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Wirtschaft kritisiert schlechte Vermittlung von Arbeitslosen

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Sonntagsmaja

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#1
Berlin — Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland würde nach Ansicht der Wirtschaft bei einer besseren Vermittlung durch die Arbeitsagenturen deutlich niedriger liegen. Die Arbeitsagenturen und Jobcenter müssten "bei Beratung und Vermittlung von Arbeitslosen besser werden" sagte der Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände (BDA), Dieter Hundt, der "Welt am Sonntag". Trotz Krise habe es im Juli 480.000 offene Stellen gegeben.
Zwar hätten die Arbeitsagenturen "in den letzten Jahren deutliche Fortschritte erzielt", sagte Hundt. "Viel zu häufig beklagen die Betriebe aber immer noch, dass die vorgeschlagenen Bewerber dem Stellenprofil nur unzureichend entsprechen".........
Weiter gehts hier ->>AFP: Wirtschaft kritisiert schlechte Vermittlung von Arbeitslosen


Wenn man als Arbeitssuchender vom SB Sätze an den Kopf geschmissen kriegt, wie etwa " Wenn Sie glauben, daß Sie von mir Stellenangebote bekommen, dann sind Sie hier falsch!", dann braucht man sich über den Artikel gar nicht zu wundern.
Ebenso nicht, wenn Rollstuhlfahrer als Dachdecker vermittelt werden sollen, Beinamputierte als Spargelpflücker und Leute mit massiven Pollenallegien in Landschafts- und Gartenbaubetrieben:icon_neutral:
 
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#2
Weiter gehts hier ->>AFP: Wirtschaft kritisiert schlechte Vermittlung von Arbeitslosen


Wenn man als Arbeitssuchender vom SB Sätze an den Kopf geschmissen kriegt, wie etwa " Wenn Sie glauben, daß Sie von mir Stellenangebote bekommen, dann sind Sie hier falsch!", dann braucht man sich über den Artikel gar nicht zu wundern.
Ebenso nicht, wenn Rollstuhlfahrer als Dachdecker vermittelt werden sollen, Beinamputierte als Spargelpflücker und Leute mit massiven Pollenallegien in Landschafts- und Gartenbaubetrieben:icon_neutral:
Mal ganz abgesehen von angebotenen Stellen die schon lange besetzt sind und nicht aus der Datenbank gelöscht wurden, von doppelten Einträgen...
 

Volker

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#3
Ist doch klar, was gemeint ist, alle haben Schuld nur die Industrie nicht...
Gepaart mit sie würden ja einstellen... einmal ist es die fehlende Quali.,
dann der fauke AL, dann die schlechte Vermittlung...


Sie sehen nicht hin, das ist die Herangehensweise.

volker
 
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#4
Zwar hätten die Arbeitsagenturen "in den letzten Jahren deutliche Fortschritte erzielt", sagte Hundt. "Viel zu häufig beklagen die Betriebe aber immer noch, dass die vorgeschlagenen Bewerber dem Stellenprofil nur unzureichend entsprechen". Zudem würden weniger als jede zweite offene Stelle der Betriebe bei der Bundesanstalt für Arbeit (BA) gemeldet, sagte Hundt. Deshalb würden "die derzeit bestehenden Jobchancen unterschätzt", fügte er hinzu.
Wenn die Betriebe ihre Stellenangebote kaum noch bei der BA einstellen, ist es aber auch deren Schuld.

Ansonsten, wenn die ARGEn "für eine breitere Vermittlung" viele Elos durch unsinnige Maßnahmen eher zu Hilfsarbeitern degradieren, braucht man sich auch nicht wundern, wenn "die vorgeschlagenen Bewerber dem Stellenprofil nur unzureichend entsprechen".

Hier liegt die Schuld bei mehreren.
 
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#5
Ein Beispiel, ich hatte seit es ALGII gibt das 1 (erste!!!) Stellenangebot bekommen als Systemadministrator. Befristet natürlich, jetzt kommt der Hammer, befristet auf 2 Monate...welcher Betrieb lässt einen in die Tiefen des eigenen Systems wenn man nur für 2 Monate da arbeitet? Da gehen ja schon mal ein paar Wochen für die Einarbeitung drauf.... War das nur ein Angebot zum Schein, damit ich auch mal ein Angebot nach Jahren bekomme? Unglaublich...
 

nightangel

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#6
Zwar hätten die Arbeitsagenturen "in den letzten Jahren deutliche Fortschritte erzielt", sagte Hundt. "Viel zu häufig beklagen die Betriebe aber immer noch, dass die vorgeschlagenen Bewerber dem Stellenprofil nur unzureichend entsprechen". Zudem würden weniger als jede zweite offene Stelle der Betriebe bei der Bundesanstalt für Arbeit (BA) gemeldet, sagte Hundt. Deshalb würden "die derzeit bestehenden Jobchancen unterschätzt", fügte er hinzu.
Wie sollen die Bewerber auch auf Stellenprofile passen wenn die Leute suchen die am besten anfang 20 sind, 20 Jahre Berufserfahrung haben müssen und für einen Stundenlohn von 4€ arbeiten sollen? Was manche AG suchen gibt es nicht.
Ausserdem wenn die Argen so schlecht vermitteln warum schalten die nicht eigene (seriöse) Anzeigen wo Bewerber auch was mit anfangen können?
Bei vielen Anzeigen sind soviele Fremdwörter drin das man garnicht mehr durchsteigt was die nun eigentlich suchen, sowas schreckt auch viele Bewerber ab, die dann von sich glauben das sie den Vorraussetzungen garnicht gerecht werden können obwohl vl. ein einfacher Arbeiter gesucht wird.
 
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#7
Trotz Krise habe es im Juli 480.000 offene Stellen gegeben.
hui, soviele?? Und das bei 8 Mio Leuten, die eine brauchen? huiiiii.
Nur blöd, dass 90% der Stellen grundsätzlich Kenntnisse fordern, die mir nicht zugänglich sind oder einfach mal salopp gesagt, die Lehre/Berufserfahrung dazu nicht habe.
Sogar die Helfertätigkeiten bei den Zeitarbeiten fordern jetzt schon Qualifikationen, die man mal nicht eben so hat.

Aber ich würde mich natürlich freuen, wenn mein FM mir endlich mal ne Stelle als Psychologin oder Anwältin vermittelt, recht hat der Verband ja schon, die stellen sich aber auch an, diese Vermittler, sollen se uns doch das geben, was wir gerne machen wollen :icon_twisted:
 
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#8
Berlin. Die Wirtschaft ist teilweise unzufrieden mit der Vermittlungstätigkeit der Bundesagentur für Arbeit (BA). "Um Angebot und Nachfrage am Arbeitsmarkt besser in Übereinstimmung zu bringen, müssen die Arbeitsagenturen und Jobcenter bei der Beratung und Vermittlung von Arbeitslosen besser werden", sagte der Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände (BDA), Dieter Hundt, der Zeitung "Welt am Sonntag".

Zwar hätten die Agenturen "in den letzten Jahren deutliche Fortschritte erzielt", sagte der Arbeitgeberpräsident. "Viel zu häufig beklagen die Betriebe aber immer noch, dass die vorgeschlagenen Bewerber dem Stellenprofil nur unzureichend entsprechen."

......

Hundt forderte: "Zur funktionierenden Vermittlung gehört auch, dass Arbeitslose passende Angebote für Anpassungsqualifizierungen erhalten und die regionale wie berufliche Mobilität optimal unterstützt wird." Die Kritik des Arbeitgeberpräsidenten wurde laut Zeitung im SPD-geführten Bundesarbeitsministerium als "zum Teil nachvollziehbar" bezeichnet. Klaus Brandner (SPD), Parlamentarischer Staatssekretär im Arbeitsministerium, sagte aber auch: "Wir wären sicherlich weiter, wenn die CDU nicht die nötigen Reformen bei den Jobcentern blockiert hätte."

...

Andere fordern Opfer von den Arbeitnehmern: "Wir müssen uns auch in anderen Branchen an der 40-Stunden-Woche des Bauhauptgewerbes orientieren, um aus der Krise rauszukommen", sagte der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, Otto Kentzler, dem Nachrichtenmagazin "Focus".

Der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven, forderte die Arbeitnehmer in der "Bild" auf, wegen der Krise einen Urlaubstag weniger zu nehmen. "Wer einen Urlaubstag opfert, sichert seinen Arbeitsplatz. Und er hilft seinem Betrieb, die Krise besser zu überstehen", sagte Ohoven.

Zur Begründung erklärte er, zurzeit kämpften 45.000 mittelständische Unternehmen mit rund 450.000 Beschäftigten ums Überleben. Vor allem seien Autozulieferer, zunehmend aber auch Metall- und Handwerksbetriebe betroffen. Ohoven sagte dem Blatt weiter: "Wir müssen uns für die Zeit nach Auslaufen der Kurzarbeit warm anziehen. Die Krise wird in vielen Unternehmen erst im kommenden Jahr voll durchschlagen."
Arbeitsmarkt-Kakophonie: Mehr Arbeit und weniger Urlaub? | Frankfurter Rundschau - Politik

Daher weht der Wind, weil es angeblich "keine genügend qualifizierte Bewerber" geben soll, müssen die jetzigen (noch) Arbeitnehmer eben länger arbeiten und auf Urlaub verzichten.

Etwas hinterrückses (mir fiel jetzt nix besseres ein) gibt ja wohl nicht.

Auf dem Rücken der Arbeitsuchenden will man noch mehr AN-Rechte einschränken.
 
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#9
Arbeitsmarkt-Kakophonie: Mehr Arbeit und weniger Urlaub? | Frankfurter Rundschau - Politik

Daher weht der Wind, weil es angeblich "keine genügend qualifizierte Bewerber" geben soll, müssen die jetzigen (noch) Arbeitnehmer eben länger arbeiten und auf Urlaub verzichten.

Etwas hinterrückses (mir fiel jetzt nix besseres ein) gibt ja wohl nicht.

Auf dem Rücken der Arbeitsuchenden will man noch mehr AN-Rechte einschränken.
Naja nun, auf der anderen Seite sagt die Arge (teils zu recht) sie sind länger wie ein Jahr arbeitslos gemeldet, damit nicht mehr Qualifiziert und in ihrem Beruf nicht mehr vermittelbar, nur noch als Hilfskraft. Das habe ich bei meinem eigentlichen SB schon oft gehört.

@Neverjob_66

behersche ich das BS, bin ich überall was der PC hergibt...wetten das?!?!
 
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#10
Naja nun, auf der anderen Seite sagt die Arge (teils zu recht) sie sind länger wie ein Jahr arbeitslos gemeldet, damit nicht mehr Qualifiziert und in ihrem Beruf nicht mehr vermittelbar, nur noch als Hilfskraft. Das habe ich bei meinem eigentlichen SB schon oft gehört.
Deswegen sage ich ja, das wir hier systematisch zu Hilfsarbeiter gemacht werden. Kein Berufsschutz, keine Weiterbildungen das man zumindest theoretisch noch "up to date" ist. Hält man sich selbst auf dem laufenden, hat man keine "Nachweise" das man es kann, denn da gelten nur irgendwelche "Zertifikate" usw.

Die ganze Misere wie Facharbeitermangel, nicht genügend qualifizierte Bewerber usw. ist Hausgemacht und von der Politik weiter gemacht worden, inkl. der Arbeitgeberlobby und nun jammern sie.

Aber ein "guter Grund" jetzt einen Verzicht auf Urlaub, weniger Geld, mehr Arbeit zu fordern.

Sehr durchsichtig, erst die Karre an die Wand fahren und dann noch die Mauer beschimpfen, weil sie im Weg stand, die sie aber selbst dort hin gestellt haben.
 
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#11
Arbeitsagentur wehrt sich gegen Arbeitgeber-Kritik

2. August 2009, 18:07 Uhr
Der Streit um die Vermittlung offener Stellen eskaliert. Nachdem Arbeitgeberpräsident Hundt angesicht von fast 500.000 offenen Stellen die Vermittlung scharf kritisiert hatte, weist BA-Vorstandsmitglied Alt die Vorwürfe zurück. Und er legt nach: Die Firmen würden Bewerbungen von Hartz-IV-Empfängern gleich aussortieren.


Die Bundesagentur für Arbeit (BA) wehrt sich gegen laute Kritik aus den Reihen der Wirtschaft an ihren Vermittlungsergebnissen. Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt hatte der „Welt am Sonntag“ gesagt, Arbeitsagenturen und Jobcenter müssten „bei der Beratung und Vermittlung von Arbeitslosen besser werden“

BA-Vorstandsmitglied Heinrich Alt prangerte im Gegenzug unangebrachte Vorbehalte der Unternehmen gegen Leistungsempfänger an. Unter den Empfängern von Arbeitslosengeld II seien viele gut qualifizierte und motivierte Männer und Frauen. Manche Menschen mit Hartz-IV-Status würden aber schon bei der Vorauswahl von den Firmen ausgesiebt. Nach Alts Darstellung stimmt weder das Vorurteil, Hartz-IV-Betroffene seien durchweg Langzeitarbeitslose, noch die Behauptung, sie seien unqualifiziert. So habe die Hälfte der Hartz-IV-Empfänger eine abgeschlossene Ausbildung. Es zeige sich immer wieder, dass Menschen, die nach verzweifelter Suche eine Chance erhielten, oft die besten und treuesten Mitarbeiter seien.
Unbesetzte Stellen: Arbeitsagentur wehrt sich gegen Arbeitgeber-Kritik - Nachrichten Wirtschaft - WELT ONLINE

Nicht "manche Menschen" sondern viele werden gleich ausgesiebt, weil sie Hartz IV bekommen.

Wenn dann fast täglich noch dazu in den Medien immer wieder "faule Arbeitslose" vorgestellt werden, ist das auch ein Grund, ebenso wenn Politiker (Clement, Mißfelder) auch so einen Mist erzählen. Von einigen "Bildungsträgern" ganz zu schweigen, denn die machen das bei ihren "Bewertungen" der TN, besonders bei den für sie "schwarzen Schafen" auch.
 

franzi

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#12
Wenn man dann noch bedenkt, dass in nächster Zeit viele direkt vom Arbeitsplatzverlust in ALG II rutschen, dann wird die Anzahl der ALG II-Bezieher rasant ansteigen.
Irgendwann wird es dann soweit sein, dass es nur noch Bewerber gibt, die entweder
a) aus einem bestehenden Job eine neue "Herausforderung" suchen und sich bewerben (die werden aber auch weniger, weil sie froh sind, dass sie überhaupt einen Job haben) oder
b) nur noch direkt aus ALG II-Bezug stammen, weil es keine ALG I-Bezieher mehr gibt.

Langfristig wird den Arbeitgebern also gar nichts anderes übrig bleiben, als auf die ALG II-Bezieher zurück zu greifen.
Vielleicht ist bis dahin das Image des Hartzlers so repariert, dass er wieder als netter Mensch registriert und anerkannt wird ...

:icon_pause:

Ich fürchte aber, dass die Wirtschaft nur noch lauter nach ausländischen Fachkräften rufen wird, weil es die im Inland angeblich nicht gibt .. :cool:
 

physicus

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#13
Daher weht der Wind, weil es angeblich "keine genügend qualifizierte Bewerber" geben soll, müssen die jetzigen (noch) Arbeitnehmer eben länger arbeiten und auf Urlaub verzichten.
:icon_lol:

hat dieser döskopp überhaupt ahnung was er für einen murks verzapft?
es gibt so viele hochqualifizierte erwerbslose das es nur so kracht...
wenn dieser **** mir natürlich sagt das man ein diplom oder einen doktortitel im discounter kaufen kann, dann sage ich nichts mehr.

dieser hohlkörper muss aufpassen das man ihn um die weihnachtszeit nicht in nem billigmarkt als weihnachtsmann verkauft.
 

ladydi12

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#14
Hallo physikus,

der lebt im Tal der Ahnungslosen (in der früheren Ostzone war das die Gegend so ab Dresden, das nur für alle NichtOssis ;)):icon_mad::icon_mrgreen:
Und ob der für den Job als Weihnachtsmann taugt, bei dem Hohlsein, also ich weiß nicht ...:icon_wink:
Aber halt, habs vergessen: An dem fehlt dann nur noch der Schokoladenüberzug, obwohl :icon_mad:
Schokolade ist mir für den ehrlich gesagt zu schade, etwas aufgehellter Teerüberzug ist besser, meinst du nicht?
Jetzt fällt es mir ein:
Die biologisch braune "Soße" mit Spezialgeruch paßt sogar noch am besten zu seiner Verkleidung als Weihnachtsmann, oder was meint ihr?

meint ladydi12
 

burki

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#15
Hi,
gebe Sancho in einigen Dingen Recht
Deswegen sage ich ja, das wir hier systematisch zu Hilfsarbeiter gemacht werden. Kein Berufsschutz, keine Weiterbildungen das man zumindest theoretisch noch "up to date" ist. Hält man sich selbst auf dem laufenden, hat man keine "Nachweise" das man es kann, denn da gelten nur irgendwelche "Zertifikate" usw.

Die ganze Misere wie Facharbeitermangel, nicht genügend qualifizierte Bewerber usw. ist Hausgemacht und von der Politik weiter gemacht worden, inkl. der Arbeitgeberlobby und nun jammern sie.

Aber ein "guter Grund" jetzt einen Verzicht auf Urlaub, weniger Geld, mehr Arbeit zu fordern.

Sehr durchsichtig, erst die Karre an die Wand fahren und dann noch die Mauer beschimpfen, weil sie im Weg stand, die sie aber selbst dort hin gestellt haben.
Aber: Es gibt eben nicht die eindeutige Antwort nach der "Schuld".

Ein Hauptpunkt ist m.E. aber durchaus die Abqualifizierung gerade der ALGII-Empfänger durch die ach so tollen und willkürlichen Arbeitsgelegenheiten, Weiterbildungen,...
Nicht ganz zu Unrecht wird ein potentieller Arbeitgeber bei solchen Nachweisen skeptisch und greift lieber gleich zu einem anderen Kandidaten.

Solange aber eben das Klischee vom faulen Arbeitslosen ("dem muss man ja ersteinmal mindestens 6 Monate zeigen, wie er spätestens um 7 Uhr aus den Federn kommt...") vorherrscht und es zudem gerade durch die ARGEN noch in den Vordergrund gestellt wird, ist es IMHO reiner Zynismus, dies seitens der BA in Abrede zu stellen.
Echtes Profiling und eine inviduelle Förderung (wo es notwendig ist) wäre ein Ansatz, doch stattdessen wird eben der "Kunde" pauschal in eine x-beliebige Zwangsveranstaltung gesteckt, während evtl. sinnvolle Weiterbildungen verwehrt werden.

Ansonsten sind aber die Sprüche seitens der Arbeitergeberseite ja wirklich nicht neu (kenne ich so schon seit über 40 Jahren), wobei hier anscheinend vollkommen ignoriert wird, dass selbst die Zeitarbeit nach kurzem Boom heute ziemlich am Darben ist.

Gruss
burki
 
E

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#16
:icon_lol:

hat dieser döskopp überhaupt ahnung was er für einen murks verzapft?
es gibt so viele hochqualifizierte erwerbslose das es nur so kracht...
wenn dieser **** mir natürlich sagt das man ein diplom oder einen doktortitel im discounter kaufen kann, dann sage ich nichts mehr.

dieser hohlkörper muss aufpassen das man ihn um die weihnachtszeit nicht in nem billigmarkt als weihnachtsmann verkauft.

Dieser "döskopp" hat auch an den "Arbeitsmarktreformen" mitgemacht, also kann auch nicht gescheites von ihm kommen, nur Geld, mehr Macht und Abbau der AN-Rechte.
 

physicus

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#17
der kommt aus dresden?

um himmels willen, ich glaube ich zieh um ^^
 

ladydi12

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#19
Hallo physikus,

ich bezog mich hierauf.
:icon_lol:

hat dieser döskopp überhaupt ahnung was er für einen murks verzapft?
es gibt so viele hochqualifizierte erwerbslose das es nur so kracht...
wenn dieser **** mir natürlich sagt das man ein diplom oder einen doktortitel im discounter kaufen kann, dann sage ich nichts mehr.

dieser hohlkörper muss aufpassen das man ihn um die weihnachtszeit nicht in nem billigmarkt als weihnachtsmann verkauft.
Meine Antwort darauf war diese:
Hallo physikus,

der lebt im Tal der Ahnungslosen (in der früheren Ostzone war das die Gegend so ab Dresden, das nur für alle NichtOssis ;))
Ob er wirklich aus Dreden ist, weiß ich nicht.;)
Das mit dem Tal der Ahnungslosen haben mir u.a. meine dortigen Verwandten erzählt. Das hieß damals auch wohl deshalb so, weil ab Dresden kein Westfernsehen empfangbar war.
Wie findest übrigens meine Idee mit seinem Outfit als Weihnachtsmann?
Wenn schon Weihnachtsmann, denn schon auch mit allen Schikanen finde ich..:lol:

meint ladydi12
 

physicus

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#20
öhm, wer?
ich dachte sie meint diesen herrn aus dem artikel, welcher sagt das es zu wenig qualifiziertes personal unter den erwerbslosen gäbe.

Das mit dem Tal der Ahnungslosen haben mir u.a. meine dortigen Verwandten erzählt. Das hieß damals auch wohl deshalb so, weil ab Dresden kein Westfernsehen empfangbar war.
das ist nicht ganz richtig, wer wusst wie es geht, konnte auch ard gucken ;)

im großen und ganzen stimmt es allerdings hehe

Wie findest übrigens meine Idee mit seinem Outfit als Weihnachtsmann?
Wenn schon Weihnachtsmann, denn schon auch mit allen Schikanen finde ich
immer drauf auf solche schwätzer
 
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#21
ich dachte sie meint diesen herrn aus dem artikel, welcher sagt das es zu wenig qualifiziertes personal unter den erwerbslosen gäbe.
Dieter Hundt – Wikipedia

Auszeichnungen und Ehrungen

1998 erhielt Hundt die Senatorenwürde ehrenhalber der Universität Stuttgart, im selben Jahr wurde er zum Ehrenbürger der Stadt Uhingen ernannt. 2000 erhielt er das Große Silberne Ehrenzeichen mit dem Stern für Verdienste um die Republik Österreich.


2001 wurde Hundt mit dem Großen Goldenen Ehrenzeichen der Steiermark ausgezeichnet, ein Jahr später wurde er mit dem Großen Verdienstkreuz mit Stern ausgezeichnet. 2003 wurde er für die Verdienste um den Verband und die baden-württembergische Metall- und Elektroindustrie zum Ehrenvorsitzenden von Südwestmetall ernannt.


Im Jahr 2006 erhielt Hundt die Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg[1] und 2007 das Große Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterband der Bundesrepublik Deutschland.


Im Album Lieder vom Ende des Kapitalismus (2006) zitiert der Kölner Elektropopmusiker PeterLicht Dieter Hundt. Das Lied Benimmunterricht (Der Arbeitgeberpräsident) thematisiert eine Äußerung Hundts, wonach es Schulabgängern an Benimm fehle und ein entsprechendes Unterrichtsfach etabliert werden müsse.
Fehlt nur noch die Auszeichnung "das A des Monats" :icon_twisted:
 

Hexe45

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#22
:icon_lol:

hat dieser döskopp überhaupt ahnung was er für einen murks verzapft?
es gibt so viele hochqualifizierte erwerbslose das es nur so kracht...
wenn dieser **** mir natürlich sagt das man ein diplom oder einen doktortitel im discounter kaufen kann, dann sage ich nichts mehr.

dieser hohlkörper muss aufpassen das man ihn um die weihnachtszeit nicht in nem billigmarkt als weihnachtsmann verkauft.
Na ja vielleicht hat das Ganze auch etwas gutes, daß jetzt mal endlich auch die heilige Kuh der Sinnlosmaßnahmen geschlachtet wird,
Die sind meines Erachtens die, die den Langzeitarbeitslosen diesen Ruf eingebrockt haben.
Die haben doch lauthals erklärt, daß den Langzeitarbeitslosen doch erst Tagesstruktur beigebracht werden müssen.
Die krakelen doch am lautesten, wenn die € Jobs zusammengestrichen werden.

Statt fruchtbarer Weiterbildung, verbrennen die Tolletoyser die Kohle mit ihrem Scheiß.

Bei vielen Langzeitarbeitslosen hapert es oft doch nur daran, daß sie zwar hoch qualifiziert sind, aber oft mit Sachen die heute nicht mehr so gefragt sind.

Aber anstatt diese hochwertig weiter zu qualifizieren, werden sie bei so nen Mist wie Tolletoys kaputt qualifiziert.

Ich krieg immer einen Brass wenn ich das sehe, wie unser Wissen und Erfahrung verschwendet werden, indem sie Legos putzen und Bekelidung für Frühgeborene stricken.

Oder 50 Plus, wenn ältere, gut qualifizierte Menschen wie elemka plötzlich Exel pauken sollen. obwohl sie es beherrschen. Und vor allem braucht das kein Mensch.

Was die betreiben- ist doch schon Reduzierung von Wissen.

Aber HartzIV im Lebenslauf ist noch nicht mal das Ko Kriterium, sondern so´n sinnloses Zertifikat.

Aber davon erwähnt die Ba kein Wort, daß sie auch eine Mitschuld dran trägt, wenn qualifizierte Menschen kaputt qualifiziert werden.

LG
Hexe
 
E

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#23
Oder 50 Plus, wenn ältere, gut qualifizierte Menschen wie elemka plötzlich Exel pauken sollen. obwohl sie es beherrschen. Und vor allem braucht das kein Mensch.
Oder heute auch schon 40 Plus, wenn nicht noch jünger!!!
 

physicus

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#25
Man ist doch schon mit 35 fast schon "zu alt für den Arbeitsmarkt" und das Alter scheint kontinuierlich weiter zu sinken.
ja leider ist das so...

Aber anstatt diese hochwertig weiter zu qualifizieren, werden sie bei so nen Mist wie Tolletoys kaputt qualifiziert.
dem stimme ich vollkommen zu, ich hatte aber das glück, eine weiterbildung machen zu können die mir wirklich was hilft, wie das passiert ist weis ich zwar nicht, aber der SB hatte wohl damals einen guten tag.

mit diesen mist-maßnahmen hatte ich bis dato noch nichts zu tun, hoffe das bleibt so.
 

ladydi12

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#26
Hallo physikus,

auch ich hatte immer mal Glück mit Weiterbildungsmaßnahmen, allerdings habe ich mir die immer selber gesucht (die letzte war im Bereich Luftfahrttechnik, seitdem sehe ich zu, daß ich da unterkomme), nur danach ist immer das Pech einer nicht vorhandenen Arbeitsstelle gekommen. Was für eine Weiterbildung machst du eigentlich, wenn ich mal fragen darf?
Ansonsten habt ihr damit recht, daß man schon mit 30 zu alt für den Arbeitsmarkt ist.

meint ladydi12



ja leider ist das so...



dem stimme ich vollkommen zu, ich hatte aber das glück, eine weiterbildung machen zu können die mir wirklich was hilft, wie das passiert ist weis ich zwar nicht, aber der SB hatte wohl damals einen guten tag.

mit diesen mist-maßnahmen hatte ich bis dato noch nichts zu tun, hoffe das bleibt so.
 

physicus

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#27
auch ich hatte immer mal Glück mit Weiterbildungsmaßnahmen, allerdings habe ich mir die immer selber gesucht (die letzte war im Bereich Luftfahrttechnik, seitdem sehe ich zu, daß ich da unterkomme), nur danach ist immer das Pech einer nicht vorhandenen Arbeitsstelle gekommen. Was für eine Weiterbildung machst du eigentlich, wenn ich mal fragen darf?
Ansonsten habt ihr damit recht, daß man schon mit 30 zu alt für den Arbeitsmarkt ist.
stimmt, gesucht habe ich mir das auch immer selber, von alleine kommen die SB da nicht drauf, das übersteigt deren horizont, würde ich meinen.
 

Drueckebergerin

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#29
Gerade erreichte mich folgendes von Pia Witte :
An Interessierte
Von Paul M. Schröder (Verfasser)
Knochenhauerstraße 20-25
28195 Bremen Tel. 0421/30 23 80
eMail: institut-arbeit-jugend@t-online.de
Seiten 1
Datum 03. August 2009 (iw-bild-falsche-zahlen.pdf)
Kurzmitteilung
Gemeldete Stellen: BILD und Institut der Deutschen Wirtschaft verbreiten falsche Zahlen
„Trotz Krise – 480 000 offene Stellen in der Wirtschaft ... Trotz der Wirtschaftskrise gab es im Juli
in Deutschland 480 000 offene Stellen – deutlich mehr als im Juli 2008! Das sagt Holger Schäfer vom
Institut der Deutschen Wirtschaft.“ BILD-Online meldet dies.1 Und nicht nur BILD verbreitet diese
Falschmeldung.2
Die Bundesagentur für Arbeit berichtete für Juli 2009 tatsächlich einen „Bestand an gemeldeten
Stellen“ von 483.593. Gerundet entspricht dies der von BILD und anderen verbreiteten Zahl.
Aber: Dies waren nicht mehr, sondern deutlich weniger als im Juli 2008. Denn für Juli 2008
wurde ein „Bestand an gemeldeten Stellen“ von 588.420 berichtet. Also etwa 21,7 Prozent mehr als
im Juli 2009.
Aber nicht nur das ist falsch an der Meldung „480 000 offene Stellen in der Wirtschaft“. Denn
der von der Bundesagentur für Arbeit (BA) berichtete „Bestand an gemeldeten Stellen“ umfasst auch
alle öffentlich geförderten Stellen, zu denen u.a. auch die „Ein-Euro-Jobs“ (amtlich: Arbeitsgelegenheiten
in der Mehraufwandsvariante) gezählt werden.

Sieht man sich die Tabellen der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) über den „Bestand an
gemeldeten Stellen“ richtig an, findet man dort, neben der Spalte in der die oben genannten 483.593
offenen Stellen genannt werden, auch eine Spalte mit den „ungeförderten Stellen“, also ohne die zu
besetzenden öffentlich geförderten Stellen wie z.B. die 151.286 „Ein-Euro-Jobs“ und 21.852 Arbeitsgelegenheiten
in der Entgeltvariante.
Als „ungeförderte Stellen“ galten von den 483.593 gemeldeten Stellen im Juli 2009 lediglich
298.723. Im Juli 2008 waren dies übrigens noch etwa 42,1 Prozent mehr, nämlich 424.446.
Am Rande: Zu den „ungeförderten Stellen“ zählen auch jene, deren Besetzung später z.B. durch Eingliederungszuschüsse
gefördert wird, und natürlich auch jene, deren Entlohnung so gering ist, dass
ergänzend Arbeitslosengeld II gezahlt wird.
Gestiegen ist im Vorjahresvergleich lediglich der Bestand der „zur Besetzung gemeldeten
geförderten Stellen“. Im Juli 2008 waren dies 163.974, im Juli 2009 waren es 184.870. (Nicht verwechseln
mit dem Bestand der Beschäftigten in Arbeitsgelegenheiten, Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen
u.s.w.!) In den Juli-Monaten vor Inkrafttreten des SGB II (Hartz IV) waren dies immer (in den
Jahren mit entsprechenden Daten) deutlich unter 40.000!.
 

Erolena

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Dieser "döskopp" hat auch an den "Arbeitsmarktreformen" mitgemacht, also kann auch nicht gescheites von ihm kommen, nur Geld, mehr Macht und Abbau der AN-Rechte.
Als es schon mal um den Wasserkopf und unfähiges Arbeitsamt ging - da kam die ARGe heraus - mit Vermittlung und Betreuung aus einer Hand, außer dem die Personalvermittlungsagenturen, die Zeitarbeitausweitung...
Jetzt geht es um den Rest: die endgültige Zerschlagung der öffentlichen Arbeitsvermittlung ist das Ziel. Erst wenn diese Leistungen alle privat erbracht werden fließt der Geldstrom noch kräftiger in die Kassen der Privatwirtschaft. Natürlich für eine viel bessere Vermittlung/Beratung/Betreuung - der leistungsstarken, der Rest ....
Außerdem sollen die MAE u.ä. endlich auch in der Privatwirtschaft erfolgen. Und die Kürzung des ALG 2 um 30% mit Zuverdienstzwang für alle.
Der Anfang ist immer, dass erst einmal in die Köpfe eingehämmert wird, dass das staatliche Angebot nichts taugt. (siehe auch Deutsche Bahn, Sparkassen, gesetzliche Rente, die alle nichts taugen .... privatisiert ist dann "prima". Es bedanken sich heute schon die Mitarbeiter von ARGE, DB... und die "Kunden".
 

Kerstin_K

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#31
Wenn die Betriebe ihre Stellenangebote kaum noch bei der BA einstellen, ist es aber auch deren Schuld.
Wenn die Betriebe aber dann mit unpassenden Bewerbern überschüttete werden, und diese ganzen unpassenden Bewerbungen auch noch bearbeiten müssen zusätzlich zu den Sinnlosbewerbungen, die sie eh nur bekommen, weil die Leute gezwungen werden, auf Teufel komm raus eine bestimmte Anzahl von Bewerbungen zu liefern, dann haben sie halt immer weniger Lust, mit der BA zusammenzuarbeiten.
 
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#32
Als es schon mal um den Wasserkopf und unfähiges Arbeitsamt ging - da kam die ARGe heraus - mit Vermittlung und Betreuung aus einer Hand, außer dem die Personalvermittlungsagenturen, die Zeitarbeitausweitung...
Jetzt geht es um den Rest: die endgültige Zerschlagung der öffentlichen Arbeitsvermittlung ist das Ziel. Erst wenn diese Leistungen alle privat erbracht werden fließt der Geldstrom noch kräftiger in die Kassen der Privatwirtschaft. Natürlich für eine viel bessere Vermittlung/Beratung/Betreuung - der leistungsstarken, der Rest ....
Außerdem sollen die MAE u.ä. endlich auch in der Privatwirtschaft erfolgen. Und die Kürzung des ALG 2 um 30% mit Zuverdienstzwang für alle.
Der Anfang ist immer, dass erst einmal in die Köpfe eingehämmert wird, dass das staatliche Angebot nichts taugt. (siehe auch Deutsche Bahn, Sparkassen, gesetzliche Rente, die alle nichts taugen .... privatisiert ist dann "prima". Es bedanken sich heute schon die Mitarbeiter von ARGE, DB... und die "Kunden".
und wenn das mal umgesetzt wurde, gibts dann nur noch Staatshilfe auf Zeit. Unterstützung nur noch für 5 Jahre und wenn man bis dahin noch keine Arbeit bekommen hat, der bekommt dann garnichts mehr.

Darauf wird es hinauslaufen.
 
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#33
Wenn die Betriebe aber dann mit unpassenden Bewerbern überschüttete werden, und diese ganzen unpassenden Bewerbungen auch noch bearbeiten müssen zusätzlich zu den Sinnlosbewerbungen, die sie eh nur bekommen, weil die Leute gezwungen werden, auf Teufel komm raus eine bestimmte Anzahl von Bewerbungen zu liefern, dann haben sie halt immer weniger Lust, mit der BA zusammenzuarbeiten.
ZAF und private Vermittler nicht vergessen. Wer hat sich noch nicht auf eine interessante Stelle beworben und es meldete sich dann so ein Vertreter einer ZAF oder eines privaten Vermittlers?
 

Kerstin_K

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#34
ZAF und private Vermittler nicht vergessen. Wer hat sich noch nicht auf eine interessante Stelle beworben und es meldete sich dann so ein Vertreter einer ZAF oder eines privaten Vermittlers?
Das ist nochmal ein ganz anderes Thema. Private Vermittler sind ja okay, aber bitte nur solche, die auch wirklich vermitteln und nicht nur kassieren wollen. Ich denke, da sollte man ein Stück weit zur früheren Regelung zurückkehren. Es war ja mal so, dass das für AN immer kostenlos war. Mein Vorschlag: Der Auftraggeber zahlt. Das heißt, Arbeitgebeer zahlen selbstverständlich, wenn sie einen privaten vermittler mit der Vorselektion vom Bewerbern beauftragen, AN zahlen auch, wenn sie sich an einen PAV wenden und erfolgreich vermiittelt werden in echte unbefristete Arbeitsverhältnisse, die ein Leben unabhängig von Sozialleistungen ermöglichen. Sicher muss es für AN eine Erstattungsmöglichkeit geben, aber die heutigen Vermitlungsgutscheine müssen an schärfere Kriterien geknüpft werden und die Zulauung zur PAV muss strenger reglemetiert werden. Hatten wir alles irgendwie schonmal.

Auch beim Thema Zeitarbeit würde ich das Rad der Zeit zurückdrehen. Dauereinsätze bei eineem Auftraggeber gehören verboten, früher gab es mal eine Befriststung und eine Begrenzung auf maximal drei Einsätze bei einem Arbeitgeber. Da war die Zeitarbeit nicht schlecht zum Erfahrungen sammeln und als Sprungbrett.

Ach und wenn wir schon dabei sind: Die Statistik gehört kräftig korrigiert: Warum tauchen Leute in EEJ oder Maßnahmen da nicht auf? SInd die nicht arbeitssuchend oder was? Und was bitte haeben unbesetzte EEJ bei den offenen Stellen zu suchen?
 
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#35
Das ist nochmal ein ganz anderes Thema. Private Vermittler sind ja okay, aber bitte nur solche, die auch wirklich vermitteln und nicht nur kassieren wollen. Ich denke, da sollte man ein Stück weit zur früheren Regelung zurückkehren. Es war ja mal so, dass das für AN immer kostenlos war. Mein Vorschlag: Der Auftraggeber zahlt. Das heißt, Arbeitgebeer zahlen selbstverständlich, wenn sie einen privaten vermittler mit der Vorselektion vom Bewerbern beauftragen, AN zahlen auch, wenn sie sich an einen PAV wenden und erfolgreich vermiittelt werden in echte unbefristete Arbeitsverhältnisse, die ein Leben unabhängig von Sozialleistungen ermöglichen. Sicher muss es für AN eine Erstattungsmöglichkeit geben, aber die heutigen Vermitlungsgutscheine müssen an schärfere Kriterien geknüpft werden und die Zulauung zur PAV muss strenger reglemetiert werden. Hatten wir alles irgendwie schonmal.

Auch beim Thema Zeitarbeit würde ich das Rad der Zeit zurückdrehen. Dauereinsätze bei eineem Auftraggeber gehören verboten, früher gab es mal eine Befriststung und eine Begrenzung auf maximal drei Einsätze bei einem Arbeitgeber. Da war die Zeitarbeit nicht schlecht zum Erfahrungen sammeln und als Sprungbrett.

Ach und wenn wir schon dabei sind: Die Statistik gehört kräftig korrigiert: Warum tauchen Leute in Ein-Euro-Job oder Maßnahmen da nicht auf? SInd die nicht arbeitssuchend oder was? Und was bitte haeben unbesetzte Ein-Euro-Job bei den offenen Stellen zu suchen?
Eben!!

Ich bin auch der Meinung, das das alles auch so gewollt ist. Je mehr man sich mit der Sache befasst, umso mehr Fragen werfen sich auf.

Wie lange können diese Politiker noch ihre Lügengebäude zusammen halten?

"Zu hohe Kosten bei Hartz IV"
schaut man nach, sind die Kosten nur ein Bruchteil des Ressorts des BMAS.

"Schlechte Vermittlung"
schaut man etwas besser nach, sind gerade die, die jetzt motzen, auch an dieser Lage schuld, weil sie bei den "Arbeitsmarktreformen" mitgewirkt haben und auch noch weiter mitwirken.

"die Sozialleistungen sollen gesenkt werden, weil ein AN mit fast 40 Stunden fast genauso viel verdient, wie die, die nichts tun"
schaut man etwas genauer hinter diese Aussagen, sieht man, das nicht die Sozialleistungen zu hoch sind, sondern die Löhne zu niedrig (bereits bekannt aber immer wieder gerne unterdrückt). Genauso offensichtlich ist es auch, das gerade diese Arbeitgeberverbände die Löhne weiter drücken wollen und das geht eben nur, indem man den Abstand zwischen Sozialleistungen und untersten Löhnen vergrößert, also weniger Hartz IV und man hat wieder Spielraum nach unten. So gesehen wirkt sich der RS des ALG2 eigentlich auf alle Löhne aus.

Es ist aber so, das es viele nicht merken, wohin diese ganzen Debatten führen sollen, denn wenn sich die AN und auch die Gewerkschaften mal im Klaren wären, würde sich endlich mal genügend Wut aufstauen und sie sich wehren, z. B. auch zusammen mit den Elos.

Bis dahin wird es aber wahrscheinlich noch viel Zeit, viele Lohnsenkungen und andere Einbußen bei der Bevölkerung geben. Man kuscht lieber, denn die Angst vor den Absturz in Hartz IV ist größer.

:icon_kinn:

Was wäre eigentlich, wenn die AN bei diesen (fast alljährlichen) Forderungen der AG sagen würden, "nö, dann lieber Hartz IV"?

:icon_wink:
 

athene

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#36
zu dem Beitrag von Drueckebergerin

auch hier zum Nachlesen:

Gemeldete Stellen: BILD und Institut der Deutschen Wirtschaft verbreiten falsche Zahlen » Stellen, Juli, Bestand, Wirtschaft, BILD, Bundesagentur » Womblog [Worte oder mehr]


weiter ist unter dem Beitrag zu lesen:

Zitat:

......" [2] Auch wenn Herr Schäfer den Stellenbestand nicht, wie in der BILD berichtet, mit dem Juli 2008 sondern mit dem Stellenbestand in der vorangegangenen Wirtschaftskrise verglichen haben sollte, bleibt dies eine irreführende Meldung. Siehe dazu den letzten Absatz. ........"



natürlich ist von Holger Schäfer vom Institut der Deutschen Wirtschaft einen Vorschlag zur "Verbesserung" gemacht worden:

Zitat:

" Um einen Ausweg aus dem Dilemma zu finden, schlägt IW-Mann Schäfer eine Privatisierung der BA vor. "Die Idee ist durchaus diskutabel", sagt er. Immerhin seien heute bereits Teile der Vermittlung ausgelagert. Dies könnte langfristig auf weitere Teile übertragen werden. ........"

hier gelesen:

BA in der Kritik: Warum die Arbeitsagenturen besser werden müssen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft


aus allen Ecken tönen "Verbesserungsvorschläge" wundere mich nur, dass sich Der Bürgerkonvent mit Meinhard Miegel noch nicht zu Wort gemeldet hat ........
 
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#37
Hintergrund: Politiker und Versprechungen zum Arbeitsmarkt Halbierung bei Kohl, drei Millionen bei Schröder

Derzeit sorgt SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier mit seinem Wahlkampfversprechen, vier Millionen neue Jobs zu schaffen, für Schlagzeilen. Er setzt damit gewissermaßen eine Tradition fort. Denn auch vor früheren Wahlen haben Spitzenpolitiker konkrete Prognosen zum Abbau der Arbeitslosigkeit gemacht - von denen allerdings nur die wenigsten eintraten. Ein Überblick:
Hintergrund: Politiker und ihre Versprechungen zum Arbeitsmarkt | tagesschau.de
 
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