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Wissenschaftliche klinische Studien

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Flanders

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  Th.Starter/in  
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#1
Hallo,
Ich hätte da mal eine Frage,
Ich komme aus Düsseldorf,und in der Nachbarstadt Neuss gibt es zwei Institute die wissenschaftliche klinische Studien anbieten,bzw.durchführen.
Dabei geht es um das Testen von Medikamenten an Menschen.
Aber auch in anderen Städte in unserer Republik gibt es solche Institute die soetwas durchführen.
Aber auch die Pharmaindustrie,wie z.b. Bayer in Leverkusen,Scherer in Berlin,etc.führen medizinische Tests an Menschen durch.
Danach erhält man ein Honorar,das unterschiedlich,je was man für eine Studie belegt,über Tausend Euro sein können.
Bei manchen Studien sogar bis zu 5,500 € ,bei anderen 900,00 € oder um die 2,500 €.
Man muß einige wenige Tage in der Klinik bleiben,oder Ambulant.
Meine Frage ist aber,muß ich,wenn ich an solche Studien teilnehme,die Arge darüber informieren ?
Wegen des Honorars ?
Ich gedenke an solchen Studien teilzunehmen,aber nur wegen des Honorars.
 

Pinta 12

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#2
Lass das um Himmels Willen bleiben!!! Es sind schon Leute gestorben dabei. Die unabsehbaren Spät- und Nebenwirkungen sollte sich kein Mensch freiwillig antun. Das ist kein Geld der Welt wert.
Gruß Pinta 12
 

michel73

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#3
Frag mich grad warum das überhaupt erlaubt ist das sich Menschen für Geld als Versuchskaninchen zur verfügung stellen können, wenn sie dabei ihr Leben riskieren.
 

Flanders

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  Th.Starter/in  
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#4
Weil das Honorar sich sehen lassen kann.
Ich würde es auch nur des Geldes wegen machen.
Und weil ich schon fast 46 jahre alt bin,und auf den Arbeitsmarkt eh keine Chancen mehr sehe,kommt mir dieses gerade recht.
Ist ein kleiner nebenverdienst.
Und wenn ich dadurch sterbe,dann sterbe ich,weil,sterben muß ich eh irgendwann,früher oder später.
Deswegen meine frage,ob ich es der Arge mitteilen muß oder nicht.
P.S. Bei dem Instituten in Neuss wird nicht nachgefragt,ob Arbeitslos oder berufstätig.
Das Honorar gleicht ja fast einem Lohn eines Zeitarbeiters,bzwHilfsarbeiter.
P.S.Danach muß man drei Monate aussetzen.
 

Pinta 12

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#5
Soviel ich weiß, muss man ALLE Einnahmen angeben. Klar sterben wir alle - aber muss man sich unbedingt umbringen?? Dafür, dass sich die Pharmaindustrie einen goldenen Hintern verdient??? Sollen die gut verdienenden Herren dort ihre Medikamente doch an sich selbst testen, wenn sie das für ungefährlich halten. Es IST frustrierend, keine berufliche Pespektive zu haben. Hab ich auch nicht. Aber "der Arbeitsmarkt" ist nicht das ganze Leben.
Gruß Pinta 12
 

hergau

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#6
Was ihr moralisch davon haltet,war nicht seine Frage.
Er muß eh selbst entscheiden, ob es für ihn in Frage kommt.

Aber angeben muß er diese Einkünfte.
Und wie Du selbst schreibst,können das mehrere Tausender sein.
 

bastian82

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#7
Um das mal ein wenig seriöser zu gestalten und keinen neuen Thread aufzumachen gibt es im Netz mehrere auffindbare Aktenzeichen und Links dazu.

Es stellen sich im Grunde drei Fragen:
1. Ist die Probantätigkeit als Einkunft beim ALG II anrechnungsfähig?
2. Ist diese als Einkunft versteuern?
3. Wie wird diese Probandentätigkeisentschädigung dem Freibetrag zugerechnet?

Zuallererst möchte ich auf 1. eingeben
Laut SG Düsseldorf · Urteil vom 20. November 2007 · Az. S 42 AS 60/07
SG Düsseldorf, Urteil vom 20. November 2007 - Az. S 42 AS 60/07
war damals eine Probandentätigkeit nicht anrechnungsfähig.

Laut Sozialgericht Augsburg, S 15 SO 113/10 https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb...esgb&id=135380 hast Du Deine Probandentätigkeit trotz Schmerzengeld (was es in dem Fall ist) als anrechnungsfähiges Einkommen anzugeben.

Laut Bayerisches LSG · Urteil vom 5. Dezember 2012 · Az. L 16 AS 1049/11
Bayerisches LSG, Urteil vom 5. Dezember 2012 - Az. L 16 AS 1049/11 hast Du Deine ebenfalls Probandentätigkeit trotz Schmerzengeld als anrechnungsfähiges Einkommen anzugeben.

Demzufolge lohnt sich eine Probandentätigkeit, bei der man sich einer körperlichen Gefahr aussetzt, wie klein sie auch sein mag, als ALG-II-Empfänger nicht.

2. Jedoch wird Probandentätigkeit im Netz ad absurdum geführt. Einzig eine seriöse Quelle fand ich widerum im Bayerisches LSG, Urteil vom 5. Dezember 2012 - Az. L 16 AS 1049/11 und (V C 39.74) wonach es sich steuerrechtlich um sonstige Einkünfte im Sinne des § 22 EStG gehandelt hat, für die der Werbungskosten-Pauschbetrag von 102 € Anwendung gefunden hat.

3. Insofern macht es keinen Sinn mehr herüber zu spekulieren, denn die Freibeträge für ALGII-Empfänger liegen bei 100€ monatlich.

Dass sich das System damit einen Gefallen tut, bezweifele ich.
Ohne rassistisch klingen zu wollen, wird man aber sicher günstigere Probanden in Asien oder Lateinamerika finden.

Sehr schade!
 

MissRuhrpott

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#8
Vorab sei gesagt - ich will weder zu- noch abraten,da ich das Thema von zwei Seiten betrachte und jeder letztendlich für sich selbst entscheiden muß.

Stellt sich die Frage,ob man durch die gut bezahlten stationären Studien evtl mal für eine Weile ganz aus dem Leistungsbezug herauskommt?
Hier handelt es sich meist um Phase I-Studien,die den Tierversuchen nachgeschaltet und mit erheblichen Risiken verbunden sind.
Ich muß allerdings zugeben,daß ich für mich diese Möglichkeit auch schon mal angedacht habe.
Aber nur unter der Voraussetzung,vom Amt - und wenn auch nur für eine Weile - wegzukommen,für 100 Euro Freibetrag aber sicher nicht.

Hat sich nur schnell erledigt,da dafür i.d.R nur gesunde Probanden zugelassen werden,und das bin ich eben nicht.
Aus der Not heraus - da ich austherapiert bin - habe ich aber dennoch schon ambulant an Studien teilgenommen.
Unterschied ist hier nur,daß diese schon in Phase II - IV waren.
In Verbindung mit den engmaschigen Kontrollen und steigender Phase wird das Risiko erheblich minimiert.
Vergütung war hier lediglich eine Aufwandsentschädigung in Form der Fahrtkosten.

Klar ist für mich,ohne freiwillige Probanden wäre ich schon längst ein Pflegefall.
Andererseits sehe ich immer auch das Risiko,welchem sich da ausgesetzt wird.
 

Lechuck76

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#9
Nen Kumpel von mir hat den Blödsinn vor Jahren mal gemacht und zwar nicht nur einmal sondern über mehrere Jahre (hat sich in der Zeit immer Urlaub genommen zum Teil unbezahlt).Der hat damit mehere 1000 Euro verdient. Besonders schlimm fand ich es, dass er es mit seinem Verdienst nichtmal nötig hatte.
Achja Ende der Geschichte war, dass er nach 3 Jahren als das Geld schon aufgebraucht war nen mächtigen Ärger mit dem Finanzamt bekommen hatte, die ihm noch wegen Steuerhinterziehung einen reinwürgen wollten. Und er zig Euro nachzahlen durfte.

Also nicht nur beim Jobcenter musst du das angeben sondern auch beim Finanzamt, dieses Honorar gilt nämlich als Einkommen.
 

Homer450

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#10
Toll wenn jetzt so ein JC SB mit liest oder einer wie von den Harz 4 Marathonläufer dann wissen sie welche Maßnahme die wieder in ihr Programm aufnehmen.
Dann wird es wieder heißen, ALG 2 Empfänger tun was für die Algemeinheit in dem sie als Versuchskaninchen sich zu Verfügung stellen.:icon_cry:
Aber in ernst, so viel Gled könnten die mir nicht zahlen, um mich als Versuchskaninchen zu bekommen.
Bei uns in der Zeitung stand auch mal so eine Anzeige, die habe ich gleich weg geschmissen.:smile:
 

Texter50

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#11
Toll wenn jetzt so ein JC SB mit liest oder einer wie von den Harz 4 Marathonläufer dann wissen sie welche Maßnahme die wieder in ihr Programm aufnehmen.
Dann wird es wieder heißen, ALG 2 Empfänger tun was für die Algemeinheit in dem sie als Versuchskaninchen sich zu Verfügung stellen.:icon_cry:
Ich darf daran erinnern, das gab es in diesem Lande bereits einmal - ok, nicht auf ganz feiwilliger Basis. :icon_cry:
Mal im Ernst, die wirklich benötigten Medikamente für seltene Krankheiten werden da nicht erforscht. Bei den Studien geht es meist nur darum, die Profite für den Absatz unnötiger, weil längst vorhandener Medikamente als Variation zu erhöhen.
Da ist dann der Regelsatz doch die bessere Lösung, kombiniert mit nem Job der nicht mehr als 100 Tacken im Monat einbringt.
Arbeit, auch im Sinne der Pharmaindustire lohnt sich oft leider eben nicht mehr... :icon_motz:

Die Alternative, legal und hilft leider auch oft wieder den falschen Gruppen: geh Blutplasma spenden. Vergleiche aber, was Du da per Spende bekommst. Das kannste mindestens 1x im Monat machen und bringt so 30 bis 50 Tacken je Vampirbiss. :icon_hug:

@Homer450
Läufst Du etwa nicht gerne? Dann gibt es hier im Forum noch den Schwimmclub. Biste herzlich eingeladen. :icon_lol:
 

bastian82

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#12
Zusätzlich erhielt ich noch den Anhang.

Als Teilausschnitt möchte ich noch folgendes Zitat verwenden "Prozesskostenhilfe gemäß § 73a SGG iVm § 114 Zivilprozessordnung (ZPO) ist dem Kläger
nicht zu bewilligen, weil die beabsichtigte Rechtsverfolgung nach den obigen Ausführungen
keine hinreichende Aussicht auf Erfolg bietet.", welches verdeutlicht, wie stupide unsere Rechtsprechung ist.
 

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#13
Ich darf daran erinnern, das gab es in diesem Lande bereits einmal - ok, nicht auf ganz feiwilliger Basis. :icon_cry:
Mal im Ernst, die wirklich benötigten Medikamente für seltene Krankheiten werden da nicht erforscht. Bei den Studien geht es meist nur darum, die Profite für den Absatz unnötiger, weil längst vorhandener Medikamente als Variation zu erhöhen.
An seltenen Krankheiten wird ja gar nicht erst geforscht,denn die sind ja eben wegen der Seltenheit nicht profitabel für die Pharma-Lobby.
Die hohen Investitionen sind denen einfach zu hoch im Vergleich mit der kleinen Zielgruppe.

Sicher,die Wirkstoffklassen sind oftmals schon vorhanden.Die Varianten unterscheiden sich dennoch gar nicht so selten in ihrer Zusammensetzung und ihrem Wirkmechanismus,wovon dann die Patienten profitieren können,die mit dem/den Vorgänger/n keinen Erfolg hatten.
Diese Medis werden besonders da weiterentwickelt,wo die Ursachen einer Erkrankung noch nicht erforscht sind,und die nicht selten sehr schwer verlaufen und häufig schon in frühen Stadien Erwerbsunfähigkeit bedingen,und/oder lebensverkürzend sind.Oder - wie die Lobby und andere Verbände immer so schön sagen - einen hohen volkswirtschaftlichen Schaden bedingen :cool:
Man denke z.B. an Rheuma,Krebs,MS,Diabetes,ppp
 

Texter50

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#14
Sicher,die Wirkstoffklassen sind oftmals schon vorhanden.
Nach der neuen Forschungsserie kommen die Dinger dann als neues Medikament in den Handel und dürfen so richtich teuer werden. Das hat son Doc mal inner Sendung gesacht, es geht - niccht immer - aber wohl oft darum, mehr Geld aussem System zu ziehen.
Aber, ich bin da nicht sehr neutral, denke ich... :icon_kinn:
 
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#15
Nach der neuen Forschungsserie kommen die Dinger dann als neues Medikament in den Handel und dürfen so richtich teuer werden. Das hat son Doc mal inner Sendung gesacht, es geht - niccht immer - aber wohl oft darum, mehr Geld aussem System zu ziehen.
Aber, ich bin da nicht sehr neutral, denke ich... :icon_kinn:
Natürlich hast auch Du damit recht,das gibt es sehr wohl auch.
Es lag nicht in meiner Absicht,Deine Ausführen als falsch darzulegen.
Und wenn Du da nicht neutral sein kannst,ist das doch auch ok :wink:
Mir ging es nur darum,auch einmal die differenzierte und andere Seite aufzuzeigen.
Unter den "neuen Dingern" gibt es halt auch etliche mit absoluter Daseinsberechtigung.
 

Texter50

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#16
Mir ging es nur darum,auch einmal die differenzierte und andere Seite aufzuzeigen.
Unter den "neuen Dingern" gibt es halt auch etliche mit absoluter Daseinsberechtigung.
Die sehe ich auch. Ich höre und lese in der letzten Zeit vermehrt von den Methoden der Pharmaindustrie. Da ich an ner Medikamentenvergiftung bald mal hops gegangen bin, gehe ich dem Zeuchs aus dem Weg.
Das versperrt mir wieder natürlich die Sicht auf die andere Seite.

Was ich generell nur sagen wollte: das TE sollte doch etwas weniger gefährliches versuchen, wie eben sone Plasmaspende. Damit kannste auch was verdienen, wirst grob gesundheitlich untersucht und bringst Dich nicht um, nur weil Du arm bist. :icon_cry:
 

bastian82

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#17
So, ich bekam heute ein Angebot von Paraxel.

Vielleicht hätte ich dieses angenommen, wenn ich nicht ALG-II-Bezieher wäre. Aber leider nutzt nichtmal der Gang zum Hausarzt etwas, da ich sonst Komplett vier Wochen weg bin, meine Gesundheit gefährde und von 3200€ "nur" 20% erhalte, 640€. Und ich muss zuvor nach Berlin 300km anreisen wobei unsicher ist, ob man an der Studie überhaupt teilnehmen darf.

Schade, dass das Jobcenter nicht anders agiert. Könnte mir das sonst echt vorstellen, da ich das Geld dringend benötige zwecks Schuldenabbau.

Doch auf was ich ursprünglich hinaus wollte, ist, was ist das TE?

Bitte versteht dieses tolle Forum doch als Chance für uns alle. Jeder hilft jedem, soweit es die Zeit und das Know-How zulässt.
In diesem Forum sollte alles ausgeschrieben werden, damit alle alles verstehen können.
 

bastian82

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#18
Zur Vereinfachung unrealistische Zahlen. Eine Frage habe ich noch:

A hat 0€ Vermögen. A ist ALG II und bekommt monatlich 700€ zzgl. GKV (inkl. Miete und Regelleistung). Er nimmt an einer Klinische Studie teil und er bekommt 4.200€ dafür, seine Gesundheit aufs Spiel zu setzen.

A gibt natürlich seine Schmerzensgeldeinnahmen komplett an, da er sich an geltendes Recht hält.

Wird nun das Jobcenter a) die 4.200€ (extrem überzogen) auf die sechs Monate rechnen und feststellen, dass A in diesen sechs Monaten gar kein ALG II Bezug gerechtfertigt ist oder sagt das Jobcenter b) in einem Monat verdiente A sehr viel, daher bekommt er wenigstens die restlichen fünf Monate seine ALG II Bezüge,

WEIL A seine Vermögensfreigrenze damit nicht erreichte?

Ich finde die Frage sehr interessant. Je nachdem würde ich nämlich selbst teilnehmen oder nicht.
 

Coquette

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18 Jul 2013
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#19
Kurz und knapp.

Ja es wird angerechnet - wurde man dazu gezwungen? :icon_hihi: Und es sind und bleiben Einnahmen. Oder habe ich Deine Frage falsch verstanden?

LG
 

hans wurst

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#20
Oder habe ich Deine Frage falsch verstanden?
Ja hast du.

@ bastian82

Möglichkeit B kommt nur bei Einkommen aus Arbeit in Betracht, Möglichkeit A bei sonstigen Einnahmen. Die 4200€ sind meiner Meinung nach kein Einkommen aus Arbeit.

Aber die 6 Monate währen falsch, denn die KV ist mit zu berücksichtigen. Abgesehen davon, kann man meiner Meinung nach, nach Ablauf des BWZ, bzw. nach 3 Monaten, einen neuen Antrag stellen und der Rest gilt als Vermögen.
 

Don Vittorio

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11 Jul 2013
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#21
Stellt sich zusätzlich noch die Frage der Ortsabwesenheit.

Lass es bleiben,denn Du riskierst Deine Gesundheit dafür,dass das JC Dir diesen Betrag anrechnen wird.
 
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