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Wohngeld f. Minderjährigen

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akjos12

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#1
Hallo!
Versuche meine verfahrene Kiste aufzudröseln. Vom Lesen(viele Teilaspekte) bin ich jetzt meschugge
Ein Aspekt:
Lt. Flyer und beim Stöbern hätte ich - wenn ich alles richtig verstanden habe - die Möglichkeit für meinen Filius(13J.) Wohngeld zu beantragen. Sein Unterhalt übersteigt den Bedarf. Kann das bitte jemand mit mir durchgehen? Kann nicht abschätzen, ob das vorteilhafter wäre.
 

akjos12

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#3
Danke Gerda52 für den Link. War beim Stöbern doch noch über einiges gestolpert. Demnach hätte ich schon vor 1 Jahr WG beantragen können. Sag einem auch keiner, dann schon eher Kürzungen.
Trotz laufender Klage scheint dies (WG-Möglichkeit) nicht berücksichtigt zu werden.
Läßt sich das Jahr noch reinholen?
Was berücksichtigt tatsächliche oder gekürzte Miete?
 

Erolena

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#4
Du schreibst, übersteigt den Bedarf . Das hieße:
Unterhalt =höher als Regelleistung + KdU-Anteil + 30 Euro Versicherungspauschale?
Es wurde das komplette Kindergeld an Dich übertragen? (Formal macht das die ARGE so, wenn sie von Bedarfsdeckung ausgeht.)
Zum Dauerthema Kindergeld: Wenn der Unterhalt des Vaters um Kindergeld gekürzt wurde, dann geht die Unterhaltsberechnung davon aus, dass das Kindergeld beim Kind schon als Einkommen zur Verfügung steht. (div. BSG-Urteile). Dagegen wäre der Unterhaltszahlbetrag um 164 Euro höher ausgefallen, wenn er kein KG als Einkommen hätte.

Angenommen es wären doch Leistungen für Wohnkosten deines Sohnes gezahlt worden. Dann wäre die Aussage aus dem Link zu beachten (siehe unten) Für die Vergangenheit könntest Du Dir den WG-Anspruch laut dieser Regelung sparen. Für die Vergangenheit bleibt bei einer ALG2-Rückzahlung ein Betrag in Höhe eines theoretischen WG-Anspruchs bei Dir. Das klingt vernünftig, du sparst den WG-Antrag und die WG-Stelle die Berechnung.
Problem: Stimmen die 56% der KdU (ohne Heizung + WW-Kosten) mit dem WG-Anspruch überein? Ich vermute, die 56 % Regelung wurde schon auf ihre Richtigkeit im Forum überprüft (?) Mir fällt sonst nur der Wohngeldrechner ein zur Überprüfung.
9. Rückwirkende Aufhebung von ALG II/SozG
Werden bereits bewilligte Leistungen des ALG II/SozG unter Rückforderung rückwirkend aufgehoben, sind nach § 40 Abs. 2 SGB II 56 % der berücksichtigten KdU (ohne Heizungs- und Warmwasserkosten) grundsätzlich nicht zu erstatten. Ein Wohngeldanspruch besteht in diesen Fällen nicht. Seite 6
Der Wohngeldanspruch besteht dann wie unter 9. deshalb nicht, weil die 56 % wie Wohngeld behandelt werden.
 

gerda52

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#5
akjos12 sagte :
Demnach hätte ich schon vor 1 Jahr WG beantragen können. Sag einem auch keiner, dann schon eher Kürzungen.

Ja, leider ist das die Realität.

Trotz laufender Klage scheint dies (WG-Möglichkeit) nicht berücksichtigt zu werden.

Wogegen richtet sich die Klage? Von alleine wird sich da auch nichts tun, da der Erhalt von Wohngeld wie beim ALG II von der konkreten Antragsstellung abhängig ist.

Läßt sich das Jahr noch reinholen?

Möglich ist das, und zwar geht das mit einem Überprüfungsantrag nach § 44 SGB X und dem gleichzeitigen Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand.

Was berücksichtigt tatsächliche oder gekürzte Miete?
Auch im WoGG ist die berücksichtigungsfähige Miete durch verschiedene Faktoren begrenzt.

WoGG - Wohngeldgesetz
 

akjos12

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#6
Hallo,
Entschuldigung, das ich erst jetzt wieder schreibe. Habe mich ausgiebig eingelesen im Forum. :icon_eek: Mein o. g. Knäuel.
Klage läuft u. a. wegen zu früher Kürzung der KdU. Ein Kind war vorzeitig ausgezogen.
Habe jetzt sporadisch meine Unterlagen(davon habe ich reichlich) gesichtet. Demnach könnte ich ab Okt. 2005 Wohngeld geltend machen. Beide Kinder lagen zu dem Zeitpunkt über dem Bedarf. Will mal ignorieren wieviel Geld mir da vorenthalten wurde. Schlimmer ist die dadurch entstandene familliäre Belastung. An den schwächsten Stellen kommt der Druck dann raus.

Gegen meinen letzten Bescheid hatte ich schon Widerspruch eingelegt wegen nicht nachvollziehbarer Beträge. § 7 habe ich nicht ausdrücklich erwähnt. Da die Frist noch nicht abgelaufen ist ?muß ich mich auf § 7 noch ausdrücklich berufen?
Einen Antrag auf Wohngeld ist zur Abgabe bereit. Wie ist sinnvoller Weise der Ablauf? Erst Wohngeld um August zu sichern? Zahlt ARGE dann erstmal weiter bis der Antrag durch ist?
 
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