Wohngeld: Übergabe der Mietbescheinigung an den Vermieter. Welche Fragen darf er stellen?

Fragestellende

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Guten Tag,

wenn man seit rund 10 Jahren in einem Haus wohnt und überlegt, Wohngeld zu beantragen, darf der Vermieter bei der Übergabe des Vordrucks für die Mietbescheinigung fragen, ob man arbeitslos ist bzw. muss man darauf antworten?
Dass er verpflichtet ist, diese Bescheinigung auszufüllen, weiß ich, nur was ist, wenn er nach dem Grund fragt? Die Miete hat er bisher immer regelmäßig erhalten.

Danke für alle konstruktiven Antworten.
 

Antik 63

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Hallo Fragestellende
wenn man seit rund 10 Jahren in einem Haus wohnt und überlegt, Wohngeld zu beantragen, darf der Vermieter bei der Übergabe des Vordrucks für die Mietbescheinigung fragen, ob man arbeitslos ist bzw. muss man darauf antworten?
Es kann immer passieren das man mal eine Mietbescheinigung braucht entweder man ist Arbeitslos geworden oder du Verdienst weniger.Ich habe auch eine Mietbescheinigung ausgefüllt der Mieter ist Arbeitslos geworden und zieht bald aus weil er zu seinem Bruder zieht.

Ob dein Vermieter dich fragen darf das weiss ich nicht. Deswegen würde ich mir aber keine Sorgen machen wenn mal bei uns sowas war habe ich nie danach gefragt wenn die/der Mieter es nicht selber gesagt haben.Das kann man sich ja denken das irgendetwas sein muss.
Du möchtest doch deine Miete weiter zahlen ich sehe da kein Problem.

Also bei uns ist das so wenn man möchte kann man mit uns Reden,das schlimmste ist nicht miteinander zu Reden.Ich meine wenn ihr/du schon 10 Jahre da wohnt ist dem Vermieter bestimmt daran gelegen das alles gut weiter läuft.

Es Grüßt Antik 63
 

Seepferdchen 2010

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@Fragestellende

darf der Vermieter bei der Übergabe des Vordrucks für die Mietbescheinigung fragen, ob man arbeitslos ist bzw. muss man darauf antworten?
Du mußt nicht sagen das du arbeitslos bist, warum ein Vermieter fragen könnte, liegt ggf. daran das es Unterschiede im Umfang der Angaben gibt gegenüber der regulären Bescheinigung für die Meldebehörde.
 

Fragestellende

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Danke schön, für Eure Antworten. Ich wohne halt mit einer älteren Vermieterin in einem Haus und ich will nicht, dass dann irgendwie "Filme" bei ihr im Kopf abgehen und sie dann denkt, sie bekommt keine Miete mehr, etc. .

Ich muss auch erstmal nach der Reihenfolge gucken. Als erstes sollte ich wohl abwarten, wie hoch das ALG I ist, als den ALG-Bescheid abwarten. Ich hab zwar mal gehört, man könnte den Wohngeld-Antrag auch vorher stellen, aber das Amt braucht ja auch Angaben zum Einkommen.

Kann man eigentlich auch WG beantragen, wenn man Krankengeld bekommt?

...und die Mietstufen besagen, bis zu welchem Einkommen man überhaupt Wohngeld bekommen kann? Ich vermute mal, es werden etwas mehr als 700€ ALG I werden. Einen Anspruch auf ALG II habe ich ganz sicher nicht. Also wohl weiter bewerben und Wohngeld beantragen, denke ich.

Am Liebsten würde ich ja abklären, ob ich überhaupt welches bekomme, bevor ich den Vordruck bei meiner Vermieterin abgebe.

Nachtrag:
warum ein Vermieter fragen könnte, liegt ggf. daran das es Unterschiede im Umfang der Angaben gibt gegenüber der regulären Bescheinigung für die Meldebehörde.
Was genau meinst Du damit? Also wo genau könnte es andere Angaben gegeben haben?
 
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