Wirtschaft: Jobs für alle – außer für Langzeitarbeitslose

Sawastro

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Die Zeitarbeit bietet mit Abstand die besten Chancen für einen Wiedereinstieg. Fast jeder fünfte vermittelte Langzeitarbeitslose heuert in einer Leiharbeitsfirma an.
Ei, warum denn wohl....

Denn fast jeder Zweite wird im Laufe eines Jahres wieder arbeitslos
Ein grandioser Erfolg


... und wo ist nun der "raddikale Vorschlag"
 

flandry

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Das ist lustig: Die BA tut, als hätte sie ganz neue Erkenntnisse gehabt.
Die Schwierigkeiten für Ältere gab es schon lange vor Hartz-IV.
Das heißt: Die Verantwortlichen konnten schon seit mindestens 20 Jahren über sinnvolle Maßnahmen nachdenken.
 
E

ExitUser

Gast
Ich gehe jetzt mal von mir aus und behaupte "ketzerisch":

mit gesundheitlichen Einschränkungen und fehlender Mobilität (offiziel kein PKW), erschwerter Erreichbarkeit (nur postalisch) hat man die Möglichkeit der Zwangbeglückung mit einem Ausbeutungsarbeitsplatz zu entgehen (A).

Ins BA deutsch übersetzt: der "Teilhabe" oder "Integration" zu entgehen.

Während die ohne gesundheitliche Einschränkungen und gegebenenfallls ständiger Erreichbarkeit (Handy, Inet) dem System völlig ausgeliefert sind (wenn nicht sehr clever) (B).

Wer wird unter diesen Bedingungen da wohl von nen Ausbeuter eingestellt? A oder B?

Welches Wundermittel haben die Grünen da anzubieten? Im Artikel steht leider nichts genaues.
 

iSlave

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"Die Arbeitsmarktpolitik muss auch den schwer zu vermittelnden Gruppen ein Angebot machen", sagte Pothmer.
Ich denke an sinnlosen Angeboten seitens der Jobcenter mangelt es nicht. Wie wäre es mit einem staatlichen Zuschuss von 70% mehr auf den Nettolohn?
 

Zeitkind

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Genau! Diese Ausländer wandern in die Sozialsysteme ein und legen sich gemütlich in die soziale Hängematte.
Gleichzeitig nehmen sie uns aber auch die Arbeitsplätze weg! Da hilft nur AfD wählen!
Gehe nicht davon aus, daß alle Mitleser den ironischen Unterton wirklich verstehen.
User wie Mega400 könnten sich in ihren fragwürdigen Ansichten bestätigt fühlen.

Jobs-fuer-alle-ausser-Deutsche
Vielleicht wäre das die bessere Überschrift?
@Mega400
Auch subtile Hetze wird hier nicht geduldet ! Halte Dich bitte an die Forenregeln !
 

Rotten

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Vielleicht haben die LZA in DIESER Arbeitswelt der Arbeitsverdichtung und des Niedriglohnjobaufbaus in Millionenschritten eben damit gerade NICHT die Arscchkarte gezogen, sondern das Große Los?



Hört sich ketzerisch an, aber liege ich ganz falsch?
 
E

ExitUser

Gast
Gell @Rotten wenigstens wir 2 sind froh, dass uns keiner (noch nicht mal) zu Hungerlöhnen aktivieren will. Sollen sie ihre Drecksjobs doch behalten.

@P123
Die Verwaltungsbudgets der JC aufblasen und die ZAF fördern.

Na wenns weiter nichts ist, das überleben wir auch noch.
Wie gut das das Geld nicht so übig vorhanden ist (zumindest für die Förderung von Erwerbslosen).
 

Rotten

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Gell @Rotten wenigstens wir 2 sind froh, dass uns keiner (noch nicht mal) zu Hungerlöhnen aktivieren will. Sollen sie ihre Drecksjobs doch behalten.

).
Eben. Ich kann auf solchen Müll verzichten. Wer sinnlos arbeiten will, soll das halt machen oder im Wald Bäume zählen (was noch sinnvoller ist als einen Niedriglohnjob zu nehmen, bei dem man immer noch dass JC an der Backe hat)
 

Gollum1964

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Vielleicht haben die LZA in DIESER Arbeitswelt der Arbeitsverdichtung und des Niedriglohnjobaufbaus in Millionenschritten eben damit gerade NICHT die Arscchkarte gezogen, sondern das Große Los?



Hört sich ketzerisch an, aber liege ich ganz falsch?
Hallo Rotten,

ich sehe in diesem Zusammenhang die LZA weder als Gewinner (wg. materieller Defizite, Zwangsbetreuung), noch als Verlierer an:

große Gewinner: ZAF, Unternehmer, Erwerbslosenindustrie (Beschäftigte in Jobcenter, Maßnahmeträger)
große Verlierer: sämtliche Beschäftigte im prekären und Niedriglohn-Bereich, da diese trotz ihrer Vollzeitarbeit annähernd die gleichen Nachteile wie LZA aufweisen.

Gruß Thomas
 
F

Frozen Smile

Gast
Tja, die Grüne mal wieder! Was soll man zu so vielen guten Vorschlägen aus dieser Bundestagsfraktion sagen?
Ich möchte nur mal an den Veggie-Day in Kantinen erinnern. :icon_frown: Allein schon die Annahme ZAF helfen Langzeitarbeitslosen zu einem Wiedereinstieg - Lächerlich. Die stellen gar keine Langzeitarbeitslosen ein. Es fehlt nur noch, dass die Grünen fordern, dass die ZAF einen Lohnkostenzuschuss in Höhe von 75% bekommen.

Es ist eine altbekannte Tatsache, dass Langzeitarbeitslose auf dem Arbeitsmarkt keine Chance haben. Das liegt aber nicht an den mangelen Hilfsmitteln des AfA bzw JC, sondern an dem was in den Köpfen der Personalentscheider vor sich geht: Die bringen mit dem Begriff ''Langzeitarbeitslos die 3 As in Verbindung - Asozial, Arbeitsscheu und Aufmüpfig.

Solange sich nichts tut in den Köpfen der Personalentscheider und sonstiger HR-Futzis, können sich Langzeitarbeitslos bis zum Jüngsten Gericht erfolglos bei denen bewerben.

Mein Tipp:
1.) Multi Sanustol für alle Grünen - vielleicht klappt es dann mit dem rationalen Denken.
2.) Ein tracht Prügel für alle Personaler die im VV fragen: Warum haben sie denn keine Stelle gefunden?
:icon_mrgreen:
 

Rotten

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Hallo Rotten,

ich sehe in diesem Zusammenhang die LZA weder als Gewinner (wg. materieller Defizite, Zwangsbetreuung), noch als Verlierer an:

große Gewinner: ZAF, Unternehmer, Erwerbslosenindustrie (Beschäftigte in Jobcenter, Maßnahmeträger)
große Verlierer: sämtliche Beschäftigte im prekären und Niedriglohn-Bereich, da diese trotz ihrer Vollzeitarbeit annähernd die gleichen Nachteile wie LZA aufweisen.

Gruß Thomas
Genau deshalb sollte man ALLES tun, dort nicht zu arbeiten in diesen Klitschen. Lieber arm ohne als mit Arbeit.-
Als ZAFler etc kann man nur verlieren. Gerade unter den ab 1.8. verschärften Regeln, selbst wenn man vorher nicht in ALG2 war.

Die Niedriglohnbeschäftigten dürften allerdings -- zur Freude ihrer Arbeitgeber- jetzt noch mehr gegen LZA wettern.

Ich habe gerade gelesen im iab Barometer, dass die Anzahl der McJobs abermals einen Riesensatz nach oben gemacht hat und das Stellenwachstum in diesem bereich eigentlich nie mehr gestoppt werden wird in den nächsten Jahren.

Ausbeutung für Alle, wenn man sich davon einspannen lässt.
 
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