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Wo ist die Gerechtigkeit Und was weiter tun?Alg.1 oder Hartz IV?

maik7

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Tja, so ist das im Leben halt.
Leider ist es so das mir kurz zum Wochenende böse Überaschung als Kündigung
aus Betrieblichen Gründen überreicht worden ist, nach 6 Jahren fleißiger Arbeit.

Und nur wegen Bescheid dass ich den Antrag auf Elternzeit stellen möche(habe mich geäußert am Anfang der Woche bei meinem Arbeitskollegen):icon_frown:.

Denn die Frau geht zur Berufschule und die kleine kann man nicht zu Hause alleine lassen.Schwiegermama hat kein Bock aufzupassen, Geschwistern wohnen weit weg.
Die Frage allen Fragen bin ich jetzt Alg1 oder Alg2 der Fall?Denn mit der kleine
muß ich §10 Abs.1 Nr.3 SGB II in Anspruch nehmen und direkt zu Sozialamt marchieren oder arbeitslos melden? Bitte um die Hilfe.
 

Charlot

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Zuerst einmal Alg1.
Reicht das nicht zum Leben, wird aufgestockt.
 

maik7

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Verstehe ich richtig, erstmal den Antrag auf Alg.1 stellen?Ist es nicht so daß ich für Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehe weil die kleine erst 2 ist.Diejenigen die dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen,haben keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld?
 

Fritz Fleißig

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Du meldest dich zunächst einmal bei der Arbeitsagentur arbeitssuchend, und zwar gleich am Montag. Du zeigst also an, daß (und wann) dein Arbeitsvertrag enden wird. Persönliches Erscheinen ist dafür nicht unbedingt erforderlich, falls du beruflich zu tun hast. Die spätere Arbeitslosmeldung mußt du aber spätestens am ersten Tag deiner Arbeitslosigkeit unbedingt persönlich vornehmen.

Zweitens solltest du prüfen, ob die Kündigung überhaupt berechtigt war. Du sprichst von einer Kündigung aus betrieblichen Gründen. Heißt das, daß du in einem größeren Betrieb (mehr als 10 Vollzeitbeschäftigte, vereinfacht gesagt) angestellt warst, so daß Kündigungsschutz besteht? Falls ja, könnte eine Kündigungsschutzklage sinnvoll sein. Eine solche muß unbedingt binnen drei Wochen seit Erhalt der Kündigung eingelegt werden.

Drittens prüfst du, ob die Kündigung formal korrekt ist, also schriftlich mit eigenhändiger Unterschrift eines Kündigungsberechtigten erfolgt ist und die erforderliche Kündigungsfrist eingehalten wurde.

Für dich ist die Arbeitsagentur zuständig.

Ob du für den Arbeitsmarkt zur Verfügung stehst, muß sich erst noch zeigen. Es muß lediglich für den Fall, daß du vermittelt wirst, von dir eine Kinderbetreuung irgendwie organisiert werden, nicht schon während der Arbeitslosigkeit.
 

pferdchen81

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Ferner würde sich mir die Frage nach der Sozialauswahl stellen. Denn gerade hier wäre der AN im Vorteil statt im Nachteil mit Kleinkind.

Gegen die Kündigung auf jeden Fall binnen 3 Wochen vorm Arbeitsgericht Widerspruch einlegen.
 

maik7

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Bitte um die Erklärung was meinst du damit: "Ferner würde sich mir die Frage nach der Sozialauswahl stellen.Denn gerade hier wäre der AN im Vorteil statt im Nachteil mit Kleinkind".
-Ja ich habe sofort menen Anwalt angerufen.Der findet das als eine Frechheit an.Und will eine Klage anreichen, vor allem wenn wir im Haushalt 3 Kinder von 2 bis 6 Jahre alt zum Unterhalt haben.
Und der Chef hat mehrere Arbeitnehmer nach mir alleinstehend eingestellt in gleicher Abteilung.
Ich vermute meine Absicht auf Elternzeit hat große Rolle gespielt in dem Fall.
 
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