Wird ALG auch vom Kurzarbeitergeld berechnet? Abfindung möglich?

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chromsucht

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Hallo, mir wurde am 30.11. zum 31.12. betriebsbedingt gekündigt.(per Sozialplan,bin ledig und ohne Kinder) Bin 3 Jahre und 9 Monate im Betrieb. Meine Frage an Euch: Ich hatte auch Kurzarbeit in den letzten 8 Monaten- ca.1- 2 Wochen pro Monat. Wird das ALG auch nach dem Kurzarbeitergeld berechnet?? Dann muß ich ja mit weniger ALG1 als Hartz 4 rechnen... Und steht mir rechtlich eine Abfindung zu? Lohnt sich Diese einzuklagen?- habe leider kein Rechtschutz und in der Gewerkschaft war ich auch nicht.
Wer hat gleiche Erfahrungen gemacht???

Gruß,
Stefan
 
E

ExitUser

Gast
Hallo Stefan,

soweit ich weiß, wird aus dem Durchschnittseinkommen der letzten 12 Monate das ALG I berechnet.
Auf Antrag kann es auch aus dem Durchschnitteinkommen der letzten 24 Monate berechnet werden.
Zeiten, in denen Du Lohnersatzleistungen bezogen hast (Übergangsgeld von der BfA , Krankengeld) werden außer Acht gelassen.

Dies würde ich an Deiner Stelle so beantragen, dass Du auf mehr Zeiten mit Voll-Arbeit kommst, die Dir angerechnet werden.

Grüße
Arbeitssuchend
 
H

holly8

Gast
Und steht mir rechtlich eine Abfindung zu? Lohnt sich Diese einzuklagen?- habe leider kein Rechtschutz und in der Gewerkschaft war ich auch nicht.
Wer hat gleiche Erfahrungen gemacht???

Gruß,
Stefan
Ist im Sozialplan nichts wegen Abfindung geregelt?

Entgegen weit verbreiteter Meinung gibt es keinen pauschalen Rechtsanspruch auf eine Abfindung bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Abfindungen sind das Ergebnis eines Sozialplans, eines Kündigungsschutzprozesses oder eines Aufhebungsvertrages.
Zusätzlich hat der Arbeitgeber bei einer betriebsbedingten Kündigung seit 01.01.2004 die Möglichkeit dem Betroffenen eine Abfindungangebot nach § 1a KSchG machen. Der Arbeitnehmer kann dann wählen, ob er die Abfindung - in der Regel ein halbes Monatsgehalt pro Beschäftigungsjahr (§ 1a II KSchG) - annimmt oder eine Kündigungsschutzklage einreicht.

Für den Fall, dass die Kündigung eines Arbeitnehmers zwar unwirksam aber eine Fortsetzung des Arbeitsverhältnis unzumutbar ist gilt § 9 KSchG. Hier wird der Arbeitgeber zur Zahlung einer angemessenen Abfindung verurteilt; die Höhe richtet sich nach § 10 KSchG.
Wird im Falle einer Massenentlassung ein Sozialplan gem. § 112 BetrVG erstellt, dann wird hiernach die Abfindung geregelt. Daneben werden in arbeitsgerichtlichen Vergleichen häufig Abfindungen vereinbart.

arbeitsrecht.de - Nachgefragt: Abfindung
 
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