Wohngeld - Kurzer Bewilligungszeitraum

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Metheo

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Hallo,
wieder mal jemand, der zermürbt werden soll;

meine Nachbarin, 61 Jahre hat vor Monaten (März)Wohngekd beantragt.
Nun bekam Sie am 1.11.09 Bescheid, dass nur ein kurzer Zeitraum vom 1.3. bis 30.9.09 bewilligt worden ist, da sich Ihre finanzielle Situation ja ändert.

Ihre Situation bleibt bis zur Rente gleich.

Sie befürchtet, dass wenn Sie Widerspruch einlegt, kein Geld für den bewilligten Zeitraum zu bekommen.

Es wurde Ihr im Amt mitgeteilt, dass wenn Sie Widerspruch einlegt, erst Geld bekommt, wenn alles geklärt ist.

Wie soll / kann Sie gegen diese Willkür angehen??

MfG
Metheo
 
E

ExitUser

Gast
Hallo,
wieder mal jemand, der zermürbt werden soll;

meine Nachbarin, 61 Jahre hat vor Monaten (März)Wohngekd beantragt.
Nun bekam Sie am 1.11.09 Bescheid, dass nur ein kurzer Zeitraum vom 1.3. bis 30.9.09 bewilligt worden ist, da sich Ihre finanzielle Situation ja ändert.

Ihre Situation bleibt bis zur Rente gleich.

Sie befürchtet, dass wenn Sie Widerspruch einlegt, kein Geld für den bewilligten Zeitraum zu bekommen.

Es wurde Ihr im Amt mitgeteilt, dass wenn Sie Widerspruch einlegt, erst Geld bekommt, wenn alles geklärt ist.

Wie soll / kann Sie gegen diese Willkür angehen??

MfG
Metheo

Was das Wohngeld angeht, haben wir noch keine schlechten Erfahrungen gemacht.

Du könntest einen formlosen Antrag stellen und darauf hinwiesen, dass die entsprechenden Nachweise wg. längerer Bearbeitungszeit der (anderen) Behörde erst später beigebracht werden können. Gleichzeitig solltest Du um einen Vorschuss bitten.
Etwa drei Wochen vor Fälligkeit sollte man dann im Intervall von zwei Tagen (telef.) den Bearbeitungsstand erfragen.:biggrin::biggrin:
 

Metheo

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Was das Wohngeld angeht, haben wir noch keine schlechten Erfahrungen gemacht.

Du könntest einen formlosen Antrag stellen und darauf hinwiesen, dass die entsprechenden Nachweise wg. längerer Bearbeitungszeit der (anderen) Behörde erst später beigebracht werden können. Gleichzeitig solltest Du um einen Vorschuss bitten.
Etwa drei Wochen vor Fälligkeit sollte man dann im Intervall von zwei Tagen (telef.) den Bearbeitungsstand erfragen.:biggrin::biggrin:

Alle Nachweise sind erbracht!
Es geht darum, dass im November 09 eine Bewilligung für den Zeitraum 1.3. bis 30.9.09 erfolgte. Selbst wenn man jetzt einen Weiterbewilligungsantrag stellt fehlt der Monat Oktober, denn Bewilligung gilt erst ab Antragsdatum!!


Die Auszahltermin für den Bewilligten Zeitraum ist der 6.12.09

Es wurde Ihr auf dem Amt gesagt, dass wenn Sie Widerspruch einlegt, keine Auszahlung für den bewilligten Zeitraum am 6.12.09 erfolgt.

Stimmt das???
 

ela1953

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Die Auszahltermin für den Bewilligten Zeitraum ist der 6.12.09

Es wurde Ihr auf dem Amt gesagt, dass wenn Sie Widerspruch einlegt, keine Auszahlung für den bewilligten Zeitraum am 6.12.09 erfolgt.

Stimmt das???

Da ist ja eine ganz linke Tour. Den Zahlungstermin so legen, dass nicht mehr fristgerecht Widerspruch eingelegt werden kann.

Und wenn fristgerecht Widerspruch eingelegt wird, gibts kein Geld.

Warte mal ab, bis die Fachleute hier antworten.
 
E

ExitUser

Gast
Hatte schon Jemand Zeit?

Nein, das WoGG habe ich noch nicht gelesen.:icon_smile:

Aber hier mal ein Ausschnitt:

§ 26 Zahlung des Wohngeldes

(1) Das Wohngeld ist an die wohngeldberechtigte Person zu zahlen. Es kann mit schriftlicher Einwilligung der wohngeldberechtigten Person oder, wenn dies im Einzelfall geboten ist, auch ohne deren Einwilligung, an ein anderes Haushaltsmitglied, an den Empfänger oder die Empfängerin der Miete oder in den Fällen des § 3 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 an den Leistungsträger im Sinne des § 12 des Ersten Buches Sozialgesetzbuch gezahlt werden. Wird das Wohngeld nach Satz 2 gezahlt, ist die wohngeldberechtigte Person hiervon zu unterrichten. Wird das Wohngeld an ein anderes Haushaltsmitglied gezahlt, ist es über die in § 27 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 und 3 genannten Beträge und seine Mitteilungspflichten nach § 27 Abs. 3 Satz 1 und § 28 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 4 Satz 1 schriftlich zu unterrichten.

(2) Das Wohngeld ist monatlich im Voraus auf ein Konto eines Haushaltsmitgliedes bei einem Geldinstitut im Inland zu zahlen. Ist ein solches Konto nicht vorhanden, kann das Wohngeld an den Wohnsitz der wohngeldberechtigten Person übermittelt werden; die dadurch veranlassten Kosten sollen vom Wohngeld abgezogen werden.

Was bedeutet in diesem Fall "im Voraus"?

§ 25 Bewilligungszeitraum

(1) Das Wohngeld soll für zwölf Monate bewilligt werden. Ist zu erwarten, dass sich die maßgeblichen Verhältnisse vor Ablauf von zwölf Monaten erheblich ändern, soll der Bewilligungszeitraum entsprechend verkürzt werden; im Einzelfall kann der Bewilligungszeitraum geteilt werden.

(2) Der Bewilligungszeitraum beginnt am Ersten des Monats, in dem der Wohngeldantrag gestellt worden ist. Treten die Voraussetzungen für die Bewilligung des Wohngeldes erst in einem späteren Monat ein, beginnt der Bewilligungszeitraum am Ersten dieses Monats.

(3) Der Bewilligungszeitraum beginnt am Ersten des Monats, von dem ab Leistungen im Sinne des § 7 Abs. 1 abgelehnt worden sind, wenn der Wohngeldantrag vor Ablauf des Kalendermonats gestellt wird, der auf die Kenntnis der Ablehnung folgt. Dies gilt entsprechend, wenn der Ausschluss nach § 8 Abs. 1 Satz 3 oder Abs. 2 als nicht erfolgt gilt. Ist ein Bewilligungsbescheid nach § 28 Abs. 3 unwirksam geworden, beginnt abweichend von den Sätzen 1 und 2 der Bewilligungszeitraum frühestens am Ersten des Monats, von dem an die Unwirksamkeit eingetreten ist.

(4) Der neue Bewilligungszeitraum im Fall des § 27 Abs. 1 Satz 2 beginnt am Ersten des Monats, von dem an die erhöhte Miete oder Belastung rückwirkend berücksichtigt wird, wenn der Antrag vor Ablauf des Kalendermonats gestellt wird, der auf die Kenntnis von der Erhöhung der Miete oder Belastung folgt.

(5) Der neue Bewilligungszeitraum im Fall des § 28 Abs. 3 beginnt am Ersten des Monats, an dem die Unwirksamkeit des Bewilligungsbescheides eintritt, wenn der Wohngeldantrag vor Ablauf des Kalendermonats gestellt wird, der auf die Kenntnis von der Unwirksamkeit folgt.
 
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