Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen zum barrierefreien Bad werden durch den Vermieter hinausgezögert

teamelo

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Mein Vater hat eine Anfrage auf wohnumfeldverbessernde Maßnahmen bei seinem Vermieter/Baugenossenschaft gestellt.

Aus gesundheitlichen Gründen soll ein Umbau vom Wannenbad zum barrierefreien Duschbad stattfinden.

Leider stockt es seit ca 2.5 Monaten, u.a. deshalb, weil SB den von uns vorgeschlagenen Handwerksbetrieb abgelehnt hat.

Der mit der Genossenschaft kooperierende Betrieb hat, lediglich auf Grund von Fotos des Hausmeisters, keine Begutachtung vor Ort, einen Kostenvoranschlag erstellt, der mittlerweile fast 6 Wochen von SB „geprüft“ wird....
:-(

Wir wissen grade nicht weiter, und würden uns freuen, wenn Ihr uns mit Erfahrungen und Tipps unterstützen könntet, wie wir die Umbaumaßnahme voranbringen könnten.


Vielen Dank in die Runde!
🌞🌞🌞🌞
 

TazD

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Moderation Themenüberschrift:

Hallo @teamelo ,

Ich möchte dir Forenregel 11 in Erinnerung bringen, immer eine aussagekräftige Überschrift für neue Themen zu erstellen.
Ein ganzer Satz oder eine vollständige Frage, die sich auch auf den Inhalt deines Erstpostings, bzw. dein Anliegen bezieht, soviel Zeit sollte sein.
Ergänzend verlinke ich auf Forenregel #11 und den Hinweis der Administration dazu...

Um dein Thema wieder allgemein für weitere Antworten zu öffnen, kannst du rechts oben, über deinem Beitrag, in dem 3 Punkte Menü "Deine Themenüberschrift bearbeiten" wählen und selbige aussagekräftiger gestalten.
Danach informiere bitte hier im verlinkten Forum einen Moderator
dass das Thema wieder geöffnet werden kann.

Wir bitten zukünftig um Beachtung und wünschen dir weiterhin einen angenehmen und hilfreichen Aufenthalt im Forum.

 

ZynHH

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Atze Knorke

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Hallo teamelo,

das betrifft wohl eher das Mietrecht und BGB.

Ich gehe davon aus, mit 'SB' meinst du den Sachbearbeiter der Baugenossenschaft (Vermieter).

Mein Vater hat eine Anfrage auf wohnumfeldverbessernde Maßnahmen bei seinem Vermieter/Baugenossenschaft gestellt.

Ist die Anfrage auch schriftlich an den Vermieter gegangen oder nur mündlich, darin könnte vermutlich
auch eine Verzögerungstaktik liegen?

weil SB den von uns vorgeschlagenen Handwerksbetrieb abgelehnt hat.
Der mit der Genossenschaft kooperierende Betrieb hat, lediglich auf Grund von Fotos des Hausmeisters, keine Begutachtung vor Ort, einen Kostenvoranschlag erstellt, der mittlerweile fast 6 Wochen von SB „geprüft“ wird....
:-(

Dann bitte schriftlich den Klärungsweg beim Vermieter suchen und auf zügige Erledigung des Sachstandes
hinweisen, so wie bereits von @ZynHH erwähnt.

Hinweis:
Bei Vorliegen der entsprechenden Beeinträchtigungen (GdB-Schwerbehinderung) kann es Zuschüsse geben:
z. B. Umbau von Bad und Dusche, bodenebe Dusche oder Herabsenkung der Toilette


Wie alt ist dein Vater und ist er schwerbehindert, pflegebedürftig usw.?
 
Zuletzt bearbeitet:

teamelo

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Sorry für die unpräzise Formulierung, es handelt sich bei A und B um zwei verschiedene Betriebe.

Mein Vater wurde von seiner KK in Pflegegrad 2 eingestuft, er wurde darum gebeten, die Zustimmung des Vermieters zum Umbau des Bades einzuholen, damit die beantragte Bezuschussung des Umbaus gewährt werden kann.

Seit unser ersten schriftliche Anfrage/Email sind mittlerweile mehr als 10 Wochen vergangen, wir haben zwischenzeitlich höflich schriftlich/Email und telefonisch erinnert, man bat um Geduld, man müsse den Kostenvoranschlag prüfen.
 

teamelo

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Soeben ist nachfolgende Mail der Baugenossenschaft/ Vermieter eingegangen:

Sehr geehrter Herr X,

wir bitten noch um ein wenig Geduld.

Der Kostenvoranschlag der Firma x wird derzeit intern noch geprüft.

Wir werden uns schnellstmöglich bei Ihnen melden.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Der Kostenvoranschlag wird mittlerweile seit fast 3 Monaten intern geprüft, und es ist völlig unverständlich, wozu er geprüft werden soll, denn die KK trägt voraussichtlich die Kosten.

Was schreibt man am besten zurück?
 

Lelek

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anhand eines Kostenvoranschlags lässt sich eventuell vorab grob einschätzen, inwieweit in die Bausubstanz eingegriffen wird.
 

Kerstin_K

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Und dazu braucht man 3 Monate?

Eine Anchbarin von mir hat sich auch vor ein paar Jahren eine Dusche einbauen lassen. Badewanne raus, da wo die Kacheln Fehlen wurden Acrylplatten an die Wand geschraubt, Duschwanne rein, ein Griff an die Wand, fertig. Allerdings ist die Dusche nicht ganz ebenerfig , sondern miit einer kleinen Stufe. Der ganze Ummbau war innerhalb eines Tages erledigt.
 

Atze Knorke

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Hallo Teamelo,

also die Mail ist eine reine Hinhaltetaktik! : icon_evil:

In verschärfter Form ist hier an die Geschäftsführung der Baugenossenschaft zu antworten.
Gibt es bei der BG keine 'sozialen Dienste', die entsprechend für Problemfelder z. B.

-Soziale Baubetreuung bei Sanierungsmaßnahmen
-Wohnraumanpassung im Alter und bei Krankheit

vertraulich eingesetzt werden?

Was ist mit der zuständigen KK, die voraussichtlich die Kosten trägt - welche Fristen sind hier
zur Zustimmung durch die BG (Vermieter) bekannt?

Mein Vater wurde von seiner KK in Pflegegrad 2 eingestuft, er wurde darum gebeten, die Zustimmung des Vermieters zum Umbau des Bades einzuholen, damit die beantragte Bezuschussung des Umbaus gewährt werden kann.

Es ist einfach nicht mehr zumutbar, dass dein Vater mit Pflegegrad 2, der Umbau des Bades auf die
lange Bank geschoben wird.

Die barrierefreien Umbauarbeiten sind nach § 554a BGB festgelegt, danach besteht durch den Mieter
ein berechtigtes Interesse.

Die Baugenossenschaft kann seine Zustimmung von einer Sonderkaution als Sicherheit für die
Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes abhängig machen.

Dennoch sei auf zwei Punkte für die Umbauarbeiten hinzuweisen:

1. Mieter trifft mit der Baugenossenschaft eine Modernisierungsvereinbarung. In diesem Fall läßt die BG
--> Vermieter die notwendigen Baumaßnahmen machen.

2. Zum anderen kann der Mieter die Baumaßnahmen selbst in Auftrag geben. In diesem Fall müsse er
den altersgerechten Umbau der Wohnung dann auch bezahlen. Die BG (Vermieter) habe bei der
Umsetzung der Maßnahmen kein Mitspracherecht und dürfe auch keine Bedingungen stellen oder
Auflagen machen, etwa beim Material oder zur Gestaltung.

Im Enddefekt ist zu dem altersgerechten Umbau vorab eine schriftliche Vereinbarung zwischen Mieter
und Vermieter sinnvoll.

Sollte es aber zu einer Zustimmungsversagenung durch die BG (Vermieter) kommen, dann:

Der Vermieter kann seine Zustimmung nur verweigern, wenn seine Interessen schwerer wiegen, als
die Interessen des pflegebedürftigen/behinderten Mieters. Zu nennen sind der Umfang und die Dauer
der baulichen Maßnahmen, die Genehmigungsfähigkeit, die Belange der anderen Mieter, die Rückbau-möglichkeiten, fehlende Sicherheitsleistungen des Mieters oder Haftungsgesichtspunkte.

Mit informativen Nachdruck sollte hier agiert werden, denn niemand darf - hier aufgrund der Pflege-
bedürftigkeit - in seinen Rechten beschnitten werden.
 
Zuletzt bearbeitet:

Kerstin_K

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Und wie lange hats vom Antrag bis zum Baubeginn gedauert?
DIe Situation meiner Nachbarin war etwas anders. Sie hat keinen Pflegegrad und hat das selber bezahlt. Der ermieter wollte as erst gar nicht, dann wollte er unbedingt, dass sein von im üblicherweise beauftragter Handwerksbetrieb das nacht, aber das hätte das doppelte gekostet, das war nmeiner Nachbarin zu teuer. Auch hätte as wohl länger gedauert.Schliesslich musste sie eine Kaution für den Rückbau von 2.000 EUR hinterlegen und zuseichern, dass das am Ende des Mietverhältnisses weder die Badewanne eingebaut wird, also der alte Zustand wieder hergestellt, denn der Vermieter meinte, alle Wohnungen müssen einheitlich ausgetattet sein. Sie wollte die Kaution in 4 Raten zahlen, selbst das hat der zuständiege Mietsachbearbeiter abgelehnt mit den Worten: "Ich kann ja bei ihrem Alter (über 80) nicht sicher sein, dass sie da nicht vorher versterben."!

Inzwischen ist die Dame im Heim, sie at beim Auszug nichts zurückgebaut, der Nachmieter hat alles übernommen, was sie nicht mitnehmen konnte und dann nach ihrem Auszug einiges entsorgt. Ich denke nicht, dass der wieder ne Wane eingebaut hat.
 

grün_fink

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Irgendwie verstehe ich die Vermieter da nicht wirklich, dass die so auf Rückbau bestehen.
Die Änderung des Bades könnte ja nach dem Freiwerden der Wohnung dem nächsten Mieter gefallen, oder er das genauso wollen.
Wäre ja sogar eine gute Werbung: behindertengerechtes Bad vorhanden.
Und benutzbar dürfte es für die meisten Leute auch sein.
Oder wollen die alle wieder eine Wanne haben?
 

Kerstin_K

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Nee, aber aber unser MIetsachberbeiter ist sowieso ein sehr spezieller Typ. Derdenkt, er ist der grosse Zampano und alle Miter haben sowieso keine Ahnung und dabei ist er zu blöd, seine Mail selbe zu lesen. DAs muss eine Praktikantin für ihn machen.
 

teamelo

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Es ist einfach nicht mehr zumutbar, dass dein Vater mit Pflegegrad 2, der Umbau des Bades auf die
lange Bank geschoben wird.
Die von uns vorgeschlagenen Handwerksbetriebe hätten schon vor Wochen mit den Arbeiten beginnen können......

Gibt es bei der BG keine 'sozialen Dienste', die entsprechend für Problemfelder z. B.

-Soziale Baubetreuung bei Sanierungsmaßnahmen
-Wohnraumanpassung im Alter und bei Krankheit

vertraulich eingesetzt werden?
Die "Hinhaltetaktik" wird von einer Mitarbeiterin des Sozialmanagements der Baugenossenschaft gefahren!
 

aldi110

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moin,

eine solche Maßnahme aufgrund von Bildern beurteilen zu können, dafür noch ein (vielleicht auch verbindliches) Angebot zu erstellen, finde ich gewagt. Ich würde dazu sagen, Schätzung ins Blaue hinein. Für ein solches Projekt muss man sich die Situation vor Ort ansehen, ein Aufmaß erstellen usw. In den wenigsten Fällen geht es so einfach das man einfach die Wanne raus nimmt und eine Dusche einsetzt. Vielleicht muss der ganze Boden geöffnet werden weil es dort keinen Ablauf gibt, dabei stellt man dann fest das die Abdichtung fehlt usw.

Dann stellt sich die Frage, kann der Betrieb das umfänglich Leisten, oder braucht man mehrere Betriebe? Nur eine Sanitärfirma kann sicher die Anschlüsse legen und die Dusche anschließen, was ist aber mit den anderen Arbeiten?

Ist der Sachbearbeiter der WBG überhaupt in der Lage das zu beurteilen? Es gibt Wohnungsbaugenossenschaften die lagern solche Fragen auch gerne aus, da sie zu sehr ins technische gehen.

Ich würde mich an die Leitung der WBG wenden und mich dort beschweren.

gruß Aldi
 

saurbier

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Wo bitte ist hier das große Problem eine Wanne raus und eine Dusche (Duschkabine) einzubauen. Hallo ich habe in meinem Leben schon beim Bau mehrerer Häuser im Familien und Bekanntenkreis mit angepackt (meiner Schwägerin das Haus ab Rohbau komplett mit der Familie in Eigenregie hoch gezogen und ausgebaut.

Klar ein guter Fliesenlegerbetrieb kann sowas, sofern da die Anschlüsse nicht komplett neu verlegt werden müssen bzw. man für sowas nicht sogar einen extra Mitarbeiter hat, was bei einer Dusche durchaus der Fall sein dürfte (Anschlusshöhe der Amatur), aber das sollte wohl kein größeres Problem darstellen.

Im übrigen dürfte ein solcher Umbau in der heutigen Zeit wohl auch für manchen Wohnungseigentümer eher vorteilhaft sein, da unsere Gesellschaft ja altert und wir immer mehr solcher behindertengerechter Bäder benötigen dürften. Da kann die WBG dann nach dem Umbau im Falle einer Neuvermietung doch auf eine Wohnung mit behindertengerechtem Bad verweisen und das ganze hat denen noch nicht einmal was gekostet, ich würde sowas Wohnwertsteigerung zum Nulltarif nennen.
 

Kerstin_K

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Kommt drauf an, wenn deDusche wirklich komplet ohne Stuf sein soll, dann gibt es ja keine eigentliche Duschwann. DAs sit dann schon etwas aufwendiger.

Im übrigen dürfte ein solcher Umbau in der heutigen Zeit wohl auch für manchen Wohnungseigentümer eher vorteilhaft sein, da unsere Gesellschaft ja altert und wir immer mehr solcher behindertengerechter Bäder benötigen dürften. Da kann die WBG dann nach dem Umbau im Falle einer Neuvermietung doch auf eine Wohnung mit behindertengerechtem Bad verweisen und das ganze hat denen noch nicht einmal was gekostet, ich würde sowas Wohnwertsteigerung zum Nulltarif nennen.
Das sehe ihc genauso, mein Vermieter (Zusatzversorgungskasse) sieht das leider anders. Die wollen die Wohnungen einheitlich haben.

Hier hatte sich eine ältere Dame eine zweiten Handlauf imTrepenhaus anbringen lassen, hat die Pflegekasse bezahlt. Ich fand den sehr praktisch und habe den natürlich auch benutzt, weil es damit viel einfacher ist, die 7 Stufen vom Aufzug bis zu Wohnung zu bewältigen. Als diese Dame dann verstarb, wollte die ZVK den doch tatsächlich abschrauben, nur weil in den Treppenhäusern der anderen Häuser so ein Handlauf nicht ist. Die haben echt nen Knall hier.
 

aldi110

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@ saurbier,

sieht so aus als ob du auch noch im Bauen der absolute Experte bist.

Leider muss ich dir mitteilen das ein Fliesenleger, Fliesen verlegt. Er/Sie verfugt die auch und versiegelt auch mit dauerelastischem Material. In der Regel ist so ein Fliesenleger in einem Fliesenlegerbetrieb beschäftigt der bei der Handwerkskammer angemeldet ist, womöglich ist der Chef noch Meister, es ist dann ein sogenannter Meisterbetrieb. Mit Rohrleitungen wie (Trink-oder Abwasser) haben die nicht das geringste zu tun, ich habe in meiner über 35 jährigen Karriere auf dem Bau keinen Fliesenlegerbetrieb gesehen der solche Arbeiten übernimmt. Auch die Objekte (Dusche, Badewanne oder Handwaschbecken) montiert ein Sanitärinstallateur.

Darüber hinaus müssen diese Firmen noch für Ihre Arbeit haften.

Das sind die Arbeiten die höchstwahrscheinlich anstehen, da das Bad aber noch nicht besichtigt wurde und weitere Besonderheiten durch die mit zu bringende Kristallkugel noch nicht offenbart wurden, ist das bisher alles nur reine Mutmaßung.

Wo ich dir recht gebe, es ist eine Wohnwertsteigerung.

gruß Aldi
 
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saurbier

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Auch wenn dir daran offenbar was nicht gefällt, es soll tatsächlich Menschen geben die etwas mehr in ihrem Leben gemacht haben als nur einer Arbeit nachgegangen zu sein, mir damit aber einen Experten anzudichten ist schon lustig, nichts desto trotz bedarf es keiner Belehrung hinsichtlich der Gewerke noch der Handwerksrolle.

Schon irgendwie merkwürdig, aber trotz deiner über 35 jährigen Karriere auf dem Bau hat mein Vermieter vor nicht allzu langer Zeit seit komplettes Bad von nur einem Handwerker renovieren lassen - schon merkwürdig was.

Im übrigen hab ich geschrieben das gute Unternehmen für sowas auch einen extra Mann haben "könnten" und das hat dann recht wenig mit der Gewährleistung zu tun.
 

grün_fink

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Mein Vermieter macht sehr viel selber, manchmal mit seinem Kumpel zusammen. Neulich wurde mir mal gesagt, das was sie zuletzt gemacht haben, muss abgenommen werden, also begutachtet.
 

aldi110

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moin,

sicher machen viele Privatvermieter einige Dinger selber, oder lassen sich von bekannten/Freunden helfen. Das ist dann aber ein ganz anders gelagerter Fall. Hier geht es um eine WBG die sich ihrer Aufgabe nicht richtig widmet. In der Regel arbeiten solche WBGs mit Firmen zusammen, die haben dann sogenannte Rahmenverträge, oder sie rechnen nach dem Standardleistungsbuch ab (was eher selten ist). In Einzelfällen werden Angebote eingeholt, da wird dann das technische und natürlich der Preis geprüft. Warum sollten die eine Firma nehmen die 5000 € aufruft wenn sie eine Firma haben die das für 3000 € macht?

So ist das eben, und unterscheiden muss man bei den WBGs auch noch, es gibt Genossenschaften und es gibt auch die die in öffentlicher Hand sind. Mein Vermieter ist zufällig auch der von Kerstin_K, das ist eine WBG in öffentlicher Hand. Die haben nach einen Einbruchsversuch in meiner Wohnung mehr als drei Jahre gebraucht um ne neue Tür zu ordern.

gruß Aldi
 

teamelo

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Leider hat die BG (Vermieter) gar nicht auf die letzte EMail mit Frist bis zum 14. Juli reagiert!

Ich würde gerne eure Meinung hören, geht nachfolgender Entwurf durch ?

Vielen Dank fürs Lesen!
:)

Sehr geehrte Damen und Herren,

nach Rücksprache mit dem Mieterverein zu Hamburg darf ich Sie höflich darauf hinweisen, dass ich nach § 554a BGB Anspruch auf die Zustimmung einer wohnumfeldverbessernden Maßnahme, in meinem konkreten Fall der Umbau des Wannenbades in ein barrierefreies Duschbad, habe.

Bisherige Einwände sind nicht erkennbar und wurden nicht vorgetragen.

Da der Umbau durch mich finanziert wird, ist nicht verständlich, warum die Kosten, seit nunmehr 14. April 2020, durch die Baugenossenschaft XXX geprüft werden sollen?


Zur Vermeidung einer gerichtlichen Auseinandersetzung, oder die Einschaltung des Mietvereines , darf ich zur Erteilung der Genehmigung
eine Nachfrist bis zum 24. Juli 2020 setzen.


Vielen Dank und beste Grüße,
XYZl
 

samuraji

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Kommt drauf an, wenn die Dusche wirklich komplett ohne Stufe sein soll, dann gibt es ja keine eigentliche Duschwanne. Das ist dann schon etwas aufwendiger.

Da ist auch eine Duschwanne, diese wird aber in den Boden eingelassen bzw. der Boden entsprechend angehoben. Wurde bei uns auch gemacht. Da es aber nicht nach unten möglich war (weil da nur der Keller war und die tragende Bodenfläche, musste man dann entsprechend das Bad in der Gesamthöhe anpassen, also auch die Tür mit anheben/ausgleichen. Die KK bzw PflegeKasse zahlte bis zu 4.000,-€ je Wohnumfeldverbesserung.

Darüber hinaus kann ich gut verstehen, warum nicht jeder Vermieter davon begeistert ist, je nach Ausbau (zb für Rollstuhlfahrer) sieht das Bad entsprechend nicht mehr nach einer gehobenen Ausstattung aus, sondern ähnelt einer Pflegeeinrichtung. DAs verkauft/vermietet sich nicht so gut.
 
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