Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müßten

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AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

@Paolo

Eine Gewerkschaft kann nur innerhalb des Vetriebsverfassungsgestztes verhandeln. Bei einer Betriebsschließung ist sie daher machtlos!
 

Paolo_Pinkel

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AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

@Paolo

Eine Gewerkschaft kann nur innerhalb des Vetriebsverfassungsgestztes verhandeln. Bei einer Betriebsschließung ist sie daher machtlos!
Dann sollten die das öffentlich auch so kommunizieren. Statt dessen wird sich als der Heiland aufgespielt, der da noch was ändern können. Und das ist natürlich genau das, was Betroffene hören wollen und den fetten Parteifunktionären ihre Existenz sichert! Gewerkschaften haben seit Anfang der 90er schon nichts mehr zu melden. Die Illusion, das Gewerkschaften noch für die Belange der Arbeitnehmer einstehen, geschweige denn sich dafür einsetzen, hält sich jedoch. Bis auf heiße Luft war da aber nicht. Was ist aus dem heißen Herbst geworden, den Sommer sah. Die Aufzählung solcher Worthülsen ist beliebig fortzusetzen.
 
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AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Dann sollten die das öffentlich auch so kommunizieren. Statt dessen wird sich als der Heiland aufgespielt, der da noch was ändern können. Und das ist natürlich genau das, was Betroffene hören wollen und den fetten Parteifunktionären ihre Existenz sichert! Gewerkschaften haben seit Anfang der 90er schon nichts mehr zu melden. Die Illusion, das Gewerkschaften noch für die Belange der Arbeitnehmer einstehen, geschweige denn sich dafür einsetzen, hält sich jedoch. Bis auf heiße Luft war da aber nicht. Was ist aus dem heißen Herbst geworden, den Sommer sah. Die Aufzählung solcher Worthülsen ist beliebig fortzusetzen.

Das wird so kommuniziert. Bei Pleiten, Betriebschließungen geht es um einen, ges. vorgeschriebenen, Interessenausgleich/Sozialplan.

Das Problem ist, so wie Bsp. Schlecker, dass die BRs, ergo die Gewerkschaften, erst informiert werden, wenn das Kind bereits mit dem Bade ausgeschüttet worden ist.

Das ist dann aber nicht Schuld, oder Mitschuld der Interessenvertretung, sondern allein des Geschäftsinhabers.
 

Paolo_Pinkel

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AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Die Gewerkschaften haben es so weit kommen lassen, indem sie die Arbeitsmarktreformen mehr oder weniger durchgewunken haben. Hier (also damals) wurde bereits der Grundstein der Misere gelegt, die man jetzt beklagt. Aber Gewerkschaften sind umfassend unglaubwürdig geworden. Nicht nur, dass ihnen die Elos scheißegal sind, nein. Wenn eine Gewerkschaft ein (ex)Mitglied vertritt mit einem Anwalt, dann sind die auch noch so grottenschlecht und auf dem Kenntnisstand von 2005, dass der "Erfolg" vorprogrammiert ist. Einfach mal Fälle des Users @ edler Ritter lesen und stauen. Die Errungenschaften der Gewerkschaften, für die früher noch mit Blut bezahlt wurde, haben diese Säcke verkauft. Genau so, wie die SPD einst ihre ureigenen Standpunkte. Deshalb verlasse ich mich weder auf Gewerkschaften, noch auf Parteien. Damit bin ich bis jetzt ganz gut gefahren und kann es nur jedem empfehlen.
 
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@ Paolo

Sonst differenzierst Du doch sehr genau. Warum also nicht hier?

Der Fall @edler Ritter, hat jetzt nur am Rande mit dem Thema zu tun, nech! Deshalb gehe ich darauf auch nicht ein.

Dass der Gewerkschaft die Erwerbslosen exkremntegal sind, kann ich auch nicht nachvollziehen. Es gibt, gerade in Gewerkschaften, sehr gute Arbeitsgemeinschaften und Verbindungen, die effektiv gegen die Behördenwillkür zur Wehr setzen. Nur wollen und kommen müssen die Kollegen schon selbst.
 

Paolo_Pinkel

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@ Paolo

Sonst differenzierst Du doch sehr genau. Warum also nicht hier?
Was gibt es denn hier noch zu differenzieren? Die Gewerkschaften haben sich doch eindeutig positioniert. Entweder durch Ihre Untätigkeit oder ihre vermeidlichen Taten. Warum spalten sich denn die ursprünglichen großen Gewerkschaften in kleinere, berufsspezifische Gewerkschaften auf? Weil die großen etwa so tolle Arbeit leisten?

Der Fall @edler Ritter, hat jetzt nur am Rande mit dem Thema zu tun, nech! Deshalb gehe ich darauf auch nicht ein.
Warum nicht? Du wirfst mir vor nicht zu differenzieren und willst hier nicht auf einen eindeutigen Fall eingehen, wo ein Gewerkschaftsanwalt keinen Plan hat, Kohle kassiert und der Elo wahrscheinlich mehr erreicht hätte, wenn er es selber in die Hand genommen hätte? Gerade DAS ist ein Paradebeispiel dafür, wie sehr man sich für Beitragszahler am unteren Ende der Einkommensskala interessiert.

Der Fall des Useres @ edeler Ritter ist nur exemplarisch. Es haben sich dahingehend weitere Probleme bei anderen Usern mit Anwälten von Gewerkschaften ergeben. Es ist also nicht der viel zitierte "Einzelfall".

Dass der Gewerkschaft die Erwerbslosen exkremntegal sind, kann ich auch nicht nachvollziehen.
Stimmt, die Errungenschaften am Arbeitsmarkt insb. der prekären Beschäftigungsverhältnisse, waren nur zum Wohle der Werktätigen:icon_neutral:. Ist es nicht eher so, dass die großen Gewerkschaften einem "Stillhalteabkommen" der Regierung zugestimmt hatten, als es um ALG-II, Zeitarbeit, Ein-Euro-Job, Mini- und Teilzeitjobs ging? Für Gewerkschaften reicht es einfach (nicht) mehr aus, sich auf Veranstaltungen blicken zu lassen, leere Kampfesreden zu schwingen und danach wieder im butterweichen Ledersessel im Büro zu versinken. Mag sein, dass das dem Gros der Beitragszahler reicht. Mir würde diese Leistung aber nicht reichen. Ganz im Gegenteil. Das kotzt mich an! Die Gewerkschaften versuchen mit alten Parolen den Realitäten der Neuzeit zu begegnen und wundern sich, warum es nicht klappt. Das funktioniert, wie man sieht, 7 Jahre nach Hartz-IV, nicht!
Es gibt, gerade in Gewerkschaften, sehr gute Arbeitsgemeinschaften und Verbindungen, die effektiv gegen die Behördenwillkür zur Wehr setzen. Nur wollen und kommen müssen die Kollegen schon selbst.
Verstehe ich nicht. Wenn es die doch gibt und man bereits Erfolge verbuchen konnte, dann müsste man die a) doch konkret benennen können und b) dürften die nicht an Personalmangel leiden. Es sei denn, die Gewerkschaften versuchen das selbe Vorgehen durchzuziehen, wie viele Arbeitgeber, nämlich Fachkräfte für 0 Euro arbeiten zu lassen. Klar, dass sich da da keiner findet. Würde ich auch nicht, solange die Gewerkschaftsbosse in den S-Klassen durch die Republik reisen und sich mit fremden Lorbeeren schmücken wollen.

M.W. wurde z.B. das Pfandbons-Urteil (Emily) nicht durch eine der großen Gewerkschaften erreicht, sondern von einer unabhängige Gewerkschaft (FAU). Hier hätte eine der großen Gewerkschaften doch das schreiende Unrecht, was man in den Talkshows anprangert, doch aktiv bekämpfen können. Hat man aber nicht. Warum? Noch Fragen?
 

Der Brian

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AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Moin,


Gewerkschaften sind, wie ich schon öfter geschrieben habe, nichts anderes als verkappte Arbeitgeberverbände.

Der Abgesang bzw der wahre Zweck solcher Vereinigungen hat sich schon vor fast einhundert Jahren gegen Ende des 1. Weltkriegs gezeigt, als solche flächendeckend aus dem Boden schossen als Stimmenfangapparat für Sozialdemokraten: Arbeitskräfte wurden damals zu Tausenden an die Front geschickt und der daraus folgende Arbeitskräftemangel wurde politisch (!) genutzt, bessere Arbeitsbedingungen und mehr Lohn durchzusetzen. Doch schon damals zeigten Leute wie Duisberg, WER die Politik in der Hand hat - und dieses Spielchen zieht sich bis heute hin, allles schonmal da gewesen....

Apropos: recht aktuelles Beispiel einer dieser "Großgewerkschaften" zeigte, dass man nicht immer nur mehr Geld für seine Schützlinge fordern kann, sondern sogar bereitwillig zustimmt, wenn es um niedrigere Einstiegsgehälter geht = verkappter Arbeitgeberverband. Besonders lustig ist das für Leute, die mittels Kettenarbeitsverträgen ihre Penunzen verdienen - so "profitiert" man von jedem (!) gewerkschaftlich abgenickten ScheiXX.
Und wer denkt, dass er als Gewerkschaftsmitglied bei arbeitsrechtsstreitlichen Angelegenheiten von deren Anwälten gut vertreten ist, der möge mal in eine etwas komplexere Situation schliddern - er wird den Tag verfluchen, an dem er sich nicht gleich nen richtigen Fachanwalt genommen hat...


MfG
 

Kleeblatt

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AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Moin,
......
Und wer denkt, dass er als Gewerkschaftsmitglied bei arbeitsrechtsstreitlichen Angelegenheiten von deren Anwälten gut vertreten ist, der möge mal in eine etwas komplexere Situation schliddern - er wird den Tag verfluchen, an dem er sich nicht gleich nen richtigen Fachanwalt genommen hat...


MfG
DAS ist so etwas von wahr !!!

Habe gelegentlich bei Verwandten und Bekannten genau DIESE Erfahrungen gemacht.
- Anwälte nicht über die neueste Rechtsprechung informiert
- Anwälte die sich nicht einmal ansatzweise die "Mühe" machen den Sachverhalt zu begreifen und entsprechend völlig falsch agieren
- selbst wenn diese Anwälte o.g. beide Anforderungen erfüllen, - Faulheit sich entsprechend dem Fall zu widmen = es werden Schriftsätze nicht gefertigt, auf Schriftsätze der Gegenseite wird nicht reagiert bzw. nicht ausreichend reagiert

ect. pp.

In 2 Fällen mußte ich, obgleich ich in diesen Fachgebieten absolut nicht zuhause bin, mir den gesamten Kram anlesen und dann die Schriftsätze fertig machen, - die Anwälte haben diese dann 1 : 1 übernommen und nur noch ihren Briefkopf und ihren Namen gesetzt.

Nun ja, - die Anwälte scheinen dieselbe Einstellung zu den AN zu haben wie die Gewerkschaft, - = "wie lästig" !
 
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AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

da liegts du aber ganz falsch
durch den verrat von den gewerkschaften mit der zustimmung zu einführen von H4 sind mindes 60% der mitglieder verloren gegangen mit der zeit
das ist der haubt grund und nicht das viele zum RA rennen statt zur gewerkschaft

und durch den arbeitnehmer verrat der heut noch andauert wie tarifabschlüsse mit der ZA gewerbe
auch so eine sache
und wenn man sich die begründungen anschaut das eine gewerk dann sagt

wir sind froh das wir überhaubt fuss fassen können in der leih und zeitarbeit
dann könnt ich nur kotzen

ich frag mich ganz erlich wem die eigentlich vertretten ?
den arbeitnehmer oder eher den unternehmer
so wie das zurzeit aussieht eher den unternehmer
dann darf man sich auch nicht wundern das die mitglieder verlieren

Und genauso sehe ich das auch. Für mich sind es nicht nur die Gewerkschaften sondern auch die Parteien. :icon_kotz:
 
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AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

@ Paolo

Die Gewerkschaften, oder einige derer, arbeiten mit der DGB-Rechtsschutz GmbH zusammen-

Das sind gewerkschaftliche Sozietäten in unterschiedlicher Besetzung. Hauptrechtsfachgebiet liegt auf dem Arbeitsrecht. Ein Arbeitsrechtler muß kein Sozialrechtler sein + umgekehrt.

Je nach Besetzung dieser Vertretungen gibt es dort Kollegen, die ausschl. Sozialrecht machen. Hauptsächlich Rentenrecht. Es gibt auch Sozietäten, die keinen Kollegen für Sozialrecht beschäftigen.

Aber alles über einen Kamm zu scheren, dass geht ja nun mal gar nicht.

Dieses Verfahren wurde bspw. durch den DGB-R. geführt.
Fragen & Antworten: Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu Hartz-IV-Sätzen


Das Bundesverfassungsgericht erklärte am 9. Februar 2010 in einem von der DGB Rechtsschutz GmbH geführten Verfahren die Hartz-IV-Regelleistungen für Kinder für verfassungswidrig. Außerdem muss der Gesetzgeber bis zum 31.12.2010 ein neues Berechnungsverfahren für sämtliche Hartz-IV-Sätze ausarbeiten. Und Hilfeempfänger können zukünftig in seltenen Härtefällen zusätzliche Unterstützung geltend machen. Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts.

Erhalten Bezieher von ALG II mit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts ab sofort mehr Hartz-IV-Geld?

Quelle: DGB Rechtsschutz: FAQ zum BVerG-Urteil Hartz-IV


Das ist nur ein Bsp. von vielen.

Ob du nun der Meinung bist, Dich nur auf Dich selbst verlassen zu können, bleibt Dir unbenommen- andere können das eben nicht.
Deswegen muß man doch nicht alles gellrich verteufeln!
 

Paolo_Pinkel

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AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

@ Paolo

[...]

Das ist nur ein Bsp. von vielen.

Ob du nun der Meinung bist, Dich nur auf Dich selbst verlassen zu können, bleibt Dir unbenommen- andere können das eben nicht.
Wieso sollen das andere nicht können? Das was ich kann, können andere auch. Du erlebst es ja täglich hier.
==> Information - Erfolgreiche Gegenwehr im Erwerbslosen Forum Deutschland
Deswegen muß man doch nicht alles gellrich verteufeln!
Hier wird nichts verteufelt. Wir tauschen Meinungen aus. Das ich und viele andere nicht deiner Meinung sind (ggf. aus eigener Erfahrung) ist halt Fakt. Du hast jetzt Beispiele zum Thema Rechtsschutz gebracht. Die anderen vorgetragenen Argumente jedoch außer Acht gelassen. Wenn ich die Wahl hätte, zwischen einem von einer Gewerkschaft "zugewiesenen" Anwalt und einem Fachanwalt für Sozialrecht, der mich vielleicht als Nichtmitglied in einer Gewerkschaft nur 10 Euro Selbstbeteiligung kostet wg. BHS, dürfe klar sein, auf wen die Wahl fällt. Ich kann den Gewerkschaften nichts mehr positives abgewinnen und zu dieser Entwicklung haben die Gewerkschaften selbst beigetragen.
 
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AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Wieso sollen das andere nicht können? Das was ich kann, können andere auch. Du erlebst es ja täglich hier.
==> Information - Erfolgreiche Gegenwehr im Erwerbslosen Forum Deutschland
Weil es Menschen gibt, die die Zusammenhänge und Unterschiede nicht verstehen. Mir ging das anfags ähnlich. Ich mußte mich erst einarbeiten und heute gibt es immer noch Zusammenhänge, die ich nicht auf Anhieb verstehe, diese muß ich mir erst von einem Juristen erklären lassen. GsD habe ich so jemanden im Bekanntenkreis - dazu erklärt er noch gut!


Hier wird nichts verteufelt. Wir tauschen Meinungen aus. Das ich und viele andere nicht deiner Meinung sind (ggf. aus eigener Erfahrung) ist halt Fakt. Du hast jetzt Beispiele zum Thema Rechtsschutz gebracht. Die anderen vorgetragenen Argumente jedoch außer Acht gelassen. Wenn ich die Wahl hätte, zwischen einem von einer Gewerkschaft "zugewiesenen" Anwalt und einem Fachanwalt für Sozialrecht, der mich vielleicht als Nichtmitglied in einer Gewerkschaft nur 10 Euro Selbstbeteiligung kostet wg. BHS, dürfe klar sein, auf wen die Wahl fällt. Ich kann den Gewerkschaften nichts mehr positives abgewinnen und zu dieser Entwicklung haben die Gewerkschaften selbst beigetragen.
Das ist für mich kein Garant des obsiegens. Wie viele Fachanwälte stehen auf der anderen Seite, oder machen ihre Arbeit = der Bezahlung. Hierfür gibt es auch viele Bsp. in diesem Forum.

Oder aber man bekommt keinen Fachanwalt, weil es eben in der Region keinen gibt.

Ich hatte jetzt den Fall, dass ein Fachanwalt gar nicht klagen wollte, weil er der Meinung war, dass es sich dabei um Peanuts handele. Für den HE ging es aber dabei ums Prinzip!

Der wahre Grund ist doch der, dass für den sog. Fachanwalt keine entspr. Kohle + kein Ruhm dabei herumkommen.

Bei den Rechtssekretären des Rechtsschutzes entscheidet das die Gewerkschaft und nicht der jeweilige Bearbeiter.
 

nightangel

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AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

So ähnlich sehe ich das auch. Auch hier durfte man schon oft lesen das selbst Fachanwälte die Leute hängen gelassen haben, untätig waren oder gravierende Fehler gemacht haben.
Egal ob man sich nun anwaltliche oder gewerkschaftliche Hilfe sucht, es kommt immer auf den Menschen an der einem zur Seite steht. Es gibt bei Anwälten und Gewerkschaften solche und solche.
 
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Rounddancer

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AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Genau,- die Rechtsanwälte müssen ja von ihrer Kammer aus ein gewisses Kontingent an Beratungshilfeklienten übernehmen,-
so, wie Strafrechtsanwälte auch ein gewisses Kontingent an Pflichtverteidigungen übernehmen müssen.

Nicht selten werden mit dem Pflichtmandat Jung-Rechtsanwälte einer Anwaltsgemeinschaft betraut. Und manche Anwälte sagen sich, für das minimale Honorar über die Beratungshilfe, bzw. Prozeßkostenhilfe mache ich nur das Allernotwendigste.

Die Rechtsvertreter der Gewerkschaft, da sind auch Unterschiede in Wissen, Erfahrung und Engagement. Pauschal sie zu verurteilen, ist falsch.
 

Wausch

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AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Wenn ich die Wahl hätte, zwischen einem von einer Gewerkschaft "zugewiesenen" Anwalt und einem Fachanwalt für Sozialrecht, der mich vielleicht als Nichtmitglied in einer Gewerkschaft nur 10 Euro Selbstbeteiligung kostet wg. BHS, dürfe klar sein, auf wen die Wahl fällt.
Klaro. Weil der Fachanwalt sich auch tierisch ins Zeug legt für das bisschen Kohle, die er über den Beratungshilfeschein generieren kann. Und am 6. Dezember kommt der Nikolaus! Ehrlich!
 
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Nustel

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AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Genau,- die Rechtsanwälte müssen ja von ihrer Kammer aus ein gewisses Kontingent an Beratungshilfeklienten übernehmen,-
so, wie Strafrechtsanwälte auch ein gewisses Kontingent an Pflichtverteidigungen übernehmen müssen.

Nicht selten werden mit dem Pflichtmandat Jung-Rechtsanwälte einer Anwaltsgemeinschaft betraut. Und manche Anwälte sagen sich, für das minimale Honorar über die Beratungshilfe, bzw. Prozeßkostenhilfe mache ich nur das Allernotwendigste.

Die Rechtsvertreter der Gewerkschaft, da sind auch Unterschiede in Wissen, Erfahrung und Engagement. Pauschal sie zu verurteilen, ist falsch.
Da wäre doch das amerik. Prinzip besser!
Verlier ich den Prozess gibts keine Kohle
Gewinn ich gibst Kohel von der Gegenseite?

Ach Sorry, die Pfründe der Eliten müssen ja genährt werden.:icon_evil:
zumindest in der Eudssr, sorry noch BRD!
 

FerAlNo

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AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Danke sumse und Paolo Pinkel -

Weil Gewerkschaften, inzwischen, ein Teil der Krake des Systems sind und gar kein Interesse mehr haben dürfen diese eigenen Pfründe anzutasten...
So jährt sich ab morgen zum zehnten Mal das Versagen der Gewrkschaften diesem menschenverachtenden System die Stirn zu bitten und seit dem labern sie vom heissen Herbst...

Wenn der Wiederstand ein Arbeitswiederstand ist wird sich nichts ändern - Inchis 1995
 
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AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

als ein Bsp. der Aktivitäten, für viele, stelle ich diesen Link ein: www.erwerbslos.de

Wer mehr Informationen möchte, der möge sich im net informieren, es gibt so viele gewerkschaftl. Inis, dass das hier den Rahmen sprengen würde.
 
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AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Die bittere Wahrheit ist das die DGB Gewerkschaften nur so tun als würden sie hinter ihren Mitgliedern stehen. Sie haben jede Schweinerei mit Hartz 4 etc. mitgetragen , das war früher anders aber wir haben eine Zeitenwende hinter uns!
 

zalino

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AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Seit Zwickel, Mannesmann & Co., wissen wir, was wir von den Gewerkschaften halten dürfen. Im Zweifel verkaufen die ihre Mitglieder genauso, wie die Sozialdemokraten die Sozialdemokratie verkaufen.

Gewerkschaften..., geht´s noch lächerlicher?

Gruß,
Zalino
 
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