Wirtschaftsweiser Feld nennt Mindestlöhne "Unsinn"

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Kaleika

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Wirtschaftsweiser Feld nennt Mindestlöhne "Unsinn"

"Die Politik spielt mit der Gefahr, den Erfolg ihrer eigenen Reformen zunichte zu machen"

Der Wirtschaftsweise Lars Feld warnt vor einer Zunahme der Arbeitslosenzahlen durch Mindestlöhne. "Die Politik spielt mit der Gefahr, den Erfolg ihrer eigenen Reformen zunichte zu machen", sagte der Ökonom der "Wirtschaftswoche". "Uns geht es viel zu gut, deshalb fangen wir wieder an, Unsinn zu machen", fügte Feld hinzu.
(...)

Wirtschaftsweiser Feld nennt Mindestlöhne "Unsinn"
:icon_kotz2:

Öh, wer redet hier eigentlich Unsinn?Welche Erfolge für wen - das ist doch vielmehr die entscheidende Frage!
"Uns geht es zu gut"?
Wer ist uns?Sicherlich kaum die finanziell herumkrebsenden Erwerbslosen, Minijobber, Aufstocker, Dumpinglohn Beziehenden!

Es ist so leicht, immer mit zweierlei Maß zu messen, Wasser zu predigen und selbst Wein zu schlürfen!
Interessant ist natürlich auch, dass die Folgen solchen - äh nennen wir es höflichkeitshalber - Geredes - nie die Verursacher selbst zu spüren kriegen!
 
N

Nustel

Gast
Unfassbar was dieser Pfau von sich gibt.
""Uns geht es viel zu gut, deshalb fangen wir wieder an, Unsinn zu machen", fügte Feld hinzu.

Also es geht uns gut.-- mit Menschen die in Mülltonnen wühlen, wir machen wieder Unsinn, indem Forderungen nach einer vernünftigen Bezahlung für einen Arbeitstag gestellt werden.

Ein solcher Gehaltsempfänger der Wirtschaft und Politik sollte sich nicht wundern, wenn er mal gezielt zur Ordnung gerufen wird.
 
N

Nustel

Gast
Ein Foto von Arbeitnehmern, die in Mülltonnen wühlen, hätte ich gerne mal gesehen. Bitte belegen!
Nehma mal an dies sollte ein humoristischer Beitrag sein:icon_sleep:
Wenn nüscht.-- zeugt es nüscht von Weitsicht.

Erst heute morgen habe ich im verlinkten Köln einige Menschen gesehen die neben gut genährten Touristen aus Fernost und USA in den Tonnen der Stadt wühlten um ihr vermutlich dürres Einkommen zu verlängern.
Und, Nowottny, selbst es wenn es ein Foto gäbe, würde ich dies nicht ins Netz stellen um solche Menschen damit eventuell zu demütigen nur um Deiner Neugierde zu befriedigen.
Es dürfte Dir nicht entgangen sein, das gewisse Kreise wie der im Eingang des Thredas erwähnte, durchbezahlte Herr es einen SCHEISSDRECK kümmert wie dieses Volk aufgestellt ist oder wird.

Zudem er auch nur Sendbote ist. Ein Sendbote der medialen Verirrung, des kapitalistischen Auswuches und der Vernebelung der Bürger.


Und solche parasitären Schlipsträger werden hoffentlich nicht mehr lange in ihren Villen sitzen.

Venceremos.
 

hartaber4

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Dass es auch OHNE Mindestlohn besser geht, beweist Dänemark....

Dort werden Löhne gezahlt, die doch wesentlich "gehaltvoller" sein dürften als in Deutschland.

Daran kann es also nachweislich nicht liegen.....
 

hemmi

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Dass es auch OHNE Mindestlohn besser geht, beweist Dänemark....

Dort werden Löhne gezahlt, die doch wesentlich "gehaltvoller" sein dürften als in Deutschland.

Daran kann es also nachweislich nicht liegen.....

Bösartigen Gerüchten zufolge will man in Dänemark nun auch an die wahrlich üppigen Sozialleistungen heran.:confused:
 

hartaber4

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Bösartigen Gerüchten zufolge will man in Dänemark nun auch an die wahrlich üppigen Sozialleistungen heran.:confused:


Ähhh...... das hat man schon 1990 gemacht....

Lesetipp:


Marion Linke
Aktivierung statt passive Leistung

Der Wandel der dänischen Arbeitsmarktpolitik seit 1990

Dänemark gilt als Vorreiter aktivierender Arbeitsmarktpolitik. Statt passiver staatlicher Geldleistungen steht dabei die Aktivierung der Arbeitslosen im Vordergrund. Marion Linke schildert, wie diese Aktivierung konkret aussieht, wie sie sich von der klassischen Arbeitsmarktpolitik unterscheidet und wie sich das staatliche Handeln im Zuge des Wandels verändert hat. Dabei zeigt sich, dass die Aktivierungspolitik keineswegs so sanft verlaufen ist, wie bisher angenommen.

Aktivierung statt passive Leistung - Autor: Marion Linke - Sozialpolitik




Zum Beispiel mit der Folge, dass man als Zugbegleiterin (togstewardesserne) bei der DSB (wohl dänische Bahn) mit einem Jahresbrutto (Arslon) von 475.000 DKR (durch ca. 7,46 = Euro) klarkommen muss..... da lacht natürlich jeder Hartz-IV-Bezieher oder deutsche Hilfarbeiter drüber....

(Anmerk: Da musste ich mir als Drucker vierschichtig den Arxxx für aufreissen und zusätzlich viele Wochenenden opfern....... zu den "goldenen Zeiten".... nun ja viele Druck-Arbeitgeber "ohne Tarifbindung")


Quelle: Politiken Ausgabe vom 29.01.2013 , Seite 10 "okonomi/overblik"


Ein Grund für den Erfolg der dänischen "Agenda 2010" ist wohl auch, dass "Fördern und Fordern" (Dänen bezeichnen es als "Flexicurity") auf gleicher Augenhöhe geblieben sind.

Und:

Das Ganze OHNE den Nonsens wie Mindestlohn und Kündigungsschutz !!!!!
 

echt machtlos

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Mindestlöhne müßten eigentlich auch in Deutschland eine gesellschaftliche selbstverständlichkeit sein , eine Frage des Anstandes , selbst die Amis haben
seit den 30ern Mindestlöhne.Der Staat muß seine Ausgaben unbedingt deckeln
d.h. es ist nicht tragbar Unternehmern die Löhne zu Subventionieren schon gar nicht wenn man dadurch auch noch Firmen schädigt die "real" wirtschaften
in dem sie Löhne zahlen die es ihren Mitarbeitern gestatten ihre Arbeitskraft
aus dem eigenen Einkommen zu erhalten.Ich denke das dürfte klar sein.
 

hartaber4

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Mindestlöhne müßten eigentlich auch in Deutschland eine gesellschaftliche selbstverständlichkeit sein ,

Was regst du dich auf.... SIND sie doch!

Rechtsanwälte

Apotheker

Architekten/Ingenieure

Ärzte

usw.

haben doch einen gesetzlichen Mindestlohn!!!
 
E

ExitUser

Gast
es ist nicht tragbar Unternehmern die Löhne zu Subventionieren schon gar nicht wenn man dadurch auch noch Firmen schädigt die "real" wirtschaften
in dem sie Löhne zahlen die es ihren Mitarbeitern gestatten ihre Arbeitskraft
aus dem eigenen Einkommen zu erhalten.Ich denke das dürfte klar sein.

Klar ist, daß der Bandwurmsatz mit korrekter Groß-/Kleinschreibung und ein paar Satzzeichen deutlich klarer wäre.

"Es ist nicht tragbar, Unternehmen die Löhne zu subventionieren, schon gar nicht, wenn man dadurch auch noch Firmen schädigt, die "real" wirtschaften, indem sie Löhne zahlen, die es ihren Mitarbeitern gestatten, ihre Arbeitskraft aus dem eigenen Einkommen zu erhalten. "

Immer noch Bandwurm, aber zumindest sind die einzelnen Satzteile jetzt erkennbar. Und "indem" schreibt man in der Bedeutung, in der Du es nutzt, zusammen.

Lesbarer wäre m. E.

"Es ist nicht tragbar, Unternehmen die Löhne zu subventionieren und dadurch andere Firmen zu schädigen, die ihren Mitarbeitern Löhne zahlen, durch die diese ihre Arbeitskraft aus eigenem Einkommen erhalten können."

Aber na ja, Kritik am Schreibstil ist hier sicher genausowenig erwünscht wie Rechtschreibkorrekturen. Da Du dies aber sowieso nie lesen wirst, erlaube ich mir mal diese Stil- und Interpunktionskritik.
 

hartaber4

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usw........

Wer keine Lobbyvertretung hat..... hat eben Pech gehabt!

So ist das!
 
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