Wohnberechtigungsschein wird nachträglich gefordert.

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danny71

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Hallo,
ich bin ganz neu hier und hab ein kleines Problem.
Vor ca. 2 Jahren bin ich mit meinem damaligen Freund in meine jetztige Wohnung gezogen, 4 kleine Zimmer, 85 qm. Mein Ex ist im August ausgezogen und jetzt wohne ich mit meinen 2 Kindern allein in der Wohnung. Ich habe ALG II beantragt und erhalte dies auch seit August. Jetzt wurde mir in meinem neuen Antrag die Kosten der Unterkunft gekürzt, was ich auch nachvollziehen kann, da die Wohnung "zu gross" für uns ist.
Jetzt bekomme ich von der Stadtverwaltung ein Schreiben, dass ich für diese Wohnung einen WBS brauche, und das, nachdem ich schon fast 2 Jahre hier wohne. In meinem Mietvertrag steht auch nicht, dass es sich hierbei um eine Sozialwohnung handelt. Meine Miete wird von der ARGE direkt an meinen Vermieter, ein Steuerberater, gezahlt. Ist die Nachforderderung des WBS rechtens? Ich möchte nicht umziehen, daher meine Frage.
Würde mich über eine Antwort freuen
 

wolliohne

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danny71

ein WBS ist ja wohl kein Problem,bei Deiner Kommune/Stadt beantragen fertig.

Was die KDU betrifft,muss die ARGE 6 Monate lang (nach Bescheid zur Senkung d.Kosten)) die volle Miete übernehmen
erst danach kann man Dich zum Umzug bzw.zur Senkung der Wohnkosten
bewegen.

Unter d.Rubrik KDU findest Du noch mehr Tips und Hinweise.
 

danny71

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Einen WBS werd ich ja bekommen, aber ich denke, nicht für die Wohnung, in der ich halt jetzt lebe, weil sie wohl von der qm Zahl zu gross ist.

Alles andere ist geregelt, auch KdU und so.

Ich find es nur sehr seltsam, dass ich erst nach fast 2 Jahren aufgefordert werde, einen solchen Schein vorzulegen, zumal ich gar nicht wusste, dass ich scheinbar in einer Sozialwohnung lebe.:confused:
 
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Wenn die Wohnung WBSpflichtig sein sollte, der Vermieter aber keinen gefordert hat, hat er ein Problem. Das kostet ihn! Ein Grund zu einer berechtigten Kündigung durch den Vermieter ist das aber nicht.
Er hat mit Euch einen "normalen" Mietvertrag geschlossen.

Zum anderen Thema. Hier hat ARGE voll zu leisten. ARGE steht das Recht zu bei zu hohen KdU deren Senkung zu verlangen und auch eine Frist setzen. Die damit verbundenen Kosten, bzw. Risiken trägt dann aber die ARGE.
Einfach zu behaupten: Zu groß! Wir kürzen, ist nur rechtswidrig.

Die Stadt sollte einen Brief bekommen in dem drinn steht, dass diese Wohnung ohne Hinweis auf öffentliche Förderung vermietet wurde, und sich insoweit die Forderung damit erledigt hat.
 
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