Wohngeld und Stiefkinder (1 Betrachter)

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Christian

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Hallo zusammen! Habe zum Thema Stiefkinder schon einiges im Forum gefunden, aber nichts, was wirklich auf unseren Fall passt. Ich hoffe, ihr könnt mir helfen. Ich will den Fall mal beschreiben.

Meine Freundin und ich, beide Studenten, leben seit etwas über einem Jahr zusammen, mit ihren beiden Kindern aus erster Ehe. Sie bekommt BAFöG, ich stattdessen ein Stipendium einer Studienstiftung (in etwa dem BAFöG vergleichbar). Schon vorher hat sie Wohngeld bekommen, und zwar für die beiden Kinder, sie als BAFöG-Empfängerin ist vom Wohngeld natürlich ausgeschlossen. Nachdem wir zusammengezogen sind, hat sie das dem Wohngeldamt gemeldet, darauf hieß es, wir müssten nun einen gemeinsamen Antrag stellen, weil wir ja eine Bedarfsgemeinschaft seien. So weit so gut, ihr Wohngeld (genauer: das der Kinder) wurde um etwa 100 Euro gekürzt, obwohl ihr Mietanteil an unserer gemeinsamen Wohnung in etwa so hoch ist, wie sie vorher für ihre eigene Wohnung bezahlt hat. Dafür stellte sich heraus, dass ich wohngeldberechtigt bin, weil es hier offensichtlich eine Gesetzeslücke gibt, nach der explizit nur BAFöG-Empfänger ausgeschlossen sind, nicht aber Bezieher vergleichbarer Studienstipendien. Ich bekam rund 90 Euro, damit waren wir also ungefähr wieder aufs Gleiche raus und konnten damit leben.

Nun beginnt aber das Problem: ich plane einen zusätzlichen Job anzunehmen. Auf meine telefonische Nachfrage hat das Wohngeldamt bereits angekündigt, dass das dann voll angerechnet wird und nicht nur mein Wohngeld wegfällt (damit könnte ich leben), sondern auch das Wohngeld für die Kinder wegfällt oder zumindest deutlich geringer ausfällt. Das Geld würde meiner Freundin natürlich fehlen, und ich müsste dafür finanziell einspringen. Nach Auskunft der Frau beim Wohngeldamt "sei das halt so", "eheähliche Gemeinschaften dürften nicht besser gestellt werden, als Verheiratete" und im übrigen hätte ich dass ja vorher gewusst, und müsste ja nicht mit meiner Freundin und den Kindern zusammenleben. Unverschämt!

Wenn die den Kindern das Wohngeld kürzen, haben wir ein Riesenproblem, meine Freundin fühlt sich natürlich supermies, weil wir eigentlich -bei aller Liebe- ganz getrennt wirtschaften und alle gemeinsamen Kosten -Miete, Strom, Telefon usw.- nach einem festen Schlüssel aufgeteilt haben.
Was sollen wir jetzt machen, der neue jährliche Antrag steht ohnehin gerade an. Antrag stellen und dann Widerspruch einlegen?!

Lieben Gruß und schon mal danke für eure Hilfe!
 
E

ExitUser

Gast
Hallo zusammen! Habe zum Thema Stiefkinder schon einiges im Forum gefunden, aber nichts, was wirklich auf unseren Fall passt. Ich hoffe, ihr könnt mir helfen. Ich will den Fall mal beschreiben.

Meine Freundin und ich, beide Studenten, leben seit etwas über einem Jahr zusammen, mit ihren beiden Kindern aus erster Ehe. Sie bekommt BAFöG, ich stattdessen ein Stipendium einer Studienstiftung (in etwa dem BAFöG vergleichbar). Schon vorher hat sie Wohngeld bekommen, und zwar für die beiden Kinder, sie als BAFöG-Empfängerin ist vom Wohngeld natürlich ausgeschlossen. Nachdem wir zusammengezogen sind, hat sie das dem Wohngeldamt gemeldet, darauf hieß es, wir müssten nun einen gemeinsamen Antrag stellen, weil wir ja eine Bedarfsgemeinschaft seien. So weit so gut, ihr Wohngeld (genauer: das der Kinder) wurde um etwa 100 Euro gekürzt, obwohl ihr Mietanteil an unserer gemeinsamen Wohnung in etwa so hoch ist, wie sie vorher für ihre eigene Wohnung bezahlt hat. Dafür stellte sich heraus, dass ich wohngeldberechtigt bin, weil es hier offensichtlich eine Gesetzeslücke gibt, nach der explizit nur BAFöG-Empfänger ausgeschlossen sind, nicht aber Bezieher vergleichbarer Studienstipendien. Ich bekam rund 90 Euro, damit waren wir also ungefähr wieder aufs Gleiche raus und konnten damit leben.

Nun beginnt aber das Problem: ich plane einen zusätzlichen Job anzunehmen. Auf meine telefonische Nachfrage hat das Wohngeldamt bereits angekündigt, dass das dann voll angerechnet wird und nicht nur mein Wohngeld wegfällt (damit könnte ich leben), sondern auch das Wohngeld für die Kinder wegfällt oder zumindest deutlich geringer ausfällt. Das Geld würde meiner Freundin natürlich fehlen, und ich müsste dafür finanziell einspringen. Nach Auskunft der Frau beim Wohngeldamt "sei das halt so", "eheähliche Gemeinschaften dürften nicht besser gestellt werden, als Verheiratete" und im übrigen hätte ich dass ja vorher gewusst, und müsste ja nicht mit meiner Freundin und den Kindern zusammenleben. Unverschämt!

Wenn die den Kindern das Wohngeld kürzen, haben wir ein Riesenproblem, meine Freundin fühlt sich natürlich supermies, weil wir eigentlich -bei aller Liebe- ganz getrennt wirtschaften und alle gemeinsamen Kosten -Miete, Strom, Telefon usw.- nach einem festen Schlüssel aufgeteilt haben.
Was sollen wir jetzt machen, der neue jährliche Antrag steht ohnehin gerade an. Antrag stellen und dann Widerspruch einlegen?!

Lieben Gruß und schon mal danke für eure Hilfe!
So ist es leider...

da wird nur eine Klage folgen - mit welcher Erfolgsaussicht? Das kann dir niemand sagen...
 

uttel

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hallo,
1. ihr könnt einen neuantrag auf ALG2 stellen, das heisst Deine freundin und Ihre Kinder stellen eine Bedrfsgemeinschaft dar !!!!!, also Dein Name erlischt in diesem Antrag und seit somit keine eheähnliche Gemeinschaft mehr
2.sie erklärt das Sie nicht über Dein einkommen verfügen darf.

3. Eure Wohnung teilt Ihr Euch auf, Anteilig zahlt der eine dem anderen Mietzins.
Unten den Link aufrufen und ab die Post




https://www.alg-2.info/hilfe/widersprueche/musterantrag_datenschutz
 

Xaninchen

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hallo,
1. ihr könnt einen neuantrag auf ALG2 stellen, das heisst Deine freundin und Ihre Kinder stellen eine Bedrfsgemeinschaft dar !!!!!, also Dein Name erlischt in diesem Antrag und seit somit keine eheähnliche Gemeinschaft mehr
2.sie erklärt das Sie nicht über Dein einkommen verfügen darf.

3. Eure Wohnung teilt Ihr Euch auf, Anteilig zahlt der eine dem anderen Mietzins.
Unten den Link aufrufen und ab die Post




https://www.alg-2.info/hilfe/widersprueche/musterantrag_datenschutz

Es geht doch aber überhaupt nicht um ALG II, sondern um Wohngeld!!!
 
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