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»Wir wollen eine Lobby für die Ärmsten sein«

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Filou

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Wenn ich sowas lese, könnte ich:icon_kotz:

Die Gewerkschaften waren bei der Ausarbeitung von den Hartz Gesetzen dabei und haben Zeitarbeit salonfähig gemacht.


Ich könnte echt platzen.
 

ShankyTMW

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Ja sicher das, gerade verdi. Ich hab zu Gewerkschaften ein gesundes Mißtrauen und verdi als Dienstleister Gesellschaft und damit Förderer der unteren Lohnseegmente will sich nun groß machen mit einer Kampagne für einen Mindestlohn? Da ist doch was oberfaul ....


...

Am Dienstag haben Sie gemeinsam mit der Kirche St. Nicolaus in Hainburg im Kreis Offenbach eine Ausstellung mit dem Titel »Arbeit hat Würde – und ihren Wert« gezeigt. Nun sind die Kirchen ja nicht gerade Vorbild, was angemessene Entlohnung betrifft. Glauben Sie wirklich, die Kirchen sind der richtige Partner für ver.di?

Hier, vor Ort, ist die Kirche unser Bündnispartner. Sie ist dort zu kritisieren, wo sie nicht bereit ist, Tarifverträge abzuschließen, etwa für Pflegekräfte oder Erzieherinnen. Es gibt aber auch kirchliche Kreise, die eine Absicherung für die Menschen wünschen. In Hainburg hat das Geschichte: 1869 hielt der Mainzer Arbeiterbischof Wilhelm Emmanuel Freiherr von Ketteler eine Rede vor 10000 Arbeitern. Seine Forderungen damals: Erhöhung des Arbeitslohns, Verkürzung der Arbeitszeit, Gewährung von Ruhetagen, Verbot von Kinderarbeit.
Dazu sag ich mal nichts, aber auch das sollte Bände sprechen. Mag sein das da vor rund 150 Jahren mal einer von der Kirche ehrliche Vorderungen ausgesprochen hat, aber ich zweifle auch hier dran das das so gewünscht ist (damals wie heute).

Witzig find ich auch die Aufzählung, denn Zusammen mit DBG haben sie damals auch die Tarife bei Zeitarbeit festgelegt die sich dank dem nun seit langem gegen Mindestlöhne wehrt da sie die geforderten 7,50 auf der untersten Schiene damit eh schnon abdecken. Wo bleibt denn da der Sinn? Das Bewachungsgewerbe wurde letztes Jahr schon aufgenommen in die Riege wo Mindestlöhne gezahlt werden müssen (auch wenn man die Höhe noch immer nicht fest gelegt hat - da Druck zu machen wäre angebrachter) und all das andere ist eigentlich auch bekannt und sogar teilweise durch eben jene Gewerkschaften mit gestützt worden.

7,50 EUR am Anfang, ohje .. es ist gut das Frau Haus erwähnt das es langfristig zu wenig ist, aber die Forderungen nach 7,50 laufen schon seit Jahren und nun muß man eigentlich bei all den Erhöhungen und Preisverteuerungen überall schon höher ansetzen.

Naja, es ist ja nur eine Kampgne die in Offenbach gestartet wird, der Stadt mit den angeblich ersten Opfern. Also ein bisschen Flagge ezigen, etwas für die Wahlen machen und hoffen das denen nciht auch, wie in so vielen anderen Gewerkschafeten weiter die Mitglieder davon laufen.

Luftblasenpropaganda zum Selbsterhalt, mehr steckt da nicht hinter denk ich. Denn eine Lobby der Ärmsten sind die nicht nur seit langem nicht mehr, sie streben auch mit ihrem handeln nicht mehr sonderlich danach - aber das ist nur meine unbedeutende subjektive Einzelmeinung.
 
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