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Wohnungsablehnung wegen 2,50 Euro wiederspruche bitte helft mir.

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Nicht offen für weitere Antworten.

melodie

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#1
Hallo ich brauche dringend eure hilfe.

Also ich habe mich ende febuar von mein ex freund getrennt und bin nach 5 jahre von NRW nach brandenburg zurück gezogen wiel meine family hier wohnt habe dann auch einen antrag auf ALG 2 gestellt der auch schon genehmigt wurde und auch einen Antrag für eine wohnung habe auch eine gefunden.

Nun kam die ablehnung von der arge weil sie um 2,50 zu teuer ist echt ich könnte heulen.

Die wohnung wäre so wichtig für mcih da meine sachen möbel alle im keller meiner tante stehen ich hier bei ihr vorübergehend wohne und im Wohnzimmer auf einer matratze schlafe.

Und schicken mir eine ablehnung ich habe mir über 30 wohnungen angeschaut und diese wäre am besten.

Nun bin ich dabei einen wieder spruch zu schreiben aber weiss nicht genau was ich da rein schreiben soll.

Bitte bitte hilft mir.

LG Melanie
 
E

ExitUser

Gast
#3
Und wie wäre es, wenn Du die 2,50 Euro selbst trägst und das denen erklärst?
 

melodie

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#4
Und wie wäre es, wenn Du die 2,50 Euro selbst trägst und das denen erklärst?
Ja das habe ich schon getan bin ja grade dabei einen wiederspruch zu schreiben sie kennen auch meine situation und alles.

LG Melanie
 

Shearing

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#5
Hallo Melodie,

wenn die "Ablehnung" einen "Bescheid" darstellt (erkennbar zB. an einer "Rechtsfolgebelehrung"), dann ist ein Widerspruch - wie beschrieben - möglich.

Ein Argument könnte sein, dass Du Dir dreißig Wohnungen "angeguckt" - also besichtigt hast und sich daraus ableiten lässt, dass am Markt derzeit keine Wohnungen angeboten werden, die den "Angemessenheitskriterien" der ARGE entsprechen.

Allerdings kann dieses Zitat: "ich habe mir über 30 wohnungen angeschaut und diese wäre am besten."

natürlich auch bedeuten, dass dreißig Wohnungen für Dich zur Verfügung standen und Du Dir eben die gewünschte - aber leider zu teure Wohnung ausgesucht hast; nachvollziehbar, aber mit dem ARGE-Formalismus (Mietobergrenze auf den Cent genau Summe xx) wohl leider nicht vereinbar, verdammt bedauerlich!

Da Du ja sicher nicht vor hast, auf ewig mit Hartz-IV zu leben, würde ich an Deiner Stelle die zu teure Wohnung nehmen.

Das bedeutet für Dich, dass Du keinen Anspruch hast auf Umzugskosten, Renovierung und Kaution.

Auch eine Neben/Heizungskosten-Nachzahlung würde anteilig geringer ausfallen, aber bei dieser Differenz wohl zu verkraften.

Vielleicht bekommst Du ja auch bald einen Nebenjob, dann wird sowieso alles leichter.

Also: Gib Dir einen Ruck - und nimm' die Wohnung!
Viel Erfolg dabei wünscht
Shearing
 

Shearing

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#6
Hallo Melodie,

falls Du hier noch mal hineinschaust:
Ich habe noch eine ganz andere Idee - Ich würde mal mit dem Vermieter reden, ob er Dir die Wohnung nicht für "zwofuffzig" billiger vermieten kann; eine dankbarere Mieterin als Dich wird er wahrscheinlich nie wieder bekommen.

Versuch macht klug, insofern hätte ich keine Scheu, auch mal diesen Weg zu probieren.

Bei Leuten, die bereits in einer zu teuren Wohnung leben und u.a. zu einem Umzug in eine billigere Wohnung aufgefordert wurden, da schlägt die ARGE auch vor:

"Rede doch mal mit dem Vermieter, ob dieser mit seiner Miete runter geht" - insofern ist mein Vorschlag vielleicht gar nicht so abwegig, obwohl ich den ARGE-Vorschlag wiederum als ziemlich weltfremd empfinde.

Andererseits:
Gelesen habe ich davon schon, dass sich Vermieter erbarmt haben und lieber einen bekanntermaßen angenehmen Mieter zu behalten, als sich schon wieder auf einen neuen Mieter einstellen zu müssen.
Shearing
 
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#7
KdU selbst tragen? Nein.

ARGE muss hier übernehmen.

ARGE hat keinen Spielraum, die Tante braucht nur ihr Sofa wiederhaben zu wollen.
Zwischenzeitlich darf Tante aber auch Kostenbeteiligung vom Sofabesetzer fordern.Wieviel? Soviel sie will.

Ich würde mich hier obdachlos melden. Dann wird ARGE die nächstmögliche Unterkunft übernehmen. Ansonsten zahlt ARGE die Notunterkunft. Bei uns wären das ca, 300€, die Woche pro Kopf.
 

Karma

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#8
Hier geht es der Arge offensichtlicht nicht um die lächerlichen 2,50 €, sondern bei Zustimmung eines Umzuges um die Umzugskosten, Kaution, Renovierungsarbeiten etc.zu sparen und um einen Grund zu haben diese o.g. Kosten zu verweigern.Wenn melodie erst einen Widerspruch/Klage etc. in Gang setzt ist die Whg. weg und das will die Arge. Der beste Vorschlag kommt von Shearing, ab zum Vermieter und um Reduzierung der Miete um 2,50 bitten. Ab dem nächsten Jahr kann er die Miete dann um 2,50 erhöhen.Für den Verlust der 2,50 im ersten Jahr( 30.- €), kannst den Vermieter ja zum essen einladen.

Gruß Karma
 

melodie

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#9
Danke das ihr mir so schnell geantwortet habt hätte nciht mit soviel hilfe gerechnet habe auch noch nie mit alg 2 zu tuen gehabt aber bin grade mit meiner Ausbildung fertig geworden hatte dann ein 400 euro job und lebte mit von mein ex weil er genug verdiente.

Und nun stehe ich hier ohne was musste das erste mal zum amt und dnan komm die mir gleich so.

HAbe mit den vermieter gesprochen sie meinten das mit den 2,50 wäre kein problem nur ihr sitz ist in cottbus ich wohne bei Frankfurt oder und das amt meinte ich habe das mit der senkung der nebenkosten beabsichtigt gemacht.

Habe den job center auch erklärt das es in der wohnung noch ein flur mit 8 qm gibt und ein abstellraum mit 5 qm die mit zum wohnraum gezähltwerden und da auch die heizkosten mit einfließen aber es dort keine heizung gibt aber selbst da lassen sie sich nicht drauf ein.

Ich habe mich von den 30 wohnungen die ich mir ansah auch für entschieden weil sie 1 gute verkehrsanbindungen hat und 2 ich dort ausser teppich nx renovieren muss ich will auch keine umzugskosten oder sonstiges, nur sie sehen auch nciht ein das ich hier so auf den sofa nicht mehr leben kann. vor allem weil es langsam bei allem an den nerven zehrt.

Ich stelle euch mein Wiederspruch mal hier ein vieleicht könnet ihr im mal lesen ob es so ok ist.

Sage schonmal lieben dank.


xxx

xxx

xxx





Job Center MOL
xxx

xxx



xxx



Wiederspruch gegen ihren Bescheid vom 18.03.2009

Sehr geehrte Frau xxx,

am 09.03.2009 habe ich meinen Antrag auf Zusicherung einer Wohnung gestellt. Dieser wurde mit Ihren Bescheid vom 18.03.2009 abgelehnt mit der Begründung das die Wohnung unangemessen ist. Allerdings steht in Ihrem Merkblatt das die Unterkunftskosten für eine Wohnung mit 1 Person Warm 346,50 Euro betragen darf.

Die Wohnung in der xxx hat eine Warmmiete von 327,94 also ist sie im Grunde angemessen. Die Betriebskosten jeden Monat um 1 Euro höher sind genauso wie die Heizkosten mit 1,50 Euro, diese würde ich aber auch von meinen Leistungen selber tragen.

Wie sie wissen wohne ich momentan bei meiner Tante mit im haus und schlafe dort im Wohnzimmer auf einer Matratze am boden. Meine Möbel, Sachen und Unterlagen sind alle im Keller gelagert so das ich mit den notwendigsten auskommen muss. Und da das Wohnzimmer ein Zimmer ist wo sich der Alltag abspielt habe ich auch keine Privatsphäre oder ruhe.

Ich habe mir schon über 30 wohnungs- Anbote eingeholt und auch angeschaut aber nichts dergleichen gefunden was preislich in Ordnung ist oder nicht komplett Renovierungs- bedürftig.

Die Oben genannte Wohnung übersteigt nur um 2.50 Euro zu teuer und das würde ich selbst übernehmen und ich muss in der Wohnung kaum renovieren so das dort auch nun minimale kosten anfallen.

Außerdem habe ich von xxx aus sehr gute Busanbindungen nach xxx, xxx oder xxx was bei der Arbeitssuche sehr hilfreich ist.

Ich bitte sie sehr diesen Bescheid nochmals zu prüfen und die Dringlichkeit zu erkennen den so wie ich hier momentan wohne ist wirklich nicht mehr zumutbar will es einfach an die Psyche geht weil vor 23 Uhr kehrt hier keine ruhe im Wohnzimmer ein und morgens ab 6 Uhr wird es wieder täglich genutzt und da der Alltag hier weiter gehen muss kann da auf mich keine Rücksicht Genommen werden.

Ich bitte sie noch mal sehr um ihr Verständnis mir diese Wohnung zu bewilligen auch wenn sie diese 2,50 übersteigt die ich monatlich auch selbst tragen würde.

Die Entscheidung ihrer seit ist auch sehr wichtig weil der Vermieter mir die Wohnung nur bis zum 01.04.2009 frei halten kann ansonsten wird sie den Wohnungsmarkt wieder frei gegeben.

Und sie wissen bestimmt selbst wie schwer es ist hier in der Umgebung eine passende Wohnung zu finden.

Ich bitte sehr um ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüssen
 

Arania

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#10
Das liest sich sehr gut, aber ein
Bitte überdenken Sie Ihre Entscheidung reicht, ich würde das nur am Ende des Briefes stehenlassen und den anderen Satz streichen

Auch solltest Du nicht um Verständnis bitten sondern um die Anerkennung das die Wohnung angemessen ist und darauf hinweisen das Du das Wohnzimmer räumen MUSST
Unterstellungen brauchst Du Dir auf keinen Fall bieten lassen
 

Karma

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#11
Am besten "wirft" dich deine Tante schriftlich raus, Räumung zum 01.04. Dieses Schreiben und den Widerspruch nur mit den wesentlichen Punkten und dem Rauswurf persönlich bei deiner zuständigen Arge und/oder Sb gegen Empfangsbestätigung abgeben und eindringlich mitteilen, dass du ab 01.04 wohnungslos bist. Wenn das nicht hilft zum Vorgesetzten gehen. Nicht abwimmeln lassen und einen Beistand mitnehmen. Die müssen dann in die Hufe kommen. So würde ich das machen.
Gruß Karma
 

Seelenstaub

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#12
Hi Melodie

Darf ich fragen wie gross die Whg insgesamt laut Mietvertrag wäre wo du einziehen willst ? Ich bräuchte mal die § auf die sich dein Ablehnungsbescheid bezieht...
(meinetwegen auch per Skybe....ist ggf schneller...)

Ansonsten seh ich den Wiederspruch als zu lang und zu persönlich an.
Beschränk Dich da aufs wesentliche....
Der Versuch mit den Vermittern zu reden und die Mehrkosten selbst zu tragen wäre es auch wert

Gruss Seelenstaub
 

melodie

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#13
Hi Melodie

Darf ich fragen wie gross die Whg insgesamt laut Mietvertrag wäre wo du einziehen willst ? Ich bräuchte mal die § auf die sich dein Ablehnungsbescheid bezieht...
(meinetwegen auch per Skybe....ist ggf schneller...)

Ansonsten seh ich den Wiederspruch als zu lang und zu persönlich an.
Beschränk Dich da aufs wesentliche....
Der Versuch mit den Vermittern zu reden und die Mehrkosten selbst zu tragen wäre es auch wert

Gruss Seelenstaub
die wohnung hat 56qm davon ist aber 6 qm ein abstellraum ohne fenster und heizung.

die Entscheidung beruft sich auf den §22 abs 2 SGB II und § 22 abs 1 SGB II

Melodie
 

Seelenstaub

Elo-User/in

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#14
hi melodie

ich an Deiner Stelle würd sofort Widerspruch einlegen zumal Deine derartige Situation unzumutbar ist. Weiterhin würde ich mir nen Rechtsbeistand nehmen.

Geh offensiver mit denen auf dem Amt um. Wenn die merken das die mit Dir spielen können , tun die das gnadenlos. Der § des SGB 2 sagt nichts über eine nichtgewährung aus , sondern das die Geldleistungen bis zum gleichen grad wie vorher zu erbringen ist.

hier ein Widerspruchbeispiel

Adresse A-Amt Ort Datum

Deine Adresse

Betreff Wiederspruch gegen Ablehnungsbescheid vom ....(Datum / Zeichen)

Sehr geehrte Damen und Herren

Nachfolgend lege ich sofortigen Wiederspruch gegen den Ablehnungsbescheid der/des Frau/Herrn (Name) vom (Datum)
ein. Die Begründung aus dem Amtsschreiben vom (Datum) wird
fehlerhaft und unzureichend zurückgewiesen.

Wie bekanntgegeben , beträgt die Miete der ( zimmer)Whg (adresse) (Kosten in €) und fällt somit ausdrücklich in die Höhe der vom Gesetzgeber
erlaubten und somit durch Sie zu zahlenden Höchstbeträge.

Ich erwarte eine erneute sorgfältige und zeitnahe Prüfung meines Antrages auf Mietübernahme vom ( Datum ) unter Würdigung der Ihnen mitgeteilten äusseren Umstände, und kündige Ihnen bereits jetzt weitere Rechtsschritte an , sollte Sie hier erneut keinen Handlungsbedarf sehen

Bitte beachten Sie, das meine derzeitige Unterbringung bei ( Name , Adresse ) Kosten in Höhe von ( Betrag in € ) verursacht , für die ich Sie schadensersatzpflichtig machen werde, je länger Sie eine Bearbeitung verzögern.

Mit freundlichem Gruss



wie gesagt , ist nur nen Beispiel , aber danach werden die erfahrungsgemäss deutlich vorsichtiger.

Gruss Seelenstaub
 

redfly

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#15
56 m2 sind doch viel zu groß, sollte die Wohnfläche auch so im Mietvertrag angegeben sein. Während des Leistungsbezugs bringt das nur Ärger.
 

xpeter

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#16
KdU selbst tragen? Nein.

Ich würde mich hier obdachlos melden. Dann wird ARGE die nächstmögliche Unterkunft übernehmen. Ansonsten zahlt ARGE die Notunterkunft. Bei uns wären das ca, 300€, die Woche pro Kopf.
bei uns kommen solche Leute sofort in die Obdachlosenunterkunft und zum Ein-Euro-Job auf dem Bauhof
 
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