• Herzlich Willkommen!
    Schön, dass Sie zu uns gefunden haben.

    Wir sind das Erwerbslosen Forum Deutschland und befassen uns vor allem mit den Problemen bei Erwerbslosigkeit, Armut und gesellschaftlicher Benachteiligung.
    Das wichtigste Ziel ist, dass jeder zu seinem Recht kommt und diese nicht von den Behörden vorenthalten werden. Dazu gehört auch, dass Sie Ihre gewonnenen Informationen an andere weiter tragen. Bei den vielen völlig willkürlichen Handlungen von Behörden - und besonders bei Hartz IV - müssen Betroffene wissen, wie sie sich erfolgreich wehren können.
    Was man als Erwerbsloser zur Abwehr von Behördenwillkür alles wissen muss.
    Genauso wichtig ist es, dass Sie mit dazu beitragen, dass dieses unsägliche Gesetz Hartz IV überwunden werden muss. Deshalb brauchen wir auch aktive Unterstützer, die durch zivilen Ungehorsam, bei Demonstrationen etc. sich für diese Ziele einsetzen. Hierzu geben wir regelmäßig Informationen heraus.
    Mit diesen Zielen haben wir hier viele Menschen versammeln können, welche offen über sich diskutieren und ihre eigenen Erfahrungen hilfsbereit anderen mitteilen. Am besten ist es, wenn Sie sich kurz fürs Forum registrieren und Ihre Probleme, Meinungen und Ideen schreiben Das geht ganz schnell, ist kostenlos und bringt Ihnen nur Vorteile. So werden Sie sicherlich auf Gleichgesinnte stoßen, welche gerne versuchen, Ihnen weiter zu helfen, damit Sie den richtigen Weg finden. Ebenso habe Sie damit Zugriff auf unsere Vorlagen zu Widersprüchen, Klagebeispiele etc... Hier können Sie sich registrieren.

    Hoffentlich finden Sie, was Sie suchen.

Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müßten

Regelsatzkämpfer

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
6 Jul 2011
Beiträge
3.468
Gefällt mir
864
#1
Am 9. August berichtete die FAZ davon, die EZB fordere in ihrem neuen Monatsbericht die Krisenländer zu Lohnsenkungen auf. Von der Aufforderung an die Leistungsbilanzüberschussländer wie z.B. Deutschland, dafür zu sorgen, dass bei ihnen die Löhne steigen, ist nichts zu lesen. Die EZB befürwortet mal wieder die deflationäre und die Rezession verschärfende Anpassung zu Lasten der Arbeitnehmer in den Krisenländern. Es wäre die von der Sache wie von einem Hauch Solidarität bestimmte Pflicht der deutschen Gewerkschaften, gegen einen solchen Bericht und die dahinter steckende Strategie zu protestieren. Ich habe nach entsprechenden Meldungen gesucht. Ohne Ergebnis.

Vielleicht liegt das an den Medien. Wahrscheinlich aber nicht allein. DGB und Einzelgewerkschaften haben offensichtlich nicht verinnerlicht, dass Krisen genutzt werden, um ihnen das bisschen Macht, das sie noch haben, zu nehmen, Wie die Entmachtung in den Krisenländern abläuft, berichtete am 8.8. das Wallstreet Journal International unter der Überschrift „Gewerkschaften verlieren in Krisenländern Einfluss“ ...
Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? | NachDenkSeiten – Die kritische Website
 

Rounddancer

Forumnutzer/in

Mitglied seit
30 Aug 2006
Beiträge
7.151
Gefällt mir
1.531
#2
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Ganz einfach: Sie haben fast keine Mitglieder mehr, sind zahnlos geworden, weil


  • Menschen heute eher auf ihre "AdvoCard" oder ihre sonstige Rechtsschutzversicherung vertrauen, statt auf den Rechtsschutz durch die Gewerkschaft

  • Menschen heute und schon viel zu lange nur noch dann daran denken, in die Gewerkschaft zu gehen, wenn sie selbst dringend den Rechtsschutz bräuchten

  • Menschen denken, es würde für sie schon gutgehen, sie wären in ihrer Firma der, der das Licht ausmache

  • Menschen denken nicht daran, daß man früher aus Solidarität in der Gewerkschaft, und die darum kräftig war. Sie haben vergessen, daß auch ihr relativer Wohlstand auf der Arbeit der Gewerkschaften der Vergangenheit fußt, aber immer mehr zugunsten der Kapitalisten schrumpft, je schwächer die Gewerkschaften dastehen. "Samstags gehört Papi mir!" gehört immer öfter der Vergangenheit an wie planbare Feierabend-Hobbies, 35, oder wenigstens 38,5-Stunden-Woche und ordentlich bezahlte Überstunden.

  • Menschen gucken nur noch direkt vor sich, und geben ihr Geld lieber für eines hoffnungslos überteuertes Glas Milchkaffee (für bis zu fünf Euro, also fast zehn Mark) aus, als ein Prozent ihres Einkommens (Erwerbslose 2,50€/Monat, gerademal knapp fünf Mark) für die Gewerkschaft.
Also: Rein in die Gewerkschaft. Damit die wieder kraftvoll zubeissen können. Auch ohne Pondodog oder Kukident.


Ich bin drin. Und das ist auch gut so.
 

Feind=Bild

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
23 Jan 2010
Beiträge
3.480
Gefällt mir
367
#3
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Deutsche Gewerkschaften sind wohl immer noch mit den Vorbereitungen auf nen heissen Herbst beschäftigt?!

Bin mal gespannt, in welchem Jahr der stattfinden soll...
 

Konstabler

Elo-User/in

Mitglied seit
19 Dez 2011
Beiträge
1.769
Gefällt mir
674
#4
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Warum sollten die Arbeitnehmer in die Gewerkschaften eintreten, wenn es selbst in einem Forum wie diesem nicht mehr zum guten Ton gehört, Mitglied einer Gewerkschaft zu sein?
 

Roter Bock

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
2 Jun 2011
Beiträge
3.290
Gefällt mir
3.305
#5
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Ich bin in der Gewerkschaft - sehe aber deren Verhalten sehr kritisch. Und angeblich steigt die Zahl der Mitglieder in Gewerkschaften wieder.

Ich sehe und habe erlebt das kaum Anstrengungen unternommen werden in Betrieben die noch nicht in einem hohen Grad organisiert sind diese zu steigern.

Für Elo's tun jedenfalls Gewerkschaften nichts - so musste ich einen örtlichen Spitzenfunktionär daran erinnern, das auch Elo's in der Gewerkschaft sein können - um dann zu erfahren das dieses Mensch in irgendeinen Ausschuss des JC Sitz und Stimme hat.

Jedenfalls ist so eine Person für mich schon "verbrannt"! Ich habe eine sehr strikte "Freund - Feind" Kennung.

Es liegt also an den Gewerkschaften - die müssen erst mal richtig in Vorleistung gehen.

Roter Bock
 
E

ExitUser

Gast
#6
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

hallo zusammen,

stimmt leider, ist bei meiner dasselbe, ein wenig hurra stimmung, ansonsten buisness as usual...:icon_mued:. lediglich die links organisierten sind etwas aktiver werden aber ganz gerne geblockt oder auf kleine nebenscharmützel gelenkt.

liebe grüße von barbara
 

zuteuer

Elo-User/in

Mitglied seit
1 Apr 2012
Beiträge
960
Gefällt mir
12
#7
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Gewerkschaften sind überholt. Solange sie das Recht auf Arbeit hoch halten.
Wer will schon in so einem antiquierten Verein Mitglied sein.
 

rehlo

Elo-User/in

Mitglied seit
14 Apr 2010
Beiträge
104
Gefällt mir
2
#8
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Ganz einfach: Sie haben fast keine Mitglieder mehr, sind zahnlos geworden, weil


  • Menschen heute eher auf ihre "AdvoCard" oder ihre sonstige Rechtsschutzversicherung vertrauen, statt auf den Rechtsschutz durch die Gewerkschaft
Hi Rundtänzer,


leider muss ich Dir in diesem Punkt Unrecht geben! Ich habe im eigenen Bekannten-
und Familienkreis drei Personen, die bei ihrer Ablöseverhandlung besser mit einem selbst
ausgesuchten Rechtsverdreher besser gefahren wären, als mit der Gewerkschaft!


Warum? Ganz einfach, in jedem der drei Fälle haben nichtorganisier-
te Mitarbeiter wesentlich höhere Abfindungen erhalten, als meine
von der Gewerkschaft vertretenen Bekannten!:biggrin: ( Verwandten)
Ein Schelm, wer dabei böses denkt! Übrigens, der gleiche Gerichtsort!
 

rehlo

Elo-User/in

Mitglied seit
14 Apr 2010
Beiträge
104
Gefällt mir
2
#9
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Gewerkschaften sind überholt. Solange sie das Recht auf Arbeit hoch halten.
Wer will schon in so einem antiquierten Verein Mitglied sein.
Nein, zuteuer, da liegst Du einem neoliberalen Märchen in der Presse
auf!

Gewerkschaften sind sogar sehr wichtig in einer von Kapitalismus
regierten Welt, denn sie können die Demokratie erhalten!!

Aber leider hat Gasprom-Gerd mit seinem alles umfassenden Medien-Charisma
die wichtigsten Leute wie Sommer, Bsirske, Engelen-Kefer oder Wiesenhügel verarscht!

Leider, da ja Funktionäre, mit wenig Arsch aber viel Geld in der Hose,
konnten diese Schwachmaten Schröder nicht durchschauen,
weil entweder zuviel Geld verdient oder von der Partei zur Gleich-
schaltung für Nichtigkeiten gezwungen, nichts mehr ausrichten!!:biggrin:

Mein Fazit:

Scheiß was auf große Gewerkschaften mit hochgedienten Sessel-
pfurzern, die nie richtig arbeiten mussten, lieber kleine wie bei den
Lokführern oder Piloten, aber dafür hohe Prozentzahlen an Organisierten,
nur so kann man dem Kapital Paroli bieten!!:icon_party:

Die großen Gewerkschaften müssen zerschlagen werden!!:icon_kinn:

Aber auch deshalb ist gewerkschaftliche Solidarität wichtiger denn
je, aber wie gesagt die richtige Gewerkschaftsform!!

Siehe: Gewerkschaften verlieren in Krisenländern Einfluss - Wallstreetjournal.de
 

nightangel

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
17 Jul 2005
Beiträge
1.735
Gefällt mir
603
#10
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Also ich bin schon lange Mietglied in der Gewerkschaft und kann nur sagen das die mir bisher immer gut geholfen haben. Ohne diese Leute wäre ich so manchesmal hoffnungslos verloren gewesen.
Auch jetzt kämpfen die mit mir gegen das JC und haben schon einige Erfolge erzielt, gegen das JC genauso wie gegen AG.
Ich werde auf jedenfall Mitglied bleiben und so weiter machen.
 

Rounddancer

Forumnutzer/in

Mitglied seit
30 Aug 2006
Beiträge
7.151
Gefällt mir
1.531
#11
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Warum? Ganz einfach, in jedem der drei Fälle haben nichtorganisier-
te Mitarbeiter wesentlich höhere Abfindungen erhalten, als meine
von der Gewerkschaft vertretenen Bekannten!:biggrin: ( Verwandten)
Ein Schelm, wer dabei böses denkt! Übrigens, der gleiche Gerichtsort!
Ja, drum sage ich ja, daß mehr Leute zum Anwalt gehen, statt zur Gewerkschaft. Erst recht, wenn sie einen Rechtsschutz haben, der auch das Arbeitsrecht deckt.

Leider ist das eine Schraube nach unten, denn je weniger Mitglieder die Gewerkschaft hat, desto weniger gute Fachleute kann sie sich halten,- und desto weniger Respekt geniest sie vom Gegner.
Wenn da ein Hund ist, ein Rottweiler oder Pitbull, der knurrt, und die Zähne fletscht, dem gegenüber hält man mehr Abstand und wirft ihm mehr Brocken hin, als dem schwachen, fröhlich schwanzwedelnden Gewerkschafter, pardon, Beagle...

Natürlich ist es auch unterschiedlich, wo man hinkommt. Da gibt es Gegenden, da kennt sich kein Rechtsanwalt mit Arbeitsrecht aus,- oder den einzigen, der sich damit auskennt, hat die Gegenseite unter Mandat.
Und es gibt Gegenden, da gibts (noch) prima Beratung und Hilfe von der Gewerkschaft. Bzw. VdK und /oder SoVD
 

rehlo

Elo-User/in

Mitglied seit
14 Apr 2010
Beiträge
104
Gefällt mir
2
#12
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Und es gibt Gegenden, da gibts (noch) prima Beratung und Hilfe von der Gewerkschaft. Bzw. VdK und /oder SoVD
Und auch bei Verdi, BCE, DGB, bist Du Dir da wirklich so sicher??

Spätestens seit Wiesenhügel zuerst nach Spanien gereist ist, um mit ACE die Übernahme von HochTief (größter deutscher Baukonzern) zu verhandeln, ohne vorher die Betriebsräte oder gar die Belegschaftzu unterrichten, ist es da legitim zu fragen, auf welcher Seite stehen diese überbezahlten Funktionäre??

Achso, Betriebsräte IG Metall, google nach Peters, Hartz und Volkers (VW)! Toll:biggrin:
 
E

ExitUser

Gast
#13
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Ich bin in der Gewerkschaft - sehe aber deren Verhalten sehr kritisch. Und angeblich steigt die Zahl der Mitglieder in Gewerkschaften wieder.

Ich sehe und habe erlebt das kaum Anstrengungen unternommen werden in Betrieben die noch nicht in einem hohen Grad organisiert sind diese zu steigern.

Für Elo's tun jedenfalls Gewerkschaften nichts - so musste ich einen örtlichen Spitzenfunktionär daran erinnern, das auch Elo's in der Gewerkschaft sein können - um dann zu erfahren das dieses Mensch in irgendeinen Ausschuss des JC Sitz und Stimme hat.

Jedenfalls ist so eine Person für mich schon "verbrannt"! Ich habe eine sehr strikte "Freund - Feind" Kennung.

Es liegt also an den Gewerkschaften - die müssen erst mal richtig in Vorleistung gehen.

Roter Bock
In welchem Ausschuß sitzt er denn? Da diese Institutionen ja auch Personalvertretungen haben und die div. ausschüsse, wäre das das erst, was ich gefragt hätte, bevor ich (ver)urteile.
Im Übrigenist eine Gewerkschaft immer nur so gut wie ihre Mitglieder, das Gleiche gilt für Betriebs/Personalräte.
 
E

ExitUser

Gast
#14
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Fast jeder Job ist nur noch auf befristeten Verträgen aufgebaut .
Da ist die Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft bestimmt nicht förderlich eine Verlängerung zu bekommen.:icon_kinn:
 
E

ExitUser

Gast
#15
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Ja, drum sage ich ja, daß mehr Leute zum Anwalt gehen, statt zur Gewerkschaft. Erst recht, wenn sie einen Rechtsschutz haben, der auch das Arbeitsrecht deckt.

Leider ist das eine Schraube nach unten, denn je weniger Mitglieder die Gewerkschaft hat, desto weniger gute Fachleute kann sie sich halten,- und desto weniger Respekt geniest sie vom Gegner.
Wenn da ein Hund ist, ein Rottweiler oder Pitbull, der knurrt, und die Zähne fletscht, dem gegenüber hält man mehr Abstand und wirft ihm mehr Brocken hin, als dem schwachen, fröhlich schwanzwedelnden Gewerkschafter, pardon, Beagle...

Natürlich ist es auch unterschiedlich, wo man hinkommt. Da gibt es Gegenden, da kennt sich kein Rechtsanwalt mit Arbeitsrecht aus,- oder den einzigen, der sich damit auskennt, hat die Gegenseite unter Mandat.
Und es gibt Gegenden, da gibts (noch) prima Beratung und Hilfe von der Gewerkschaft. Bzw. VdK und /oder SoVD
da liegts du aber ganz falsch
durch den verrat von den gewerkschaften mit der zustimmung zu einführen von H4 sind mindes 60% der mitglieder verloren gegangen mit der zeit
das ist der haubt grund und nicht das viele zum RA rennen statt zur gewerkschaft

und durch den arbeitnehmer verrat der heut noch andauert wie tarifabschlüsse mit der ZA gewerbe
auch so eine sache
und wenn man sich die begründungen anschaut das eine gewerk dann sagt

wir sind froh das wir überhaubt fuss fassen können in der leih und zeitarbeit
dann könnt ich nur kotzen

ich frag mich ganz erlich wem die eigentlich vertretten ?
den arbeitnehmer oder eher den unternehmer
so wie das zurzeit aussieht eher den unternehmer
dann darf man sich auch nicht wundern das die mitglieder verlieren
 

nightangel

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
17 Jul 2005
Beiträge
1.735
Gefällt mir
603
#16
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Fast jeder Job ist nur noch auf befristeten Verträgen aufgebaut .
Da ist die Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft bestimmt nicht förderlich eine Verlängerung zu bekommen.:icon_kinn:
Klar wenn man jedem Arbeitgeber sofort auf die Nase bindet das man Gewerkschaftsmitglied ist.
Man muss einem AG auch nicht immer alles erzählen. :icon_evil: Es gibt Dinge die behält man einfach für sich.
 

Smiley32

Elo-User/in
Mitglied seit
11 Dez 2011
Beiträge
481
Gefällt mir
70
#17
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Die schlechte Presse in der Vergangenheit (zB IG Metall) dürfte auch zum Mitgliederschwund beigetragen haben.

Ansprechpartner sind oft die Vertrauensmänner und Betriebsräte in größeren Firmen. Wenn dann alle 3-6 Monate die Vertrauensmänner freiwillig ihr "Amt" niederlegen und erzählen wie es bei den Betriebsräten so abgeht ist das sicher auch nicht förderlich....

Von den "Erpressungsversuchen" ("gehst Du zur Konkurrenz-Gewerkschaft fliegst Du aus der Nachtschicht") mancher Betriebsräte mal ganz zu schweigen....

Das die Gewerkschaft jeden 2. Sonntag Sonderschicht genehmigt und 1-2x im Monat Mehrarbeit hebt die Stimmung auch nicht! Bei Dauernachtschicht 7 Sonntage nacheinander in der Firma und dazwischen nur freie Samstage hebt nicht die Stimmung und schon garnicht den familären Frieden...
Vor Tarifverhandlungen keine Sonderschichten und nach Tarifabschluß kann man die nicht genehmigten Sonderschichten gleich nachholen...

Es sind die Kleinigkeiten die es ausmachen.
 
E

ExitUser

Gast
#18
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Gewerkschaften sind überholt. Solange sie das Recht auf Arbeit hoch halten.
Wer will schon in so einem antiquierten Verein Mitglied sein.
Gewerkschaften sind wichtig, sie sichern Arbeitsplätze. Ihre eigenen.
 

zuteuer

Elo-User/in

Mitglied seit
1 Apr 2012
Beiträge
960
Gefällt mir
12
#19
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Nein, zuteuer, da liegst Du einem neoliberalen Märchen in der Presse
auf!
ich lese keine normale Presse und sehe kein Tv. Ich mache mir meine Gedanken, und informiere mich anderswo, das reicht mir.
Es gibt keine Demokratie in Deutschland. Da bist du einem neoliberalen Märchen aufgesessen. Ergo gibt es auch keine Demokratie zu verteidigen oder zu erhalten.

Natürlich müssen die Gewerkschaften zerschlagen werden. Denn sie halten beim Volk die Illusion aufrecht, dass dem Volk "da geholfen wird".

Was mir ein ganz besonderer Dorn im Auge ist, ist die Position der Gewerkschaften zur Arbeit. Das Recht auf Arbeit und das Hochhalten der "heiligen Arbeit" ist obsolet, veraltet, fast kommunistisch-versteinert anmutend und nicht mehr zeitgemäß. Solche irrealen Parolen, die die Gewerkschaft und teilweise leider auch die LINKEN vertreten, vernebeln den Leuten, dem Volk, das Hirn, und hindern es am klaren Denken, an der klaren Analyse dessen, was heute in unserer Gesellschaft Realität ist.

Realität ist: Es gibt immer weniger Arbeit für alle. Das muss noch nicht mal schlecht sein. Doch durch die Parolendrescherei der Gewerkschaften ("Arbeit für alle") wird sich nichts ändern, im Gegenteil, Veränderungen werden noch länger dauern, weil die Leute den Mist auch noch glauben, anstatt dass sie sich dranmachen, und Bewegungen gründen, die die GEsellschaft wirklich reformieren wollen.

Deshalb: Gewerkschaften auf den Müll!
 

Paolo_Pinkel

Super-Moderator/in
Mitglied seit
2 Jul 2008
Beiträge
12.851
Gefällt mir
6.297
#20
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müßten
Die sitzen an der üppig eingedeckten Tafel der Allesfresser und lachen sich kaputt, weil die Idioten, die glauben von denen vertreten zu werden, noch immer nicht verstanden haben, dass man ihnen nur Kasperletheater vorspielt. Oder glaubt jemand ersnsthaft, dass wenn eine Gewerkschaft sagt, sie kämpfe gegen den Jobabbau (aktuell bei RWE mit 2400 Stellen), dann würde das irgendwas bewirken oder gar die gefallene Entscheidung der Geschäftsführung rückgängig machen? Gewerkschaften kann man in D getrost vergessen.
 
E

ExitUser

Gast
#21
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

@Paolo

Eine Gewerkschaft kann nur innerhalb des Vetriebsverfassungsgestztes verhandeln. Bei einer Betriebsschließung ist sie daher machtlos!
 

Paolo_Pinkel

Super-Moderator/in
Mitglied seit
2 Jul 2008
Beiträge
12.851
Gefällt mir
6.297
#22
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

@Paolo

Eine Gewerkschaft kann nur innerhalb des Vetriebsverfassungsgestztes verhandeln. Bei einer Betriebsschließung ist sie daher machtlos!
Dann sollten die das öffentlich auch so kommunizieren. Statt dessen wird sich als der Heiland aufgespielt, der da noch was ändern können. Und das ist natürlich genau das, was Betroffene hören wollen und den fetten Parteifunktionären ihre Existenz sichert! Gewerkschaften haben seit Anfang der 90er schon nichts mehr zu melden. Die Illusion, das Gewerkschaften noch für die Belange der Arbeitnehmer einstehen, geschweige denn sich dafür einsetzen, hält sich jedoch. Bis auf heiße Luft war da aber nicht. Was ist aus dem heißen Herbst geworden, den Sommer sah. Die Aufzählung solcher Worthülsen ist beliebig fortzusetzen.
 
E

ExitUser

Gast
#23
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Dann sollten die das öffentlich auch so kommunizieren. Statt dessen wird sich als der Heiland aufgespielt, der da noch was ändern können. Und das ist natürlich genau das, was Betroffene hören wollen und den fetten Parteifunktionären ihre Existenz sichert! Gewerkschaften haben seit Anfang der 90er schon nichts mehr zu melden. Die Illusion, das Gewerkschaften noch für die Belange der Arbeitnehmer einstehen, geschweige denn sich dafür einsetzen, hält sich jedoch. Bis auf heiße Luft war da aber nicht. Was ist aus dem heißen Herbst geworden, den Sommer sah. Die Aufzählung solcher Worthülsen ist beliebig fortzusetzen.

Das wird so kommuniziert. Bei Pleiten, Betriebschließungen geht es um einen, ges. vorgeschriebenen, Interessenausgleich/Sozialplan.

Das Problem ist, so wie Bsp. Schlecker, dass die BRs, ergo die Gewerkschaften, erst informiert werden, wenn das Kind bereits mit dem Bade ausgeschüttet worden ist.

Das ist dann aber nicht Schuld, oder Mitschuld der Interessenvertretung, sondern allein des Geschäftsinhabers.
 

Paolo_Pinkel

Super-Moderator/in
Mitglied seit
2 Jul 2008
Beiträge
12.851
Gefällt mir
6.297
#24
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Die Gewerkschaften haben es so weit kommen lassen, indem sie die Arbeitsmarktreformen mehr oder weniger durchgewunken haben. Hier (also damals) wurde bereits der Grundstein der Misere gelegt, die man jetzt beklagt. Aber Gewerkschaften sind umfassend unglaubwürdig geworden. Nicht nur, dass ihnen die Elos scheißegal sind, nein. Wenn eine Gewerkschaft ein (ex)Mitglied vertritt mit einem Anwalt, dann sind die auch noch so grottenschlecht und auf dem Kenntnisstand von 2005, dass der "Erfolg" vorprogrammiert ist. Einfach mal Fälle des Users @ edler Ritter lesen und stauen. Die Errungenschaften der Gewerkschaften, für die früher noch mit Blut bezahlt wurde, haben diese Säcke verkauft. Genau so, wie die SPD einst ihre ureigenen Standpunkte. Deshalb verlasse ich mich weder auf Gewerkschaften, noch auf Parteien. Damit bin ich bis jetzt ganz gut gefahren und kann es nur jedem empfehlen.
 
E

ExitUser

Gast
#25
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

@ Paolo

Sonst differenzierst Du doch sehr genau. Warum also nicht hier?

Der Fall @edler Ritter, hat jetzt nur am Rande mit dem Thema zu tun, nech! Deshalb gehe ich darauf auch nicht ein.

Dass der Gewerkschaft die Erwerbslosen exkremntegal sind, kann ich auch nicht nachvollziehen. Es gibt, gerade in Gewerkschaften, sehr gute Arbeitsgemeinschaften und Verbindungen, die effektiv gegen die Behördenwillkür zur Wehr setzen. Nur wollen und kommen müssen die Kollegen schon selbst.
 

Paolo_Pinkel

Super-Moderator/in
Mitglied seit
2 Jul 2008
Beiträge
12.851
Gefällt mir
6.297
#26
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

@ Paolo

Sonst differenzierst Du doch sehr genau. Warum also nicht hier?
Was gibt es denn hier noch zu differenzieren? Die Gewerkschaften haben sich doch eindeutig positioniert. Entweder durch Ihre Untätigkeit oder ihre vermeidlichen Taten. Warum spalten sich denn die ursprünglichen großen Gewerkschaften in kleinere, berufsspezifische Gewerkschaften auf? Weil die großen etwa so tolle Arbeit leisten?

Der Fall @edler Ritter, hat jetzt nur am Rande mit dem Thema zu tun, nech! Deshalb gehe ich darauf auch nicht ein.
Warum nicht? Du wirfst mir vor nicht zu differenzieren und willst hier nicht auf einen eindeutigen Fall eingehen, wo ein Gewerkschaftsanwalt keinen Plan hat, Kohle kassiert und der Elo wahrscheinlich mehr erreicht hätte, wenn er es selber in die Hand genommen hätte? Gerade DAS ist ein Paradebeispiel dafür, wie sehr man sich für Beitragszahler am unteren Ende der Einkommensskala interessiert.

Der Fall des Useres @ edeler Ritter ist nur exemplarisch. Es haben sich dahingehend weitere Probleme bei anderen Usern mit Anwälten von Gewerkschaften ergeben. Es ist also nicht der viel zitierte "Einzelfall".

Dass der Gewerkschaft die Erwerbslosen exkremntegal sind, kann ich auch nicht nachvollziehen.
Stimmt, die Errungenschaften am Arbeitsmarkt insb. der prekären Beschäftigungsverhältnisse, waren nur zum Wohle der Werktätigen:icon_neutral:. Ist es nicht eher so, dass die großen Gewerkschaften einem "Stillhalteabkommen" der Regierung zugestimmt hatten, als es um ALG-II, Zeitarbeit, Ein-Euro-Job, Mini- und Teilzeitjobs ging? Für Gewerkschaften reicht es einfach (nicht) mehr aus, sich auf Veranstaltungen blicken zu lassen, leere Kampfesreden zu schwingen und danach wieder im butterweichen Ledersessel im Büro zu versinken. Mag sein, dass das dem Gros der Beitragszahler reicht. Mir würde diese Leistung aber nicht reichen. Ganz im Gegenteil. Das kotzt mich an! Die Gewerkschaften versuchen mit alten Parolen den Realitäten der Neuzeit zu begegnen und wundern sich, warum es nicht klappt. Das funktioniert, wie man sieht, 7 Jahre nach Hartz-IV, nicht!
Es gibt, gerade in Gewerkschaften, sehr gute Arbeitsgemeinschaften und Verbindungen, die effektiv gegen die Behördenwillkür zur Wehr setzen. Nur wollen und kommen müssen die Kollegen schon selbst.
Verstehe ich nicht. Wenn es die doch gibt und man bereits Erfolge verbuchen konnte, dann müsste man die a) doch konkret benennen können und b) dürften die nicht an Personalmangel leiden. Es sei denn, die Gewerkschaften versuchen das selbe Vorgehen durchzuziehen, wie viele Arbeitgeber, nämlich Fachkräfte für 0 Euro arbeiten zu lassen. Klar, dass sich da da keiner findet. Würde ich auch nicht, solange die Gewerkschaftsbosse in den S-Klassen durch die Republik reisen und sich mit fremden Lorbeeren schmücken wollen.

M.W. wurde z.B. das Pfandbons-Urteil (Emily) nicht durch eine der großen Gewerkschaften erreicht, sondern von einer unabhängige Gewerkschaft (FAU). Hier hätte eine der großen Gewerkschaften doch das schreiende Unrecht, was man in den Talkshows anprangert, doch aktiv bekämpfen können. Hat man aber nicht. Warum? Noch Fragen?
 

Der Brian

Elo-User/in

Mitglied seit
30 Jan 2011
Beiträge
364
Gefällt mir
113
#27
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Moin,


Gewerkschaften sind, wie ich schon öfter geschrieben habe, nichts anderes als verkappte Arbeitgeberverbände.

Der Abgesang bzw der wahre Zweck solcher Vereinigungen hat sich schon vor fast einhundert Jahren gegen Ende des 1. Weltkriegs gezeigt, als solche flächendeckend aus dem Boden schossen als Stimmenfangapparat für Sozialdemokraten: Arbeitskräfte wurden damals zu Tausenden an die Front geschickt und der daraus folgende Arbeitskräftemangel wurde politisch (!) genutzt, bessere Arbeitsbedingungen und mehr Lohn durchzusetzen. Doch schon damals zeigten Leute wie Duisberg, WER die Politik in der Hand hat - und dieses Spielchen zieht sich bis heute hin, allles schonmal da gewesen....

Apropos: recht aktuelles Beispiel einer dieser "Großgewerkschaften" zeigte, dass man nicht immer nur mehr Geld für seine Schützlinge fordern kann, sondern sogar bereitwillig zustimmt, wenn es um niedrigere Einstiegsgehälter geht = verkappter Arbeitgeberverband. Besonders lustig ist das für Leute, die mittels Kettenarbeitsverträgen ihre Penunzen verdienen - so "profitiert" man von jedem (!) gewerkschaftlich abgenickten ScheiXX.
Und wer denkt, dass er als Gewerkschaftsmitglied bei arbeitsrechtsstreitlichen Angelegenheiten von deren Anwälten gut vertreten ist, der möge mal in eine etwas komplexere Situation schliddern - er wird den Tag verfluchen, an dem er sich nicht gleich nen richtigen Fachanwalt genommen hat...


MfG
 

Kleeblatt

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
5 Mrz 2008
Beiträge
2.454
Gefällt mir
844
#28
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Moin,
......
Und wer denkt, dass er als Gewerkschaftsmitglied bei arbeitsrechtsstreitlichen Angelegenheiten von deren Anwälten gut vertreten ist, der möge mal in eine etwas komplexere Situation schliddern - er wird den Tag verfluchen, an dem er sich nicht gleich nen richtigen Fachanwalt genommen hat...


MfG
DAS ist so etwas von wahr !!!

Habe gelegentlich bei Verwandten und Bekannten genau DIESE Erfahrungen gemacht.
- Anwälte nicht über die neueste Rechtsprechung informiert
- Anwälte die sich nicht einmal ansatzweise die "Mühe" machen den Sachverhalt zu begreifen und entsprechend völlig falsch agieren
- selbst wenn diese Anwälte o.g. beide Anforderungen erfüllen, - Faulheit sich entsprechend dem Fall zu widmen = es werden Schriftsätze nicht gefertigt, auf Schriftsätze der Gegenseite wird nicht reagiert bzw. nicht ausreichend reagiert

ect. pp.

In 2 Fällen mußte ich, obgleich ich in diesen Fachgebieten absolut nicht zuhause bin, mir den gesamten Kram anlesen und dann die Schriftsätze fertig machen, - die Anwälte haben diese dann 1 : 1 übernommen und nur noch ihren Briefkopf und ihren Namen gesetzt.

Nun ja, - die Anwälte scheinen dieselbe Einstellung zu den AN zu haben wie die Gewerkschaft, - = "wie lästig" !
 
E

ExitUser

Gast
#29
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

da liegts du aber ganz falsch
durch den verrat von den gewerkschaften mit der zustimmung zu einführen von H4 sind mindes 60% der mitglieder verloren gegangen mit der zeit
das ist der haubt grund und nicht das viele zum RA rennen statt zur gewerkschaft

und durch den arbeitnehmer verrat der heut noch andauert wie tarifabschlüsse mit der ZA gewerbe
auch so eine sache
und wenn man sich die begründungen anschaut das eine gewerk dann sagt

wir sind froh das wir überhaubt fuss fassen können in der leih und zeitarbeit
dann könnt ich nur kotzen

ich frag mich ganz erlich wem die eigentlich vertretten ?
den arbeitnehmer oder eher den unternehmer
so wie das zurzeit aussieht eher den unternehmer
dann darf man sich auch nicht wundern das die mitglieder verlieren

Und genauso sehe ich das auch. Für mich sind es nicht nur die Gewerkschaften sondern auch die Parteien. :icon_kotz:
 
E

ExitUser

Gast
#30
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

@ Paolo

Die Gewerkschaften, oder einige derer, arbeiten mit der DGB-Rechtsschutz GmbH zusammen-

Das sind gewerkschaftliche Sozietäten in unterschiedlicher Besetzung. Hauptrechtsfachgebiet liegt auf dem Arbeitsrecht. Ein Arbeitsrechtler muß kein Sozialrechtler sein + umgekehrt.

Je nach Besetzung dieser Vertretungen gibt es dort Kollegen, die ausschl. Sozialrecht machen. Hauptsächlich Rentenrecht. Es gibt auch Sozietäten, die keinen Kollegen für Sozialrecht beschäftigen.

Aber alles über einen Kamm zu scheren, dass geht ja nun mal gar nicht.

Dieses Verfahren wurde bspw. durch den DGB-R. geführt.
Fragen & Antworten: Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu Hartz-IV-Sätzen


Das Bundesverfassungsgericht erklärte am 9. Februar 2010 in einem von der DGB Rechtsschutz GmbH geführten Verfahren die Hartz-IV-Regelleistungen für Kinder für verfassungswidrig. Außerdem muss der Gesetzgeber bis zum 31.12.2010 ein neues Berechnungsverfahren für sämtliche Hartz-IV-Sätze ausarbeiten. Und Hilfeempfänger können zukünftig in seltenen Härtefällen zusätzliche Unterstützung geltend machen. Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts.

Erhalten Bezieher von ALG II mit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts ab sofort mehr Hartz-IV-Geld?

Quelle: DGB Rechtsschutz: FAQ zum BVerG-Urteil Hartz-IV


Das ist nur ein Bsp. von vielen.

Ob du nun der Meinung bist, Dich nur auf Dich selbst verlassen zu können, bleibt Dir unbenommen- andere können das eben nicht.
Deswegen muß man doch nicht alles gellrich verteufeln!
 

Paolo_Pinkel

Super-Moderator/in
Mitglied seit
2 Jul 2008
Beiträge
12.851
Gefällt mir
6.297
#31
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

@ Paolo

[...]

Das ist nur ein Bsp. von vielen.

Ob du nun der Meinung bist, Dich nur auf Dich selbst verlassen zu können, bleibt Dir unbenommen- andere können das eben nicht.
Wieso sollen das andere nicht können? Das was ich kann, können andere auch. Du erlebst es ja täglich hier.
==> Information - Erfolgreiche Gegenwehr im Erwerbslosen Forum Deutschland
Deswegen muß man doch nicht alles gellrich verteufeln!
Hier wird nichts verteufelt. Wir tauschen Meinungen aus. Das ich und viele andere nicht deiner Meinung sind (ggf. aus eigener Erfahrung) ist halt Fakt. Du hast jetzt Beispiele zum Thema Rechtsschutz gebracht. Die anderen vorgetragenen Argumente jedoch außer Acht gelassen. Wenn ich die Wahl hätte, zwischen einem von einer Gewerkschaft "zugewiesenen" Anwalt und einem Fachanwalt für Sozialrecht, der mich vielleicht als Nichtmitglied in einer Gewerkschaft nur 10 Euro Selbstbeteiligung kostet wg. BHS, dürfe klar sein, auf wen die Wahl fällt. Ich kann den Gewerkschaften nichts mehr positives abgewinnen und zu dieser Entwicklung haben die Gewerkschaften selbst beigetragen.
 
E

ExitUser

Gast
#32
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Wieso sollen das andere nicht können? Das was ich kann, können andere auch. Du erlebst es ja täglich hier.
==> Information - Erfolgreiche Gegenwehr im Erwerbslosen Forum Deutschland
Weil es Menschen gibt, die die Zusammenhänge und Unterschiede nicht verstehen. Mir ging das anfags ähnlich. Ich mußte mich erst einarbeiten und heute gibt es immer noch Zusammenhänge, die ich nicht auf Anhieb verstehe, diese muß ich mir erst von einem Juristen erklären lassen. GsD habe ich so jemanden im Bekanntenkreis - dazu erklärt er noch gut!


Hier wird nichts verteufelt. Wir tauschen Meinungen aus. Das ich und viele andere nicht deiner Meinung sind (ggf. aus eigener Erfahrung) ist halt Fakt. Du hast jetzt Beispiele zum Thema Rechtsschutz gebracht. Die anderen vorgetragenen Argumente jedoch außer Acht gelassen. Wenn ich die Wahl hätte, zwischen einem von einer Gewerkschaft "zugewiesenen" Anwalt und einem Fachanwalt für Sozialrecht, der mich vielleicht als Nichtmitglied in einer Gewerkschaft nur 10 Euro Selbstbeteiligung kostet wg. BHS, dürfe klar sein, auf wen die Wahl fällt. Ich kann den Gewerkschaften nichts mehr positives abgewinnen und zu dieser Entwicklung haben die Gewerkschaften selbst beigetragen.
Das ist für mich kein Garant des obsiegens. Wie viele Fachanwälte stehen auf der anderen Seite, oder machen ihre Arbeit = der Bezahlung. Hierfür gibt es auch viele Bsp. in diesem Forum.

Oder aber man bekommt keinen Fachanwalt, weil es eben in der Region keinen gibt.

Ich hatte jetzt den Fall, dass ein Fachanwalt gar nicht klagen wollte, weil er der Meinung war, dass es sich dabei um Peanuts handele. Für den HE ging es aber dabei ums Prinzip!

Der wahre Grund ist doch der, dass für den sog. Fachanwalt keine entspr. Kohle + kein Ruhm dabei herumkommen.

Bei den Rechtssekretären des Rechtsschutzes entscheidet das die Gewerkschaft und nicht der jeweilige Bearbeiter.
 

nightangel

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
17 Jul 2005
Beiträge
1.735
Gefällt mir
603
#33
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

So ähnlich sehe ich das auch. Auch hier durfte man schon oft lesen das selbst Fachanwälte die Leute hängen gelassen haben, untätig waren oder gravierende Fehler gemacht haben.
Egal ob man sich nun anwaltliche oder gewerkschaftliche Hilfe sucht, es kommt immer auf den Menschen an der einem zur Seite steht. Es gibt bei Anwälten und Gewerkschaften solche und solche.
 

Rounddancer

Forumnutzer/in

Mitglied seit
30 Aug 2006
Beiträge
7.151
Gefällt mir
1.531
#34
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Genau,- die Rechtsanwälte müssen ja von ihrer Kammer aus ein gewisses Kontingent an Beratungshilfeklienten übernehmen,-
so, wie Strafrechtsanwälte auch ein gewisses Kontingent an Pflichtverteidigungen übernehmen müssen.

Nicht selten werden mit dem Pflichtmandat Jung-Rechtsanwälte einer Anwaltsgemeinschaft betraut. Und manche Anwälte sagen sich, für das minimale Honorar über die Beratungshilfe, bzw. Prozeßkostenhilfe mache ich nur das Allernotwendigste.

Die Rechtsvertreter der Gewerkschaft, da sind auch Unterschiede in Wissen, Erfahrung und Engagement. Pauschal sie zu verurteilen, ist falsch.
 

Wausch

Elo-User/in

Mitglied seit
19 Jun 2012
Beiträge
55
Gefällt mir
0
#35
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Wenn ich die Wahl hätte, zwischen einem von einer Gewerkschaft "zugewiesenen" Anwalt und einem Fachanwalt für Sozialrecht, der mich vielleicht als Nichtmitglied in einer Gewerkschaft nur 10 Euro Selbstbeteiligung kostet wg. BHS, dürfe klar sein, auf wen die Wahl fällt.
Klaro. Weil der Fachanwalt sich auch tierisch ins Zeug legt für das bisschen Kohle, die er über den Beratungshilfeschein generieren kann. Und am 6. Dezember kommt der Nikolaus! Ehrlich!
 

Nustel

Forumnutzer/in

Mitglied seit
19 Jun 2006
Beiträge
2.134
Gefällt mir
163
#36
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Genau,- die Rechtsanwälte müssen ja von ihrer Kammer aus ein gewisses Kontingent an Beratungshilfeklienten übernehmen,-
so, wie Strafrechtsanwälte auch ein gewisses Kontingent an Pflichtverteidigungen übernehmen müssen.

Nicht selten werden mit dem Pflichtmandat Jung-Rechtsanwälte einer Anwaltsgemeinschaft betraut. Und manche Anwälte sagen sich, für das minimale Honorar über die Beratungshilfe, bzw. Prozeßkostenhilfe mache ich nur das Allernotwendigste.

Die Rechtsvertreter der Gewerkschaft, da sind auch Unterschiede in Wissen, Erfahrung und Engagement. Pauschal sie zu verurteilen, ist falsch.
Da wäre doch das amerik. Prinzip besser!
Verlier ich den Prozess gibts keine Kohle
Gewinn ich gibst Kohel von der Gegenseite?

Ach Sorry, die Pfründe der Eliten müssen ja genährt werden.:icon_evil:
zumindest in der Eudssr, sorry noch BRD!
 

FerAlNo

Elo-User/in

Mitglied seit
11 Jan 2009
Beiträge
293
Gefällt mir
49
#37
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Danke sumse und Paolo Pinkel -

Weil Gewerkschaften, inzwischen, ein Teil der Krake des Systems sind und gar kein Interesse mehr haben dürfen diese eigenen Pfründe anzutasten...
So jährt sich ab morgen zum zehnten Mal das Versagen der Gewrkschaften diesem menschenverachtenden System die Stirn zu bitten und seit dem labern sie vom heissen Herbst...

Wenn der Wiederstand ein Arbeitswiederstand ist wird sich nichts ändern - Inchis 1995
 
E

ExitUser

Gast
#38
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

als ein Bsp. der Aktivitäten, für viele, stelle ich diesen Link ein: www.erwerbslos.de

Wer mehr Informationen möchte, der möge sich im net informieren, es gibt so viele gewerkschaftl. Inis, dass das hier den Rahmen sprengen würde.
 
Mitglied seit
25 Jan 2013
Beiträge
1.587
Gefällt mir
271
#39
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Die bittere Wahrheit ist das die DGB Gewerkschaften nur so tun als würden sie hinter ihren Mitgliedern stehen. Sie haben jede Schweinerei mit Hartz 4 etc. mitgetragen , das war früher anders aber wir haben eine Zeitenwende hinter uns!
 

zalino

Elo-User/in

Mitglied seit
20 Dez 2011
Beiträge
417
Gefällt mir
13
#40
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Seit Zwickel, Mannesmann & Co., wissen wir, was wir von den Gewerkschaften halten dürfen. Im Zweifel verkaufen die ihre Mitglieder genauso, wie die Sozialdemokraten die Sozialdemokratie verkaufen.

Gewerkschaften..., geht´s noch lächerlicher?

Gruß,
Zalino
 
Mitglied seit
25 Jan 2013
Beiträge
1.587
Gefällt mir
271
#41
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

:icon_dampf:
Danke sumse und Paolo Pinkel -

Weil Gewerkschaften, inzwischen, ein Teil der Krake des Systems sind und gar kein Interesse mehr haben dürfen diese eigenen Pfründe anzutasten...
So jährt sich ab morgen zum zehnten Mal das Versagen der Gewrkschaften diesem menschenverachtenden System die Stirn zu bitten und seit dem labern sie vom heissen Herbst...

Wenn der Widerstand ein ArbeitsWiderstand ist wird sich nichts ändern - Inchis 1995
:icon_dampf:

Ich bin selber für die Gewerkschaft ehrenamtlich tätig , ich werde das jetzt aber einstellen. Mir sind die Augen aufgegangen die DGB Gewerkschaften sind nichts weiter als Machterhaltungsinstrumente der Mächtigen.
Die Leiharbeit wird durch dumping Tarifverträge ertragreich gemacht , es
gibt reihenweise Gewerkschaftsfunktionäre die verächtlich auf H4 Bezieher schauen, das es davon so viele gibt haben sie selbst mitzuverantworten ,
aufgrund ihrer Arbeit in der Hartz Kommission damals.
Sie verarschen uns. In allen Ländern um uns herum gibt es kämpfende Gewerkschaften soetwas gab es bei uns noch nie so richtig.
Die großen Gewerkschaften haben hierzulande schon sehr früh vor über 100 Jahren beschlossen sich aus der Politik herauszuhalten ,höchstens einmal in staatstragender Funktion zu agieren.:icon_neutral:
 

roterhusar

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
4 Jul 2006
Beiträge
3.339
Gefällt mir
35
#42
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

labournet.de newsletter


"… Durch gewerkschaftliche Tätigkeit, insbesondere für die
Arbeitnehmer/innen in der Leiharbeitsbranche, hatte ich ein T-Shirt bei
der IG Metall gewonnen. Versandt wurde dieses T-Shirt von Arvato Services
in Ennigerloh, ein Unternehmen, das bis heute – insbesondere in der
Weihnachts- und Osterzeit – massenhaft Leiharbeiter beschäftigt.
Bei Arvato gibt es keinen Tarifvertrag, bisherige Verhandlungen z.B. in
Erfurt mit Ver.di sind gescheitert. Arvato sieht keine Notwendigkeit für
einen Tarifvertrag. Ein Betriebsrat gibt es auch nicht. Ein ehemaliger
Mitarbeiter im Versand berrichtete mir, daß er für einen Stundenlohn von
7,89 Euro gearbeitet hat (heute die Entgeltgruppe 8,19 Euro bei der
Zeitarbeit im Westen). Von einer 15-Minuten-Pause nach vier Stunden Arbeit
gehen allein fünf Minuten für den Weg zum Pausenraum drauf. Weihnachts-
oder Urlaubsgeld gibt es natürlich auch nicht.
Ich hatte ebenfalls die Möglichkeit dort anzufangen. Vor Weihnachten
wurden 48-Stunden-Wochen im Dreischicht-System gefahren, inklusive
Sonntagsarbeit. Kurzum: Arbeiten bis zum Umfallen. Überstunden am Samstag
und Sonntag sind gang und gäbe, ebenso wie an Feiertagen wie Heiligabend,
und natürlich Silvesterbereitschaft. (…) Gleichzeitig fährt die IGM aber
die Kampagne “Gleiche Arbeit – Gleiches Geld”. Mein T-Shirt mit der
Aufschrift “Gleiche Arbeit – Gleiches Geld” wurde u.U. also von einem
Leiharbeiter kommissioniert, weil die Gewerkschaft IGM
Geschäftsbeziehungen mit dem Bertelsmann-Konzern pflegt…"

Im übrigen hat der ADGB sich 1932 derart angebiedert, was ihm jedoch nichts genutzt hat. Weil die Diskussion also schon 80 Jahre alt ist, bleibt die Frage, wieso taucht sie immer wieder auf und gerade jetzt. Die Gewerkschaften sind unsere natürlichen Bündnispartner, eure vielleicht nicht, da ihr nur an Sozialrechtsfragen interressiert seid.
 

Roter Bock

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
2 Jun 2011
Beiträge
3.290
Gefällt mir
3.305
#43
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Der Gewerkschafter den ich meine - der erste Vorsitzende der IGM Celle/Lüneburg, sitzt beim JobCenter mit am Tisch. Entsprechend ist seine Einstellung.

Der Organisationsgrad dort ist grottenschlecht. Um die 10.000 Mitglieder ist plenty of nothing, verglichen mit anderen Standorten.

Im wesentlichen stinkt der Fisch vom Kopf - sowas wie Berthold Huber ist für mich in dem Kontext eine Unperson.

Während in der Metallzeitung die Leiharbeit einen festen "negativen Platz" hat, werden Tarifverträge mit diesen Untergrottenläden abgeschlossen. Das ist unlogisch und für mich nicht mehr als Inhalt transportierbar.

Sommer läuft als Vorzeige-Gewerkschafter des DGB rum und schätzt die Merkel. Unglaublich! Der "aufrechte Gang" reicht grade noch um unter eine geschlossene Tür durchzukriechen.

Gewerkschaftssekretäre sollten von dem Mitgliedern "abwählbar" sein - leider ist es nicht so.

Roter Bock

Mitglied der IGM seit 1997
 
Mitglied seit
25 Jan 2013
Beiträge
1.587
Gefällt mir
271
#44
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Gewerkschaftssekretäre sollten von dem Mitgliedern "abwählbar" sein - leider ist es nicht so.

Roter Bock

Mitglied der IGM seit 1997[/QUOTE]

:icon_klatsch:

Wenn ich in der Gewerkschaft äußere man solle sich doch mehr politisch engagieren höre ich immer Politik gehöre nicht hierher.
Mit der Einführung von H4 haben diese Gewerkschaften jedoch selbst Politik betrieben......

Unsere Gewerkschaften funktionieren nicht (mehr?) weil sie eine Art von Solidarpartnerschaft vorgaukeln die es nicht mehr gibt , wenn es sie je gegeben hat.

Es ist leicht in Zeiten enormen Wachstums kleine Krumen einzuheimsen
die Bewehrungsprobe kommt erst dann wenn die Zeiten härter werden.

Jetzt zur Bundestagswahl gehen sie wieder mit den Spezialdemokraten,
oh Gott!

Aber die Hoffnung stirbt ja zuletzt vielleicht wird es ja auch bei uns einmal echte kämpferische Gewerkschaften geben.

Es müßte eine Gewerkschaft geben für all die Leiharbeiter , Minijobber ,
für all die gedumpten und verarschten.


echt machtlos:icon_dampf::icon_dampf:
 

Der Ratlose

Priv. Nutzer/in
Mitglied seit
30 Sep 2009
Beiträge
2.070
Gefällt mir
349
#45
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Könnte es auch daran liegen das ihr deutsche seit und das system in Deutschland noch nicht begriffen habt.

Normalerweise gründen die Bürger eine Partei, und diese vertritt dann (wenn sie gewählt wurde) die Interessen ihrer Wähler im Parlament.

In Deutschland gab es nach dem Krieg erst die Parteien, ein Grundgesetz, dann ein Rechtskunstrukt das sich BRD nannte und dann durften die Leute wählen.

Ihr betrachtet Gewerkschaften immer als von Gott gegebene Institution die die Interessen der Arbeitnehmer vertreten muß.
Also typisch deutsch immer von oben nach unten.

Ihr müßt jetzt ganz tapfer sein, aber wenn ihr eine Gewerkschaft
bzw. Interessenvertretung haben möchtet die eure Interessen vertritt dann müst ihr die selbst gründen und betreiben.

aber da sind sie wieder die bösen Worte:
"selber machen" und "etwas betreiben" , na schon beim lesen dieser Worte ohnmächtig geworden?
 
Mitglied seit
25 Jan 2013
Beiträge
1.587
Gefällt mir
271
#46
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Das hat nichts damit zutun das wir Deutsche sind , das ist überall so.
In Holland anfang der 80er lief auch schon dieselbe verarsche seitens der Gewerkschaften
( ganze Brachen haben dort die Gewerkschaften fast geschlossen zu Randatadt rübergereicht).
 
Mitglied seit
20 Sep 2012
Beiträge
250
Gefällt mir
75
#49
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Es müßte eine Gewerkschaft geben für all die Leiharbeiter , Minijobber ,
für all die gedumpten und verarschten.
Tja Der Ratlose hat es ja schon geschrieben:
Selber machen und etwas betreiben...
@Der Ratlose
Aber das ist ja auch einfacher gesagt als getan, denn du wärst am Anfang eine Niemand-Gewerkschaft, welche belächelt und wenn du Pech hast sofort wieder platt gemacht wird.

Tja evtl. kannst du ja mit viel Gottvertrauen der IGM, verdi, DGB dein vertrauen schenken.
Aber für die wärest du nur ein Zahler ohne jegliche Rechte.
Die Kämpfen vielmehr für die "richtigen" Belegschaften in den jeweiligen Branchen, da hast du als "heute Müller - morgen Bäcker" Sklave nix von, außer das du von deinem eh schon minimalen Lohn, noch etwas weniger hast.
 
E

ExitUser

Gast
#50
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Was fürchten die meisten Menschen denn am meisten? Einen neuen Schritt, einen neuen Gedanken fürchten sie mehr als alles andere ... aber ich schwatze zu viel, deshalb handle ich nicht - ich schwatze zu viel. Oder auch so: ich schwatze so viel, um nicht handeln zu müssen.

Raskolnikoff in Schuld und Sühne von F. M. Dostojewski, 1866

Könnte es auch daran liegen das ihr deutsche seit und das system in Deutschland noch nicht begriffen habt.

Normalerweise gründen die Bürger eine Partei, und diese vertritt dann (wenn sie gewählt wurde) die Interessen ihrer Wähler im Parlament.
In Deutschland gab es nach dem Krieg erst die Parteien, ein Grundgesetz, dann ein Rechtskunstrukt das sich BRD nannte und dann durften die Leute wählen.
Ihr betrachtet Gewerkschaften immer als von Gott gegebene Institution die die Interessen der Arbeitnehmer vertreten muß.
Also typisch deutsch immer von oben nach unten.
Ihr müßt jetzt ganz tapfer sein, aber wenn ihr eine Gewerkschaft
bzw. Interessenvertretung haben möchtet die eure Interessen vertritt dann müst ihr die selbst gründen und betreiben.

aber da sind sie wieder die bösen Worte:
"selber machen" und "etwas betreiben" , na schon beim lesen dieser Worte ohnmächtig geworden?
 
Mitglied seit
3 Dez 2010
Beiträge
98
Gefällt mir
0
#51
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

...
Sommer läuft als Vorzeige-Gewerkschafter des DGB rum und schätzt die Merkel. Unglaublich! Der "aufrechte Gang" reicht grade noch um unter eine geschlossene Tür durchzukriechen.

Gewerkschaftssekretäre sollten von dem Mitgliedern "abwählbar" sein - leider ist es nicht so.

Roter Bock

Mitglied der IGM seit 1997
Eine Gewerkschaft in einem Land wie Deutschland... Das passt nicht zusammen.

Die Pseudos saßen mit am runden Tisch als das System der Sklaverei eingeführt wurde.
Auch der Justizapparat tut nichts gegen das verfassungswidrige Hartz Ungesetz -> keine Gewaltenteilung -> keine Gewerkschaft -> keine echte Volksvertretung -> ein passives Volk -> keine echte Opposition -> interessengebundene Medien -> keine Volksabstimmungen -> das ist sowas wie Diktatur.
 

Realo

Elo-User/in
Mitglied seit
18 Okt 2012
Beiträge
330
Gefällt mir
34
#52
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Das wird so kommuniziert. Bei Pleiten, Betriebschließungen geht es um einen, ges. vorgeschriebenen, Interessenausgleich/Sozialplan.

Das Problem ist, so wie Bsp. Schlecker, dass die BRs, ergo die Gewerkschaften, erst informiert werden, wenn das Kind bereits mit dem Bade ausgeschüttet worden ist.

Das ist dann aber nicht Schuld, oder Mitschuld der Interessenvertretung, sondern allein des Geschäftsinhabers.
Aber er Gewerkschaften und Betriesrat sind in aller Regel nicht vom Informationsfluss ausgeschlossen und sind ja auch teilweise in den Aufsichtsräten mitvertreten. Also sollten sie ja vorab schon gegensteuern können, was aber unbequem ist ...

Ich persönlich war nie in einer Gewerkschaft und werde es auch nicht tun.....
 

hartaber4

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
8 Sep 2011
Beiträge
11.619
Gefällt mir
2.632
#53
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Auch der Justizapparat tut nichts gegen das verfassungswidrige Hartz Ungesetz
Was hast du denn zu bieten neben deiner Polemik?

Was unternimmst du gegen das "verfassungswidrige Hartz Ungesetz"?

Bist du schon auf dem Weg zur Individualbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht?

Wenn du so große Schritte unternimmst, wie du dein Maul aufreisst.....dann muss es ja bald so sein!
 

hartaber4

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
8 Sep 2011
Beiträge
11.619
Gefällt mir
2.632
#54
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Ich persönlich war nie in einer Gewerkschaft und werde es auch nicht tun.....
Es gibt soziale Lebenssituationen in denen man das sicher nicht muss.... aber aus Solidarität dann doch ....

Sicher bist du so hochqualifiziert, dass du bei jedem Vorgesetzten reinmaschieren kannst mit dem Satz:


"Hey Boss..... ich bin so ein toller Arbeitnehmer.... ich brauch die Summe x mehr......bis dahin steht und liegt hier alles - ohne wenn und aber.

Eine Streikphase kann ich locker aus meinem Sparschwein überbrücken."
 

hartaber4

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
8 Sep 2011
Beiträge
11.619
Gefällt mir
2.632
#55
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Was fürchten die meisten Menschen denn am meisten? Einen neuen Schritt, einen neuen Gedanken fürchten sie mehr als alles andere ... aber ich schwatze zu viel, deshalb handle ich nicht - ich schwatze zu viel. Oder auch so: ich schwatze so viel, um nicht handeln zu müssen.

Raskolnikoff in Schuld und Sühne von F. M. Dostojewski, 1866

Kopfnick!

Von der großen Literatur zum Sprichwort:

Wasch mir den Pelz, aber mache mich nicht nass!
 

ethos07

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
16 Apr 2007
Beiträge
5.690
Gefällt mir
920
#56
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Nur mal kurz daziwschen geworfen: Es gibt sowohl bei der IG Metall wie auch bei ver.di - und vermutlich auch bei weiteren DGB-Gewerkschaften - eine relativ starke Strömung der Gewerkschafts-Linken innerhalb der Gewerkschaften. Sie positioniert sich durchaus kritisch gegen die Mainstreampolitik der Gewerkschaftsspitze und den riesigen bürokratischen Apparat des DGB .

Aber wie halt überall im Leben und im Parlament: Opposition ist innerhalb wie ausserhalb von Institutionen immer nur so stark wie ihre Mitglieder sich gegen den vorherrschenden stärkeren Machtklüngel mit ihren Positionen durchsetzen können.
Ohne Reibung im praktischen Tun kommt nüscht voran...:biggrin:

Und wer sich anarchistischen Positionen nahe sieht, kann sich auch mal zur FAU informieren.
 

hartaber4

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
8 Sep 2011
Beiträge
11.619
Gefällt mir
2.632
#57
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Bis der zahnlose Tiger Gewerkschaft in D wieder an Beißkraft gewinnt, dürfte noch ordentlich Zeit vergehen.

Was sich seit Zeiten der starken Gewerkschaften geändert hat ist ja bekannt (Wegfall Schutzzölle/EU-Erweiterung/usw.).... es wird schwerfallen angesichts des weltweiten Wettbewerbs einen höheren Lohn ohne höheren Output schön zu sprechen.... dazu kommt ja noch das Huckepackpaket der Lohnnebenkosten für ein großenteils ineffizientes Sozialsystem.... sowie der Luxus des Berufsbeamtentums in der BRD (man frage sich warum es keine "Minijobs" bei Beamten gibt....lalala).

Abgerundet wird das ganze mit einer miserablen Bildungspolitik, die nicht ausreichend qualifizierten Nachwuchs hervorbringt.

Wer einigermaßen gebildet aus dem hervorgeht landet kaum in einem "normalen" Beschäftigungsverhältnis.... sondern kann sich absichern über z.B. Versorgungswerke, die die Risiken des Pöbels nicht mittragen müssen - oder wandert schlichtweg aus.

Und solange sich Arbeitnehmer nicht ausreichend organisieren und sich lieber den Gewerkschaftsbeitrag sparen..... wird sich auch hier nicht viel tun (bis auf Ausnahmen wie Öffentlicher Dienst... die können zumindest noch zwackend zu beißen).

Wenn man dann aufstocken "darf" ist es in der Regel zu spät......
 

Rounddancer

Forumnutzer/in

Mitglied seit
30 Aug 2006
Beiträge
7.151
Gefällt mir
1.531
#58
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Richtig, der zahnlose Tiger Gewerkschaft ist nur deswegen zahnlos, weil seine Zähne die Arbeitnehmer, Rentner und Erwerbslosen sind, die es aber vorziehen, nicht (mehr) Mitglied des Tigers (Gewerkschaft) zu sein.

Die von Solidarität nichts halten, und dann über die scheinbare gewerkschaftliche Unfähigkeit maulen, wenn sie selbst was bräuchten, und nicht kriegen, weil der Tiger nicht (mehr) kraftvoll zubeißen kann.

Darum war ich, als ich Lehrling und Angestellter war, Gewerkschaftsmitglied,- bei der DAG. Und ich bin, seit ich erwerbslos bin, wieder Gewerkschaftsmitglied,- nu halt bei ver.di.
 
Mitglied seit
25 Jan 2013
Beiträge
1.587
Gefällt mir
271
#59
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Nur mal kurz daziwschen geworfen: Es gibt sowohl bei der IG Metall wie auch bei ver.di - und vermutlich auch bei weiteren DGB-Gewerkschaften - eine relativ starke Strömung der Gewerkschafts-Linken innerhalb der Gewerkschaften. Sie positioniert sich durchaus kritisch gegen die Mainstreampolitik der Gewerkschaftsspitze und den riesigen bürokratischen Apparat des DGB .

Aber wie halt überall im Leben und im Parlament: Opposition ist innerhalb wie ausserhalb von Institutionen immer nur so stark wie ihre Mitglieder sich gegen den vorherrschenden stärkeren Machtklüngel mit ihren Positionen durchsetzen können.
Ohne Reibung im praktischen Tun kommt nüscht voran...:biggrin:

Und wer sich anarchistischen Positionen nahe sieht, kann sich auch mal zur FAU informieren.
Die FAu das sind 340 Leute : zu wenig , nur die Masse machts ist halt so.
Und was Ig Metall und VER_ DI anlangt gerade diese Gewerkschaften saßen leider bei der
Hartz Komission mit am runden Tisch . Problem ist das die meisten Leute die in einer Gewerkschaft sind den Laden n u r als reinen Berufsverband sehen.
In anderen Ländern ist zumindest das teilweise anders .
Mensch der DGB hat ne eigene L e i h f i r m a : Weitblick Personalpartner die haben sogar unter Tarif gezahlt.
Da soll mal einer sagen das dass ganze keine Verarsche wäre.:icon_eek:
 

hartaber4

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
8 Sep 2011
Beiträge
11.619
Gefällt mir
2.632
#60
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Beitrag 12 aus

http://www.elo-forum.org/news-disku...ert-stellenabbau-grosser-plan-billigjobs.html

Nehmen wir das mal als Beispiel wie Ergebnisse vernünftiger Gewerkschaftsarbeit aussehen können:

Jahreslohn 475.000 dkr einer Zugbegleiterin entsprechen bei dem Wechselkurs ca. € 63.670,00 brutto....

Wenn man von der schlimmsten Besteuerung ausgehen muss...so muss die Zugbegleiterin eine Steuervorauszahlung um und bei 60% leisten (bin jetzt gerade nicht auf der Höhe für Details der dänischen direkten Steuererhebung).... positiv hinzukommen entsprechende Freibeträge die man angeben kann (sog. steuermindernde Tatbestände)

Gehen wir mal vom worst-case aus:

63700 durch 100 mal 40 = sind 25.480 Jahresnetto...durch 12= 2.123,00


Ich bestreite, dass das in Deutschland eine Zugbegleiterin netto nach Hause trägt.

Aber ohne gewerkschaftliche Arbeit fällt so etwas nicht vom Himmel.....

Allerdings muss man einräumen:

Fast alle erwerbstätigen Dänen sind in der jeweiligen Gewerkschaft...weil man sich über diese freiwillig auch gegen Arbeitslosigkeit versichert (alles andere wird über die Steuer finanziert). Wird man in DK arbeitslos, so muss man mit 90% vom letzten Netto klarkommen......(sofern man versichert war!).... wobei das zeitlich gedeckelt ist auf maximal 4 Jahre.
 

hemmi

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
16 Jun 2010
Beiträge
2.156
Gefällt mir
52
#61
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Ich gehe mal davon aus daß die großen Industriegewerkschaften am Ende sind.
Die Zukunft liegt wohl eher bei den Spartengewerkschaften.
Der DGB sollte sich selber auflösen.
Wenn man sieht welche Macht zum Beispiel die Flugbegleiter haben, da gibts dicke Abschlüsse, was bei den Anderen rauskommt sieht man ja.:biggrin::icon_daumen:
 

roterhusar

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
4 Jul 2006
Beiträge
3.339
Gefällt mir
35
#62
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Gespräch mit Ernst Breit
Ein Musterbeispiel. Keine Spur von Spannungsfeldern. Er kommt ja hier aus dem Nachbardorf.
"Da war ja der Neue Heimat Skandal und denn brauchte man einen neuen, und denn sagte ich nee, das kann ich nicht, aber denn haben die gesagt, einer muss das jetzt machen und denn bin ich eben Vorsitzender geworden."
Das beantwortet die Eingangsfrage eigentlich ganz gut. Solang alles ruhig bleibt, sind sie zu gebrauchen. Sobald es ernst wird, kannste sie vergessen.
 

hartaber4

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
8 Sep 2011
Beiträge
11.619
Gefällt mir
2.632
#63
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Minijobs sind ja auch was Feines.......
 
E

ExitUser

Gast
#64
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

solang die gewerkschaften nicht anfangen umzudenken und sich zurück besinnen wozu sie eigentlich geschaffen wurden
werden sie keine beisskraft mehr bekommen

und wer dran glaubt das sie den AN helfen bzw seine rechte durchsetzten naja dem ist nicht mehr zu helfen
siehe tarif abschlüsse in der zeitarbeit und den mist der öffentlich geworden ist (obs stimmt kann ich nicht beurteilen) mit den hauseigenen zeitarbeitsfirmen der gewerkschaft na denn ^^
 

hartaber4

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
8 Sep 2011
Beiträge
11.619
Gefällt mir
2.632
#65
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

solang die gewerkschaften nicht anfangen umzudenken und sich zurück besinnen wozu sie eigentlich geschaffen wurden
werden sie keine beisskraft mehr bekommen

und wer dran glaubt das sie den AN helfen bzw seine rechte durchsetzten naja dem ist nicht mehr zu helfen
siehe tarif abschlüsse in der zeitarbeit und den mist der öffentlich geworden ist (obs stimmt kann ich nicht beurteilen) mit den hauseigenen zeitarbeitsfirmen der gewerkschaft na denn ^^

- Kein (aktives) Gewerkschaftmitglied sein

- Keine Beiträge zahlen

usw.

- Aber über eine Tarifpolitik quaken, die einem solche Abschlüsse vor die Tür setzt....

SO ändert sich was...... ich weiß jetzt auch nicht warum das ausgerechnet Arbeitskampf heisst.....


Wann sind Gewerkschaften denn "toll" .... so ab 25,00€ die Stunde...oder darf es etwas mehr sein?
 
Mitglied seit
3 Dez 2010
Beiträge
98
Gefällt mir
0
#66
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Was hast du denn zu bieten neben deiner Polemik?

Was unternimmst du gegen das "verfassungswidrige Hartz Ungesetz"?
In meiner näheren Umgebung werde ich belächelt wegen meiner Meinung zu Hartz IV, auch am Arbeitsplatz haben Kollegen mir geraten, besser das 'Maul zu halten'. Aber ich kann es nicht halten. Der Betriebsrat hat von mir die Schnauze voll. Ich bin in der Gemeinschaft isoliert, doch der Einzelne mag schon über politische Anliegen diskutieren. Die Leute haben Angst.
Auf meinen Briefen, egal wo hin steht oben als Kopf der Satz 'Hartz IV muss weg'. Meine Frau mag es nicht, ich lass es dennoch so.
Wer bei der Gewerkschaftsvertretung so offen auftritt, wird gemieden wie die Pest. Geh mal dort hin und frage die Leutchen wo sie noch die Einigkeit zwischen den Arbeitshabenden, den Arbeitslosen der Klasse 1 und der Sklaven der Klasse 2 sehen. Es gibt keine Einheit und wird keine geben. Leider, leider.

Bist du schon auf dem Weg zur Individualbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht?
Nö, und ich möchte Dir darauf keine Antwort geben.

Wenn du so große Schritte unternimmst, wie du dein Maul aufreisst.....dann muss es ja bald so sein!
Nö, muss ich nicht und ich sage Dir, ich kriege ziemlich oft eins auf mein großes Maul.
 

hartaber4

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
8 Sep 2011
Beiträge
11.619
Gefällt mir
2.632
#67
AW: Wo sind eigentlich die deutschen Gewerkschaften? - Schweigend wo sie Schreien müß

Nö, muss ich nicht und ich sage Dir, ich kriege ziemlich oft eins auf mein großes Maul.
Dann hast du ja einen unstillbaren Hunger.....


Ich persönlich finde die Sozialgesetzgebung in Deutschland auch "sub omini canone"... aber danach wird eben das "Spiel" gepfiffen....

Wer sich als Arbeitnehmer vor mir in "Kik-Klamotten" aufplustert und Gerechtigkeit predigt....dem würde ich mit seinen eigenen Mitteln schlagen....

Wer meint es besser zu können: Bitte! Dort ist die Tür..... mach was daraus! Also nicht labern...machen......labern kann ich auch viel!


P.S.

Solidarität ist ohne jeden Zweifel ehrenhaft! Aber auch mindestens genauso naiv (in diesem System)!
 
Oben Unten