Wohngemeinschaft von zwei U25 (1 Betrachter)

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Hörnchen

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Guten Tag zusammen.
Erst einmal ein herzliches Hallo von mir an alle in diesem Forum. Finde es total klasse das es dieses Forum gibt.


So jetzt zu meinem "Problem".

Ich bin 19 Jahre alt, momentan noch bei der Bundeswehr als freiwillig Wehrdienst leistender. Ende Mai verlasse ich die Bundeswehr und habe dann 23 Monate gedient. Danach werde ich vermutlich Arbeitslos sein, da ich noch keine Ausbildungsstelle gefunden habe. (Habe noch gar keinen Beruf gelernt).

Ein guter Freund von mir (18 Jahre, Ungelernt, Schulabbrecher, Hartz 4 Empänger, hat jetzt aber einen 1€ Job aufgedrückt bekommen) und ich wollen zusammen ziehen.
Ich, weil ich endlich selbständig werden möchte und ich in meinem Zimmer nicht "Leben" kann (ist eher eine Abstellkammer als ein Zimmer) und er, weil er mit seinen beiden Elternteilen (geschieden) nicht klar kommt.

Mit meinem momentanen Gehalt könnte ich eine Wohnung für uns oder auch für mich alleine locker bezahlen, allerdings weiß ich nicht was für Leistungen wir/ich nachdem ich nicht bei der Bundeswehr bin vom Amt beziehen können. Ergo weiß ich nicht, ob wir für die Zeit danach überhaupt eine Wohnung finanzieren können.

Wäre nett, wenn hier jemand bescheid wüsste was wir alles beantragen können oder ob das überhaupt möglich ist.

Danke schon einmal im voraus.
MFG Hörnchen
 

waldau

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.... klärt vorher ab ob der Freund der jetzt noch zu Hause wohnt überhaupt die Erlaubnis (U25) der Arge bekommen würde !!!!

Da Du ja wohl auch noch bei den Eltern gemeldet bist könnte es auch schwierig werden obwohl jetzt noch beim Bund und kein Leistungsbezug.
 

Hörnchen

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Er bräuchte eine Erlaubnis vom Arbeitsamt auszuziehen?
Er hat vorher bei seinem Vater gewohnt, der hat ihn rausgeschmissen und jetzt wohnt er mehr oder weniger bei seiner Mutter...Zumindest ist er da jetzt gemeldet, hält sich da aber nicht auf, weil er mit seiner Mutter gar nicht kann. Er wird auch immer krank wenn er da ist...-> Erinnerungen aus seiner Kindheit
 

Hörnchen

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Gut dann werde ich mich wieder melden, wenn ich genaueres weiß ob er und/oder ich berechtigt sind auszuziehen.

Wobei bei mir die Situation doch wohl etwas anderes wäre, wenn ich jetzt, wo ich es mir leisten könnte alleine eine Wohnung suche oder?
 

Hörnchen

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So habe mich jetzt in Punkto meines Kumpels schlau gemacht. Er ist momentan Obdachlos, also weder bei Vater noch Mutter noch sonstwo gemeldet.
Das Arbeitsamt sagt selber, er soll sich ne Wohnung suchen, allerdings will es höchstwahrscheinlich nichts dazuzahlen, da er noch U 25 ist.

Wie wäre die Situation in diesem Fall denn, wenn wir uns die Wohnung suchen, während ich noch beim Bund bin, also genügend einkommen habe um sie zu finanzieren.
Wenn wir dann beide Arbeitslos sind, müsste das Amt doch eigentlich die Wohnung (mit)finanzieren, oder liege ich da jetzt völlig falsch?
 

Scufler

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Guten Abend, ich bin der (hoffentlich) zukünftige WG Mitbewohner von Hörnchen,
Also mal zu mir damit es nicht noch mehr verwirrung gibt:
zzt bin ich seit 2 Monaten Obdachlos,
beantrage mein Kindergeld
erreiche die Leistungsabteilung wegen der Wohnung nicht, mein Pap meinte, er stimmt einer neuen wohnung zu, gibt das auch an die Leistungsabteilung weiter, ich solle mir aber trotzdem nicht alzu viel hoffnung machen

desweiteren bekomme ich demnächst einen 1-Euro-Job (in der Eingliederungsvereinbarung steht es schon, ich warte nur noch bis die sich bei mir melden)

da ich aber vermute das ich demnächst einen 400€ Job bekommen werde, sollte das zusammen mit dem Kindergeld fürs Leben in einer WG reichen,




wie wäre das eig. Arge technisch wenn er ALG 1 bekommen würde und ich 550€ hätte? und was wäre wenn dann einer von uns wieder in ALG 2 reinrutschen würde?

und wäre es der Beste weg die reihnfolge: Job - Wohnung - Ausbildung? (Ausbildung traue ich mir zzt wegen meiner depresionen noch nicht zu, aber eig. wird es immer besser...
 

1.50m

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ungelernt und keinen Schulabschluss??? wie willst du dann ne Ausbildung bekommen??? junge, setz dich auf deine 4 Buchstaben und mache inner Volkshochschule dein Abschluss nach habe ich auch gemacht und war das beste, was mir passieren konnte.
 
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Gut dann werde ich mich wieder melden, wenn ich genaueres weiß ob er und/oder ich berechtigt sind auszuziehen.

Wobei bei mir die Situation doch wohl etwas anderes wäre, wenn ich jetzt, wo ich es mir leisten könnte alleine eine Wohnung suche oder?
Im Prinzip: Ja.

Da du aber schon selbst mit Arbeitslosigkeit rechnest, wohl eher nein.

Du hast ja noch keine Ausbildung, deine Eltern sind dir also unterhaltsverpflichtet, da wird die ARGE verlangen, daß du Unterhalt einklagst/zu Hause wohnen bleibst.
 
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ExitUser

Gast
Guten Abend, ich bin der (hoffentlich) zukünftige WG Mitbewohner von Hörnchen,
Also mal zu mir damit es nicht noch mehr verwirrung gibt:
zzt bin ich seit 2 Monaten Obdachlos,
beantrage mein Kindergeld
erreiche die Leistungsabteilung wegen der Wohnung nicht,

dann geh hin und bleib hartnäckig...am besten mit Beistand

mein Pap meinte, er stimmt einer neuen wohnung zu, gibt das auch an die Leistungsabteilung weiter, ich solle mir aber trotzdem nicht alzu viel hoffnung machen

die müssen zustimmen, wenn du obdachlos bist und deine Eltern dich nicht aufnehmen wollen/ können

desweiteren bekomme ich demnächst einen 1-Euro-Job (in der Eingliederungsvereinbarung steht es schon, ich warte nur noch bis die sich bei mir melden)

da ich aber vermute das ich demnächst einen 400€ Job bekommen werde, sollte das zusammen mit dem Kindergeld fürs Leben in einer WG reichen,

hängt von der Miethöhe ab...

wie wäre das eig. Arge technisch wenn er ALG 1 bekommen würde und ich 550€ hätte? und was wäre wenn dann einer von uns wieder in ALG 2 reinrutschen würde?

Dann müßte die ARGE eine angemessene Miete weiter zahlen, sofern die Eltern keinen Unterhalt leisten können.

und wäre es der Beste weg die reihnfolge: Job - Wohnung - Ausbildung? (Ausbildung traue ich mir zzt wegen meiner depresionen noch nicht zu, aber eig. wird es immer besser...
Ja, sicher... wobei: ihr müßt beim Amt ausbildungssuchend gemeldet sein, um Kindergeldanspruch zu haben.
 

vagabund

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Hallo

Die ARGE ist zur Zustimmung eines Auszuges verpflichtet, wenn die/der Betroffene aus schwerwiegenden sozialen Gründen nicht auf die Wohnung der Eltern oder eines Elternteils verwiesen werden kann, sprich, wenn ihr/m das Wohnen bei den Eltern nicht zugemutet werden kann.
KLICK

So wie es aussieht, liegt bei dir ein schwerwiegender sozialer Grund vor!
Die ARGEn holen in so einem "U25"-Fall eine Stellungnahme beim Jigendamt ein.

Erkundige dich auch mal beim Szialamt deines Wohnrtes - da gibt es meist Stellen, die zur Vermeidung und Überwindung von Obdachlosigkeit weiterhelfen.

VG
vagabund
 

Hörnchen

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Dankeschön für die vielen Antworten.

Ich werde das an Scufler weiterleiten, da er momentan nicht auf das Internet zugreifen kann. Mal schauen was dabei rumkommt wenn er dann nochmal ein bisschen Dampf beim Amt macht.


@1.50m

Scufler hat einen Schulabschluss, den erweiterten Realschulabschluss. Das Schulabbrecher war darauf bezogen, das er die 11 Klasse abgebrochen hat.
 
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