Wirkt sich die Verweigerung der Unterschrift unter einer Datenschutzerklärung negativ für mich aus? (2 Betrachter)

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Nicht zu Fassen

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Guten Abend,

der Thread ist zwar schon eine Weile her, mich würde aber interessieren, wie die Geschichte ausgegangen ist.

Habe nämlich auch diese Datenschutzerklärung von besagter ZAF bekommen.
Da Bewerbung aufgrund RFB erfolgte, habe ich mich dort beworben, möchte aber dieser Datenschutzerklärung nicht zustimmen. (Daten rund um den Globus, wahrscheinlich mehr zu Werbezwecken etc. nicht mein Ding)

Lt. MA der ZAF ist diese notwending, um in den Pool aufgenommen zu werden.
Seltsam. Bei anderen ZAFs scheint das überhaupt kein Problem zu sein. Die melden sich oder auch nicht.

Bist du aufgrund deiner Weigerung sanktioniert worden?

LG
 

karuso

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AW: Zustimmung zur Datenschutzerklärung verweigert. Gereicht mir das zum Nachteil?

Hallo Nicht zu Fassen,

die Datenschutzerklärung mußt du nicht unterschreiben.Einfach nicht zurückschicken und gut.Du bist Herr deiner Daten.Das speichern deiner Bewerbungsunterlagen sind nur erlaubt zum Zweck des Bewerbungsprozesses und für eine eventuelle Einstellung nicht mehr.Ist der Bewerbungsprozess abgeschlossen sind die Bewerbungsunterlagen für die die nicht eingestellt werden zu vernichten oder den Bewerber zurückzuschicken.Das speichern in irgendwelchen Datenbanken am besten noch in den USA und für alle einsehbar na so weit komme es noch.:icon_mrgreen::icon_mrgreen::icon_mrgreen:
 

Curt The Cat

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Moinsen Nicht zu Fassen und willkommen hier ...!

Da es wenig zielführend und zudem recht unhöflich ist, den Faden eines anderen Nutzers mit eigenen Belangen zu kapern, habe ich mir erlaubt, mit Deiner Frage ein eigenes Thema zu eröffnen ...


:icon_wink:
 

noillusions

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Habe nämlich auch diese Datenschutzerklärung von besagter ZAF bekommen.
Da Bewerbung aufgrund RFB erfolgte, habe ich mich dort beworben, möchte aber dieser Datenschutzerklärung nicht zustimmen. (Daten rund um den Globus, wahrscheinlich mehr zu Werbezwecken etc. nicht mein Ding)
Hmm, wenn die Daten überallhin weitergegeben werden sollen ist es eher eine DatenschMutzerklärung als eine Datenschutzerklärung. Was bitte wird da von den Daten GESCHÜTZT?
 
G

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Gast
Solch eine Datenschutzerklärung ist immer freiwillig und kann jederzeit widerrufen werden.
 

Nicht zu Fassen

Elo-User*in
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Hallo,
erst mal Danke für die Antworten.

Erkläre meine Situation mal etwas näher.

Nach vorangegangendem Kennlerngespräch im JC sollte ich meine Bewerbungsunterlagen per Mail an die Zaf senden. Dies tat ich direkt an die Filiale, von der die Mitarbeiterin der Firma kam.
Daraufhin erfolgte ein Vorstellungsgespräch in der Filiale.
Nachdem Jobinteressen und Kenntnisse nochmals mündlich abgefragt wurde und diese von der MA in einen internen Bogen notiert wurden, erhielt ich diese Datenschutzrichtlinien. Lt. MA wird die Zustimmung benötigt, um in den Bewerberpool aufgenommen zu werden. Ich sollte sie sofort unterschreiben. Das lehnte ich ab und ich konnte sie mit nach Hause nehmen, mit der "Bitte" sie dann unterschrieben an die Firma zurückzusenden.
Mal ganz davon abgesehen, daß man dazu eine Lupe benötigt, bin ich fasst vom Stuhl gefallen, wozu ich alles meine Zustimmung geben soll. Es wird viel um den heissen Brei herumgeredet.Selbst die Bestimmungen anderer ZAF-Globalplayer sind da eindeutiger.
Korrekterweise hätte ich diese Datenschutzrichtlinien doch dann auch vor Beginn des Vorstellungsgespräches bekommen müssen und nicht erst als das Gespräch zu Ende war, oder sehe ich das falsch?
Ach ja, "zwei Jobs" hat sie mir auch vorgestellt (Übrigens genau das gleich, das ein anderer Forenteilnehmer auch im Erstgespräch angeboten bekam). Habe das aber nicht als konkretes Jobangebot interpretiert, da Großraumbüros nichts für mich sind. Und ausserdem, warum sollte ich dann in erst in den B-Pool aufgenommen werden.
Und natürlich wird sie dem JC auch mitteilen, dass ich den Datenschutzrichtlinien nicht zugestimmt hätte.

Ausserdem finde ich nicht so richtig raus wo und wie ich widerrufen kann.

Kurzum: Nachdem, was ich jetzt konkret geschildert habe: Kann das JC sanktionieren, wenn ich nicht zustimme bzw. gar nicht reagiere?

Danke im Voraus
 

Sonne11

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Und natürlich wird sie dem JC auch mitteilen, dass ich den Datenschutzrichtlinien nicht zugestimmt hätte.
Du hast Dich doch sicher auf eine ganz konkrete und passende Stelle aus einem Vermittlungsvorschlag (VV) mit Rechtsfolgenbelehrung (RFB) beworben?

Dann braucht es keine Datenschutzerklärung da Du die nötigen Daten in der Bewerbung mitgeteilt hast. Dann braucht man auch keinen Bewerberpool, da es um eine vakante Stelle geht.

Die können melden was die wollen. Bewerberpool ist freiwillig.

Wenn Du Deine Unterlagen ohne einen VV eingereicht hast und auch nicht aufgrund eines VV zur ZAF warst, dann kannst Du bereits jetzt eine eigene Datenschutzbestimmung der ZAF schicken, dass Du einem Bewerberpool nicht zustimmst und personenbezogene Daten (logisch somit auch: Telefon & Mail) aus der Bewerbung gelöscht werden sollen. Name und Anschrift müssen die noch etwas aufheben dürfen. Im Schreiben eine schriftliche Bestätigung bis zum ...2017 fordern. Die wollen Dich dann nie wieder oder riskieren es mit einem VV! Dann geht es aber wieder nur um die Stelle aus dem VV und keine andere.

Du kannst nur betreffend VV mit RFB sanktioniert werden.

Und ohne Bewerbung auf einen VV mit RFB und Einladung durch ZAF und Klärung der Fahrkosten, musst Du auch nirgends hin rennen auf Deine Kosten und Dich selbst anbieten!
 

noillusions

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Ist es nicht sogar so, dass man alles, was man unterschreiben soll, zur Prüfung mitnehmen kann?
Dann macht man das nämlich auch mit dem Perso-Bogen.
Nach zwei Wochen Prüffrist fällt einem ein dass da Datenschutz-Aspekte mißachtet werden und ein Bewerpool draus resultiert und man faxt der ZAF eine Absage bezüglich des Perso-Bogens.

Es mag ja sein, dass man erwarten kann, dass jemand Daten wie seine Adresse aus der Hüfte schiessen kann, aber die Folgen von Datenweitergaben spontan beurteilen können? Daher diese Idee.
 

Nicht zu Fassen

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Nicht zu Fassen

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Du hast Dich doch sicher auf eine ganz konkrete und passende Stelle aus einem Vermittlungsvorschlag (VV) mit Rechtsfolgenbelehrung (RFB) beworben?
Der VV mit RFB lautet auf Kaufmann/-frau Büromanagement.
Dem VV beigefügt bzw. bezieht dieser sich auf eine Einladung zur Kurzvorstellung im JC bei dieser Firma. In der Einladung steht, das für Ihre Kunden mehrere kaufm. Mitarbeiter gesucht werden.
 

Nicht zu Fassen

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Ist es nicht sogar so, dass man alles, was man unterschreiben soll, zur Prüfung mitnehmen kann?
Dann macht man das nämlich auch mit dem Perso-Bogen.
Entschuldige. Jetzt weis ich, was du meinst.:doh:
Das ist auch so kurios. Einen Personalbogen zum Ausfüllen, wie ich es von anderen Zafs auch kenne, musste ich gar nicht ausfüllen. Die Daten wollte die Mitarbeiterin selbst eingeben, sobald diese Datenschutzrichtlinie von mir unterschrieben ist.
 

Merse

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Mal grob zusammengefasst - auch für die Zukunft:

Telefonnummern und Emailadressen werden nicht angegeben. Du bist per langsamer, altmodischer Schneckenpost erreichbar, zu mehr bist du nicht verpflichtet. Dauert der ZAF zu lange und ist zu umständlich? Pech gehabt, gibt sicher genug andere Bewerber, die gleich auf Kommando springen.

Vorbesprechung im JC per Zwangsmeldetermin? Auch hier auf den Datenschutz achten. Bei einem Meldetermin hat keine ZAF anwesend zu sein, bei einem Bewerbungsgespräch hat kein SB zu lauschen. Allgemeine Infoveranstaltung? Dann bitte mit klar definiertem und vor allem mit zulässigem Meldegrund.

Aufnahme in den Bewerberpool? Nö, unnötig, du bist ausschließlich wegen Stelle X hier, dafür brauchts keinen Pool.

"Aber wir haben da noch eine Stelle als..." - schön für die ZAF, die werden sie auch weiterhin noch haben, denn mit dir wird die schonmal nicht besetzt werden. Kein VV - nö Danke.
 

Nicht zu Fassen

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Vorbesprechung im JC per Zwangsmeldetermin? Auch hier auf den Datenschutz achten. Bei einem Meldetermin hat keine ZAF anwesend zu sein, bei einem Bewerbungsgespräch hat kein SB zu lauschen. Allgemeine Infoveranstaltung? Dann bitte mit klar definiertem und vor allem mit zulässigem Meldegrund.

Aufnahme in den Bewerberpool? Nö, unnötig, du bist ausschließlich wegen Stelle X hier, dafür brauchts keinen Pool.
Der VV+ war mit der Einladung (Speeddating) per Referenz-Nr. gekoppelt, d.h. der VV hat die gleiche Ref.-Nr. wie die Einladung.
Einladung war kein Meldetermin.
Gibts du die Ref.Nr. bei der Jobbörse ein, erscheint die Einladung und nicht der VV. Die RFB droht deshalb nicht mit 10% Sanktion, sondern mit einer 30% Sanktion (Verhinderung der Anbahnung eines Arbeitsverhältnisses, zumutbare Arbeit ablehnen).
Da es keine konkrete Stellenausschreibung war und allgemein für Kunden (Mehrzahl) kaufm.Mitarbeiter gesucht werden, ist das m.E. keine konkrete Stellenausschreibung.
Indirekt verstehe ich das so, daß es sich hier um eine per VV erzwungende Aufnahme in den Bewerberpool handelt und somit eine Verweigerung der Zustimmung zu besagter Datenschutzerklärung zu einer Sanktion wegen Verhinderung der Anbahnung eines AV führt.
 

Sonne11

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Ich wiederhole gerne noch einmal. Ein VV mit Stelle & Einladung bla bla, hat nichts mit der Zustimmung Bewerberpool zu tun. Wenn der AG 30 Bewerbungen für mehrere Stellen bezüglich eines VV stapelt, dann kommt keine in den Bewerberpool!

Der Pool ist dazu da, um später die eingefangenen Seelen für andere Tätigkeiten zu verbrennen! Ein gefüllter Pool ist auch immer ein geldwerter Vorteil für eine ZAF, da die ZAF möglichen Kunden zeigen kann "guck mal, wir haben 400 Seelen im Pool! Eine andere vielleicht nur 70, weil sie nicht mit den JC so eng sind? Solche ZAF arbeiten ganz eng mit den JC zusammen und bringen sich gegenseitig sehr großen Nutzen! Die dreisten JC werden sich solchen VV mit Terminen immer häufiger bedienen, weil sie das Termin-Spiel der Elo natürlich durchschauen!

Also: Pool kann kein Zwang sein, weil Pool nicht um eine konkrete Stelle aus einem VV sein kann!
 

Nicht zu Fassen

Elo-User*in
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Solche ZAF arbeiten ganz eng mit den JC zusammen und bringen sich gegenseitig sehr großen Nutzen! Die dreisten JC werden sich solchen VV mit Terminen immer häufiger bedienen, weil sie das Termin-Spiel der Elo natürlich durchschauen!
Also: Pool kann kein Zwang sein, weil Pool nicht um eine konkrete Stelle aus einem VV sein kann!
Ich glaube auch, das die JC sich der Elo-Foren als "Weiterbildungsdatenbanken" bedienen.
Aber was bedeutet es jetzt konkret für mich.
Diese Erklärung gar nicht unterschrieben zurückschicken oder zurückschicken und unmittelbar danach gleich widerrufen?
Und wie und wo widerrufe ich? In dieser Erklärung steht nur, das sie schriftlich widerrufen werden kann.

Nebenbei bemerkt: Da die meine Bewerbungsunterlagen ja schon haben, ist es nicht auszuschließen, das meine Daten schon längst im Pool gelandet sind. Datenschutzerklärung hin oder her. Beweisen, daß dem nicht so ist, kann ich auch nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:

ArNoN

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bloss nicht erst die Datenverwendung erlauben und hinterher versuchen zu sperren - da ist Lottospielen ergiebiger... Wenn einmal Deine Daten entsprechend "verteilt" sind, wird ein 100%iger Rueckruf nie funktionieren :(
 
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