Wohnungsgröße 1. wie definiert, 2. Mehrbedarf bei Schwerbehinderung und Heimarbeit (1 Betrachter)

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weigelia

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Hallo!
Ich muss aus gesundheitlichen Gründen eiligst umziehen (Kann meine Whg gar nicht mehr betreten, da läßt sich auch nix mehr dran ändern).
Jetzt stellt sich mir die Frage, wie groß meine neue Wohnung eigentlich sein darf (in Bezug auf Leistungen vom JC).

Bin zunächst davon ausgegangen, dass die erlaubten 50 qm sich auf die gesamte Wohnfläche incl. Balkon und alles beziehen. Jetzt sagte mir ein Berater, es beziehe sich nur auf die beheizbare Fläche, ein normal kleiner Flur und ein Balkon würden da rausgerechnet.
Weiß jemand, ob das so stimmt und wo ich näheres erfahren kann?

Wenn nicht, wird es für mich knapp. Zu meiner Situation:

Bin schwerbehindert (nicht gehbehindert), brauche gesundheitlich bedingt einen Ausweichraum (hat meine bisherige Whg. auch).
Kann zudem daher nicht mehr außerhalb der Wohnung arbeiten und bin darum in Heimarbeit selbständig. Das erfordert auch ein paar zusätzliche qm, etwa 1/2 Zimmer, da ich etwas herstelle.

Kann mir jemand sagen, wie es da mit Flächenmehrbedarf aussieht?
Zur Not könnte ich einen arbeitsbedingten Flächenmehrbedarf als Betriebsausgaben abdecken. Aber das JC sollte generell seine Zustimmung zur neuen Wohnung geben können. Daher müsste ich wissen, wie groß sie nun offiziell sein darf (und evtl., auf was für eine Regelung ich mich dabei berufen kann).

Lieben Dank schon mal für hilfreiche Antworten.
 

gizmo

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AW: Wohnungsgröße 1. wie definiert, 2. Mehrbedarf bei Schwerbehinderung und Heimarbei

Hallo!
Ich muss aus gesundheitlichen Gründen eiligst umziehen (Kann meine Whg gar nicht mehr betreten, da läßt sich auch nix mehr dran ändern).
Jetzt stellt sich mir die Frage, wie groß meine neue Wohnung eigentlich sein darf (in Bezug auf Leistungen vom JC).

Bin zunächst davon ausgegangen, dass die erlaubten 50 qm sich auf die gesamte Wohnfläche incl. Balkon und alles beziehen. Jetzt sagte mir ein Berater, es beziehe sich nur auf die beheizbare Fläche, ein normal kleiner Flur und ein Balkon würden da rausgerechnet.
Weiß jemand, ob das so stimmt und wo ich näheres erfahren kann?

Wenn nicht, wird es für mich knapp. Zu meiner Situation:

Bin schwerbehindert (nicht gehbehindert), brauche gesundheitlich bedingt einen Ausweichraum (hat meine bisherige Whg. auch).
Kann zudem daher nicht mehr außerhalb der Wohnung arbeiten und bin darum in Heimarbeit selbständig. Das erfordert auch ein paar zusätzliche qm, etwa 1/2 Zimmer, da ich etwas herstelle.

Kann mir jemand sagen, wie es da mit Flächenmehrbedarf aussieht?
Zur Not könnte ich einen arbeitsbedingten Flächenmehrbedarf als Betriebsausgaben abdecken. Aber das JC sollte generell seine Zustimmung zur neuen Wohnung geben können. Daher müsste ich wissen, wie groß sie nun offiziell sein darf (und evtl., auf was für eine Regelung ich mich dabei berufen kann).

Lieben Dank schon mal für hilfreiche Antworten.

Das Flur etc. nicht zum Wohnraum gehören stimmt nicht.

Wegen der m² die dir zustehen sollte etwas in den Richtlinien der KDU deines JC stehen, dazu sind Wohngegend und JC Name notwendig?

Wegen des Ausweichraumes solltest du ein Atest vom Arzt haben der das rechtfertig?

Lebst du alleine?

Mehr dann.
 

Hartzeola

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AW: Wohnungsgröße 1. wie definiert, 2. Mehrbedarf bei Schwerbehinderung und Heimarbei

Bin zunächst davon ausgegangen, dass die erlaubten 50 qm sich auf die gesamte Wohnfläche incl. Balkon und alles beziehen. Jetzt sagte mir ein Berater, es beziehe sich nur auf die beheizbare Fläche, ein normal kleiner Flur und ein Balkon würden da rausgerechnet.
Ein Balkon zählt nicht zur Wohnfläche, auch im Mietvertrag nicht, eine Loggia zur 1/2.

Im Prinzip kann Wohnung auch großer sein, wenn Mietpreis stimmt. Stichwort "Produkttheorie"

Kann zudem daher nicht mehr außerhalb der Wohnung arbeiten und bin darum in Heimarbeit selbständig. Das erfordert auch ein paar zusätzliche qm, etwa 1/2 Zimmer, da ich etwas herstelle.
Du kanns "überflüssige" Wohnfläche als gewerblich genutzte Fläche angeben, JC wird diesen Anteil der Miete natürich nicht bezahlen.
 

hans wurst

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AW: Wohnungsgröße 1. wie definiert, 2. Mehrbedarf bei Schwerbehinderung und Heimarbei

Die Größe der Wohnung ist irrelevant, entscheidend ist ausschließlich, dass die Kosten angemessen sind. Wobei der "Raum" für deine Selbständigkeit raus zurechnen ist.
 

weigelia

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AW: Wohnungsgröße 1. wie definiert, 2. Mehrbedarf bei Schwerbehinderung und Heimarbei

Boah, ihr seid ja fix im Antworten. Danke!
@gizmo:
ja, ich lebe allein.
Ich gucke in einem weiteren Umfeld nach neuer Bleibe. Wohnungsgröße ist nach den jeweiligen KdU-Verordnungen immer 50 qm, dort, wo ich suche.
Aber wenn das Hauptkritierium die Miethöhe ist und alles drüber über die Arbeit erklärt und bezahlt werden kann, okay.
 

gizmo

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AW: Wohnungsgröße 1. wie definiert, 2. Mehrbedarf bei Schwerbehinderung und Heimarbei

Boah, ihr seid ja fix im Antworten. Danke!
@gizmo:
ja, ich lebe allein.
Ich gucke in einem weiteren Umfeld nach neuer Bleibe. Wohnungsgröße ist nach den jeweiligen KdU-Verordnungen immer 50 qm, dort, wo ich suche.
Aber wenn das Hauptkritierium die Miethöhe ist und alles drüber über die Arbeit erklärt und bezahlt werden kann, okay.
Nun du bist ja schon lange dabei, ein Mehrbedarf an m² gibt es bei dir nicht?

Wie sieht das aus mit behintertengerecht Wohnen, so ein Umbau ist teuer?

Ein Mehrbedarf m² wegen deiner Krankheit ist drin?
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Bitte ein A- Reha Antrag stellen und aus dem persönlichen Bugette die Übernahme eines Anteils der Miete beantragen. Sebst dei dir geht die berufliche Reha vor Rente.
 
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