dir doch etwas gebracht! Wünsche Dir viel Erfolg! Nicht unterkriegen lassen!!!!

Die Mitgliedschaft bei "deinem" Mieterverein ist übrigends echt ein Schnäppchen! Ich zahl ca, das doppelte im Jahr...

VG Franz
 

Gemcitabine

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Hallo Franz,

regulär zahlt man dort 65 Euro, die haben scheinbar eine Art Sozialtarif oder so....

Heute bekam ich zufällig zwei Gespräche in unserem Haus mit von Leuten, die wohl schon bei der Supermaklerin vom Vermieter waren.... die waren ziemlich bedient.
Suchen sich nebenbei aber noch selbst was... die haben auch kürzere Kündigungsfristen als ich und müssen entspr. schnell aktiv werden, wenn sie nicht vorhaben, sich gegen die Kündigung grundsätzlich zu wehren oder sie darüber wenigstens rauszuzögern.
Sind halt alles Schisser, wie ich so raushören konnte... alle schimpfen massiv über Vermieter, aber keiner wehrt sich effektiv.

Bei dir ist das ja auch krass, dass du nicht mal überhaupt eine Kündigung bisher erhieltest, und dennoch alle außer dir bereits raus sind. Da ist man relativ sprachlos.... wer lässt denn sowas mit sich machen??

Hast du keine Bedenken, dass du am Ende noch irgendwelchen Schikanen ausgesetzt wirst, um dich rauszuekeln? (vielleicht guck ich auch zuviele Krimis, wo so etwas dann leicht zu Mord und Totschlag führt :biggrin:)

Ich bin noch recht ruhig innerlich, verrückt machen bringt ja auch gar nichts.
Wende die Salamitaktik an, immer Schritt für Schritt und nicht in blinden Aktionismus verfallen.

Bin gespannt, wie es weitergeht - bei mir und bei dir auch.

Wäre schön, wenn du dann kurz berichtest, falls es was neues an der Abrissfront gibt :biggrin:
 

Franz Pfaff

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N'Abend Gemcitabine!

Meine ca.80€-Mitgliedschaft ist schon Sozialtarif!!!

Ansonsten lustig zu lesen wie's bei Dir abgeht - nämlich genau wie bei mir (und wohl auch überall anders): Alle maulen rum, aber lassen alles mit sich machen! Wie Du auch schreibst: Alles Schisser und große Klappe nur wenn's nicht drauf ankommt!
Ich hab halt (noch) keine Kündigung bekommen weil man die 9-monatige Kündigungsfrist fürchtet und noch in diesem Jahr abreißen will. Die denken halt das ich auch so ein leichtes Opfer bin. Das ich schon seit letztem Sommer jene Salamitaktik anwende haben die noch nicht geschnallt :) Langsam wird's aber wohl eng für die, da es wohl mächtig Druck von Oben gibt, weil's bei dem bei mir geplanten Projekt wohl um einen fetten 7-stelligen Betrag geht :))

Angst vor Schikanen??? Sorry, aber das kann ich wirklich keinem empfehlen! Nicht ich bin dann der welcher Angst haben sollte :)) Ich lasse mir definitiv von niemandem so leicht ans Bein pinkeln...

Ja, wäre schön wenn wir uns auf dem Laufenden halten!
Schade das es für dich zu spät für eine Mieterschutz-Mitgliedschaft ist! Egal wie, aber Du brauchst Rechtsbeistand. Hoffentlich kann dir dein Sozialrecht-FA zur Seite stehen (damit es nicht zu Mord und Totschlag kommt:) ).

Bis bald, Franz
 

Gemcitabine

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Kurze Zwischenfrage, die gesamtheitlich auch unter diesen Betreff fällt, daher auch kein neues Thema:

Zusammen mit einem Anschreiben, reichte ich die Wohnungskündigung vor einer Woche beim JC ein, bzw legte Original vor, damit die sich dort eine Kopie machen können.

Die Annahmedame (extra Zimmer, nicht Anmeldetresen) meinte, die Kündigung bräuchte sie nicht, da das ja noch mehrere Andere beträfe (seltsame Logik, leider hinterfragte ich das nicht) und übergab mir einen Schwung Unterlagen bezüglich neue Wohnung, Umzug usw.

Gestern erhielt ich ein Schreiben mit Änderungsbescheid, der sich auf das von mir in Februar abgezogene Guthaben Nebenkostenabrechnung bezog sowie auf die neue Vorauszahlungshöhe. Soweit alles gut, dh. ich prüfe es noch, schien aber i.O.

Zum Abschluss wies die Leistungsabteilung auf meine Mitwirkungspflicht hin und ich nahm an, das beziehe sich auf die viel zu spät eingereichte NKA, was ich sogar verständlich fände, das hätte schneller geklärt werden können meinerseits.


Doch nein, weit gefehlt, sie motzt mich an, wo denn die Wohnungskündigung sei, die hätte ich doch in den Anlagen angekündigt und die müsse ich auch im Rahmen meiner MWPfl. beibringen.

WTF!?"!§"$%&&???

Sollte ich das Gemöppe nun ignorieren und einfach die Kündigung dort nochmal vorbeitragen oder sollte ich mir die Zeit nehmen und den Sachverhalt klären?

Ich kann ja quasi belegen, die Kündigung dabei gehabt zu haben; ansonsten hätte ich ja wohl sicher die Umzugs/Wohnungswechsel-Unterlagen gar nicht erhalten....
sicher bin ich mir da aber keineswegs, ob dem so ist.

Hab ja keine Lust, das auf mir sitzen zu lassen, wenn die intern keinen Durchblick haben. Lust zum Extratexten hab ich allerdings auch wenig...

Leider habe ich mir auch den Namen der Annahmedame nicht notiert oder überhaupt geben lassen.
 

Kerstin_K

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Ich musste 1972 mit meiner Familie umziehen, weil das Haus abgerissen werden sollte. Das Haus steht heute noch, allerdings hat man die großen Wohnungen in kleinere aufgeteilt.
 

SOSO2

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"....Sollte ich das Gemöppe nun ignorieren und einfach die Kündigung dort nochmal vorbeitragen oder sollte ich mir die Zeit nehmen und den Sachverhalt klären?...."

Ignorieren, das lohnt den Aufwand nicht. Sind leider die typischen Behördenspielchen. Im Zweifelsfalle immer alle Unterlagen parat haben.

Zum eigentlichen Thema:
Wenn du erwägst der Kündigung zu widersprechen, wäre eine Mitgliedschaft im örtlichen Mieterverein vl keine schlechte Investition(40-70 € Jahresbeitrag), da sich die Sache, so wies aussieht, hinziehen könnte. Rechtsschutz wird in der Regel zwar erst nach einem Jahr Mitgliedschaft gewährt(Die Regeln sind von Stadt zu Stadt verschieden) aber die Berater sind meistens selber Anwälte, können also kompetente Ratschläge geben und ggf. auch den Briefverkehr in deinem Auftrag erledigen, oder vermitteln dich an einen erfahrenen Anwalt, wenns erst wird.
Wenn du knapp bei Kasse bist, kannst du zudem beim örtlichen Amtsgericht einen Beratungsgutschein erwerben (Ca. 35 €) mit dem du dann zum Anwalt gehst.
 

Gemcitabine

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danke und sorry, habe eben erst wieder hier herein geschaut.

Beim Mieterverein war ich ja, sogar der Typ riet mir vorerst mal von einer Mitgliedschaft ab, da mir das in dieser Sache nichts mehr bringen würde, auch nicht nach einem Jahr. Der Drops ist wohl gelutscht, da es eben bereits brannte, als ich dort auftauchte.
Ich werde mich aber nochmal wie abgemacht bei ihm melden, in etwa einem Monat, bis dahin wollte er sich ja auch mit den rechtlichen Aspekten der Verwertungskündigung (die ja auch einige andere seiner Klienten betrifft) vertraut gemacht haben und eine Strategie aus dem Hut zaubern.

Ich war inzwischen bei meinem Sozialrechtsanwalt, der auch Mietrecht abdeckt (was ich gar nicht wusste).

Ganz zu meinem Erstaunen stürzte er sich regelrecht auf diesen Fall, bei meinen Sozialrechtssachen ist er ja ehrlich gesagt nicht mit solch einem Feuereifer dabei - habe gemerkt, dass wohl ein ihm gut bekannter RA die Gegenseite vertritt und da scheint es zwischen denen alte Fehde zu geben.... soll mir recht sein.
Er hat sogar diesmal den Beratungsschein für mich erledigt, das muss ich sonst immer selbst bei Gericht tun.
Jedenfalls hat er erstmal bis zur offiziellen Frist Widerspruch eingelegt, obwohl die ja gar nicht so ganz rechtens war... er erklärte mir auch seine Taktik dazu, hab ich aber nicht mehr auf dem Schirm.

Ich fühle mich dort eigentlich jetzt gut aufgehoben und rückengedeckt, da mein Anwalt bisher immer in meinem Sinne und bisher auch jedesmal erfolgreich für mich tätig war. (wie gesagt, bisher nur Sozialrecht).

Da die "Verwertung" erst für Ende 19/20 angedacht ist, sieht er da Spielraum für Verhandlungen, um einfach für mich etwas Sinnvolles herauszuholen. Deren Abriss verhindern ist ja nicht unbedingt mein Ziel.
Zu deren Konditionen ausziehen aber gewiss auch nicht, und ich denke, da geht in jedem Fall auch was. Das sagte mir ja schon die Rechtsberatung im Amtsgericht, bei der ich mal in einer anderen Sache war und dieses Thema kurz anschnitt. Damals lag noch keine Kündigung vor.

Habe von anderen Mietern gehört (sowas behandle ich allerdings auch mit gewisser Vorsicht, ist natürlich jeweils immer sehr subjektiv gefärbt), dass die Angebote des Vermieters eher bescheiden waren. Von Schimmelgeschehen bis nicht mal richtiges Bad oder 6. Stock (für eine ältere Dame) ohne Aufzug sowie direkt an einer Hauptstraße war alles dabei.
die meisten suchen sich wohl was in Eigenregie. Zwei sind schon ausgezogen bisher. Die hatten sogar eigene Umzugsunternehmen, die natürlich auch von ihnen bezahlt wurden (hab mich kurz mit einer Ausziehenden unterhalten, als die Fa. zugange war).

Mein Anwalt dazu seine persönliche Erfahrungsstatistik:
ca 80 % kuschen umgehend und tun wie ihnen befohlen
ca 20 % legen immerhin Widerspruch ein und dergleichen
und davon bleiben ca 2-5 % (je nach Ausgangslage und Mieterpopulation), die tatsächlich einen Rechtsstreit durchziehen und sich konsequent wehren.

Das war mir ja vorher auch schon klar, durch die Gespräche mit anderen Betroffenen, aber es so deutlich zu hören von einer Fachperson, war nochmal was anderes. (gut fand ich in diesem Zusammenhang auch, dass mein Anwalt ziemlich fit ist und auf Anhieb bei unserem Erstespräch Vergleichsfälle kannte und mir damit auch eine Prognose geben konnte).

So kenne ich es aber auch vom JC, EGV und Maßnahmen, wobei die Quote der Wehrhaften dort sogar noch geringer ist. Nicht so ermutigend, aber naja.

Ich ziehe es jetzt durch und basta! Hab ja eh nicht sooo viel zu verlieren (wie Vermieter mit seinen blöden Fördermittelgierigkeiten) :biggrin:
 
G

Gelöschtes Mitglied 41016

Gast
Ganz zu meinem Erstaunen stürzte er sich regelrecht auf diesen Fall, bei meinen Sozialrechtssachen ist er ja ehrlich gesagt nicht mit solch einem Feuereifer dabei
Bei Mietrecht sind glaub ich auch die Vergütungssätze etwas höher. :biggrin:
Aber wenn er das Kind in deinem Sinne schaukelt, dürfte er das Geld wohl auch verdient haben.
 

Gemcitabine

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So, es gibt einiges Neue in dieser Sache und brauche mal wieder einen Rat.

Nachdem der Vermieter versuchte, über alle möglichen Wege Druck zu erzeugen (auch über Dritte), ich darauf nicht einging, kamen dann einige vernünftige Wohnungsangebote.
Habe mich parallel bei anderen Vermietern umgeschaut, allerdings hatten die einfach nichts passendes vorrätig und auch nicht in Aussicht bzw immer ein bis zwei Ausschlusskriterien vorhanden.
Habe mir dann eigenständig noch zwei Wohnungen meines derzeitigen Vermieters dazu gesucht, indem ich einfach mit Mietern vor Ort sprach und so eher zufällig erfuhr, dass gerade eine alte Dame verstorben war und diese Wohnung für mich genau passend wäre.
Angeboten hatte mir der Vermieter einfach diejenigen, die bereits einzugsfertig waren, um das möglichst schnell und günstig (für ihn) über die Bühne zu bekommen.
nachdem ich aber nicht locker ließ und auf Besichtigungsterminen weiterer Wohnungen bestand, ich lasse mich doch nicht mit der erstbesten abspeisen (hätte sie gepasst, wäre es ja in Ordnung gewesen) war dies dann doch möglich.
Zuerst war die der verstorbenen Dame schon vergeben, dann plötzlich doch frei und so ging das ein Weilchen hin und her. Ich erhielt dann noch für eine Woche die Schlüssel für beide in die engere Wahl kommende Wohnungen, um sie mir nochmal allein und ganz in Ruhe anschauen zu können.

Soweit war das ja fein und ganz erstaunlich für diesen Stressvermieter..... ich sollte mich jedoch nicht zu früh freuen.

Als ich nämlich nun die endgültige Rückmeldung gab, ich habe mich entschieden, kam plötzlich, das wäre nun ein Problem, denn ausgerechnet in jener Wohnung müsse noch arg viel gemacht werden.
Ja, das war ja zuvor schon bekannt, hatten wir auch besprochen. Ob ich nun 2, 3 oder 4 Wochen später umziehe, mir doch egal.
Dem Vermieter aber nicht, obwohl er zuvor einigen Mietern Gegenteiliges erzählt hatte. Nämlich, dass ein verspäteter Auszug gar kein Thema sei (eine Dame wartete auf einen freien Platz im Betreuten Wohnen), der Abriss sei ja eh erst für nächstes Jahr geplant.
Nun ist davon keine Rede mehr, offenbar erhielt der bisher sehr umgängliche kooperative Verwalter Druck von oben, den er direkt an mich weitergab und versuchte, mich so einzuschüchtern, dass ich doch schnell eine der anderen beiden bereits fast einzugsbereiten Wohnungen zu nehmen.
Kommt aber für mich nicht in Frage, was ich auch genau so sagte.
Daraufhin eine indirekte Drohnung: "Am Tag x stellen wir dort aber die Versorgung ab."
Ich: "na, das dürfte so kaum rechtens sein oder haben Sie dafür eine Rechtsgrundlage? " (da ich mir nicht ganz sicher war, konnte ich ja schlecht einfach das Gegenteil behaupten bzw gleich mit einstweiliger Verfügung drohen).
Er: "ja, das ist natürlich rechtens."
Ich: "ich werde mich diesbezüglich kundig machen."

Inzwischen telefonierte ich mit einer Rechtspflegerin vom Amtsgericht, die zufällig gut in dem Thema drin war, da sie selbst eine solche Kündigung erlebt hatte und bis zuletzt im Haus gewohnt hatte (ja, ist kein Witz ;)).
Sie gab mir ein paar Hinweise und definitiv nein, darf der Vermieter nicht.

Als nächstes soll der Verwalter nun drei Wohnungsangebote zurechtmachen, meine Wahl soll das günstigste sein. So war es ursprünglich abgesprochen.
Ich habe gerade Bedenken, nach der heutigen Nummer, ob er versuchen wird, mich über den Tisch zu ziehen und sich nicht an unsere Abmachung zu halten in der Hoffnung, mich so doch noch in eine der schneller bezugsfertigen Wohnungen zu bekommen.
Er kommt auch mit der Ausrede an, die Handwerker seien grade arg beschäftigt (womit eigentlich? sind doch fast alle bereits in ihren neuen Wohnungen, die hier raus mussten), außerdem hatte ich bereits vor einigen Tagen einen Kollegen informiert über meine Entscheidung, er hätte also längst mal in die Puschen kommen können.
Es scheint mal wieder so zu sein, dass sie meist mit ihren Methoden des Druckmachens und der Einschüchterung durchkommen und das nun doch noch mal bei mir versuchen, obwohl sie es inzwischen besser wissen müssten. Naja, nicht mein Problem. Ich verharre felsenfest auf meiner Entscheidung und basta.

Wir waren uns auch ganz gut einig, was die Renovierung betrifft, und ich versuche gerade, die Nerven zu behalten, dass sich daran auch jetzt nichts ändert.
Notfalls werde ich einfach den Mietvertrag nicht unterschreiben, solange bis alles genau so ist wie wir es besprochen hatten. Zeugen hatte ich immer dabei.

Ich glaube nicht, dass der Vermieter seine Drohnung tatsächlich in die Tat umsetzen wird, zumal derzeit noch immer einige Leute in den Häusern wohnen (die angeblich alle bis zum Tag X raus sind, was Vermieter aber derzeit schlicht gar nicht sicher sagen kann), und bis zum Jahresende sind hier auch noch einige Gewerberäume belegt. Die haben wohl andere Verträge....

Falls er seine Drohnung umsetzt, weiß jemand, ob ich dann umgehend beim Amtsgericht eine einstweilige Verfügung erwirken kann oder läuft das den Schneckengang über Anwalt?
Bei der Wasser- und Stromversorgung ja ein Unding....
Zumal Stromversorger ja gar nicht Vermieter ist, er sprach heute aber auch vom Strom.

Ich mache mir jetzt direkt noch keine großen Sorgen, möchte aber schonmal möglichst gut vorbereitet sein.
 
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