Wo soll's denn hingehen? Oder auch Tourismus allgemein in Corona-Zeiten...

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  • Birt1959

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    Ja, drei Wochen LA mit Las Vegas. Aber ich habe jetzt keine Lust, den Beitrag zu suchen.
    Trotzdem völlig wurscht, wie jemand was macht.

    Es kann uns völlig egal sein, wie jemand den Urlaub finanziert (bekommt). Natürlich ist der Aufschrei bei Menschen, die Sozialleistungen bekommen, größer, wenn sie mal eben in die Staaten fliegen - selbst, wenn jemand anderes die Chose zahlt. Aber das liegt an der Propaganda gegen sie in den Medien. Denn dort werden solche Menschen als Schmarotzer und nicht als die armen Wesen, die sie bei Licht betrachtet sind, gerne dargestellt. Das lenkt von echten Problemen wunderbar ab und macht die LBs zu Prügelknaben. Da sollten wir nicht auch noch mitmachen.
     

    JobcenterAffe

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    Urlaub ist allein deshalb schon nötig, um aus seinem Ghetto bestehend aus sozial abgehängten wieder einmal herauszukommen. Denn da landet man zwangsläufig durch die Mietendeckelung des Jobcenters.

    Oder anders gesagt: Urlaub deshalb, um nicht durchzudrehen und in die Klapse zu kommen, mit den Nachbarn, die tags- und besonders nachts lärmen, poltern und mit Türen schlagen.

    Es kann uns völlig egal sein, wie jemand den Urlaub finanziert (bekommt). Natürlich ist der Aufschrei bei Menschen, die Sozialleistungen bekommen, größer, wenn sie mal eben in die Staaten fliegen - selbst, wenn jemand anderes die Chose zahlt. Aber das liegt an der Propaganda gegen sie in den Medien.
    Außerdem sind das doch nur absolute Ausnahmefälle, nichtmal 1 von 10.0000, daß sich ein Langzeit-ELO durch irgendwelche glücklichen Umstände so etwas leisten kann. - Genau wie der "Florida-Rolf", der von Bild-Zeitung & Co. zum Standard-Sozialhilfeempfänger stilisiert wurde, einer war.
     

    grün_fink

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    Ich glaube nicht, dass es verboten ist, dass die einladenden Verwandten Flugtickets schicken.
    Der Rest, der sich Unterkunft und Fahrt nicht leisten kann, guckt in die Röhre und landet dann mal in der Psychiatrie zum Urlaub machen, wo er sich einem therapeutischen Programm unterziehen darf, dass an den Umständen herzlich wenig ändern dürfte.
    Kapiert bloß keiner so wirklich.
     

    ZynHH

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    und landet dann mal in der Psychiatrie zum Urlaub machen
    Es gibt ja nun weit mehr Möglichkeiten als Psychosomatische Kliniken. Als ich wegen meiner Hüfte zur Anschlussheilbehandlung war, waren zeitgleich im Juli, 3 Mitarbeiter verschiedener Rententräger dort, um sich fit für den Arbeitsmarkt zu halten.
    Einer kommt seit Jahren regelmässig dorthin, um das Taubheitsgefühl im kleinen Finger kurieren zu lassen.
    Seine Frau war mit Kind einen Ort weiter zur Mutter/Kindkur....
     

    Mona Lisa

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    Was hat jetzt fehlender Urlaub mit der Psychiatrie zu tun? Als Bipolare kenne ich von anderen Betroffenen nur einen Zusammenhang: Durch Urlaub in die Klapse.
     

    grün_fink

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    Ich kenne persönlich 2 Wege in die Psychosomatik:
    Der erste kam zustande durch viel zuviel Druck im Leben (falsche Vollzeitarbeit in Kombi mit Wahnsinns Wegezeiten und Überschuldung). Der zweite zur Feststellung meiner Erwerbsfähigkeit nach etwa 2 Jahrzehnten Krankheit, Armut und Schwierigkeiten.
    Normalen Urlaub kenne ich so gut wie nicht. Unabhängig, ob ich mich dafür hätte entscheiden können oder Ideen gehabt hätte, wäre das fast die ganze Zeit am Geld gescheitert.

    Mir geht es so:
    Fehlender Tapetenwechsel geht mir aufs Gemüt. Das raubt Kraft, und man merkt es an meinem ganzen Verhalten und auch meinem mittlereile sozialen (eher) Nichteingebundensein. Was noch mehr aufs Gemüt schlägt. Ende leider nicht in Sicht.
     

    Mona Lisa

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    Von der Psychosomatik habe ich keine Ahnung, nur von der normalen Psychiatrie. Und da braucht es oft keinen besonderen Anlaß, um eine schwere Phase zu kriegen.

    Urlaub ist zwar toll, aber ich kann mir das Leben auch ohne schön machen.
     

    ZynHH

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    Bei Urlaub in Deutschland auch nicht unwichtig...
    Wenn der Regen ausbleibt

    Da wird wohl dieses Jahr mit Millionen Menschen, die im Lande bleiben, noch einiges an Problemen auf uns zu kommen.
     

    grün_fink

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    Na das klingt ja weniger erfreulich.
    Wenn die alle hier die Toilette benutzen und duschen.... Wird wohl auch mal der Wasserdruck sinken.
    Hier wird im Nachbarort das Freibad nicht geöffnet, und Veranstaltungen fallen ja auch aus (Volksfeste).
    Da wird es am See überfüllt sein. Und wenn die Leute dann auch noch nach dem Baden im See daheim duschen (müssen)...
    (Hier ist Ballungsraum).

    Was das mit dem Gemüse angeht, muss man dann wohl wählen, was man noch kauft. Die Leute mit Garten haben dann einen großen Vorteil. Für den Regelbedarfsempfänger wird es noch enger mit gesunder Ernährung.
    Aber das war ja schon vorher abzusehen, es kommt jetzt nur das Virus als Katalysator dazu.
     

    Onkel Tom

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    Urlaub machen ? Da, wo ich lebe, andere gern mal Urlaub machen ?
    Die Reiseentfernung kann ich mir ja aus suchen.. Von 500 Meter um die Ecke
    an einem naturbelassenen See mit Vogelschutzgebiet oder wenn man nicht
    auf die Räder unter dem Hintern verzichten will mit der U-Bahn etwas weiter.
    Wollte ursprünglich im Sommer zum Summerjam nach Köln.. Wird wohl nichts..

    Gemüse und Co. nun erst eine halbe Stunde in Alc baden ? Aja, nu weiß ich
    auch, warum es teurer geworden ist.. Schließlich mehr Leben drum und dran..
    Morgen gibt es dann wohl beschwipsten Salat..
     

    Sowhat

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    Werde nächstes Jahr drei Wochen nach Los Angeles fliegen. Auch kurzer Abstecher in Las Vegas ist geplant. Ich hoffe, dass bis dahin alles nochmal halbwegs normal ist.
    Also das war der Thread, wo ich mich halt gewundert habe, dass man sich das als ALGII-Bezieher leisten kann. Aber wahrscheinlich ist das ein arbeitender User oder ALGI-Empfänger.
    Aber richtig, völlig wurscht was andere machen.
     
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    ZynHH

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    Aber wahrscheinlich ist das ein arbeitender User oder ALGI-Empfänger.
    Der freut sich auch über steigende Aktienkurse , vieleicht nicht der typische ALG II-Empfänger oder genug Vermögen angelegt, als er noch gearbeitet hat. Das lässt sich schwer sagen. Vieleicht hat er aber auch Kinder in den USA und das JC zahlt ihm den Flug im Rahmen des Besuchsrechts. Letztlich ist es egal, niemand hat weniger deswegen.
     

    PETERausHahn

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    Ich trage gerne zur Aufklärung bei:
    Ich war vor einem anderthalben Jahr ALG II Empfänger. Seit dem hatte ich einiges an Glück und eine ordentliche Anstellung gefunden. Diese hatte ich nach sieben Monaten dann zu Gunsten eines noch besseren Arbeitsverhätnisses gekündigt.

    Durch die Erfahrungen, die ich im ALG II Bezug gemacht habe, habe ich einen etwas "spezielleren" Bezug zum Geld, würde ich sagen. Heißt, ich versuche so viel wie möglich zu sparen und das Geld bestenfalls mit Aktien, ETFs und Co. zu vermehren.
    (Btw: Der DAX hat heute tatsächlich die heute morgen angesprochene Marke gerissen ;))
     

    gila

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    Also ich persönlich finde es bedarf hier keiner Rechtfertigung. ALG2 Bezieher sind keine Menschen zweiter Klasse bei denen man alles was sie tun kritisch hinterfragen muss.
    Immer frei nach dem Motto: darf der das, wie macht der das?

    Ich finde so eine Haltung schon unwürdig von Leuten, die noch nie in Hartz4 angekommen sind, stelle aber auch sehr häufig fest, dass der sogenannte Sozialneid in derselben Schublade stattfindet.

    Es zeigt mir, wie die Menschen allgemein sofort schlecht über andere denken, die vielleicht etwas besser oder anders machen oder etwas haben, was sie selbst nicht haben.

    Vielleicht würde aber auch in deren Leben etwas mehr Freude Einzug halten, wenn sie sich dabei ertappen, missgünstig über andere zu denken, und diese Denkhaltung mal umprogrammieren in eine Haltung, in der sie jemand anderem einfach mal etwas gönnen.

    Kann man leicht mal ausprobieren und dabei feststellen, dass ein freundlicheres und vorurteilsfreies Denken über andere Menschen auch ein "freundliches" Gefühl in einem selbst hinterlässt...
     

    Birt1959

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    Urlaub ist allein deshalb schon nötig, um aus seinem Ghetto bestehend aus sozial abgehängten wieder einmal herauszukommen. Denn da landet man zwangsläufig durch die Mietendeckelung des Jobcenters.

    Oder anders gesagt: Urlaub deshalb, um nicht durchzudrehen und in die Klapse zu kommen, mit den Nachbarn, die tags- und besonders nachts lärmen, poltern und mit Türen schlagen.

    Die Gesetze, die die Leistungen der JC, Sozialämter und Asylbehörden regeln, werden von den Parlamentarier*innen gemacht. Demnach kann davon ausgegangen werden, dass die Mietdeckelung politisch gewollt ist. Aber es muss ganz hart gesagt werden - sehr viele, die ich wegen Harzt4 oder Grusi jammern hörte, kriegen den Allerwertesten nicht hoch, wenn es darum geht, der Politik mal Dampf zu machen.

    Tapetenwechsel mag ja vielen guttun - aber in der Psychiatrie landet keine*r, weil ihm oder ihr die Decke auf den Kopf fällt. Da liegt dann schon eine psychische Erkrankung vor, denn ein optimaler Urlaubsort sind diese Kliniken sicherlich nicht.

    Gegen laute Mitmieter*innen kann sich gewehrt werden. Nicht nur durch eine Beschwerde beim*bei der Vermieter*in. Wenn es viel zu arg wird, ruft mann*frau die Polizei.

    Außerdem sind das doch nur absolute Ausnahmefälle, nichtmal 1 von 10.0000, daß sich ein Langzeit-ELO durch irgendwelche glücklichen Umstände so etwas leisten kann. - Genau wie der "Florida-Rolf", der von Bild-Zeitung & Co. zum Standard-Sozialhilfeempfänger stilisiert wurde, einer war.

    Sorry, aber wo in meinem Beitrag habe ich das gesagt, dass das die Normalität sei? Warum wohl schrieb ich: "Es kann uns völlig egal sein, wie jemand den Urlaub finanziert (bekommt)."? (Post Nr. 126)

    Meine Reaktion beruht auf dieser Neiddebatte, die hier aufläuft. Es geht normalerweise keinen etwas an, wie jemand seinen Urlaub finanziert. Dass die meisten Erwerbslosen sich keinen Urlaub leisten können, weiß ich auch.

    Ich persönlich habe meine Reha nur bedingt als Urlaub empfunden, da sie anstrengend waren. Allerdings tat es gut, mal aus dem Trott rauszukommen.

    Nur so zur Info: es gibt auch genügend Berufstätige, bei denen auch nur ein Urlaub in den eigenen vier (Miet)wänden möglich ist. Und viele davon müssen auch in den von dir angesprochenen Ghettos leben. Ich frage mich, was die sich denken, wenn sie diese Neiddebatte hier lesen... Wissen möchte ich es nicht.
     
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    Mona Lisa

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    Tapetenwechsel mag ja vielen guttun - aber in der Psychiatrie landet keine*r, weil ihm oder ihr die Decke auf den Kopf fällt. Da liegt dann schon eine psychische Erkrankung vor, denn ein optimaler Urlaubsort sind diese Kliniken sicherlich nicht.
    Ich bin selbst scher psychisch krank und kenne viele psychisch Kranke und kann Dir nur zustimmen.
     

    Birt1959

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    Ich bin selbst scher psychisch krank und kenne viele psychisch Kranke und kann Dir nur zustimmen.
    Meine Aussage beruht leider auf persönlicher Erfahrung und nachdem ich zwei von diesen Kliniken von innen gesehen habe, stank mir die Aussage, ein Aufenthalt in der Psychiatrie sei Urlaub. Das ist nicht einmal bei der psychosomatischen Reha so.
     

    Mona Lisa

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    Meine Aussage beruht leider auf persönlicher Erfahrung und nachdem ich zwei von diesen Kliniken von innen gesehen habe, stank mir die Aussage, ein Aufenthalt in der Psychiatrie sei Urlaub. Das ist nicht einmal bei der psychosomatischen Reha so.
    Ich war auch schon in der Psychiatrie, sogar auf der Geschlossenen. Nee, Urlaub war das nicht.
     

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    Ich war auch schon in der Psychiatrie, sogar auf der Geschlossenen. Nee, Urlaub war das nicht.

    Ich war in einer anthroposophischen Psychiatrie in Buchenbach( Schwarzwald. Da habe ich mich im Kuhstall und im Staudengarten 6 Monate erholt. War nicht Urlaub, aber besser als das, was ich sonst so kennengelernt habe,
     

    Mona Lisa

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    Ich war in einer anthroposophischen Psychiatrie in Buchenbach( Schwarzwald. Da habe ich mich im Kuhstall und im Staudengarten 6 Monate erholt. War nicht Urlaub, aber besser als das, was ich sonst so kennengelernt habe,
    Es kommt natürlich auch auf die Psychiatrie an, wie einem die Therapien zusagen. Bei uns war auch das Essen zu miserabel für einen Urlaub. Außerdem kein Einzelzimmer.

    In der Tagesklinik war ich drei Monate, und da gab es auch Arbeitstherapie in einer Gärtnerei. Ich fand das nur öde. Auch die Holztherapie war nichts für mich, nur der frischen Kräutertee dort war fein. Sport habe ich hingegen immer gerne gemacht. Da sich unsere Psychiatrie mitten im Wald befindet, kann man auch gut joggen oder spazieren gehen dort.

    Man kann zu Ruhe kommen im Krankenhaus. Das stimmt.
     

    Buchfan

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    Das Essen war gut, Demeter Qualität. Das einzige, was ich vermißte, war Psychotherapie.
     

    Mona Lisa

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    Das Essen war gut, Demeter Qualität. Das einzige, was ich vermißte, war Psychotherapie.
    Demeter ist ja nur die Anbaumethode. Das Endprodukt kann ein schlechter Koch auch versauen. ;)

    Also mir wurde damals gesagt, daß in einer Akutphase bei meiner Krankheit eine Psychotherapie nichts bringen würde.
     

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    Ne ... Angebot eines sozialen Trägers und dass Leute SICH anmelden.

    ( Würde ja Freiwilligkeit voraussetzen)
    😂😂😂😂😂
    Ich versteh (das Problem) grad nicht: Warum sollen sich Leute bei einem Gruppenangebot eines sozialen Trägers nicht freiwillig anmelden sollen?

    ...und was das mit meinem Beispiel mit den Anmeldungen zu tun hat (mit einer Gruppe eines sozialen Trägers ins Schwimmbad gehen oder sich einzeln anmelden) verstehe ich auch noch nicht. Wenn sich 15 Leute anmelden und gemeinsam etwas machen, wären es zuviele, weil es mehr als 10 Leute sind (die etwas zusammen machen dürfen). Wenn diese 15 Leute aber so tun, als gingen sie alleine ins Schwimmbad und würden sich dort zufällig treffen,...dann wäre es in Ordnung?
    Wenn die 15 Leute der Gruppe als Gruppe ins Schwimmbad gehen und den Mindestabstand von 1,5 m einhalten, wäre das dann rechtlich etwas Anderes, als wenn sie als Einzelpersonen im Schwimmbad ankommen, sich "zufällig" dort treffen (und den Mindestabstand einhalten)?
     

    Birt1959

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    Ich selber bleibe eigentlich immer Zuhause. Ich war das letzte Mal 1998 im Urlaub. Ich finde es Zuhause einfach am schönsten. Schön Balkonien.

    Das ist leider nichts für jeden und für die Reiselustigen ist das-nicht-reisen-dürfen das Schlimmste. Wobei - heute können sie ja eingeschränkt rumfahren.

    Im Anhang aus der OZ von heute Ausführlicheres.

    Wofür steht bitte OZ? Ich habe es gerade rausgefunden: das alte Kfz-Kennzeichen für Oschatz. Sorry, aber dann stünde das Kürzel ohne Artikel.

    Ostzone haut auch nicht hin: weder die SBZ noch die DDR existieren noch. Also kannst Du auch keine*n mehr nach drüben schicken und ihn*sie ihn vor Corona warnen.

    Keine Ahnung, ob Du Deine Formulierung lustig fandest - aber wenn ich das immerhin doch 30 Jahre richtig mitbekam, bevor die Wiedervereinigung eintrat: Ostzone oder drüben wurde eigentlich immer nur im despektierlichem Kontext gesagt. Das war im Prinzip ein Geschwafel von erzkonservativen Leuten wie Franz Josef Strauß oder Gerhard Löwenthal und übersah eine Kleinigkeit: weder die Bürger*innen der DDR noch die der alten Bundesrepublik hatten sich ihre Staatsform ausgesucht. Die hatten ihnen die Alliierten "verpasst".

    Und ich fahre mit dem Finger über die Landkarte nach...

    Dublin, London oder Edinburgh.

    Ganz ohne Tests oder Mundschutz, weil ich die nicht brauche.

    Aber vielleicht braucht der Laptop was - der benimmt sich manchmal so seltsam.

    Ich habe eine Einladung in die Nähe des Edersees bekommen: zum Umzug einer Bekannten. Statt Hotel und Luxusurlaub gibt es nun einen Aktivurlaub mit Umzugskisten.

    Die Deusche Bahn ist im Besitz des Bundes, also Staats/Regierungseigentum. Wundert mich, das andere Unternehmen gesponsert werden und für die Menschen in eigenen Betrieben kein Geld da ist. *Sarkasmus*Das nenn ich "mit gutem Beispiel vorangehen*Sarkasmus off*. Dabei ist die Bahn eh in schlechtem Zustand, meinem Empfinden nach.

    Dein Gefühl täuscht Dich nicht - die Bahn ist in jeder Hinsicht kein gutes Beispiel. Das meint sogar der Lokvogel.

    Eigentlich mag ich Zugfahren, habe seit Jahren eine Bahncard, aber ich finde, die Zuverlässigkeit wird immer schlechter.

    Da hast Du völlig recht. Ich fahre auch gerne Bahn, aber pendele auch mit ihr. Im Nahverkehr wird es immer schlimmer und die Züge immer schlechter. Wie das im Fernverkehr ist, weiß ich nicht. Dafür nutze ich den zu selten.

    Haben die sich schon mal gefragt, wie das funzen soll, stundenlang so eine Maske aufzuhaben?...
    Was die mit solche Maßnahmen fördern, ist der individuelle Reiseverkehr, aber garantiert nicht der öffentliche Verkehr.

    Erstens fragen sich das viele Politiker*innen schon deswegen selten, weil sie mit den Fahrbereitschaften von Bund, Ländern und Gemeinden unterwegs sind und dabei hinten sitzen, während die Fahrer*innen vorne arbeiten. Außerdem kennen sie prallvolle Zuge, Busse und Bahnen nur vom Hörensagen, denn wenn sie da mal drinsitzen, fahren nur noch ein paar ausgewählte Hansele einer Delegation mit. Da ist der ICE schön leer, von den anderen Öffis ganz zu schweigen.

    Wenn nicht die Maskenpflicht (im weiteren Sinne) drückt, sondern der Teufel im Portmonee hockt, dann lässt sich die Eingangsfrage nur umformulieren in ein "wo sollte es denn hingehen"..

    Wie wahr. Da bleibt nur: "bleibe zu Hause und nähre Dich redlich", von wem auch immer der Spruch stammt.

    Zwei Wochen Quarantäne wenn man in GB ankommt wurde gestern bekanntgegeben

    Dann wurde das ausgesetzt und nun wieder eingesetzt.

    Der Boris weiß nicht, was er will. Aber wenigstens behauptet er nicht mehr, dass Corona nur eine Einbildung und eine Zeitungsente sei. Jetzt braucht nur noch das Trumpeltier in Washington die Erfahrung des Boris J., um eventuell zu erkennen, dass es mit seiner Meinung zum Thema wohl Falschmeldungen aufgesessen ist. Ich fürchte aber, dass es zur Selbstreflexion unfähig ist. Oops, da bin ich ja vom Thema abgekommen.
     
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