Wohnraum mit behinderten

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mustermannkarin

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ich hoffe ihr könnt mir weiter helfen, also mein sohn zog februar ins betreute wohnen, auf grund dessen verkleinerte ich den wohnraum und bin umgezogen, nun eine frage, mein sohn sein wohnheim ist als 2t wohnung angegeben, und unsere wohnung als hauptwohnsitz, kann mein sohn trotzdem noch mit einbezogen werden was die größe des wohnraumes betrifft?

danke für paar infos
 
E

ExitUser

Gast
Hallo. Nur um es richtig einzuordnen. Geht um ALG II Bezug oder Sozialhilfe? In beiden Fällen kann es ein wenig differieren. Aber grundsätzlich kommt es auf die "Besonderheit des Einzelfalles" an. Wenn also z. B. der Sohn zu regelmäßigen Besuchen für zwei oder mehr Tage nachhause kommt, dann könnte es möglich sein, dass ein größerer Wohnraum weiterhin übernommen wird. Da er sich in einem betreuten Wohnen befindet, hat er dann evtl. einen GdB mit oder ohne Merkzeichen? Eine Pflegestufe?

Es ist sehr komplex, aber nicht unmöglich, meiner Meinung nach. Vielleicht besteht die Möglichkeit einen Anwalt zu befragen oder eine kompetente Erwerbslosenberatungsstelle in der Nähe?
 

mustermannkarin

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danke für die info..ja er kommt jedes 2te we nach hause, zu feiertagen auch länger, und ja er ist zu 100% schwerbehindert und hat die pflegestufe 2, mit dem anwalt ist ne gute idee, danke..
 
E

ExitUser

Gast
Dann dürfte die Durchsetzung des größeren Wohnraums bzw. die Erhaltung des jetzigen nicht so schwierig sein. Beim Anwalt darauf achten, dass er Fachanwalt für Sozialrecht ist oder den Interessenschwerpunkt im Sozialrecht hat.

Anbei noch ein PDF-Dokument. Die Konvention der Vereinten Nationen für die Rechte behinderter Menschen. Diese ist für das Staatsgebiet der BRD im März diesen Jahres in Kraft getreten. Es lohnt sich, auch diese evtl. in die Argumentationen einzubeziehen. Sie enthält sehr konkrete Forderungen zu den Rechten behinderter Menschen und ist, wie gesagt, für Deutschland gültig. Was heißt die Bundesregierung hat sich verpflichtet das neue Prinzip der Inklusion zu verwirklichen und diese aufgeführten Rechte in Deutschland nachhaltig durchzusetzen. Deswegen sollte man, als selbst Behinderter oder Angehöriger, diese Konvention immer wieder ins Spiel bringen. Entscheidend ist das neue Prinzip der "Inklusion". Es bedeutet, dass nicht mehr Integration betrieben wird bei der sich der behinderte Mensch der Gesellschaft anpassen muss, sondern die Gesellschaft ist nun verpflichtet sich den grundlegenden Bedürfnissen der behinderten Menschen anzupassen.
 

Anhänge

  • UN-BEHINDERTENRECHTSKONVENTION.PDF
    137,6 KB · Aufrufe: 93
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