Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müßten (1 Betrachter)

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Regelsatzkämpfer

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Am 9. August berichtete die FAZ davon, die EZB fordere in ihrem neuen Monatsbericht die Krisenländer zu Lohnsenkungen auf. Von der Aufforderung an die Leistungsbilanzüberschussländer wie z.B. Deutschland, dafür zu sorgen, dass bei ihnen die Löhne steigen, ist nichts zu lesen. Die EZB befürwortet mal wieder die deflationäre und die Rezession verschärfende Anpassung zu Lasten der Arbeitnehmer in den Krisenländern. Es wäre die von der Sache wie von einem Hauch Solidarität bestimmte Pflicht der deutschen Gewerkschaften, gegen einen solchen Bericht und die dahinter steckende Strategie zu protestieren. Ich habe nach entsprechenden Meldungen gesucht. Ohne Ergebnis.

Vielleicht liegt das an den Medien. Wahrscheinlich aber nicht allein. DGB und Einzelgewerkschaften haben offensichtlich nicht verinnerlicht, dass Krisen genutzt werden, um ihnen das bisschen Macht, das sie noch haben, zu nehmen, Wie die Entmachtung in den Krisenländern abläuft, berichtete am 8.8. das Wallstreet Journal International unter der Überschrift „Gewerkschaften verlieren in Krisenländern Einfluss“ ...
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Rounddancer

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AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Ganz einfach: Sie haben fast keine Mitglieder mehr, sind zahnlos geworden, weil


  • Menschen heute eher auf ihre "AdvoCard" oder ihre sonstige Rechtsschutzversicherung vertrauen, statt auf den Rechtsschutz durch die Gewerkschaft

  • Menschen heute und schon viel zu lange nur noch dann daran denken, in die Gewerkschaft zu gehen, wenn sie selbst dringend den Rechtsschutz bräuchten

  • Menschen denken, es würde für sie schon gutgehen, sie wären in ihrer Firma der, der das Licht ausmache

  • Menschen denken nicht daran, daß man früher aus Solidarität in der Gewerkschaft, und die darum kräftig war. Sie haben vergessen, daß auch ihr relativer Wohlstand auf der Arbeit der Gewerkschaften der Vergangenheit fußt, aber immer mehr zugunsten der Kapitalisten schrumpft, je schwächer die Gewerkschaften dastehen. "Samstags gehört Papi mir!" gehört immer öfter der Vergangenheit an wie planbare Feierabend-Hobbies, 35, oder wenigstens 38,5-Stunden-Woche und ordentlich bezahlte Überstunden.

  • Menschen gucken nur noch direkt vor sich, und geben ihr Geld lieber für eines hoffnungslos überteuertes Glas Milchkaffee (für bis zu fünf Euro, also fast zehn Mark) aus, als ein Prozent ihres Einkommens (Erwerbslose 2,50€/Monat, gerademal knapp fünf Mark) für die Gewerkschaft.
Also: Rein in die Gewerkschaft. Damit die wieder kraftvoll zubeissen können. Auch ohne Pondodog oder Kukident.


Ich bin drin. Und das ist auch gut so.
 

Feind=Bild

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AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Deutsche Gewerkschaften sind wohl immer noch mit den Vorbereitungen auf nen heissen Herbst beschäftigt?!

Bin mal gespannt, in welchem Jahr der stattfinden soll...
 

Konstabler

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AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Warum sollten die Arbeitnehmer in die Gewerkschaften eintreten, wenn es selbst in einem Forum wie diesem nicht mehr zum guten Ton gehört, Mitglied einer Gewerkschaft zu sein?
 

Roter Bock

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AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Ich bin in der Gewerkschaft - sehe aber deren Verhalten sehr kritisch. Und angeblich steigt die Zahl der Mitglieder in Gewerkschaften wieder.

Ich sehe und habe erlebt das kaum Anstrengungen unternommen werden in Betrieben die noch nicht in einem hohen Grad organisiert sind diese zu steigern.

Für Elo's tun jedenfalls Gewerkschaften nichts - so musste ich einen örtlichen Spitzenfunktionär daran erinnern, das auch Elo's in der Gewerkschaft sein können - um dann zu erfahren das dieses Mensch in irgendeinen Ausschuss des JC Sitz und Stimme hat.

Jedenfalls ist so eine Person für mich schon "verbrannt"! Ich habe eine sehr strikte "Freund - Feind" Kennung.

Es liegt also an den Gewerkschaften - die müssen erst mal richtig in Vorleistung gehen.

Roter Bock
 
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ExitUser

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AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

hallo zusammen,

stimmt leider, ist bei meiner dasselbe, ein wenig hurra stimmung, ansonsten buisness as usual...:icon_mued:. lediglich die links organisierten sind etwas aktiver werden aber ganz gerne geblockt oder auf kleine nebenscharmützel gelenkt.

liebe grüße von barbara
 

zuteuer

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AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Gewerkschaften sind überholt. Solange sie das Recht auf Arbeit hoch halten.
Wer will schon in so einem antiquierten Verein Mitglied sein.
 

rehlo

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AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Ganz einfach: Sie haben fast keine Mitglieder mehr, sind zahnlos geworden, weil


  • Menschen heute eher auf ihre "AdvoCard" oder ihre sonstige Rechtsschutzversicherung vertrauen, statt auf den Rechtsschutz durch die Gewerkschaft
Hi Rundtänzer,


leider muss ich Dir in diesem Punkt Unrecht geben! Ich habe im eigenen Bekannten-
und Familienkreis drei Personen, die bei ihrer Ablöseverhandlung besser mit einem selbst
ausgesuchten Rechtsverdreher besser gefahren wären, als mit der Gewerkschaft!


Warum? Ganz einfach, in jedem der drei Fälle haben nichtorganisier-
te Mitarbeiter wesentlich höhere Abfindungen erhalten, als meine
von der Gewerkschaft vertretenen Bekannten!:biggrin: ( Verwandten)
Ein Schelm, wer dabei böses denkt! Übrigens, der gleiche Gerichtsort!
 

rehlo

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AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Gewerkschaften sind überholt. Solange sie das Recht auf Arbeit hoch halten.
Wer will schon in so einem antiquierten Verein Mitglied sein.
Nein, zuteuer, da liegst Du einem neoliberalen Märchen in der Presse
auf!

Gewerkschaften sind sogar sehr wichtig in einer von Kapitalismus
regierten Welt, denn sie können die Demokratie erhalten!!

Aber leider hat Gasprom-Gerd mit seinem alles umfassenden Medien-Charisma
die wichtigsten Leute wie Sommer, Bsirske, Engelen-Kefer oder Wiesenhügel verarscht!

Leider, da ja Funktionäre, mit wenig ***** aber viel Geld in der Hose,
konnten diese Schwachmaten Schröder nicht durchschauen,
weil entweder zuviel Geld verdient oder von der Partei zur Gleich-
schaltung für Nichtigkeiten gezwungen, nichts mehr ausrichten!!:biggrin:

Mein Fazit:

Scheiß was auf große Gewerkschaften mit hochgedienten Sessel-
pfurzern, die nie richtig arbeiten mussten, lieber kleine wie bei den
Lokführern oder Piloten, aber dafür hohe Prozentzahlen an Organisierten,
nur so kann man dem Kapital Paroli bieten!!:icon_party:

Die großen Gewerkschaften müssen zerschlagen werden!!:icon_kinn:

Aber auch deshalb ist gewerkschaftliche Solidarität wichtiger denn
je, aber wie gesagt die richtige Gewerkschaftsform!!

Siehe: Gewerkschaften verlieren in Krisenländern Einfluss - Wallstreetjournal.de
 

nightangel

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AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Also ich bin schon lange Mietglied in der Gewerkschaft und kann nur sagen das die mir bisher immer gut geholfen haben. Ohne diese Leute wäre ich so manchesmal hoffnungslos verloren gewesen.
Auch jetzt kämpfen die mit mir gegen das JC und haben schon einige Erfolge erzielt, gegen das JC genauso wie gegen AG.
Ich werde auf jedenfall Mitglied bleiben und so weiter machen.
 
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Rounddancer

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AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Warum? Ganz einfach, in jedem der drei Fälle haben nichtorganisier-
te Mitarbeiter wesentlich höhere Abfindungen erhalten, als meine
von der Gewerkschaft vertretenen Bekannten!:biggrin: ( Verwandten)
Ein Schelm, wer dabei böses denkt! Übrigens, der gleiche Gerichtsort!
Ja, drum sage ich ja, daß mehr Leute zum Anwalt gehen, statt zur Gewerkschaft. Erst recht, wenn sie einen Rechtsschutz haben, der auch das Arbeitsrecht deckt.

Leider ist das eine Schraube nach unten, denn je weniger Mitglieder die Gewerkschaft hat, desto weniger gute Fachleute kann sie sich halten,- und desto weniger Respekt geniest sie vom Gegner.
Wenn da ein Hund ist, ein Rottweiler oder Pitbull, der knurrt, und die Zähne fletscht, dem gegenüber hält man mehr Abstand und wirft ihm mehr Brocken hin, als dem schwachen, fröhlich schwanzwedelnden Gewerkschafter, pardon, Beagle...

Natürlich ist es auch unterschiedlich, wo man hinkommt. Da gibt es Gegenden, da kennt sich kein Rechtsanwalt mit Arbeitsrecht aus,- oder den einzigen, der sich damit auskennt, hat die Gegenseite unter Mandat.
Und es gibt Gegenden, da gibts (noch) prima Beratung und Hilfe von der Gewerkschaft. Bzw. VdK und /oder SoVD
 

rehlo

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AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Und es gibt Gegenden, da gibts (noch) prima Beratung und Hilfe von der Gewerkschaft. Bzw. VdK und /oder SoVD
Und auch bei Verdi, BCE, DGB, bist Du Dir da wirklich so sicher??

Spätestens seit Wiesenhügel zuerst nach Spanien gereist ist, um mit ACE die Übernahme von HochTief (größter deutscher Baukonzern) zu verhandeln, ohne vorher die Betriebsräte oder gar die Belegschaftzu unterrichten, ist es da legitim zu fragen, auf welcher Seite stehen diese überbezahlten Funktionäre??

Achso, Betriebsräte IG Metall, google nach Peters, Hartz und Volkers (VW)! Toll:biggrin:
 
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ExitUser

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AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Ich bin in der Gewerkschaft - sehe aber deren Verhalten sehr kritisch. Und angeblich steigt die Zahl der Mitglieder in Gewerkschaften wieder.

Ich sehe und habe erlebt das kaum Anstrengungen unternommen werden in Betrieben die noch nicht in einem hohen Grad organisiert sind diese zu steigern.

Für Elo's tun jedenfalls Gewerkschaften nichts - so musste ich einen örtlichen Spitzenfunktionär daran erinnern, das auch Elo's in der Gewerkschaft sein können - um dann zu erfahren das dieses Mensch in irgendeinen Ausschuss des JC Sitz und Stimme hat.

Jedenfalls ist so eine Person für mich schon "verbrannt"! Ich habe eine sehr strikte "Freund - Feind" Kennung.

Es liegt also an den Gewerkschaften - die müssen erst mal richtig in Vorleistung gehen.

Roter Bock
In welchem Ausschuß sitzt er denn? Da diese Institutionen ja auch Personalvertretungen haben und die div. ausschüsse, wäre das das erst, was ich gefragt hätte, bevor ich (ver)urteile.
Im Übrigenist eine Gewerkschaft immer nur so gut wie ihre Mitglieder, das Gleiche gilt für Betriebs/Personalräte.
 
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AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Fast jeder Job ist nur noch auf befristeten Verträgen aufgebaut .
Da ist die Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft bestimmt nicht förderlich eine Verlängerung zu bekommen.:icon_kinn:
 
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AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Ja, drum sage ich ja, daß mehr Leute zum Anwalt gehen, statt zur Gewerkschaft. Erst recht, wenn sie einen Rechtsschutz haben, der auch das Arbeitsrecht deckt.

Leider ist das eine Schraube nach unten, denn je weniger Mitglieder die Gewerkschaft hat, desto weniger gute Fachleute kann sie sich halten,- und desto weniger Respekt geniest sie vom Gegner.
Wenn da ein Hund ist, ein Rottweiler oder Pitbull, der knurrt, und die Zähne fletscht, dem gegenüber hält man mehr Abstand und wirft ihm mehr Brocken hin, als dem schwachen, fröhlich schwanzwedelnden Gewerkschafter, pardon, Beagle...

Natürlich ist es auch unterschiedlich, wo man hinkommt. Da gibt es Gegenden, da kennt sich kein Rechtsanwalt mit Arbeitsrecht aus,- oder den einzigen, der sich damit auskennt, hat die Gegenseite unter Mandat.
Und es gibt Gegenden, da gibts (noch) prima Beratung und Hilfe von der Gewerkschaft. Bzw. VdK und /oder SoVD
da liegts du aber ganz falsch
durch den verrat von den gewerkschaften mit der zustimmung zu einführen von H4 sind mindes 60% der mitglieder verloren gegangen mit der zeit
das ist der haubt grund und nicht das viele zum RA rennen statt zur gewerkschaft

und durch den arbeitnehmer verrat der heut noch andauert wie tarifabschlüsse mit der ZA gewerbe
auch so eine sache
und wenn man sich die begründungen anschaut das eine gewerk dann sagt

wir sind froh das wir überhaubt fuss fassen können in der leih und zeitarbeit
dann könnt ich nur kotzen

ich frag mich ganz erlich wem die eigentlich vertretten ?
den arbeitnehmer oder eher den unternehmer
so wie das zurzeit aussieht eher den unternehmer
dann darf man sich auch nicht wundern das die mitglieder verlieren
 

nightangel

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AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Fast jeder Job ist nur noch auf befristeten Verträgen aufgebaut .
Da ist die Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft bestimmt nicht förderlich eine Verlängerung zu bekommen.:icon_kinn:
Klar wenn man jedem Arbeitgeber sofort auf die Nase bindet das man Gewerkschaftsmitglied ist.
Man muss einem AG auch nicht immer alles erzählen. :icon_evil: Es gibt Dinge die behält man einfach für sich.
 

Smiley32

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AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Die schlechte Presse in der Vergangenheit (zB IG Metall) dürfte auch zum Mitgliederschwund beigetragen haben.

Ansprechpartner sind oft die Vertrauensmänner und Betriebsräte in größeren Firmen. Wenn dann alle 3-6 Monate die Vertrauensmänner freiwillig ihr "Amt" niederlegen und erzählen wie es bei den Betriebsräten so abgeht ist das sicher auch nicht förderlich....

Von den "Erpressungsversuchen" ("gehst Du zur Konkurrenz-Gewerkschaft fliegst Du aus der Nachtschicht") mancher Betriebsräte mal ganz zu schweigen....

Das die Gewerkschaft jeden 2. Sonntag Sonderschicht genehmigt und 1-2x im Monat Mehrarbeit hebt die Stimmung auch nicht! Bei Dauernachtschicht 7 Sonntage nacheinander in der Firma und dazwischen nur freie Samstage hebt nicht die Stimmung und schon garnicht den familären Frieden...
Vor Tarifverhandlungen keine Sonderschichten und nach Tarifabschluß kann man die nicht genehmigten Sonderschichten gleich nachholen...

Es sind die Kleinigkeiten die es ausmachen.
 
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ExitUser

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AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Gewerkschaften sind überholt. Solange sie das Recht auf Arbeit hoch halten.
Wer will schon in so einem antiquierten Verein Mitglied sein.
Gewerkschaften sind wichtig, sie sichern Arbeitsplätze. Ihre eigenen.
 

zuteuer

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AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Nein, zuteuer, da liegst Du einem neoliberalen Märchen in der Presse
auf!
ich lese keine normale Presse und sehe kein Tv. Ich mache mir meine Gedanken, und informiere mich anderswo, das reicht mir.
Es gibt keine Demokratie in Deutschland. Da bist du einem neoliberalen Märchen aufgesessen. Ergo gibt es auch keine Demokratie zu verteidigen oder zu erhalten.

Natürlich müssen die Gewerkschaften zerschlagen werden. Denn sie halten beim Volk die Illusion aufrecht, dass dem Volk "da geholfen wird".

Was mir ein ganz besonderer Dorn im Auge ist, ist die Position der Gewerkschaften zur Arbeit. Das Recht auf Arbeit und das Hochhalten der "heiligen Arbeit" ist obsolet, veraltet, fast kommunistisch-versteinert anmutend und nicht mehr zeitgemäß. Solche irrealen Parolen, die die Gewerkschaft und teilweise leider auch die LINKEN vertreten, vernebeln den Leuten, dem Volk, das Hirn, und hindern es am klaren Denken, an der klaren Analyse dessen, was heute in unserer Gesellschaft Realität ist.

Realität ist: Es gibt immer weniger Arbeit für alle. Das muss noch nicht mal schlecht sein. Doch durch die Parolendrescherei der Gewerkschaften ("Arbeit für alle") wird sich nichts ändern, im Gegenteil, Veränderungen werden noch länger dauern, weil die Leute den Mist auch noch glauben, anstatt dass sie sich dranmachen, und Bewegungen gründen, die die GEsellschaft wirklich reformieren wollen.

Deshalb: Gewerkschaften auf den Müll!
 

Paolo_Pinkel

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AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müßten
Die sitzen an der üppig eingedeckten Tafel der Allesfresser und lachen sich kaputt, weil die Idioten, die glauben von denen vertreten zu werden, noch immer nicht verstanden haben, dass man ihnen nur Kasperletheater vorspielt. Oder glaubt jemand ersnsthaft, dass wenn eine Gewerkschaft sagt, sie kämpfe gegen den Jobabbau (aktuell bei RWE mit 2400 Stellen), dann würde das irgendwas bewirken oder gar die gefallene Entscheidung der Geschäftsführung rückgängig machen? Gewerkschaften kann man in D getrost vergessen.
 
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