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Wohnung abgelehnt

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einhorn072

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#1
Ich bin alleinerziehende Mutter von drei Kindern, wohne seit 2000 in einer 60qm-Wohnung (2ZKDB). Jetzt habe ich eine größere Wohnung in Aussicht, etwa 60km entfernt. Die Wohnung hat 110qm, ist aber 97€ zu teuer. Deswegen wurde die Wohnung abgelehnt, weil zu teuer und 20qm zu groß.
Das Jugendamt fordert, dass ich eine größere Wohnung beziehe, da im Kinderzimmer alle drei Kinder (zwei Jungs, ein Mädchen) untergebracht sind.
Am neuen Wohnort hätte ich die Möglichkeit, einen Job zu bekommen (auf 100€-Basis), da die Kinderbetreuung dort sichergestellt wäre. Leider meint das hiesige Jugendamt, dass die keine Möglichkeit haben, mir da weiter zu helfen, weil sie keinen Einfluss auf die Entscheidungen der ARGE haben. Da ich zur Zeit eine sozialpädagogische Familienhilfe habe, habe ich auch diese bereits um Hilfe gebeten, aber bis jetzt noch keine konkreten Hilfeangebote bekommen. Von dort aus wird mir bestätigt, dass die Kinder Rückzugsmöglichkeiten benötigen, dass sie an Entwicklungsverzögerungen leiden - durch das beengte Wohnen.
Ich selber leide auch unter der Enge, habe deswegen schon Depressionen bekommen, die auch behandelt werden.

Die Stadt hat mir eine 76qm-Wohnung (drei Zimmer) angeboten, von der aus ich aber nur schwer in die Stadt kommen kann, da dort nur selten der Bus fährt. Also bin ich darauf angewiesen, citynah zu wohnen, um von dort aus mit dem ÖPNV zu einer eventuellen Arbeitsstelle zu gelangen.

Wer kann mir helfen, wie ich die Wohnung evtl. doch noch bekommen kann?
Unter welchen Voraussetzungen müsste die ARGE einem Umzug zustimmen?
 
E

ExitUser

Gast
#2
einhorn072 sagte :
Ich bin alleinerziehende Mutter von drei Kindern, wohne seit 2000 in einer 60qm-Wohnung (2ZKDB). Jetzt habe ich eine größere Wohnung in Aussicht, etwa 60km entfernt. Die Wohnung hat 110qm, ist aber 97€ zu teuer. Deswegen wurde die Wohnung abgelehnt, weil zu teuer und 20qm zu groß.
Das Jugendamt fordert, dass ich eine größere Wohnung beziehe, da im Kinderzimmer alle drei Kinder (zwei Jungs, ein Mädchen) untergebracht sind.
Am neuen Wohnort hätte ich die Möglichkeit, einen Job zu bekommen (auf 100€-Basis), da die Kinderbetreuung dort sichergestellt wäre.

Wer kann mir helfen, wie ich die Wohnung evtl. doch noch bekommen kann?
Unter welchen Voraussetzungen müsste die ARGE einem Umzug zustimmen?
Ich würd mich ans Jugendamt wenden: wenn die den Umzug fordern, sollte sie auch mit der ARGE reden... aber das Ganze macht nur Sinn, wenn du sonst keine Möglichkeit hast, an eine angemesene Wohnung zu kommen. Auch dein Kinderarzt könnte dir vielleicht helfen... ist ja kein Zustand so beengt zu wohnen!

Gruß aus Ludwigsburg

Gruß aus Ludwigsburg
 

hoppel

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#3
alleinerziehende können doch bei den Kosten des Wohnraums meines Wissens nach 10% über die Grenze hinaus gehen....oder sind das schon über die 110% hinaus Kosten
 
E

ExitUser

Gast
#4
hoppel sagte :
alleinerziehende können doch bei den Kosten des Wohnraums meines Wissens nach 10% über die Grenze hinaus gehen....oder sind das schon über die 110% hinaus Kosten
scheinbar nicht überall... mein SB hat mir davon noch nix gesagt...

Gruß aus Ludwigsburg
 
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