• Herzlich Willkommen!
    Schön, dass Sie zu uns gefunden haben.

    Wir sind das Erwerbslosen Forum Deutschland und befassen uns vor allem mit den Problemen bei Erwerbslosigkeit, Armut und gesellschaftlicher Benachteiligung.
    Das wichtigste Ziel ist, dass jeder zu seinem Recht kommt und diese nicht von den Behörden vorenthalten werden. Dazu gehört auch, dass Sie Ihre gewonnenen Informationen an andere weiter tragen. Bei den vielen völlig willkürlichen Handlungen von Behörden - und besonders bei Hartz IV - müssen Betroffene wissen, wie sie sich erfolgreich wehren können.
    Was man als Erwerbsloser zur Abwehr von Behördenwillkür alles wissen muss.
    Genauso wichtig ist es, dass Sie mit dazu beitragen, dass dieses unsägliche Gesetz Hartz IV überwunden werden muss. Deshalb brauchen wir auch aktive Unterstützer, die durch zivilen Ungehorsam, bei Demonstrationen etc. sich für diese Ziele einsetzen. Hierzu geben wir regelmäßig Informationen heraus.
    Mit diesen Zielen haben wir hier viele Menschen versammeln können, welche offen über sich diskutieren und ihre eigenen Erfahrungen hilfsbereit anderen mitteilen. Am besten ist es, wenn Sie sich kurz fürs Forum registrieren und Ihre Probleme, Meinungen und Ideen schreiben Das geht ganz schnell, ist kostenlos und bringt Ihnen nur Vorteile. So werden Sie sicherlich auf Gleichgesinnte stoßen, welche gerne versuchen, Ihnen weiter zu helfen, damit Sie den richtigen Weg finden. Ebenso habe Sie damit Zugriff auf unsere Vorlagen zu Widersprüchen, Klagebeispiele etc... Hier können Sie sich registrieren.

    Hoffentlich finden Sie, was Sie suchen.

Wohin mit der SPD?

Status
Nicht offen für weitere Antworten.
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#1
Am 12.10.09 hat "Zeit Online" in einem Artikel über die Zukunft der SPD so ganz aus Versehen die Wahrheit kundgetan (achtet bitte auf die Bildunterschrift).






Es war ja schon länger zu vermuten, dass Steinmeier, Münte, Nahles und Co. die Handpuppen der Kandesbunzlerin sind. :icon_twisted:


Die Zeit hat ihren Anfall von Wahrheit inzwischen erfolgreich niedergerungen; der Artikel sieht jetzt so aus:

Zukunft der SPD: Ein Jahrzehnt. Oder zwei | Politik | ZEIT ONLINE
 

Die Antwort

Elo-User/in

Mitglied seit
23 Apr 2009
Beiträge
1.141
Gefällt mir
44
#3
Recycling ist umweltschonender. Außerdem ist es dringend nötig die SPD auf die Beine zu kriegen. Oder will jemand dauerhaft eine neoliberale Übermacht an der Regierung wissen?

Allerdings braucht die SPD eine massive Rückerinnerung an das, was sie eigentlich sein soll. Und sie braucht eine Trennung vom Seeheimer Kreis mit seinen Wirtschafts- und Finanzmarionetten. Diese neoliberalen Störenfriede haben sehr viel Schaden angerichtet.

Die SPD muß wieder Vertrauen aufbauen. Dazu gehört erst einmal, daß die SPD im Kleinen wieder sozial wird. Wenn ich mir die menschenverachtenden Machenschaften so mancher SPD Bürgermeister ansehe, dann sind diese nun wirklich kein positives Aushängeschild für die SPD. Sie signalisieren absolute menschliche Kälte und Verachtung für Arme, Kranke, Behinderte und dann soll der Bürger glauben, daß die SPD im Großmaßstab auch nur einen Deut besser ist, als das was sie in der Stadtverantwortung präsentiert?

Der Artikel der ZEIT verkennt bewußt die Realitäten völlig und die SPD wäre gut beraten derartigen Unfug als das zu entlarven. was er wirklich ist: Eine Anleitung zur endgültigen Auslöschung der SPD.
 

HartzDieter

Elo-User/in

Mitglied seit
10 Aug 2005
Beiträge
920
Gefällt mir
19
#4
...Außerdem ist es dringend nötig die SPD auf die Beine zu kriegen. Oder will jemand dauerhaft eine neoliberale Übermacht an der Regierung wissen?
Du glaubst, die SPD ist eine Gegenkraft gegen den Neoliberalismus?
Allerdings braucht die SPD eine massive Rückerinnerung an das, was sie eigentlich sein soll. Und sie braucht eine Trennung vom Seeheimer Kreis mit seinen Wirtschafts- und Finanzmarionetten. Diese neoliberalen Störenfriede haben sehr viel Schaden angerichtet.
Warum? Wenn sie das wirklich bräuchte, hätte sie es doch?
1000sende haben diese Partei verlassen, die Wähler sind davongelaufen und dennoch gelingt es der Spitze weiterhin für Lobbyisten, Wirtschaftsbosse, Börse, Banken die von denen geforderte Solidarität aufrechtzuerhalten und den Hanswurst zu machen. Im Namen der sich abgewanden Bevölkerung. Wo ist der Unterschied zur CDU?
Die SPD muß wieder Vertrauen aufbauen.
Warum? Um die Bevölkerung nachher besser zu täuschen?
Dazu gehört erst einmal, daß die SPD im Kleinen wieder sozial wird. Wenn ich mir die menschenverachtenden Machenschaften so mancher SPD Bürgermeister ansehe, dann sind diese nun wirklich kein positives Aushängeschild für die SPD. Sie signalisieren absolute menschliche Kälte und Verachtung für Arme, Kranke, Behinderte und dann soll der Bürger glauben, daß die SPD im Großmaßstab auch nur einen Deut besser ist, als das was sie in der Stadtverantwortung präsentiert?
Im Großen wie im Kleinen ist das eine dem Reichtum dienende Partei, es gibt nicht das geringste wahre soziale Engagement in dieser Institution, meine Meinung. Das scheinbar Soziale in der SPD
ist das Kaspertheater, hinter dem sich die wirkliche neoliberale und volksverräterische Handlungsweise verbirgt.
Der Artikel der ZEIT verkennt bewußt die Realitäten völlig und die SPD wäre gut beraten derartigen Unfug als das zu entlarven. was er wirklich ist: Eine Anleitung zur endgültigen Auslöschung der SPD.
Das macht die SPD selber. Im Übrigen hat die Partei Anteile und Einfluß in den Medien, sie hat überall die Finger drin.
Also, weg mit diesem Haufen. Was findest Du an der SPD gut? Sie hat Jahrzehnte lang demokratische und soziale Veränderungen verhindert, genau wie die Anderen.
 

Die Antwort

Elo-User/in

Mitglied seit
23 Apr 2009
Beiträge
1.141
Gefällt mir
44
#5
Du glaubst, die SPD ist eine Gegenkraft gegen den Neoliberalismus?

Ja, wenn Sie gewisse Strömungen in der Partei (siehe z.B. Seeheimer) in die Schranken weißt und deren Leute entmachtet.

Warum? Wenn sie das wirklich bräuchte, hätte sie es doch?
1000sende haben diese Partei verlassen, die Wähler sind davongelaufen und dennoch gelingt es der Spitze weiterhin für Lobbyisten, Wirtschaftsbosse, Börse, Banken die von denen geforderte Solidarität aufrechtzuerhalten und den Hanswurst zu machen. Im Namen der sich abgewanden Bevölkerung. Wo ist der Unterschied zur CDU?

Ich gehe davon aus, daß in der Partei noch genug sind, die den Neoliberalen Schwenk der SPD zu einem Irrweg erklären und eine Veränderung herbeifühlen können.

Warum? Um die Bevölkerung nachher besser zu täuschen?

Wie ich erklärte geht bei Vertrauen nicht um ein Vertrauen in die schrödersche SPD, sondern um eine erneuerte SPD mit Rückkehr zu den sozialen Werten.

Im Großen wie im Kleinen ist das eine dem Reichtum dienende Partei, es gibt nicht das geringste wahre soziale Engagement in dieser Institution, meine Meinung. Das scheinbar Soziale in der SPD
ist das Kaspertheater, hinter dem sich die wirkliche neoliberale und volksverräterische Handlungsweise verbirgt.

Das macht die SPD selber. Im Übrigen hat die Partei Anteile und Einfluß in den Medien, sie hat überall die Finger drin.
Also, weg mit diesem Haufen. Was findest Du an der SPD gut? Sie hat Jahrzehnte lang demokratische und soziale Veränderungen verhindert, genau wie die Anderen.

Man muß aufpassen, wenn man so einheitlich SPD sagt, denn die SPD ist wie eigentlich alle Parteien keine homogene Angelegenheit. Haben andere Parteien nicht überall die Finger drin bzw. Wirtschaft und Finanzen ihre Finger in den Parteien?
Warum vertrete ich meine Meinung? Ganz einfach...die Linke ist auch nicht immer so links, wie sie sich darstellen will, alleine regieren wird sie wohl kaum in unserer Lebenszeit. Eine SPD, die stark genug wird, zusammen mit der Linken weitere Einflüße von CDU/CSU und FDP zu verhindern, könnte aber positiv funktionieren, wenn die Wähler absolut klar machen, daß jede Abweichung vom sozialen und demokratischen Kurs heftigst abgestraft wird. Die SPD hat ja erlebt, wozu das führt und ich denke die Erfahrung will man nicht so gerne wiederholen.

Damit die Entwicklung aber so verläuft, wie für uns gewünscht, dürfen wir nicht nur lästern, sondern müssen uns viel stärker als bisher einbringen und das nicht nur in Foren. Demokratie lebt von der Beteiligung der Bürger und das in einer Form, die auch wahrgenommen werden muß.

Die SPD kann viele ihrer Wähler schlagartig zurückgewinnen, die sich im Moment enttäuscht der Stimme enthalten, solange eine unsoziale demokratiefeindliche kriegstreiberische Politik propagiert wird.

Die Linke hat es bisher nicht geschafft diese Wähler für sich zu gewinnen und ich sehe da auch für die nächste Bundestagswahl keine große Hoffnung.

Es wird wohl in die Richtung gehen müssen rot/rot oder es bleibt wie gehabt. Und allein die Linke kann das nicht verhindern.
 

HartzDieter

Elo-User/in

Mitglied seit
10 Aug 2005
Beiträge
920
Gefällt mir
19
#6
... Die SPD hat ja erlebt, wozu das führt und ich denke die Erfahrung will man nicht so gerne wiederholen.
...
Das glaube ich nicht. Die Erfahrung ist, daß die SPD einfach so weitermacht und nichts von Hartz IV, Leiharbeit usw, zurücknehmen will. Das Verhalten zeigt vielmehr, daß dieser Partei der Wählerwille, sowie der 1000senden Mitglieder, die weg sind und die ihre Parteispitze nicht aus der Partei treten konnte, also machtlos sind, vollkommen egal ist und die Spitze sogar will, daß man keine neue Diskussionen in Sachen Hartz IV anstoßen will.

"Wähler, wenn Du das nicht willst, was wir wollen, gehen wir halt notfalls unter".

Und sollte Politik nicht das Volk repräsentieren? Wen präsentieren die denn da?
 

HartzDieter

Elo-User/in

Mitglied seit
10 Aug 2005
Beiträge
920
Gefällt mir
19
#8
Eben, canigou,

man sucht einen Schuldigen. Und ausgerechnet einen, der den Schröderputsch und Verrat an Sozialdemokratie, Arbeitern und Wählern nicht mitgetragen hat und ausgestiegen ist. Statt hier Farbe zu bekennen und ehrlich zu sein, überläßt man den Oskar den 'freien Medien' und sagt in etwa, er hätte die Sozialdemokratie verraten. Was für eine Schande für die SPD.
Ich würde dem Oskar für sein Verhalten das Bundesverdienstkreuz geben.
 

Die Antwort

Elo-User/in

Mitglied seit
23 Apr 2009
Beiträge
1.141
Gefällt mir
44
#10
Nicht mit der SPD, sondern mit jenen, die sie schröderisiert und neoliberalisiert haben.

Oder würdest Du einem Menschen, dessen Finger amputiert werden müßte, auch gleich den ganzen Arm nehmen?
 

HartzDieter

Elo-User/in

Mitglied seit
10 Aug 2005
Beiträge
920
Gefällt mir
19
#11
Nicht mit der SPD, sondern mit jenen, die sie schröderisiert und neoliberalisiert haben.[/b]
Wie ist das möglich? In einer Partei, die viele tausend Mitglieder hatte? Warum gelingt es vielen Sozis nicht, sowas zu verhindern?
Der Verrat wurde schon früh erkennbar zum Beispiel durch die Faulenzerdebatte. Warum kann eine große basis sowas nicht verhindern? Stattdessen blieb ihnen, wie Lafontaine wohl nur die Wahl ihr Parteibuch abzugeben. Also, wär sind die, die da schröderisiert haben? Ist es der Seeheimer Kreis? Und warum gibt es den in einer SPD überhaupt? Wenn viele Mitglieder sowas nicht verhindern, taugt die Partei absolut nichts.

Oder würdest Du einem Menschen, dessen Finger amputiert werden müßte, auch gleich den ganzen Arm nehmen?
Das ist ja das Absurde: Der Arm ist weg und nur die Fingerkuppen sind noch dran.
 
Status
Nicht offen für weitere Antworten.
Oben Unten