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Wohneigentum und Abwasseranschluß von der Stadt

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cidmutt

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Hallo Forum, ich hoffe es kann mir einer eine Auskunft geben. In meiner Familie hat jemand Wohneigentum (kleines Wohnhaus, Reihenhaus) Nun will die Stadt dort eine Abwasserleitung für alle legen, da noch nicht vorhanden. Es muss sich jeder mit einem Teil Geld daran beteidigen. Mein Schwager ist ALG II Empfänger, kann er irgendetwas bei der ARGE beantragen oder geltend machen? Er weiß nicht, wo er so viel Geld hernehmen soll?
 
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Wohl kaum

Beantragen kann der Mann alles.
Nur wird die ARGE hier argumentiern, das wäre ja eine Wertsteigerung der Grundstückes.
Zwischen dem Bau und der Anforderung der Anliegergebühren vergehen zumeist Jahre. Wenn man dann immer noch pleite ist, darf die Gemeinde, wenn sie denn will auf die Gebühr aus sozialen Erwägungnen verzichten oder stunden.
Noch eine Möglichkeit: Ein Darlehen in der geforderten Höhe aufnehmen. Die Tilgung aussetzen. Die Zinsen wird dann die ARGE als KdU übernehmen müssen. Auch wenn die Tilgungsaussetzung die Zinsen in die Höhe treibt. Hauptsache beim Hartz4ler wird unter allen Umständen ein Mehrwert verhindert. Koste es was es wolle. Das dabei die Zinswucherer fett und fetter werden ist nicht schlimm, das sind ja keine Hartz4ler.
Zu dem ganzen Graus kommt dann noch die Erbenhaftung. Erst nicht helfen, aber dann kassieren.
 

Koelschejong

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Nur nicht ganz so pessimistisch sein, Ärger und Kampf ist zwar sicher vorprogrammiert, aber der Fall erscheint nicht aussichtslos.
Ich empfehle hier, wegen der doch sehr komplexen Rechtslage, dringend Beratungsschein, pfiffigen Anwalt und als ergänzende Lektüre, auch für den Anwalt http://www.sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=60860
Andere Urteile mit vergleichbarer Thematik kenne ich leider nicht, aber eins ist besser als keins.
 
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