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saltletts

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#1
Hallo,

Ich bin in der Probezeit gekündigt worden.

Hierzu vorab noch eine andere Info:
Ich bin vor einigen Wochen schon vor die Betriebs-/Geschäftsleitung getreten, und habe darum gebeten mich betriebsbedingt zu kündigen, da ich auf dem selbstständigen Weg weitermachen will, und um Zuschüsse zu erhalten, darf ich nicht selbst kündigen, wegen Sperrfrist usw. Darauf eingehen wollte man nicht unter dem Vorwand, es widerspreche gegen die Firmen-Philosophie. Ich hatte aber den Eindruck, man hats mir einfach nicht gönnen wollen.

Ich verstehe nicht warum, evtl. weil ich deren Erwartungen von mir enttäuscht habe? Und wenige Monate Investion in mich quasi umsonst waren? Kann ja sein. Aber hat denn nicht jeder ein Recht dazu für sich selbst den besten Weg zu suchen? Ich meine, langjährig eingearbeitete Mitarbeiter kann man doch auch nicht ewig an eine Firma binden, wenn die eines Tages mal was anderes machen wollen.

Nun hab ich vom Arbeitgeber aber doch die Kündigung erhalten (verwunderlicherweise) aber ich wollte es ja so. Gut.....jetzt nach einigen Tagen hab ich dann die ausgefüllte Arbeitsbescheinigung erhalten, und war geschockt. Denn unter "Angaben zu Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses" stand vermerkt:

X = Durch Arbeitgeber gekündigt

Soweit noch ok.....

Wegen:
Vertragswidrigem Verhalten des Arbeitsnehmers war Anlass.

Unter der "Kurzform für die Gründe" stand nur der Name des Ansprechpartners der Firma und die Telefonnummer. Ich weiß also nicht welches vertragswidrige Verhalten mir vorgeworfen wird, sicher ist nur, dass das Arbeitsamt dort anrufen wird, klar. Jetzt hab ich die Sorge dass dies zu einer Sperrfrist führen wird, denn so wie man Beamte kennt werden die sich dahinter klemmen um Leistungszahlungen zu kommen, klar sie sind ja auch dazu angewiesen.

Ich habe versucht zu ermitteln welches vertragswidrige Verhalten es wohl sein könnte? Eigentlich ging ich ja davon aus, dass die Firma nur meinem Wunsch nachkommt. Letztendlich fiel mir nur ein, dass ich einen Urlaubstag hatte, den ich ziemlich kurzfristig genommen hatte. Der ausgefüllte Urlaubsschein ging bei den Vorgesetzten aber verloren, weshalb auf dem Stundennachweis "unentschuldigtes Fehlen" eingetragen war. Ich ließ diese Fehlstunden wiederrum bei den Vorgesetzten mit einem Stundenkorrekturzettel nochmal als "Urlaubstag" korrigieren, hab dann aber leider nie den Abschnitt über den Erhalt und die Korrektheit erhalten, habs dann leider auch vergessen. Das Ganze war "nach" meinem Vorsprechen mit der Bitte um die Kündigung, weshalb ich jetzt davon ausgehe, die Firma hat bewusst den Fehltag als unentschuldigtes Fehlen hingedreht, weil wohl schon zu diesem Zeitpunkt klar war, dass mich irgendwie loswerden will, aber nur so dass es für mich schadhaft ist. Was somit wohl gelingen wird schätz ich, oder?

Was soll ich denn jetzt machen? Privat hat Jemand gemeint, ich solle für den kritischen Punkt in der Arbeitsbescheinigung zusätzlich eine Erklärung abgeben, nicht erst im Nachhinein, sondern zeitgleich. Aber ob mir das hilft?

Ich kann eine 3 monatige Sperre finanziell nicht verkraften, unmöglich :icon_eek:

Ich bitte euch um eure Meinung was wohl wahrscheinlich passieren wird (vom Arbeitsamt aus) und was ich (wenn möglich) vorab noch tun kann, um vielleicht Schlimmeres abzuwenden?

Achja, kann es passieren, dass bei einem Telefongespräch zwischen Arbeitsamt und der Firma rauskommt, dass ich um eine Kündigung gebeten habe? Oder eher unwahrscheinlich, weil es die Firma selbst in Schwierigkeiten bringen würde?
 

Haubold

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#2
1. Versuch mit deiner alten Firma zu sprechen Zwecks:
Anderer Form in deiner Kündigung (Betriebsbedingt,Mangels Auftragslage, oder Ähnliches).
2. Wenn dass nicht Hilft versuche es bei deiner Gewerkschaft.(Die machen viel möglich. Auch wenn du nicht Mitglied bist. " Kannst ja Rückwirkend eintreten").
Mir hat Sie viel geholfen. (Kündigungsschutzklage!!!)
 

Arania

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#3
saltletts, ich denke schon das die Kündigung Dir eine Sperrzeit einbringen wird , Du müsstest eine Klage gegen diese Kündigung beim Arbeitsgericht einreichen wenn Du meinst keinen Anlass zu dieser Kündigung gegeben zu haben, sicher wird der Arbeitgeber Auskunft erteilen warum er Dich gekündigt hat und was er mit dem vertragswidrigem Verhalten meint.
 
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ExitUser

Gast
#4
Was steht denn genau in der schriftlichen Kündigung, die du erhalten hast?
 

Arania

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#5
Das hat er doch in seinem Beitrag geschrieben;)

Wegen:
Vertragswidrigem Verhalten des Arbeitsnehmers war Anlass.

Unter der "Kurzform für die Gründe" stand nur der Name des Ansprechpartners der Firma und die Telefonnummer.
 
E

ExitUser

Gast
#6
Das hat er doch in seinem Beitrag geschrieben;)
du irrst... ich zitiere aus seinem Beitrag:


"Gut.....jetzt nach einigen Tagen hab ich dann die ausgefüllte Arbeitsbescheinigung erhalten, und war geschockt. Denn unter "Angaben zu Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses" stand vermerkt:

X = Durch Arbeitgeber

Soweit noch ok.....

Wegen:
Vertragswidrigem Verhalten des Arbeitsnehmers war Anlass.

Unter der "Kurzform für die Gründe" stand nur der Name des Ansprechpartners der Firma und die Telefonnummer. Ich weiß also nicht welches vertragswidrige Verhalten mir vorgeworfen wird"


und ich möcht wissen, was in der Kündigung steht...
 
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