Wird bei einem Ordnungswidrigkeitsverfahren die ganze Bedarfsgemeinschaft bestraft? (1 Betrachter)

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kessie

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Hallo zusammen,

folgendes Anliegen:

mein Mann hat seinen neuen Job erst 5 Tage nach Arbeitsbeginn gemeldet. Wie ich das Jobcenter kenne, wird mit Sicherheit bald ein Schreiben einflattern, das diese Meldung zu spät erfolgte.

Habe jetzt Angst, das ich da jetzt auch Ärger bzw. eine Anhörung erhalte.

Wie ist das in solch einer Situation?

Wird dann nur die Person zur Rechenschaft gezogen, die es verursacht hat? In diesem Falle mein Mann.

Oder die ganze Bedarfsgemeinschaft?

Liebe Grüße

Kessie
 

Doppeloma

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Hallo kessie,

mein Mann hat seinen neuen Job erst 5 Tage nach Arbeitsbeginn gemeldet. Wie ich das Jobcenter kenne, wird mit Sicherheit bald ein Schreiben einflattern, das diese Meldung zu spät erfolgte.
Wer ist denn Hauptantragsteller deiner BG, letztlich sind alle Beteiligten verpflichtet solche Änderungen "umgehend" beim JC zu melden aber trotzdem besteht kein Grund zur Panik, denn "Sippenhaft" ist bisher in D noch verboten.

Zudem wird ja dein Mann seinen ersten Lohn auch nicht sofort bekommen haben und bis dahin gilt finanziell der bisherige Stand und Leistungsanspruch ...

Habe jetzt Angst, das ich da jetzt auch Ärger bzw. eine Anhörung erhalte.
Wie ist das in solch einer Situation?
Wenn dein Mann eine Arbeit aufgenommen hat, dann bringt es ja nicht viel DIR eine Anhörung zu schicken, wenn du jetzt solche Angst vor den Konsequenzen hast, warum hast DU denn dem JC diese Veränderung nicht mitgeteilt ?

Die werden sich bestimmt melden, aber vor Allem weil sie den Arbeitsvertrag haben wollen und wissen möchten wann der erste Lohn gezahlt wird, um dann "Überzahlungen" zurück zu fordern, im Prinzip muss das JC damit aber warten (mit den Rückforderungen) bis der erste Lohn auch auf dem Konto eingegangen ist.

Diesen Konto-Auszug (mit dem Lohnzufluss) UND die Lohnabrechnung möchte das JC dann auch haben, euer gesamter Anspruch wird dann neu berechnet und wenn dein Mann sehr gut verdienen sollte kann es auch passieren, dass vom JC gar nichts mehr gezahlt wird zukünftig.

Das kann ich nicht beurteilen, auf jeden Fall müssen dann immer die monatlichen Abrechnungen eingereicht werden, wenn ihr noch weiter (Aufstockend) Geld vom Amt beziehen müsst.

Der Arbeitsvertrag geht das Amt übrigens NICHTS an, denn das ist ein Vertrag zwischen deinem Mann und dem AG, da stehen viele Dinge drin, die das JC gar nicht wissen muss ... also NUR das kopieren, was wirklich nötig ist für den weiteren Leistungsanspruch (z. B. Beginn-Datum der Beschäftigung beim AG / Stundenlohn/ Wochen-Arbeitszeit).

Wird dann nur die Person zur Rechenschaft gezogen, die es verursacht hat? In diesem Falle mein Mann.
Nun komm mal runter, das JC soll froh sein, dass er arbeitet und nun Geld an euch gespart werden kann, was befürchtest du denn da nun genau ... ???
Sollte wirklich eine Anhörung kommen wegen der verspäteten Meldung, dann melde dich hier wieder damit und dann sehen wir weiter ... er hat doch kein "Verbrechen" begangen, er hat Arbeit aufgenommen ... ???

MfG Doppeloma
 
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