Wo beschwere ich mich am besten über einen nicht verschlossenen Briefumschlag (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Bintu

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Hallo,

habe gestern einen nicht verschlossenen Umschlag mit Stellenangeboten von meinem Jobcenter bekommen.
Waren 8 Seiten inklusive Anschreiben, also ziemlich dick, wurde als normaler Brief 70cent per Post versendet.
Also es sah nicht aus wie schon mal geöffnet sondern so wie überhaupt nicht zugeklebt.
Deshalb würde ich gerne wissen wo ich mich am besten beschweren kann.

Habe demnächst auch einen Termin bei meiner SB werde das auch da ansprechen.

Auch wenn ich mir nicht viel davon verspreche möchte ich doch irgendetwas in dieser Sache unternehmen.
 
C

ckl1969

Gast
Wie wäre es, es einfach dabei zu belassen?

So ein Umschlag kann sich durchaus auch mal "von selbst öffnen". Das er offen ist, wenn er beim Empfänger ankommt, bedeutet nicht zwangsläufig, dass der Absender ihn nicht verschlossen hat.

Was willst du mit deiner Beschwerde erreichen? Es wird dir im Nachhinein niemand mehr mit Sicherheit sagen können, warum der Umschlag als er bei dir ankam offen war. Somit wirst du, wenn du dich mündlich beschwerst, beim Gegenüber aller Wahrscheinlichkeit nur ein Achselzucken auslösen. Beschwerst du dich schriftlich, wird man dir sicherlich auch schriftlich antworten. Nur ist die Frage, ob der Mensch der dir da antwortet, die Zeit nicht besser für ein wirklich dringliches Anliegen eines anderen Hilfeempfänger nutzen könnte.

Manchmal sollte man die Kirche einfach mal im Dorf stehen lassen!
 

Bintu

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Also bisher ich hatte so etwas noch nie und ich möchte halt nicht das es nochmal passiert.

Außerdem kann ich auch nicht wissen ob nicht etwas fehlt, da die Seiten nicht nummeriert sind.
 

TazD

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habe gestern einen nicht verschlossenen Umschlag mit Stellenangeboten von meinem Jobcenter bekommen.
Stellenangebote oder VV mit RFB ?

Für das erste wäre es mir egal, ob da was fehlt. Sind nur Angebote.
Bei VV wäre ich vorsichtiger, aber würde grundsätzlich davon ausgehen, dass auch nur die vorliegenden VV im Umschlag waren. Wenn welche fehlen, trifft die Beweislast den SB, dass er auch tatsächlich den VV soundso in den Umschlag gepackt hat.
 
C

ckl1969

Gast
Außerdem kann ich auch nicht wissen ob nicht etwas fehlt, da die Seiten nicht nummeriert sind.
Du kannst auch bei einem verschlossenen Umschlag nie wissen, ob wirklich alles drin steckt was laut Absender drin gewesen sein sollte. Insofern, wenn er im Zweifelsfall behauptet, daß x in dem Umschlag war, muß er auch beweisen, dass x in dem Umschlag lag.
 

TazD

Super-Moderation
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Es waren nur Stellenangebote ohne RFB drinnen.
Dann kann es dir hinsichtlich möglicher Sanktionen eigentlich ziemlich egal sein, ob verschlossen oder unverschlossen.
Wären denn Daten von dir aufgrund des unverschlossenen Umschlags einsehbar gewesen? Das würde mich dann vllt noch tangieren, aber wie bereits hier erwähnt, kann es auch sein, dass der Umschlag während des Transports aufgegangen ist.
 

Porks

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hi
auch schon mal überlegt da arbeiten Menschen die nicht viel verdienen in einer Poststelle die dann dort die Briefe mit Maschinen zukleben und Frankieren.
Und die wollen auch kein Stress und ihren Job behalten und das für wenig Geld mit viel Stress.
Denn wo Menschen arbeiten kann das schon mal Vorkommen und die machen das nicht mit Absicht .
Und es geht doch um nix Weltbewegendes .Aber das ist auch so Typisch Deutsch erst mal Aufschreien /Beschwerern auch wenn es um nix geht . Aber wenn man selbst betroffen wäre (dort arbeiten) dann würde der aber Schreien Unverschämtheit usw was erlaubt der sich usw.
 

Bintu

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Wären denn Daten von dir aufgrund des unverschlossenen Umschlags einsehbar gewesen? Das würde mich dann vllt noch tangieren, aber wie bereits hier erwähnt, kann es auch sein, dass der Umschlag während des Transports aufgegangen ist.
Eigentlich nur die BG Nummer.

Aber wie ich den anderen Beiträgen hier entnehmen kann, darf ich ja nicht erwarten das ich Post vom Amt im verschlossenen Umschlag bekomme.
Es können klar Fehler passieren das ist menschlich und diesmal war es ja anscheinend nichts wichtiges.
Ich hoffe mal das es eine Ausnahme war und nicht nochmal vorkommt vielleicht bei etwas wichtigerem.
Denn ich hatte in der Vergangenheit schon genug Probleme mit meinem Jobcenter.
 
M

Madel71

Gast
Was da schon alles passiert ist. Bescheide wurden an andere Alg 2 Bezieher geschickt usw. So gesehen hattest du ja noch Glück. Nur VVs. Selbst wenn du das beim nächsten Besuch bei deinem SB ansprichst, kann der auch nicht sagen, bei welchem Poststellenmitarbeiter die Frankiermaschine ins Stocken geraten ist. Eine Antwort würde ich nicht erwarten. Passiert halt.
 
C

ckl1969

Gast
Aber wie ich den anderen Beiträgen hier entnehmen kann, darf ich ja nicht erwarten das ich Post vom Amt im verschlossenen Umschlag bekomme.
Sicherlich darfst du erwarten, daß dich deine Post in verschloßenen Briefumschlägen erreicht. Egal ob nun vom JC oder anderen Absendern.

Es nützt nur nichts, wenn du dich beim JC jetzt darüber beschwerst, daß die nun bei der einen Sendung nicht der Fall war und der Briefumschlag nicht verschlossen war. Das kann zum einen ein technischer/menschlicher Fehler gewesen sein, sodass der Umschlag schon beim Absenden nicht verschlossen war, es kann aber auch sein, daß der Klebestreifen des Umschlages „mangelhaft“ war und sich somit im Laufe des Postweges (wieder) geöffnet hat.

Was nun genau passiert ist, wird niemand mehr feststellen können. Auf eine. egal ob mündlich oder schriftlich, eingereichte Beschwerde, wirst du also in jedem Fall nur eine nichtssagende inhaltsleere Antwort bekommen.

Wenn dir das Genugtuung verschafft, dann beschwer dich und gut ist es!
 
E

ExitUser

Gast
Du kannst auch bei einem verschlossenen Umschlag nie wissen, ob wirklich alles drin steckt was laut Absender drin gewesen sein sollte. Insofern, wenn er im Zweifelsfall behauptet, daß x in dem Umschlag war, muß er auch beweisen, dass x in dem Umschlag lag.
Ich schätze, das wird er auf Grund des Druckprotokolls beweisen können?
Es wird doch jeder Ausdruck und jede Suche im Verbis dokumentiert?
Auf vielen Schreiben steht links ganz klein und vertikal ein Druckdatum und/oder die Dokumentvorlage, die benutzt wurde.
Ich habe schon ewig keine VV mehr bekommen, daher weiß ich nicht genau, ob das dort auch so ist.

Aber selbst wenn der Ausdruck beweisbar ist, ist dadurch noch lenge nicht der Zugang bewiesen.

Was das betrifft, ob der Umschlag offen war. Haben die JC Umschläge nicht Nassklebung? Dann ist das leicht feststellbar. Bei Selbstklebung ist es schwieriger.

Ich bin auch der Meinung, dass eine Beschwerde da nichts bringt, aber eine freundliche Mitteilung, damit die darauf achten können und bescheid wissen.
Kommen mehrere solcher Hinweise, weil es z. B. ein techn. Fehler ist, wird dem auch eher abgeholfen.
 

Kerstin_K

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Selbstklebende Umschläge kann man nach etwa einem Jahr Lagerung vergessen, was die Haftkraft betrifft. Deshalb nehme ich gerne welche mit Abziehstreifen, die halten laenger.
 
E

ExitUser

Gast
Selbstklebende Umschläge kann man nach etwa einem Jahr Lagerung vergessen, was die Haftkraft betrifft.
Leider ja.

Deshalb nehme ich gerne welche mit Abziehstreifen, die halten laenger.
Die sind ja noch teurer, als die Selbstklebenden.
Ich nehme einen Klebestift und papp den dann damit zu. Manchmal auch Tesa.

Als Kind war ich total wild darauf, die Kuverts und Briefmarken anlecken zu dürfen. Selbstklebende kannte ich damals noch nicht. Was ein Glück für ein Kind *gg*
 

Kerstin_K

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Klebestift und Tesa kosten auch Geld. Uns so viel teurer sind die nicht.

Anlecken? Ihgitt.
 
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