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Wird die Öffentlichkeit vom Nürnberger Sozialamt bewußt getäuscht?

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Elo-User/in

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#1
Wie ich bereits in dem Artikel "Will Nürnberg sich verarmte Behinderte sparen?" und "übelste Pöbeleien" über Thomas Müller aus Nürnberg und die Auseinandersetzung mit dem Sozialamt und dem Gesundheitsamt der Stadt berichtete, weigert sich Thomas Müller eine Begutachtung durch das Gesundheitsamt Nürnberg bezüglich seiner "Umzugstauglichkeit" vornehmen zu lassen. Dies deshalb, da er bereits zweimal dort untersucht wurde und dies für ihn beide Male äußert schmerzhafte und retraumatisierende Auswirkungen hatte.

Müller leidet seit langer Zeit nicht nur an körperlichen Einschränkungen sondern auch an posttraumatischen Belastungsstörungen, einer schweren Depression und weiteren psychosomatischen Auswirkungen schwerer seelischer Schädigungen. Zu den traumatisierenden Ereignissen in seinem Leben gehört unter anderem eine Operation an der Bauchdecke unter Vollnarkose und trotzdem voller Schmerzempfindung, als auch dass er am Beginn seiner Jugendlichenzeit brutal zusammen geschlagen wurde und weitere Ereignisse, die ich hier nicht näher nennen möchte.

Aufgrund der Berichterstattung durch die "Nürnberger Nachrichten" über diese Angelegenheit, sah sich das Amt wohl genötigt eine Zusage zu treffen und tat dies indem es gegenüber den NN, durch seinen stellvertretenden Leiter, erklären ließ, Herr Müller hätte vorerst für ein halbes Jahr Ruhe da man die Angelegenheit noch einmal ausführlich prüfen müsste. Doch kaum waren diese "Zusagen" in gedruckter Form unter die Bevölkerung gebracht, dauerte es nur wenige Tage und Müller hatte wiederum eine Aufforderung im Briefkasten er solle sich beim Gesundheitsamt untersuchen lassen . Diese wurde begleitet von einem Schreiben, das Unterlagen anforderte die längst dort vorliegen. Ebenso ein Fragebogen, der nachweislich aufgrund Vorlage beim bayerischen Datenschutzbeauftragten, absolut nichts mit der Situation des Thomas Müller zu tun hat und somit auch keinerlei notwendige Daten für die Leistungsgewährung erhebt.
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Der Prekarier: News
 

alvis123

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#2
Hi...
das scheint ja wirklich eine unendliche Geschichte zu sein. Anscheinend sind das da keine Menschen mehr. Gibt's da schon ein statement von Seehofer zu? Der gibt sich doch seit drei Monaten soooo sozial.
MfG
 

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#3
Das übliche Spiel: Wer gibt früher auf, die Täter oder ihr Opfer?

Was mehr wundert, als das mangelnde Interesse der Politik an derartiger systematischer Schikane, ist die äußerst geringe Unterstützung durch Vereine, Betroffenenverbände etc.

Einzelfälle zählen wohl nicht, die dürfen unter die Räder kommen...
 

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Elo-User/in

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#4
Aktueller Stand:

Das Sozialamt verwickelt sich in immer mehr Widersprüche. Man kann inzwischen wohl auch gleich von Lügen sprechen.

Thomas M. wird die Tage wohl seine Telefonnummer umstellen müssen, da die Nürnberger Bevölkerung ihm gegenüber nun zu Telefonterror übergegangen ist. Es erreichen ihn Telefonanrufe mit "schweinischen Grunzlauten" etc. Ob die Anrufer damit zum Ausdruck bringen möchten, daß sie sich als Schweine fühlen? Die Antwort bleibt jedem selbst überlassen.

Schon vorher verschwanden Briefe, darunter auch Gerichtsschreiben aus seinem Briefkasten und tauchten Tage oder Wochen später plötzlich verdreckt, verknittert und eingerissen wieder in seinem Briefkasten auf.

Herr M. meinte dazu: Damit macht man mir keine Angst. Ich werde mich auch weiterhin konsequent zur Wehr setzen.

Inzwischen liegen die Ermittlungen gegen den Arzt des Gesundheitsamts Nürnberg, der Herrn Müller vor einem Zeugen unnötige starke Schmerzen zufügte, bei der Kripo Nürnberg. Die Staatsanwaltschaft hat den Fall angenommen.

Bezüglich des seltsamen Formulars ruderte das Sozialamt gegenüber der Aufsichtsstelle, der Bezirksregierung von Mittelfranken, bereits zurück. M. hätte ja gar nicht das ganze Formular ausfüllen sollen, sondern nur zwei Punkte. Nun dafür hätte es kein Formular gebraucht, sondern einfach zwei Fragen im Begleitbrief, in dem keineswegs darauf hingewiesen wurde, daß nur dieser Teil zu beantworten sei. Also wieder eine Lüge bei der das Nürnberger Sozialamt ertappt wurde.

Das Nürnberger Sozialamt wird vom Bruder des aktuellen Nürnberger Oberbürgermeisters geleitet und war schon in den vergangenen Jahren immer für einen Skandal oder mehrere gut.Es wird eng für das Amt. Die Schikanepolitik der Nürnberger Stadtverwaltung droht zu scheitern und das wird wohl Konsequenzen haben, die weit über diesen Einzelfall hinausgehen.

Es wurde inzwischen auch politische Unterstützung gegen die Mißstände zugesichert.
 
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