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Wohlfahrt mit Billigjobs

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edy

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Betroffene der »Hartz IV«-Gesetze trafen sich in Berlin mit »sozialen Dienstleistern«. Die verteidigten die Beschäftigung von Ein-Euro-Kräften

Dieter Rein aus Berlin ist 48 und würde gern arbeiten. Er ist Medienwissenschaftler und arbeitslos. Doch bisher bemühte er sich erfolglos um eine Stelle. Seit Anfang dieses Jahres gehört er zu den Arbeitslosengeld-II-Empfängern. Doch von den 345 Euro allein kann er nicht leben. Deshalb meldete er sich kurz vor Ostern beim zuständigen Job-Center in Berlin-Kreuzberg und bat um einen sogenannten Ein-Euro-Job. Mit diesem Ansinnen überforderte er die Behörde und den verantwortlichen Fallmanager offenbar. Für Akademiker gebe es keine »Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung« (MAe), wie die Ein-Euro-Jobs offiziell heißen. Eine andere Fallmanagerin kümmerte sich um ihn und bot ihm an, als Ausstellungsaufsicht im Kreuzberger Museum zu arbeiten. Rein lehnte ab, weil er sich durch diese Tätigkeit nicht weiterqualifizieren könne. Das aber wird allen Betroffenen mit den Ein-Euro-Jobs versprochen. Inzwischen arbeitet der Medienwissenschaftler für 1,50 Euro die Stunde zusätzlich im Künstlerhaus »Bethanien«. Dort war er zunächst abgelehnt worden, weil er älter als 40 Jahre ist. Er organisiert und betreut nun Ausstellungen. Eine Chance auf Übernahme hat er nicht. Da die »Mehraufwandsentschädigung« auch nicht zum Leben reicht, mußte sich Rein inzwischen einen weiteren Job suchen.

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