Wo beschweren?

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Hillevi

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Hallo liebe Forenteilnehmer/innen,

inzwischen habe ich einiges hier im Forum gelesen. Wenn die Rede davon war, dass Sachbearbeiter/Arbeitsvermittler ihren Aufgaben/Pflichten nicht sachgemäß nachkamen, ist öfter zu lesen, dass man sich beschweren solle. Auch Formulierungen wie "Fachaufsichtsbeschwerde" oder auch "Beschwerde beim Teamleiter" las ich des öfteren.

Hmm, welche Hierarchiestufe sollte (erfahrungsgemäß) bei einer Beschwerde (wegen des Vorgehens eines Sachbearbeiters/Berater/Arbeitsvermittlers) denn gewählt werden? Der unmittelbare Vorgesetzte? Die Leitung der Arbeitsagentur? Die bundesweite Beschwerdestelle in Nürnberg? Das Arbeitsministerium/Frau von der Leyen? Ein regionaler Politiker (der im Bundestag sitzt)?

Was führt zu tatsächlichen Ergebnissen?
Und: Kann man verlangen, dass man eine andere Person als Bearbeiter erhält (zumal wenn sich der bisherige Bearbeiter kränkend hinsichtlich einer schwerwiegenden Behinderung verhalten hat)?

Vielleicht könnt ihr euch ja melden, wenn ihr schon positive Erfahrungen mit Beschwerden gemacht habt!

Viele Grüße

Hillevi

PS: Beitrag in diesem Forum, weil es um Maßnahmen/Umschulung (berufliche Reha) geht.
 

Hillevi

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Du sprichst dich also völlig gegen Beschwerden aus?
Hier im Forum habe ich dazu aber einige anders lautende Aussagen gelesen. Vielleicht hatten diese Schreiber/innen gute Erfahrungen mit Beschwerden und sind tatsächlich zum Ziel gekommen?

Sicher, das Verwaltungsverfahren (mit schriftlichem Antrag, ablehnendem Bescheid, Widerspruch , Widerspruchsbescheid, Klage vor dem Sozialgericht) kenne ich und habe es "angeleiert". Dauert halt "ewig" und da überlegt man zwischendurch eben doch, ob eine gezielte Beschwerde vielleicht schneller gewünschte Ergebnisse liefern könnte, sprich, dass die ganze Sache nicht nur auf Gedeih und Verderb in den Händen einer Person bleibt?

Und was meinst du zum SB -Wechsel?

Grüße
Hillevi

PS: Die Frage, auf welcher Hierarchiestufe man sich am besten beschweren sollte, ist meiner Ansicht nach eine ganz konkrete Frage.
 

hemmi

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Beim BMAS richtig auf den Putz hauen, so richtig mit der Saukelle rein, hat einiges in Bewegung gesetzt.
Vorallem wenn Thema Geld ins Spiel kommt werden die sehr dünnhäutig, ich hatte damals einem Volltreffer gelandet und in ein Wespennest gestochen.
Nur geben die das nie zu, aber was da los war, und hätte ich Unrecht gehabt wäre wohl kaum ein solcher Aufruhr passiert.
Leider werden E - Mails an das BMAS seit einigen Wochen über Rostock umgeleitet und vorsortiert.:icon_kotz2:
versuchs aber trotzdem mal.:icon_daumen:
 

Klandestin

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Da muss ich widersprechen. Das BMAS kann gar nicht der Quef der ARGEN sein, da es sich um Arbeitgemeinschaften mit den Kommunen handelt. Eine Beschwerde macht Sinn beim Kundenreaktionsmanagement der Arbeitsagentur und gleichzeitig bei der Teamleitung der ARGE . Natürlich werden beide Stellen sachlich informiert, dass die Beschwerde bei beiden Stellen eingeht. Bei einer beruflichen Reha ist jedoch zudem zu bedenken, ob wirklich die ARGE oder die Agentur der Kostenträger sind und nicht in Wahrheit die Rentenversicherung.
Gruß
Klandestin
 

Sorgum

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Wenn ein SB seine Aufgabe nicht richtig wahrnimmt, kann man eine Fachaufsichtsbeschwerde an die Leitung der ARGE schicken, wenn du Belege dafür hast.
 

Wolfsdream

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Hallo,

wichtig ist die Einhaltung der Hierachiebenenen mit Fristsetzung:

1. SB
2. TEAMLEITER
3. BESCHWERDEMANAGEMENT
4. LEITUNG DER REGIONALDIREKTION

Fristen formulieren:

" Sollte ich bis zum...... keine verbindliche Information zu..... muss ich davon ausgehen, dass .................. nicht in Ihren Kompetenzbereich fällt, dies bitte ich zu bestätigen "

Das SG wird Dich danach fragen ob diese Linie eingehalten wurde und es bringt Dir Vorteile.

Alles weitere danach, der Eilantrag ist unberührt, denn es kann je nach Dringlichkeit parallel laufen, aber immer das SG ,mit Kopien in 2 facher Ausfertigung füttern !

Bon chance

Wolfsdream :icon_daumen:
 

Jackson

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Wie kann man eine solche fachaufsichtsbeschwerde formuliere .was gehört da konkret rein......sollte sie kurz und förmlich oder lang und menschlich sein???
 
E

ExitUser

Gast
Wie kann man eine solche fachaufsichtsbeschwerde formuliere .was gehört da konkret rein......sollte sie kurz und förmlich oder lang und menschlich sein???

Hallo,
dass mit dem "menschlichen" lass gut sein, es bringt nichts (ausser evtl. Belustigung in der Jobcenter-Kantine).
Kurze und knappe Schilderung der Fakten, möglichst beweiskräftig untermauert (Schriftverkehr/Schriftstücke) oder schriftliche Aussage des Beistandes.
Den Unterschied zwischen Dienst-und Fachaufsichtsbeschwerde kennst Du?

Zu unterscheiden sind hier die Dienstaufsichtsbeschwerde und die Fachaufsichtsbeschwerde. Der Unterschied liegt darin, dass sich eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen das persönliche Verhalten des Beurteilenden richtet, während eine Fachaufsichtsbeschwerde gegen die inhaltliche Beurteilung gerichtet ist. Die Beschwerde geht an den Dienstvorgesetzten, wobei Sie den Dienstweg nicht einhalten brauchen, sondern sich einfach bei der nächst höheren Dienststelle beschweren. Auch eine Dienstaufsichtsbeschwerde muss angenommen und abgearbeitet werden.
Quelle:ka-law.de

Heißt im übertragenen Sinn, eine FAB gegen eine beispielsweise verhängte Sanktion, weil Du Dich als Einbeiniger nicht als Dachdecker beworben hast, eine DAB dann, wenn der SB Dich als "Krüppel" bezeichnet hat.
Diese überspitzten Beispiele mal zur Verdeutlichung :biggrin:

fG
Christine
 
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