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wirkliche Kosten der Unterkunft in Optionskommune seit Jahren verschwiegen

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Timothy

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Hallo,

da bei mir wieder eine Verlängerung des ALG2 Antrags bevorsteht und ich meine das ich schon den höchstsatz an Unterkunftskosten in unserer Optionskummune bekomme wollte ich erst wieder so wie seit "Jahren" meinen Antrag abgeben ohne die wirklichen Mietkostenerhöhungen meines Vermieters zu erwähnen.

Er hat drauf verzichtet mir einen neuen Mietvertrag auszustellen da ich sagte das mir das Geld dann eh wieder abgezogen wird!

Aber ist dem wirklich so ? Oder wieviel Kosten der Unterkunft kann ich beantragen ohne das mir was abgezogen wird?


  • Kaltmiete 209,25
  • Nebenkosten 18,40
  • Heizkosten inkl. Warmwasseranteile 31,00
  • Warmwasseranteile - 5,58
  • Zwischensumme 253,07
 

ela1953

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Die Erstattung hängt davon ab, wie viel Miete deine Optionskommune für angemessen hält.

Bei meiner Optionskommune stehen die Zahlen auf deren Onlineauftritt.

Die Nebenkosten und Heizkosten müssen in voller Höhe übernommen werden.

Es sei denn, du heizt im Winter bei offenen Fenstern, das wäre dann unwirtschaftlich.

Die Bemessungsgrenzen für Wohnraum:
Haushaltsgröße Wohnungs-
größe
(Maximalwert) Angemessene
Unterkunfts-
kosten 1 Person 45 qm 220,50 Euro 2 Personen 60 qm 270,00 Euro 3 Personen 75 qm 337,50 Euro 4 Personen 90 qm 405,00 Euro 5 Personen 105 qm 472,50 Euro 6 Personen 120 qm 540,00 Euro 7 Personen 135 qm 607,50 Euro Mehrbedarf für
jede weitere
Person 15 qm 67,50 Euro Demnach können Personen, die alleine in Ihrer Wohnung leben, mit max. 220,50 € Mietkosten (Kaltmiete) zuzüglich der Heiz- und Nebenkosten bis zum maximalen Quadratmeterwert rechnen. Zu den Mietkosten zählen die Kaltmiete sowie die Heiz- und Nebenkosten, jedoch nicht die Kosten für Warmwasser und Strom. Diese müssen vom Kunden aus den Regelleistungen übernommen werden.
 

Timothy

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Die Erstattung hängt davon ab, wie viel Miete deine Optionskommune für angemessen hält.

Bei meiner Optionskommune stehen die Zahlen auf deren Onlineauftritt.

Die Nebenkosten und Heizkosten müssen in voller Höhe übernommen werden.

Es sei denn, du heizt im Winter bei offenen Fenstern, das wäre dann unwirtschaftlich.

Bei uns steht auf dem Internettauftritt : Außerdem übernimmt der Fachdienst Arbeit und Soziales die Kosten für Unterkunft und Heizung – sofern sie angemessen sind. Ob sie angemessen sind, wird im Einzelfall entschieden

Hilft ja nicht wirklich weiter...

Was zählt denn überhaupt alles zu den Nebenkosten was angegeben werden kann und wie hoch sind denn Heizkosten so im Durchschnitt und liege ich mit den 31 Euros inklusive Warmwasseranteilen nicht sehr niedrig?
 

Mario Nette

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Mache es dir mal nicht so schwer. Zu übernehmen ist alles, was im Mietvertrag vereinbart ist. Nur die Kosten für die Energie zur Erzeugung des Warmwassers musst du selbst aus dem Regelsatz tragen. Hinsichtlich der Angemessenheitsermittlung verfahren die Kommunen unterschiedlich. Ein Beispiel: In Berlin wird die Bruttowarmmiete herangezogen (auch wenn das rechtswidrig ist, so ersparte es doch vielen Berlinern den Umzug) und die Größe der Wohnung ist nicht relevant. Diese Regelung ist in dieser Stadt gar nicht so übel, da sie einen großen Bestand großer Altbauwohnungen hat und die übliche Bemessung auf 45 m² für einen Single massenhaft Leute aus ihren Wohnungen vertrieben hätte.

Wenn du magst kannst du mir mal erzählen (von mir aus auch per PN), welche Optionskommune das ist. Ist mittlerweile mein Sport geworden, nichtvorhandene KdU-Auskünfte anzufragen :biggrin:

Mario Nette
 
E

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Gast
Ist schon sehr wenig, was du da bezahlst. Ich kann es mir vorstellen, dass du selbst bei Mieterhöhung noch unter der Angemessenheitsgrenze liegst. Vermutlich habt ihr keinen Mietspiegel, und dann diktieren die OPK die Preise und machen noch Druck. Dagegen kann man leicht angehen, wenn man mal zum Anwalt geht. Meist können die Ämter nämlich auch nicht nachweisen, was angemessen ist und was nicht.
 

gerda52

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Machen wirs einfach mal kurz: Zu übernehmen ist erst mal alles, was nachgewiesen wird, Warmwasserkosten ausgenommen! Einer Absenkung auf angemessene Kosten muss zwingend eine Aufforderung zur Kostensenkung vorausgehen.
 

Timothy

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  • Kaltmiete 209,25
  • Nebenkosten 18,40
  • Heizkosten inkl. Warmwasseranteile 31,00
  • Warmwasseranteile - 5,58
  • Zwischensumme 253,07

Ganz so einfach scheint es ja dann doch nicht zu sein. Ich habe mir nun mal meinen Alten Mietvertrag rausgesucht und diese Zahlen sind auch die wovon die Ausgehen von der Stadt. Habe mal leicht gerundet

  • Monatliche Gesamtmiete 300,00
  • Betriebskosten für Heizung 30,00
  • Betriebskosten für Warmwasser /
  • allgemeine Nebenkosten wie z.B. Schonsteinfeger, Müll, Straßenreinigung etc. 45,00 inklusive Strom
  • Zwischensumme 375,-
Also 375,- Euro an insgesamten Kosten wovon ich nur 253,- wieder bekomme...

Was sollte ich ändern oder kann ich ändern damit ich endlich meine Miete bekomme wie ich Sie zahle?
 
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