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Wo soll ich Absagen her bekommen?

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Nicht offen für weitere Antworten.

Logan

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#1
Der Titel klingt vielleicht seltsam. Aber wenn man kein Auto und kein Telefon hat. Kann man schlecht in der Weltgeschichte herum fahren und nach Jobs suchen. (mal von den Busverbindungen erst gar nicht reden. Wenn Schulferien sind fallen die meist auch noch weg.)

Das direkte Umfeld ist da kaum gesegnet mit Jobs. Landwirtschaft oder nur geschlossene Kleinbetriebe.

Wie soll man das den Leuten von Agre erklären.
 

Arania

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#2
Öhm wenn Du wirklich nur Absagen herbekommen willst, wie Dein Threadtitel sagt, dann gibt es da viele Möglichkeiten, Post, E-Mail, Laufen in die Geschäfte, Telefon, etc. etc.
 

Logan

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  Th.Starter/in  
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18 Apr 2006
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#3
Ich sagte doch ich habe den Titel des Threads unglücklich gewählt!


Also der nächste Ort ist 15 KM weg und das ich hier in das Netz kann ist meinem Nachbarn zu verdanken und daher sporadisch. Die Kreisstadt in der sich die A-Ämter befinden ca. 25 KM von meinem Wohnort.

Alles was es hier noch gibt an Arbeit sind LPG´s die mittlerweile auch nur noch die Leute ranholen wann sie gebraucht werden. Obwohl sie ja subventioniert werden.

Konsum zu, Gastwirtschaft geschlossen, Post nur noch in der nächsten Stadt.

Vielleicht sollte ich doch in die Politik gehen, :mrgreen: da gibts Rente nach drei Monaten. (oder ich frage bei welcher Behörde sie Aktenentstauber brauchen). :mrgreen:
Wenn ich meinen Rentenbescheid angucke werde ich mal 25 Euro bekommen. Dafür das man etliche Jahre einbezahlt hat ist das ja wirklich nicht tolle und man eben seid zwei Jahren in dieser Situation ist ALG2 zu bekommen.

Da sieht man mal wieder wieviel man einbezahlt und was der Staat dann alles verbockt. Im vergleich zum meines Vaters Rente und einbezahlte Beiträge ist nach nur noch 1/8.
 

Kaleika

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#4
Wo soll ich Absagen herbekommen

Hallo Logan,
das kann doch nicht so schwer sein!
Wenn ich Deine Sorge hätte, dann würde ich mir von meinen Nachbarn, Freunden die Zeitung von gestern holen, vom letzten Wochenende, wo die Stellenanzeigen drin stehen. Solche Stellen sind ja immer beschrieben. Du musst nur dafür sorgen, dass Deine im Bewerbungsanschreiben beschriebenen Stärken nicht den gewünschten entsprechen. Sprich die falsche Fremdsprache, sei zu jung oder zu alt usw.
Das Gleiche gilt natürlich wenn Du Dich mit Blindbewerbungen in den Gelben Seiten probierst.
Dies ist natürlich keine Rechtsberatung, sondern nur persönliche Lebenserfahrung!
 

alpha

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#5
Re: Wo soll ich Absagen herbekommen

Kaleika sagte :
Hallo Logan,
das kann doch nicht so schwer sein!
Wenn ich Deine Sorge hätte, dann würde ich mir von meinen Nachbarn, Freunden die Zeitung von gestern holen, vom letzten Wochenende, wo die Stellenanzeigen drin stehen. Solche Stellen sind ja immer beschrieben. Du musst nur dafür sorgen, dass Deine im Bewerbungsanschreiben beschriebenen Stärken nicht den gewünschten entsprechen. Sprich die falsche Fremdsprache, sei zu jung oder zu alt usw.
Das Gleiche gilt natürlich wenn Du Dich mit Blindbewerbungen in den Gelben Seiten probierst.
Dies ist natürlich keine Rechtsberatung, sondern nur persönliche Lebenserfahrung!
Na, das ist doch wohl Schwachsinn. Wenn schon sollten die Stellen wenigstens halbwegs passen. Sich als Maurer (zB) auf kaufm. Jobs zu bewerben ist doch sinnlos. Abgesehen davon, dass Maurer etc. (also Handwerker) derzeit doch wieder mehr gefragt sind, im Gegensatz zu Kaufleuten :(
 

Kaleika

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#6
Wo soll ich Absagen herbekommen

Hallo Alpha,
ich schreibe grundsätzlich keinen Schwachsinn. Natürlich bin ich davon ausgegangen, dass Logan über eine normale Intelligenz verfügt, die ihm schon mitteilt, dass er es dabei nicht zu sehr übertreiben wird. Mit dieser Annahme liege ich richtig! Da kannst Du Dir Abwertungen sparen.
 
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#7
Logan, du schreibst, die Überschrift sei unglücklich gewählt.

Also gehe ich mal aus, dass du nicht wirklich wissen willst, wie du keinen Job bekommst. Bloß bei euch da in der Gegend gibt es außer Ostseesand nicht viel. Stimmts?

Wegziehen von dort willst du wohl auch nicht? Du sollst nun aber trotzdem der Arge nachweisen, dass du dich beworben hast - bloß wo? Richtig?

Als HE bist du lt. Gesetz verpflichtet, dich auf jeden Job, für den du geeignet bist, zu bewerben. Wenn du also alte Zeitungen bekommen kannst, solltest du dich auf die Stellen dort bewerben. Selbst nach 14 Tagen haben die Firmen oft noch nichts entschieden.

Aber vereinbare vorher mit deinem Amt, dass du die Bewerbungskosten erstattet bekommst.

Dann kannst du dir auch mal eine aktuelle Zeitung kaufen. Bei Initiativbewerbungen mit sehr ungewissem Ausgang würde ich sowieso vorher telefonisch ausloten, ob sich eine ausführliche Bewerbung lohnt. Nicht vergessen, den Namen des Angerufenen notieren. Das reicht i.d.R. als Nachweis (Tabelle).

Ansonsten nur Kurzbewerbung mit tabellarischem Lebenslauf ohne Zeugnisse. Und wer weiß, vielleicht ist ja doch noch ein Arbeitsplatz drin, mit dem du deine Rente aufbesserst. :pfeiff: :pfeiff:

Absagen wirst du allerdings eher bekommen. Die kannst du ja dann sammeln und deinem SB feierlich überreichen. :twisted:
 
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#8
Nicht knicken!

Barney sagte :
Logan, du schreibst, die Überschrift sei unglücklich gewählt.

Also gehe ich mal aus, dass du nicht wirklich wissen willst, wie du keinen Job bekommst. Bloß bei euch da in der Gegend gibt es außer Ostseesand nicht viel. Stimmts?

Wegziehen von dort willst du wohl auch nicht? Du sollst nun aber trotzdem der Arge nachweisen, dass du dich beworben hast - bloß wo? Richtig?

Als HE bist du lt. Gesetz verpflichtet, dich auf jeden Job, für den du geeignet bist, zu bewerben. Wenn du also alte Zeitungen bekommen kannst, solltest du dich auf die Stellen dort bewerben. Selbst nach 14 Tagen haben die Firmen oft noch nichts entschieden.

Aber vereinbare vorher mit deinem Amt, dass du die Bewerbungskosten erstattet bekommst.

Dann kannst du dir auch mal eine aktuelle Zeitung kaufen. Bei Initiativbewerbungen mit sehr ungewissem Ausgang würde ich sowieso vorher telefonisch ausloten, ob sich eine ausführliche Bewerbung lohnt. Nicht vergessen, den Namen des Angerufenen notieren. Das reicht i.d.R. als Nachweis (Tabelle).

Ansonsten nur Kurzbewerbung mit tabellarischem Lebenslauf ohne Zeugnisse. Und wer weiß, vielleicht ist ja doch noch ein Arbeitsplatz drin, mit dem du deine Rente aufbesserst. :pfeiff: :pfeiff:

Absagen wirst du allerdings eher bekommen. Die kannst du ja dann sammeln und deinem SB feierlich überreichen. :twisted:
Also ohne Internet geht's leider beim besten Willen nicht, wenn es in Deiner Region
eben so ausschaut wie Du schreibst. Internet brauchst Du das, sprich also PC und
vermutlich dann halt Analogmodem wenn Du nur kurz und sporadisch reingehst
und vielleicht sowieso nichts anderes auf Deiner Leitung möglich ist.
Ich denke das ist auch mit kleinem Geldbeutel machbar sich wenigstens die Addressen
von Firmen in einer gewissen Branche etc. zu besorgen. Teurer ist dann denen einen
Brief zu 55 cent zukommen zu lassen, bestehend aus einem Anschreiben und einem
tabellarischen Lebenslauf. Um Papier zu sparen dreh ich das Papier um und lass
den Lebenslauf auf der Rückseite. Foto gibt's von mir auch nicht, ist ja auch nicht
mehr zeitgemäß und sogar in den USA und GB verpönt und ich darf mich ja auch
mal nach den USA richten.

Meine Zeugnisse und sonstiges sind éingescannt und die hab ich bei Yahoo/Geocities
abgelegt unter einem bestimmten Link, d.h. die kann nur der sehen der den Link
auch hat, der kommt in keiner Suchmaschine vor.

Für Stellen die Sinn machen und wo ich eine Chance hab geh ich allerdings dann doch
einwenig anders vor. Meistens wollen die aber ohnehin nichts schriftliches sondern erst
mal alles per Mail und wenn doch...
Da gibt es von mir ein durchdachteres individuelles Anschreiben, am besten noch
mit dem Namen des Ansprechpartnen und ich spendier ein Extrablatt für den
Lebenslauf und ich füge Kopien der Zeugnisse etc. zu. Das ganze kommt dann.
in eine Pappmappe und dann in einen Din-A4 Versandumschlag mit Aufschrift
"Nicht Knicken!"
 

thomas

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#10
absagen

also wenn ich das richtig verstanden habe, geht es logan um folgendes: dort, wo er wohnt (offenbar in meck-pomm) ist nix als tote hose.
so weit, so schlecht.
nun scheint es aber so zu sein, daß seine ARGE bzw. der/die entsprechende FM von ihm die "üblichen" nachgewiesenen zehn bewerbungen aller sechs wochen verlangt.
dabei scheint es gleichgültig zu sein, wie die situation vor ort aussieht - hauptsache, die voschriften werden buchstabengetreu erfüllt.
nun kann man sicher alles mögliche versuchen, um sich tatsächlich zu bewerben. letzten endes wird logan wohl nicht umhinkommen, von zu hause fortzugehen - tja, die vielgerühmte flexibilität (wenn ich dran denke, wie lange der umzug unserer politniks von bonn nach berlin gedauert hat und mit wieviel geld ihnen dieser umzug versüßt wurde, kriege ich das kotzen. dieselben heinis fordern von uns "flexibilität und mobilität"!).
offenbar wird von seiten der ARGE in logans fall dampf gemacht, um ihn von dort weg und aus der lokalen statistik herauszubekommen, koste es, was es wolle.
logan wiederum muß nun - aufgrund der situation und aufgrund der tatsache, daß er wohl verständlicherweise nicht von zu hause weg will und auch kene kürzungen hinnehmen möchte - heftig so tun, als ob er allüberall fleißig bewerbungen streut.
dies ist ein phänomen, daß man bundesweit beobachte kann - hektische betriebsamkeit, die zu nichts führt, sozusagen rasender stillstand, verursacht durch das unmenschlliche credo der neoliberalen autisten: "mobilität, flexibilität, senkung der lohnnebenkosten!" (kann man rhytmisch wie ein mantra aufsagen ...)
tja, logan - ich kann dir nur raten, viele, viele kurzbewerbungen "initiativ" per e-mail an viele, viele firmen zu schicken und dies zu dokumentieren. effekt - wahrscheinlich gleich null, wenn's um einen job geht - aber unverzichtbar, um sich die ARGE vom leib zu halten ... (was für eine unsinnige zeitverschwendung!)
grüße
thomas
 
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