Wird Alg 2 bei Wohngeld der Eltern mitgerechnet?

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Emma81

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Hallo,

ich bin neu hier und bin erstmal froh das Forum gefunden zu haben. Habe eine Frage deren Antwort ich im www leider nicht (jedenfalls in dieser Form) nicht finden konnte.

Bin mir leider nicht so sicher ob das wirklich in diesen Bereich "Kdu" gehört. Falls nicht, dann Entschuldige ich mich schonmal...

Es geht um folgendes:
Ich bin 32 und wohne notgedrungen noch bei meinen Eltern. Mein Vater ist Rentner und bekommt ca. 1000 Euro Rente. Ich bekomme Alg 2 + ca. 400 Euro für einen Mini-Job. Kdu bekomme ich nicht weil ich direkt in der Wohnung der Eltern mitlebe (also keine sperate Wohnräume). Meine Eltern zahlen 550 Euro Miete und da mit den ganzen Nebenkosten das Geld kaum reicht wollte ich ihnen beim Ausfüllen für einen Wohngeldantrag helfen.
Nun bin ich aber verunsichert weil ich zuerst dachte, da ich Alg 2 bekomme und somit ja keinen Anspruch auf Wohngeld habe, muss ich in den Antrag nicht rein. Eine Bekannte von mir sagte mir aber kürzlich ich muss mich in den Antrag miteintragen (okay das kann ich sogar noch nachvollziehen) und mein Alg2 + Mini-Job Geld würde bei meinen Eltern mit angerechnet werden. Mir erscheint das aber nicht sehr logisch, wenn ich doch selbst keinen Anspruch auf Wohngeld habe.... Ich kann ja mit den paar Kröten die mir nach Abzug der täglichen Fahrt zum Mini-Job (5x die Woche) + meine Lebensmittel und Rechnungen meine Eltern kaum in der Miete unterstützen falls das der Hintergedanke beim Wohngeldamt wäre...

Also hat meine Bekannte wirklich recht?? Denn dann sehe ich jetzt schon, dass es sich für meine Eltern wohl nicht lohnen wird einen Antrag zu stellen.

Also Danke schonmal für die Auskünfte!

LG Emma
 

HartzVerdient

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Ich bin 32 und wohne notgedrungen noch bei meinen Eltern.

Du bist über 25 Jahre alt und bildest eine eigene Bedarfsgemeinschaft. Diese ist vollkommen unabhängig von dem was deine Eltern machen. Ob du schriftlich als Person namentlich im Wohngeldantrag auftauchst bzw. auftauchen musst, ist fraglich.


Kdu bekomme ich nicht weil ich direkt in der Wohnung der Eltern mitlebe (also keine sperate Wohnräume).

Dir steht aber KdU zu. Auch wenn du keinen Mietvertrag mit deinen Eltern hast und 0€ Miete zahlst. Du bekommst die Nebenkosten für folgendes erstattet:

- Gas
- Wasser
- Anteilig Elektrizität für Warmwasserbereitung
- Müllabfuhr
- Wartung von Heizung
- Heizungsnutzungsgebühren
- Schornsteinfeger
- Kommunale Abgänge wie Straßenreinigung, Steuern usw. (bei Eigenheim)
- Alles was sonst noch in der Wohnung an Kosten anfällt

Das kann im Jahr bis zu 1000-1200€ sein, die dir da flöten gehen.

Die Rechnung ist simpel. Die Rechnung einfach durch anzahl Personen im Haushalt teilen und das Endergebnis ist, was du bekommst.

Beispiel:
- Gas: 1200€ im Jahr bei 3 Personen (Mutter, Vater, Du) == 400€ KdU im Jahr
- Schornstein: 60€ im Jahr bei 3 Personen == 20€ KdU im Jahr
...

Update:
Wenn ich dein Vater wäre, würde ich folgende Rechnung machen:

a) Was kommt rum, wenn dein Vater Wohngeld beantragt ? ca. 100-200€ mtl.
b) Was kommt rum, wenn du zusätzlich noch KdU vom Jobcenter bekommst.

Wohngeld betrifft nur die Miete und Nebenkosten. Gas, Wasser usw. sind ggf. nicht in der Miete / Nebenkosten enthalten und von deinem Vater unabhängig zu entrichten. Gerade für diese Posten solltest du KdU vom Jobcenter bekommen. Du wäscht dich ja nicht mit Sand oder Heizt mit Körperwärme.

Wäre gut, wenn du nun auch noch KdU kassierst und das Geld nicht dem Staat schenkst. Dein HartzIV sollte demnach nicht angerechnet und gekürzt werden, da du eine eigenständige Bedarfsgemeinschaft bildest.
 

hans wurst

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BSG 18.06.2008 -B 14/11b AS 61/06 R
Lebt ein erwerbsfähiger Hilfebedürftiger nicht in einer Bedarfsgemeinschaft, sondern in einer bloßen Wohngemeinschaft, ist bei der Bestimmung der angemessenen Kosten der Unterkunft nach der Produkttheorie allein auf ihn als Einzelperson abzustellen.

Sie (KDU) ist vielmehr, sofern nicht besondere vertragliche Abreden bestehen, durch die Aufteilung der tatsächlichen Wohnkosten, ggf nach Kopfzahl, berücksichtigt.

Wenn kein Widerspruch mehr möglich ist, stell einen Überprüfungsantrag.
 

gizmo

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Hallo Emma,
bitte stelle sofort einen Ü-Antrag, wenn du noch einen widerspruchsfähigen Bescheid hast dem Bescheid widersprechen.

Hallo,

ich bin neu hier und bin erstmal froh das Forum gefunden zu haben. Habe eine Frage deren Antwort ich im www leider nicht (jedenfalls in dieser Form) nicht finden konnte.

Bin mir leider nicht so sicher ob das wirklich in diesen Bereich "Kdu" gehört. Falls nicht, dann Entschuldige ich mich schonmal...

Es geht um folgendes:
Ich bin 32 und wohne notgedrungen noch bei meinen Eltern. Mein Vater ist Rentner und bekommt ca. 1000 Euro Rente. Ich bekomme Alg 2 + ca. 400 Euro für einen Mini-Job. Kdu bekomme ich nicht weil ich direkt in der Wohnung der Eltern mitlebe (also keine sperate Wohnräume).

Wie schon gepostet, das entspricht nicht dem Gesetz zur KDU, dir steht KDU zu
.

Meine Eltern zahlen 550 Euro Miete und da mit den ganzen Nebenkosten das Geld kaum reicht wollte ich ihnen beim Ausfüllen für einen Wohngeldantrag helfen.

Du brauchst kein Wohngeldantrag zu stellen.
Dir steht min. eine KDU in Höhe von 1/3 der 550€ WM zu = 184€ plus Jahres Nachzahlung(BK)auch 1/3 in €.


Nun bin ich aber verunsichert weil ich zuerst dachte, da ich Alg 2 bekomme und somit ja keinen Anspruch auf Wohngeld habe, muss ich in den Antrag nicht rein. Eine Bekannte von mir sagte mir aber kürzlich ich muss mich in den Antrag miteintragen (okay das kann ich sogar noch nachvollziehen) und mein Alg2 + Mini-Job Geld würde bei meinen Eltern mit angerechnet werden.

Stimmt nicht, gehe jetzt erstmal davon aus das du den vollen Regelsatz bekommst, was bekommst du an Regelleistung in €?

Berechnung deines Nebenjobs sollte so sein:

400€ Lohn
100€ für dich
300€ werden verechnet
so:
300€ davon 20% für dich, 80% werden angerechnet, sprich du solltest für dich eine Summe von € zur verfühgung haben.

voller Regelsatz
die 100€
plus die 20% von den 300€

Was läst dir das JC von deinem Nebenjob über?

Mir erscheint das aber nicht sehr logisch, wenn ich doch selbst keinen Anspruch auf Wohngeld habe.... Ich kann ja mit den paar Kröten die mir nach Abzug der täglichen Fahrt zum Mini-Job (5x die Woche) + meine Lebensmittel und Rechnungen meine Eltern kaum in der Miete unterstützen falls das der Hintergedanke beim Wohngeldamt wäre...

Vergiss das mal.

Also hat meine Bekannte wirklich recht?? Denn dann sehe ich jetzt schon, dass es sich für meine Eltern wohl nicht lohnen wird einen Antrag zu stellen.

Deine Eltern brauchen kein Antrag zu stellen, sie sollten mit dir ein Untermietvertrag abschliessen, aber nicht all inclusive.

Also Danke schonmal für die Auskünfte!

LG Emma
 

Emma81

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So ich versuche mal die Antworten zu sondieren.

@gizmo

gizmo meinte:
Wie schon gepostet, das entspricht nicht dem Gesetz zur KDU, dir steht KDU zu.

Sicher hast du da recht, aber Arge sagte zu mir (etwas länger her) folgendes: "Normalerweise gibt es keinen Anspruch auf Kdu wenn sie keine separate Wohnung und einen Untermietvertrag haben." So ähnlich war jedenfalls der Wortlaut damals...

gizmo meinte:
Du brauchst kein Wohngeldantrag zu stellen.
Dir steht min. eine KDU in Höhe von 1/3 der 550€ WM zu = 184€ plus Jahres Nachzahlung(BK)auch 1/3 in €.

gizmo meinte:
Stimmt nicht, gehe jetzt erstmal davon aus das du den vollen Regelsatz bekommst, was bekommst du an Regelleistung in €?

Ich möchte ja auch keinen für mich stellen sondern für meine Eltern. Die Frage ist ja ob ich mich da trotzdem mit Alg2 + Mini-Job Lohn eintragen muss. Also wenn ich dich richtig verstanden habe muss ich in den Antrag der Eltern nicht mit rein?

gizmo meinte:
Was läst dir das JC von deinem Nebenjob über?

Ich bekomme so ca. 400-450 Euro für den Job und vom Amt je nachdem was ich im Monat verdiene ca. 130 Euro.

gizmo meinte:
Deine Eltern brauchen kein Antrag zu stellen, sie sollten mit dir ein Untermietvertrag abschliessen, aber nicht all inclusive.

Hm, ob das dem Vermieter so gefällt?


@HarzVerdient

Ich glaube solangsam, ich hab mir bei der Kdu mal wieder zuviel gefallen lassen. Ich denke ich versuche es nochmal mit der Kdu.


Lg, Emma
 

gizmo

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Hallo Emma,

So ich versuche mal die Antworten zu sondieren.

@gizmo



Sicher hast du da recht, aber Arge sagte zu mir (etwas länger her) folgendes: "Normalerweise gibt es keinen Anspruch auf Kdu wenn sie keine separate Wohnung und einen Untermietvertrag haben." So ähnlich war jedenfalls der Wortlaut damals...

Das ist Schlicht weg falsch, falsche Rechtberatung.
Hast du das ihrgendwie Schriftlich oder Zeugen dafür?





Ich möchte ja auch keinen für mich stellen sondern für meine Eltern. Die Frage ist ja ob ich mich da trotzdem mit Alg2 + Mini-Job Lohn eintragen muss. Also wenn ich dich richtig verstanden habe muss ich in den Antrag der Eltern nicht mit rein?

Laut meinen Kenntnissen kommt ein Antrag auf Wohngeld für dich hier nicht in Frage. Hoffe allerdings das sich hier noch ein ELO findet der da auch noch was zu sagen kann.



Ich bekomme so ca. 400-450 Euro für den Job und vom Amt je nachdem was ich im Monat verdiene ca. 130 Euro.

Das scheint soweit IO zu sein.



Hm, ob das dem Vermieter so gefällt?

Was meinst du damit, den Hauptvermieter oder deine Eltern?


@HarzVerdient

Ich glaube solangsam, ich hab mir bei der Kdu mal wieder zuviel gefallen lassen. Ich denke ich versuche es nochmal mit der Kdu.

Joh, das solltest du noch mal aufrollen, das ist aber Gang und Gebe wie sich hier das JC verhält :icon_kotz2:


Lg, Emma
 

HartzVerdient

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Sicher hast du da recht, aber Arge sagte zu mir (etwas länger her) folgendes: "Normalerweise gibt es keinen Anspruch auf Kdu wenn sie keine separate Wohnung und einen Untermietvertrag haben." So ähnlich war jedenfalls der Wortlaut damals...

Quatsch mit Soße! Da gefällt mir das Wort "sagte" nicht. Man redet nicht mit dem Jobcenter, sondern beantragt alles schriftlich. Sagen können die dir viel, da nichts nachweisbar ist. Das Jobcenter muss im Rahmen leerer kommunaler Kassen Kohle sparen. Da wird dann viel erzählt - leider auch rechtswidriges - wenn der Tag lang ist.

Ich glaube solangsam, ich hab mir bei der Kdu mal wieder zuviel gefallen lassen. Ich denke ich versuche es nochmal mit der Kdu.

Auch ohne Miete gibts Kdu, wenn du bei deinen Eltern wohnst. Ich granantiere diese Aussage, da ich selbst bei meinen Eltern wohne, keine Miete zahle, aber KdU bekomme. Das ist Geld, was man nicht auf der Straße liegenlassen kann.

Das Problem der meisten Elo's. Sie reden viel mit em Jobcenter... Wir lesen immer wieder "sagte", "hat gesagt", "telefonierte" usw...

Schriftlich! Einschreiben Einwurf/Rückschein!

Satz beginnt mit!

"hiermit stelle ich Antrag auf KdU ...." dann die Auflistung... Anträge müssen rechtskonform beim Jobcenter beschieden werden.
 

gizmo

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Hy noch mal, würde hier gerne noch mal vorgehen wie ich es vor kurzen miterleben durfte.

Ü-Antrag stellen

Wenn möglich widerspruchsfähigen Bescheid widersprechen

KDU mit Untermietvertrag beantragen

Übernahme der bis dahin angefallenen Mietschulden vom JC fordern

Klage einreichen

Härtefallantrag stellen(Übernahme der Mietschulden da Wohnungslosigkeit droht)

Klage nicht abzuweisen aufsetzen(da JC Mietschulden nicht zahlt und Wohnungslosigkeit droht) so stellen das Richter die Klage vorzieht.

Das Ergebnis:

--------------

Sicher kann man mit dem Ergebnis zufrieden sein, hier sind Ü-Antrag und Widerspruch jedoch im Sande verlaufen, da sollte vielleicht mehr drin sein. Ich werde das Gefühl aber nicht los das Ü-Antrag und Widerspruch hier als Druckmittel eingesetzt werden können. Daher stelle ich es mal zur Disposition.
Der ganze Vorgang hat kein halbes Jahr gedauert, schon mal vom Vorteil.

--------------

Deine Eltern müssen allerdings mitspielen, frage sie mal.

Mehr dann
 

daniel9995

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Hallo zusammen,

ich habe mal eine Frage:

leider musste ich vor kurzem ALG 2 beantragen, lebe noch bei meinen Eltern bin aber U25. Der Antrag ist auch soweit bewilligt und durch aber da ich bei meinen Eltern Miete zahle und das schon seit längerem haben wir auch einen Mietvertrag abgeschlossen. Diesen hat das Amt selbstverständlich nicht anerkannt und unterstellt uns eine Haushaltsgemeinschaft / Wirtschaftsgemeinschaft.
Hierzu habe ich bei Abgabe meines Antrages schon folgenden Text mit abgegeben:

„Sehr geehrte XXXXX,

am XX.XX.XXXX habe ich meinen Antrag auf Grundsicherung bei Ihnen abgegeben. In diesem Antrag habe ich angegeben, dass ich alleine eine Bedarfsgemeinschaft sowie alleine eine Haushaltsgemeinschaft stelle. Da ich im selben Haus meiner Eltern lebe, haben Sie mir bereits unterstellt bzw. vermutet, dass meine Eltern zusammen mit mir wirtschaften bzw. eine Haushaltgemeinschaft führen.
Diese Vermutung ist jedoch erst zulässig, wenn der Grundsicherungsträger (Jobcenter) "positiv festgestellt" hat, dass eine Haushaltsgemeinschaft vorliegt. Dabei ist alleine der Grund-sicherungsträger für das Vorliegen dieser Vermutungstatsache darlegungs- und beweispflichtig. Da Sie als Vertreter des Grundsicherungsträgers dies nicht darlegen bzw. widerlegen konnten ist Ihre Unterstellung/Vermutung nichtig und rechtswidrig. Hierzu möchte ich Ihnen folgendes mitteilen:
Eine Vermutung, dass ein gemeinsames Wirtschaften bereits beim Zusammenwohnen von Hilfesuchenden und Verwandten bzw. Verschwägerten vorliegt, enthält § 9 Abs. 5 SGB II gerade nicht.
Das gemeinsame Wirtschaften geht über ein gemeinsames zusammenwohnen hinaus. Die gemeinsame Nutzung von Bad, Küche und Gemeinschaftsräumen reicht hierfür nicht aus. Unterstützungen zur Behebung einer Notlage, die z.B. durch die Zahlungsunwilligkeit des Grundsicherungsträgers (Jobcenter) verursacht wird, begründeten noch nicht die Annahme des „Wirtschaftens aus einem Topf“.
Weitere Kriterien, die unter Berücksichtigung der Gesamtumstände gegen die Annahme einer Wirtschaftsgemeinschaft sprechen können, sind: die getrennte Kontoführung der Bewohner, der getrennte Einkauf von Lebensmitteln und sonstigen Artikeln des täglichen Bedarfs jeweils ein eigenes Zimmer der Bewohner innerhalb der Wohnung. Auch der Umstand, dass gelegentlich das Essen gemeinsam gekocht und eingenommen wird, genügt nicht für die Annahme einer Wirtschaftsgemeinschaft.
Wie ich Ihnen bereits mitgeteilt habe, teile ich mit meinen Eltern lediglich die Haustür, die Küche und den damit verbundenen Kühlschrank. Des Weiteren stehen mir ein eigenes Badezimmer sowie eine Waschmaschine zur Verfügung. Auch die oben erwähnte Kontoführung, führt jeder „Eigentümer/Mieter“ für dieses Haus für sich selbst.
Auf Grund dieser Tatsachen und der bereits geleisteten Dokumente sowie Beweise, sind meine Eltern nicht gewillt Auskünfte über Ihr Einkommen dazulegen und auch rechtlich nicht dazu verpflichtet.

Mit freundlichen Grüßen“


Trotzdem hat das Amt den Mietvertrag nicht anerkannt und zahlt nur anteilig die Nebenkosten. Daraufhin habe ich mich mit dem Leiter der Abteilung verbinden lassen, der sich wiederrum erst mit seiner Kreisverwaltung kurz schließen musste. Diese Kreisverwaltung hat nun veranlasst, einen Sozialarbeiter rauskommen zu lassen um die Örtlichkeiten zu prüfen.

Meine Frage an euch muss ich das überhaupt mitmachen? Ich habe doch schon in meinem Schreiben mehr als deutlich widerlegt, dass ich im Recht bin oder sehe ich das falsch? Über zahlreiche Antworten würde ich mich sehr freuen.

Vielen Dank im Voraus

LG
 
S

silka

Gast
Meine Frage an euch muss ich das überhaupt mitmachen? Ich habe doch schon in meinem Schreiben mehr als deutlich widerlegt, dass ich im Recht bin oder sehe ich das falsch? Über zahlreiche Antworten würde ich mich sehr freuen.
Du hast bisher noch nichts weiter gemacht, als deine Sicht der Dinge darzulegen und zu behaupten, du hättest Recht.
Du weisst sicher, dass Recht und Recht zweierlei ist?
Das JC als dein zuständiges Grundsicherungsamt sieht das naturgemäss genauso und sieht sich im Recht.

Zu dem Schreiben:
Mir fällt auf:
Man kann nicht gleichzeitig eine BG und eine HG sein. Man kann mit Verwandten in einer HG leben oder eben nicht. Wenn nicht, dann ist man allein eine BG.
2. Wenn etwas schon positiv festgestellt ist (bewiesen), dann braucht keiner mehr was vermuten.

Das JC will nun versuchen, eine positive Feststellung der HG möglich zu machen. Dazu soll der Hausbesuch dienen.
Du hast wohl geradezu dazu aufgefordert. So lese ich das wenigstens in deinem "Musterbrief".

Wenn du nur mit dem Amt telefonierst und gegen den falschen Bescheid keinen Widerspruch einlegst, kommst du nicht voran.
 
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