Wohngeld, Aufstockung oder Bafög - was macht mehr Sinn?

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hanskung

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Wohngeld, Aufstockung oder Bafög - was macht mehr Sinn?

Person befindet sich im 3. Jahr seiner zweiten Ausbildung, welche in ca. einem Jahr endet mit anschließender Übernahme.

Alter: 26
Einkommen: 750 Euro Netto
Miete kalt: 475 Euro
Nebenkosten: 150 Euro
Weitere Fixkosten: 175 Euro
Verbleibendes Einkommen: -50 Euro.
Kosten für Nahrungsmittel etc. sind noch nicht eingerechnet. Die Wohnung ist ein Zimmer zu groß.

Weiß jemand, welche Leistungen man in diesem Fall am sinnvollsten beantragen sollte?

Die Wohnung soll gehalten werden, da ab kommendem Sommer Freundin mit Kind mit einziehen werden.
 
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erwerbsuchend

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@ hanskung,

wie groß ist die Wohnfläche? Hast du dich schon informiert, wie die Mietgrenzen für das JC in deinem Wohnort aussehen? Einen Anhaltspunkt kannst du hier finden.

Wie sieht die weitere wirtschaftliche Zukunft nach der Ausbildung aus? Ist eine Übernahme oder eine andere Arbeitsstelle bereits in Sicht oder gar schon vereinbart?

Hast du dich schon mit der Wohngeldstelle deines Wohnortes in Verbindung gesetzt? Wenn ich es richtig verstehe, wird für Wohngeld ein gewisses Einkommen benötigt, dass nach Abzug der Wohnkosten unter Berücksichtigung von Wohngeld eine gewisse Lebensführung ermöglicht. Wenn dies in deinem Fall nicht zutreffen sollte, dann wird dir kein Wohngeld gewährt und du müsstest ALG 2 beantragen.

Ist deine Freundin erwerbstätig?
 

Doppeloma

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Hallo hanskung,

Person befindet sich im 3. Jahr seiner zweiten Ausbildung, welche in ca. einem Jahr endet mit anschließender Übernahme.

Wie wurde denn das bisher finanziert, die ersten 2 Jahre muss der Betroffene doch auch irgendwie "überlebt" haben mit den gleichen Kosten ???

Wenn Anspruch auf Bafög da wäre würde er das ja vermutlich bereits beziehen, ich nehme an die 750 € Einkommen sind das "Lehrlings"-Geld ???

Alter: 26
Einkommen: 750 Euro Netto
Miete kalt: 475 Euro
Nebenkosten: 150 Euro

Dürfte wohl auch für Wohngeld zu großzügig bemessen sein, hängt von den örtlichen Richtlinien ab, auch bei Wohngeld gibt es Grenzen.
Antrag stellen und abwarten würde ich empfehlen, mehr wie ablehnen geht ja nicht.

Wohngeld wäre sowieso vorrangig vor ALGII zu prüfen.

ALGII "Aufstockend" zum Ausbildungsgeld, weiß ich nicht ob das überhaupt geht aber die Wohnung wäre (vermutlich) auch zu teuer, also nicht "angemessen".

Man würde wohl auch wissen wollen wie das bisher finanziert werden konnte, bei den gleichen sonstigen Ausgaben und warum das nun nicht mehr geht ... :icon_kinn:

Weiß jemand, welche Leistungen man in diesem Fall am sinnvollsten beantragen sollte?

Nicht wirklich, der "Engpass" war doch irgendwie absehbar, wenn man eine 2. Ausbildung beginnt oder wird angenommen, dass es genügt 26 zu werden und dann findet sich schon ein Weg ???

Die Wohnung soll gehalten werden, da ab kommendem Sommer Freundin mit Kind mit einziehen werden.

Wenn man eine (aktuell eigentlich nicht bezahlbare) Wohnung "halten" will (aus welchem Grund auch immer), dann muss man die auch bezahlen können bis dahin, warum zieht die Freundin aktuell noch nicht mit ein ... bekommt sie Sozial-Leistungen und hat eine eigene Wohnung oder wohnt sie noch bei den Eltern (U 25 ?) ???

Für ein gemeinsames Kind gibt es ja auch Unterhaltspflichten, egal ob man zusammen wohnt oder nicht ... :icon_kinn:

MfG Doppeloma
 

Helga40

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ALG 2 ginge nur, wenn BAföG bzw. BAB bewilligt (was ist es denn für eine Ausbildung?) oder nur wegen des Einkommens abgelehnt würde. Wird es wegen Zweitausbildung abgelehnt, gibt es auch kein Alg2. Bei Wohngeld gibt es garantiert Probleme mit der Plausibilitätsprüfung.
 
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