Wo gebe ich das ärztliche Attest ab und wie ist es zu verstehen?

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qwertz123

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Hallo,
aufgrund einer rheumatischen Erkrankung habe ich mir vom Facharzt ein ärztliches Attest fürs Arbeitsamt geholt, wo drauf steht was und wie ich noch arbeiten darf.

Bei dem Attest steht jetzt aber oben die genaue Diagnose drauf, wo gebe ich das jetzt eigentlich genau ab? Dem SB geht das ja absolut nichts an, der hat nur zu wissen was ich darf und nicht darf.

Es steht auf dem Attest folgendes drauf.
____________
Aufgrund der o.g. chronisch-rheumatischen Wirbelsäulenerkrankung kann der Patient nur leichte bis mittelschwere Arbeiten vollschichtig in wechselnder Körperhaltung ohne Zwangshaltung und ohne Arbeiten unter Witterungseinfluss ausführen.
______________

Also für mich liest sich das so dass ich auch keine Kurse mehr machen kann, da ich dort stundenlang sitze, es ist erstens mal eine einseitige "zwangs"haltung und es ist auch keine wechselnde Körperhaltung, ist ja immer das gleiche nämlich rumsitzen.
Ist das wirklich so einfach, glaube ich zwar nicht, aber könnte ich mich darauf berufen um mir diese sinnlose Lebenszeitvergeudung und das dumme Zeitabgesitze wie im offenen Vollzug dauerhaft vom Hals zu halten, habe es ja schwarz auf weiß vom Arzt.
Ist vielleicht jemand in ähnlicher Situation.
 

Doppeloma

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Hallo quertz123,

da kann ich meiner Vorschreiberin nur voll zustimmen, du bist doch lange genug hier im Forum um zu WISSEN, wer konkret das zu entscheiden hat (im Teil B für den Arbeitsvermittler) was du noch arbeiten können sollst am "allgemeinen Arbeitsmarkt".

aufgrund einer rheumatischen Erkrankung habe ich mir vom Facharzt ein ärztliches Attest fürs Arbeitsamt geholt, wo drauf steht was und wie ich noch arbeiten darf.

Das hat der gar nicht zu entscheiden, der ist kein Arbeitsmedizinier, dafür gibt es ja den ÄD des JC und NUR dort würde dieses Attest dann auch hingehören und was der ÄD dann "gutachterlich" feststellt ist verbindlich für deinen SB.

Bei dem Attest steht jetzt aber oben die genaue Diagnose drauf, wo gebe ich das jetzt eigentlich genau ab? Dem SB geht das ja absolut nichts an, der hat nur zu wissen was ich darf und nicht darf.

Genau so ist es und zudem haben deine behandelnden Ärzte gar nicht die "Macht" dem SB was vorzuschreiben wie er dich noch vermitteln darf, dafür ist der ÄD vom JC zu beauftragen und nur das hat dann Bedeutung für deine Vermittlung beim SB.

Ob der ÄD dich auch für unfähig halten möchte an AfA - oder JC-Maßnahmen teilzunehmen, müsste dann auch entsprechend im ÄD-"Gutachten" stehen, es gibt inzwischen genug "Maßnahmen" für gesundheitlich eingeschränkte" LE.
Da kann man (angeblich) lernen gesünder zu Leben, macht schöne Ausflüge um in Bewegung zu bleiben, dort sollst du ja schließlich nicht "arbeiten" ... man will dir nur "was Gutes tun" (damit du aus der Statistik verschwindest) ... :idea:

MfG Doppeloma
 

qwertz123

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Naja ich habe eine Rhemadiagnose schwarz auf weiß, Diagnose seit 2011, Schmerzen seit 2008.
Leichte Bewegungseinschränkungen habe ich auch schon, ich denke mal der Amtsarzt wird das selbe sagen ansonsten Widerspruch.

@Doppeloma Gegen solche lächerlichen, erniedrigenden Maßnahmen wie dein letzter Satz kann man ja sicher zu 100% erfolgreich Widerspruch einlegen, nichts unterschreiben etc... blabla dafür ja dieses Forum.
Bin außerdem sowieso erstmal für 6 Monate Alg 1 (Aufstockend Alg2) da gibt es so einen Quatsch nicht.
Notfalls halte ich mich selbst für unfähig an jeglichen Maßnahmen dauerhaft teilzunehmen, indem ich mich immer wieder über Wochen krankschreiben lasse, habe ja Rheuma nachweislich und schmerzen, und wie stark die sind kann keiner beurteilen auser ich selbst.
 

saurbier

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Hallo qwertz123,

Gegen solche lächerlichen, erniedrigenden Maßnahmen wie dein letzter Satz kann man ja sicher zu 100% erfolgreich Widerspruch einlegen, nichts unterschreiben etc... blabla dafür ja dieses Forum.

Nun ja, ob das nun lächerlich ist oder nicht steht doch auf einem ganz anderen Blatt - genauso wie wir sowas sehen. Letzten Endes entscheidet die AfA/JC darüber wie und was man so alles unternehmen wird um dich entsprechend dem Auftrag wieder in Arbeit zu bringen und bei nachweislich Kranken bzw. in der Leistung eingeschränkten hat der Gesetzgeber dazu wohl nicht ganz grundlos vorgesehen zuvor mal einen äD-Gutachter einzuschalten.

Bin außerdem sowieso erstmal für 6 Monate Alg 1 (Aufstockend Alg2) da gibt es so einen Quatsch nicht.

Da würde ich mich aber nicht unbedingt drauf verlassen.

Notfalls halte ich mich selbst für unfähig an jeglichen Maßnahmen dauerhaft teilzunehmen, indem ich mich immer wieder über Wochen krankschreiben lasse, habe ja Rheuma nachweislich und schmerzen, und wie stark die sind kann keiner beurteilen auser ich selbst.

Nun sorry, aber sowas sehe ich als unsinnig an.

Was du persönlich glauben magst oder eben nicht ist hier nicht entscheidend, hier zählen eben nur belegbare Fakten.

Wenn du nun meinst du könntest dich wegen z.B. Reuma dauerhaft aus irgendwelchen Arbeitsförderungsmaßnahmen heraus winden, nun dann dürftest du dich auf dem Holzweg befinden.

Um sich von Maßnahmen entgültig abzumelden gibt es eigentlich nur zwei Wege - entweder man geht in eine EMR oder aber man geht wieder arbeiten - nun gut es gäbe da ja noch einen dritten Weg - sich bei der AfA/JC abzumelden - nur der dürfte zumeist nicht durchführbar sein, weil man ja Geld zu leben benötigt.

Das du mit Reuma auch von Schmerzen geplagt bist, daß glaube ich dir gerne (meine Eltern hatten es auch), daß man damit aber keinerlei Arbeit nachgehen kann, na ja.

Hier bleibt es dann auch auf Dauer dir überlassen, wie du dich gegen diverse Maßnahmen zur Wehr setzen willst, denn es ist nicht gesagt das AfA/JC auf Dauer deine AU´s ohne weiteres anerkennen werden. Spätestens wenn du da mal eine Aufforderung zum äD-Gutachter erhälst könnte es weit schwerer werden sich vor "Sinnlos-" Maßnahmen zu drücken.

Übrigens ich bin auch seit meiner ersten Reha bereits Schmerzpatient und lt. dem damaligen Reha-Ergebnis darf ich auch keine dauerhaften Zwangshaltungen mehr einnehmen (also ein ständiger Wechsel zwischen Gehen/Stehen/Sitzen) was die DRV bei meiner Umschulung durch entsprechendes Steh- Sitzpult erreichte.

Lass dich mal überraschen, was später (nach auslaufen der AfA-Leistung) wohl so noch alles dem JC-SB einfallen wird.


Grüße saurbier
 

Dark Vampire

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Bin auch Schmerzpatient, SB weiss auch dass es die Wirbelsäule ist (die ganze) da mach ich auch kein Geheimnis draus. Ergebnis, ich werde in Ruhe gelassen, muss seit 7 Jahren keine Bewerbungen schreiben (pflichtgemäß) , schreibe nur auf Stellen die ich selber suche die ich auch mit den Einschränkungen kann. Davon gibts hier in der Studentenstadt, null,null. Maßnahmen bisher auch null.Brauch auch keine AU mehr abgeben. Bin aus der vermittlung genommen worden trotz dass ich noch nur noch sehr leichte Tätigkeiten machen "darf" mit etlichen Einschränkungen...bin froh überhaupt den Alltag zu schaffen....

Wie man sieht hab ich ein humanes JC. Nächster Schritt wird sein nach der nächsten Reha EMR zu beantragen.
 

qwertz123

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Was du persönlich glauben magst oder eben nicht ist hier nicht entscheidend, hier zählen eben nur belegbare Fakten.

Wie wollen die meine Schmerzen belegen, die habe ich ja und ich denke ich kenne mich selbst besser als jeder Arzt mich kennt, Fakten hin oder her. Krank ist Krank das sollen die mir erstmal nachweisen, mein alter Arbeitgeber hat auch meine Krankmeldung über 5 Wochen angezweifelt und mich zum ärztlichen Dienst der Krankenkasse geschickt, die waren dann der Meinung dass die Krankmeldung gerechtfertigt ist. Wir leben hier in einem der reichsten Länder der Erde und im 21 Jahrhundert niemand muss irgendwas über sich ergehen lassen, wenns nicht geht dann gehts nicht.
 
C

ckl1969

Gast
Wie wollen die meine Schmerzen belegen, die habe ich ja und ich denke ich kenne mich selbst besser als jeder Arzt mich kennt, Fakten hin oder her. Krank ist Krank das sollen die mir erstmal nachweisen

Naja, ich denke wenn es so funktionieren würde wie du dir das grad vorstellst, würde hier niemand Probleme mit Maßnahmen haben an denen sie/er nicht teilnehmen möchte und es würde auch niemand mehr Zwangsbewerbungen schreiben müßen.

Und was die in deinem Ausgangspost genannte „Tätigkeit in wechselnder Körperhaltung“ und deine Vermutung, deshalb nicht mehr im Sitzen an Maßnahmen teilnehmen zu können angeht, es reicht doch völlig wenn der Maßnahmeträger dir einräumt (was jeder vernünftige Mensch auch machen wird) neben den Pausen alle 45 Minuten aufzustehen und ein wenig die Arme und Beine auszuschütteln und dich ein paar mal im Stehen nach vorne zu beugen und damit deine Wirbelsäule zu strecken.
 

Muzel

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Hast du für das Attest vom Doktor löhnen müssen?
Vielleicht stellt er dir das Attest erneut ohne die Diagnose aus.
Du kannst das Attest auch mit geschwärzter Diagnose abgeben.
Ich habe noch nie ein Original-Attest abgeliefert, für das ich gezahlt habe.
 

qwertz123

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Hast du für das Attest vom Doktor löhnen müssen?

Ja 5 Euro hat das gekostet, aber wird ja wie hier im Thread geschrieben so oder so nicht anerkannt, also muss ich eh zum Amtsarzt aber schadet ja trotzdem nichts dem Amtsarzt dann gegebenfalls dieses Attest vorzulegen.

Maßnahmen habe ich ja im Moment noch nicht mache mir nur schon im Vorfeld die Panik. Wenns soweit kommen sollte poste ich hier eh alles und versuche dagegen vorzugehen.
 

Muzel

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Du hast aber einen preiswerten Arzt. Bei mir ging es nie ohne 10 € ab.
So ein amtsärztliches Schreiben kann für viele Dinge nützlich sein(Schwerbehindertenantrag) und ist in deinem Fall kostenlos. Ich versuche die ganze Schikane immer positiv zu sehen.
 

saurbier

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Hallo qwertz123,

Wie wollen die meine Schmerzen belegen, die habe ich ja und ich denke ich kenne mich selbst besser als jeder Arzt mich kennt, Fakten hin oder her. Krank ist Krank das sollen die mir erstmal nachweisen,

Na ja, daß halte ich eher für einen schlechten Scherz deinerseits.

Du meinst die Herrschaften müßten dir glauben was du denen erzählst.

Nun wenn du dich da mal nicht verrennst.

Für unsere Behörden gelten nun mal nur nackte Fakten.

Das läuft da nicht anders ab, wie bei deinem Arbeitgeber, der dann eben den MDK einschalten kann.

Nichts anderes wird bei JC laufen, die dann eben den äD-Gutachter einschalten werden.

Und Schmerzen - nun ja nicht umsonst haben wir Neurologen die sich darauf spezialisiert haben, da kann man die Leidfähigkeit der Nevenbahnen wunderbar messen.

Und Schmerztherapeuten sind ebenfalls solche Experten, die sehr wohl sowas beurteilen können.

Wir leben hier in einem der reichsten Länder der Erde und im 21 Jahrhundert niemand muss irgendwas über sich ergehen lassen, wenns nicht geht dann gehts nicht.

Nun ja, solch eine Aussage ist schon mal gar nicht interessant für ein JC.

Auch wenn wir in einem so reichen Land leben, zur gesetzlichen Aufgabe der JC gehört es die Bedürftigen so schnell wie möglich aus ihrer Bedürftigkeit zu helfen, damit sie wieder eigenständig für ihren Lebensunterhalt sorgen können.


Grüße saurbier
 

qwertz123

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Das läuft da nicht anders ab, wie bei deinem Arbeitgeber, der dann eben den MDK einschalten kann.

Richtig, habe ich mir ja mit Erfolg vom Hals gehalten

Und Schmerzen - nun ja nicht umsonst haben wir Neurologen die sich darauf spezialisiert haben, da kann man die Leidfähigkeit der Nevenbahnen wunderbar messen.

Und Schmerztherapeuten sind ebenfalls solche Experten, die sehr wohl sowas beurteilen können.

Falsch, die können garnichts beurteilen, Schmerzen, vorallem bei Rheuma kann man auch ohne Auffälligkeiten im Blut haben und ohne sie messen zu können, siehe Google, garkeiner kann sowas beurteilen außer man selbst.
Vorallem bei meiner speziallen Rheumaform habe ich keinerlei Druckschmerz, die Schmerzen gehen bei Bewegung weg, drum bin ich oftmals extrem rastlos. Das bringt mich auch sehr oft um den Schlaf und macht extrem aggressiv, ich bin sozusagen gezwungen Sport zu machen mich zu bewegen etc... tue ich es auf Dauer nicht ist die Chance groß dass meine Wirbelsäule versteift.

Es soll auch Leute geben die haben absolut nichts und haben nur durch Betrug ihre Rente bekommen, allein dass ist schon der Beweis, dass man eben nichts nachweisen kann. Das ist jetzt ohne Wertung meinerseits, nur um deine Aussage widerlegen zu können, das sowas eine Sauerei ist, ist klar.

Aber in meinem Fall spielt das alles keine Rolle da es Fakt ist und ich eine Diagnose habe die auch nicht an den Haaren herbeigezogen ist. Habe vor dem Amtsarzt nichts zu verbergen
 

Bertolino

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Hallo, qwertz123,
garkeiner kann sowas beurteilen außer man selbst.
erlaube mir diese Aussage ein wenig anzuzweifeln.

Es ist richtig, dass es auch nicht messbaren Schmerz gibt, so wie du das beschreibst. Ich habe eine Kollegin, die ihren Beruf aufgeben musste wegen unerträglicher Schmerzen, und die Ärzte finden bis heute - nichts. Furchtbar für jeden, dem es ähnlich geht. Denn schnell und leichtfertig wird man als Simulant abgestempelt. Mein damaliger FA hatte das sinngemäß so ausgedrückt: Jeder Schmerz ist real, auch der, den man nicht mit Schulmedizin nachweisen kann. An welcher Stelle auf der Schmerzskala von 0 bis 10 ich meinen eigenen Schmerz einordne, das allerdings kann tatsächlich ausschließlich ich beurteilen - auf subjektiver Ebene.

Ich selbst etwa stehe bei 2 bis 4 (gelegentliche schmerzbedingte Schweißausbrüche), früher bei 5 bis 8 (kurz vor der Ohnmacht trotz BTM). Wer will mir diese Behauptung widerlegen?
Das kann tatsächlich nicht einmal mein HA bei inzwischen gesicherter Schmerzdiagnose. Was allerdings meinen HA nicht daran hindert, meine subjektive Einschätzung aus ärztlicher Sicht zu teilen und schriftlich zu bestätigen.

Es soll auch Leute geben die haben absolut nichts und haben nur durch Betrug ihre Rente bekommen
Das dürften also schon sehr gute Schauspieler sein, und von denen gibt es eher wenige, denke ich. Die Schwierigkeit in der Beurteilung besteht aber auch darin, dass man gerade Schmerz von außen nicht sehen kann. Ich trage gelegentlich eine Armbandage, um dem Schmerz wenigstens an einer Stelle entgegenzuwirken und siehe da, ich werde von den Leuten angesprochen, was denn schon wieder los sei... Alle Schmerzgeplagten wie du auch werden wohl ähnliche Erfahrungen machen.

Es reicht ja leider nicht, wenn selbst ein psychologisch gut geschulter und erfahrener Gutachter dir zusagt: Ich glaube dir.
Er muss das in seinem Gutachten auch schriftlich bestätigen.

Beim Umgang mit Ämtern/Behörden/KK zählen nur die harten Fakten, wie das auch in den vorhergehenden Posts schon beschrieben wurde.

Aber in meinem Fall spielt das alles keine Rolle da es Fakt ist und ich eine Diagnose habe die auch nicht an den Haaren herbeigezogen ist.
Das meinte ich. "Fakt" ist, was diagnostiziert ist.

Dein Schmerz ist für dich selbst sehr wohl Fakt, aber solange er nicht diagnostiziert ist, spielt er für niemanden eine Rolle.
Daher kommt es nicht von ungefähr, dass bei der Beurteilung deiner Leistungsfähigkeit weniger deine Aussagen zu deinem Schmerz herangezogen werden, als vielmehr die Einschränkungen, die du aufgrund deiner Diagnose und deiner dazugehörenden Schmerzen zu erleiden hast.

Und dieses "positive und negative Leistungsvermögen für den allgemeinen Arbeitsmarkt" lässt sich im Lauf der Zeit sehr wohl objektivieren und entsprechend nachweisen.

Gruß
Bertolino
 
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