- WOHNGELD schafft keine Wohnungen - weder bedarfsgerecht, noch auskömmlich! -

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Atze Knorke

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An die Forumsrunde,

auch die Medien sind nicht immer auf der genauen Zielgerade, denn "Wohngeld" ist im SGB II, SGB XII NICHT vorgesehen, so im "Hartz IV-Report" als falsche Aussage getroffen.

Also KEIN Wohngeld erhalten: Leistungsberechtigte von Transferleistungen, also Leistungsberechtigte von ALG II und Sozialgeld, Zuschüssen nach § 22 Abs. 7 SGB II, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach
SGB XII, Hilfe zum Lebensunterhalt nach SGB XII, ergänzende Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem BVG, Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Diese (Kosten der Unterkunft) Aufwendungen werden bereits von den jeweiligen Leistungen abgedeckt.

Das Wohngeld ein weiteres Placebo und die Wohngeldreform 2020 bleibt auf halber Strecke stehen, denn zur Wiedereinführung des Heizkostenzuschusses kam es nicht.
Die Höhe des Wohngelds bei Bedarf zeitnah anzupassen, dass ist zu vage, zu willkürlich und nicht rechtssicher.
Schließlich ist doch absehbar, dass die Verbraucherpreise und Wohnkosten aufgrund des Wohnraummangels
weiter steigen werden!

Wohngeld, ein Teil des (Wohnungs)Problems:
:icon_arrow: http://www.scharf-links.de/
:icon_arrow: http://www.scharf-links.de/41.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=70494&tx_ttnews[backPid]=56&cHash=dc2927c826

Ein Ausflug in die "neue Wohnungsgemeinnützigkeit":
:icon_arrow: https://www.rosalux.de/publikation/id/37380/neue-wohnungsgemeinnuetzigkeit/

«Die Neue Wohnungsgemeinnützigkeit soll dauerhaft leistbares Wohnen sichern. Ohne Steuern, Gewinne und Bodenspekulation sind Neubaumieten von 5 Euro pro Quadratmeter möglich.»
Andrej Holm

Die vorliegende Studie greift die Debatten zur Neuen Wohnungsgemeinnützigkeit auf und stellt grundlegende Mechanismen und mögliche Instrumente einer gemeinnützigen Wohnungspolitik vor. Wir wollen damit auch einige der grundlegenden Vorurteile gegenüber einer Neuen Wohnungsgemeinnützigkeit sowie die häufigsten Missverständnisse hinsichtlich ihrer Funktionsweise und Prinzipien aus dem Weg räumen – beispielsweise die Auffassung, diese sei grundsätzlich nicht gewinnorientiert und befände sich in einer außerökomischen Sphäre. Wir hoffen, auf diese Weise die Debatte zur NWG ein weiteres Stück voranzubringen, um dem Ziel, ein dauerhaft soziales Wohnungssegment zu schaffen, näherzukommen.
 

Sowhat

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Dass Wohngeld ALGII Empfänger nicht betrifft, ist doch bekannt.
Klingt gut die Wohngemeinnützigkeit. Ist aber wohl mehr in Berlin angedacht, oder?
Mir wird es nichts mehr nützen, wohne ja in Bayern und muss innerhalb des nächsten halben Jahres eine billige Wohnung für 397€ bruttokalt finden und die gibts hier so gut wie nicht.
Hier gibt es weit mehr Nachfrage, als Angebot an Sozialwohnungen und wenn etwas einigermassen in das Preissegment fällt, ist es Bj 1896 (hatte ich neulich das Vergnügen etwas anzuschauen, stehe immer noch unter Schock).
Aber ich drücke allen die Daumen, dass sich in den nächsten 5 bis 10Jahren in Sachen bezahlbarer Wohnraum bzw. realistischer Neuberechnung der KdU in den Städten und Landkreisen etwas tut.
 

Atze Knorke

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Hallo Sowhat,

weshalb kontaktierst du den bajuwarischen Ministerpräsi, Herrn Söder, nicht,
denn der hat den Supergau-Wohnungsverkaufs-Skandal inne.

Wer ist denn für deine Gemeinde/Landkreis/Stadt zuständig?

So eine Art - WohnungsNOTschreiben -! Schlag ihn mit den eigenen Waffen:
:icon_arrow: Ex-BayernLB-Wohnungen: Zehntausende Mieter klagen über Ausverkauf - SPIEGEL ONLINE - Wirtschaft
"Mieterschutz geht vor Maximierung des Gewinns."

:icon_arrow: Verkauf landeseigener Wohnungen - Mietenpolitischer Super-GAU in München

:icon_arrow: Söder und der bayerische Wohnungsskandal
 
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